TreeQuest: Schüler*innen auf urbaner Datenmission
Beschreibung
Der GeodatenService München verwaltet die stadtweit verfügbaren Geodaten, die unter anderem Baumstandorte und weitere Objekte im öffentlichen Raum umfassen. Für die Erfassung und Aktualisierung dieser urbanen Daten werden vor allem etablierte Erfassungsmethoden genutzt. Um diese Geodaten noch besser verifizieren und aktualisieren zu können, wird eine innovative, mobil nutzbare Anwendung für eine „Crowdsourced Data Collection“ mit pädagogischem Mehrwert gesucht.
Wie können wir auf pädagogisch sinnvolle Weise Schüler*innen in München aktiv in die Erfassung und Aktualisierung städtischer Geodaten einbinden und nebenbei ihre Verbundenheit zur Nachbarschaft stärken?
Das gesuchte Tool soll es Schüler*innen ermöglichen, während des Unterrichts und in ihrer Freizeit aktiv am Kartieren teilnehmen zu können. So können Datenfehler korrigiert und zusätzliche Zustandsmerkmale erfasst werden. Um die Qualität der Daten zu verbessern, könnte auch eine KI-Integration, beispielsweise zur Erkennung der Baumart, zum Einsatz kommen. Die angestrebte Lösung soll aber nicht nur den Bestand der urbanen Geodaten verbessern, sondern auch das Verständnis der Schüler*innen für den Smart-City-Ansatz erhöhen, einen pädagogischen Nutzen beinhalten und die Verbundenheit mit der eigenen Nachbarschaft fördern. Ein virtuelles Belohnungs- oder Rankingsystem könnte daher weiterer Bestandteil der eingereichten Lösung sein.
Um eine optimale Integration in die städtische Geodateninfrastruktur zu gewährleisten, sind OGC-konforme Datenmodelle und offene, standardisierte Austauschformate bzw. Datenschnittstellen zu bevorzugen.
Die Challenge wird im Rahmen des jährlichen Innovationswettbewerbs der Landeshauptstadt München ausgeschrieben.
Weitere Informationen zu diesem Wettbewerb finden Sie unter: muenchen.de/innovationswettbewerb
Bringen Sie Ihre Ideen ein, um gemeinsam mit uns an der Stadt von morgen zu arbeiten!
Die Bewerbungsfrist für den Innovationswettbewerb 2026 endet am 17.05.2026 um 23:59 Uhr.
Die Finalisten werden eingeladen, ihren Lösungsvorschlag am Montag, dem 6. Juli 2026 in Präsenz vor der Jury zu präsentieren.
Die prämierten Lösungen werden ab Herbst 2026 in einer 3- bis 6-monatigen Co-Creation-Phase in einem realen, städtischen Kontext weiterentwickelt und getestet.
Bitte beachten Sie, dass der weitere Verlauf und der Zeitplan auf unserer Webseite führend sind. Eine eventuelle abweichende Darstellung hier auf dem KOINNOvationsplatz ist dem System bzw. Formular geschuldet und somit nicht bindend.
Die Landeshauptstadt München führt ihren Innovationswettbewerb auf dem offiziellen Stadtportal durch. Auf dem KOINNOvationsplatz erhält die Challenge eine Zweitplatzierung, um ihre Sichtbarkeit zu erweitern. Lösungseinreichungen sind über das Bewerbungsformular der Stadt vorzunehmen.
Dennoch bitten wir alle Teilnehmenden, die über den KOINNOvationsplatz auf die Challenge aufmerksam werden, eine kurze Zusammenfassung ihrer Lösung auch hier auf der Plattform einzureichen.
Ein kurzer 5-Zeiler mit Kontaktdaten sowie ggf. eine vorhandene Unternehmenspräsentation sind völlig ausreichend. So können auch künftig öffentliche Auftraggeber mit ähnlichen Herausforderungen passende Anbieter identifizieren und unkompliziert mit ihnen in Kontakt treten.
Noch nicht veröffentlicht
Aufruf zum Einreichen von Lösungsvorschlägen
06.04.2026 - 17.05.2026
1 Monat 12 Tage verbleibend
Prüfung der Lösungen
18.05.2026 - 05.07.2026
Bewertung der Lösungen durch die Fachjury
06.07.2026 - 19.07.2026
Bekanntgabe des Gewinners
Ab 20.07.2026


