Ausbildung zum First Responder für Angehörige der Bundeswehrfeuerwehr
Beschreibung
Das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) ist eine zentrale Dienststelle der Bundeswehr. Es verantwortet unter anderem Infrastruktur, Umweltmanagement sowie zahlreiche Dienstleistungen für die Streitkräfte. In diesem Kontext ist auch die Bundeswehrfeuerwehr organisiert, die den Brandschutz, technische Hilfeleistung und Gefahrenabwehr an militärischen Standorten sicherstellt. Für diese Einsatzkräfte sollen künftig zusätzliche medizinische Erstversorgungsfähigkeiten aufgebaut werden.
Die Bundeswehr beabsichtigt, alle Angehörigen der Bundeswehrfeuerwehr zu First Respondern auszubilden, um im Einsatzfall eine schnelle medizinische Erstversorgung sicherstellen zu können. Hierfür wird ein geeignetes Ausbildungskonzept gesucht, das sowohl die grundlegende Qualifizierung der Einsatzkräfte als auch eine nachhaltige Fort- und Weiterbildung ermöglicht.
Neben der Grundausbildung sollen zudem ausgewählte Angehörige der Bundeswehrfeuerwehr zu sogenannten Multiplikatoren qualifiziert werden. Diese sollen künftig in der Lage sein, die Ausbildung eigenständig fortzuführen und die regelmäßige Auffrischung sowie Weiterentwicklung der Kenntnisse innerhalb der Organisation sicherzustellen.
Ziel ist es, ein praxistaugliches und skalierbares Ausbildungskonzept zu identifizieren, das den besonderen Anforderungen der Bundeswehrfeuerwehr gerecht wird und langfristig eine flächendeckende Qualifizierung der Einsatzkräfte ermöglicht.
Welche Flexibilität bietet Ihr Unternehmen hinsichtlich der Organisation und Durchführung der Ausbildung (z. B. hinsichtlich Standorten, Gruppengrößen oder Terminplanung)?
Sind Sie in der Lage, die Ausbildung bundesweit an verschiedenen Standorten der Bundeswehr durchzuführen?
Welche Ausbildungsmaterialien und Schulungsunterlagen werden im Rahmen der Ausbildung von Ihnen bereitgestellt (z. B. Lehrmaterialien, Trainingsausrüstung, digitale Inhalte)?
Welche Voraussetzungen oder Rahmenbedingungen erwarten Sie seitens des Auftraggebers für die erfolgreiche Durchführung der Ausbildung (z. B. Infrastruktur, Ausstattung, organisatorische Unterstützung)?
Sind Sie in der Lage, innerhalb der nächsten drei Jahre rund 4.000 Angehörige der Bundeswehrfeuerwehr auszubilden?
Die Teilnehmenden werden gebeten, ihre Lösungsvorschläge auf Grundlage der beschriebenen Problemstellung einzureichen. Ziel ist es, geeignete Ausbildungsansätze für die Qualifizierung von First Respondern innerhalb der Bundeswehrfeuerwehr kennenzulernen. Weitere Rahmenbedingungen können im Verlauf der Markterkundung konkretisiert werden.
Hinweis zum Anhang "Bedarfs- und Ausbildungskonzeption": Lassen Sie sich nicht vom Umfang des beigefügten Anhangs abschrecken. Dieser dient als Hintergrundinformation zur geplanten Ausbildung zum First Responder und enthält detaillierte Beschreibungen der Ausbildungsanforderungen und Rahmenbedingungen, Materialien usw. Für Ihre Lösungseinreichung ist es nicht erforderlich, alle Inhalte vollständig zu lesen. Wir empfehlen, sich lediglich auf die Abschnitte zu konzentrieren, die für die Erstgestaltung Ihres Lösungsansatzes relevant sind.
Die im Rahmen der Challenge eingereichten Lösungsansätze dienen zunächst der Markterkundung und sollen einen Überblick über mögliche Ausbildungsmodelle, Umsetzungsansätze und vorhandene Kompetenzen im Markt geben. Die Erkenntnisse aus der Challenge werden in die weiteren Überlegungen zur Ausgestaltung der Ausbildung einbezogen.
Parallel prüft die Bundeswehr verschiedene organisatorische Umsetzungsoptionen. Sollte sich eine Zusammenarbeit mit externen Partnern als sinnvoll erweisen, ist vorgesehen, die Leistung im Anschluss im Rahmen eines formalen Vergabeverfahrens auszuschreiben.
Alle Teilnehmenden der Challenge werden über den weiteren Verlauf und einen möglichen Start eines Vergabeverfahrens rechtzeitig informiert.
Noch nicht veröffentlicht
Aufruf zum Einreichen von Lösungsvorschlägen
18.03.2026 - 19.05.2026
2 Monate 2 Tage verbleibend
Prüfung der Lösungen
20.05.2026 - 02.06.2026
Bewertung der Lösungen durch die Fachjury
03.06.2026 - 16.06.2026
Bekanntgabe des Gewinners
Ab 17.06.2026


