Verborgene Dienstleistungen der Abwasserentsorgung sichtbar machen
Beschreibung
Die Münchner Stadtentwässerung (MSE) trägt einen wesentlichen Anteil zur Lebensqualität in München bei, indem sie die sichere Ableitung von Schmutz- und Regenwasser gewährleistet. Doch die Leistungen finden meist im Verborgenen statt und bleiben von den Bürger*innen in der Regel unbemerkt. Um die Bedeutung der städtischen Infrastruktur sichtbar und erlebbar zu machen, suchen wir innovative Lösungen unter Nutzung aktuell zur Verfügung stehender Technologien.
Wie können wir die städtischen Dienstleistungen rund um die Abwasser- und Niederschlagswasserentsorgung für die Münchner Bürger*innen und andere Interessierte an der Oberfläche sichtbar und erlebbar machen?
Ziel ist es, Transparenz und Bewusstsein zu schaffen und die Bürger*innen über das, was sich im Untergrund abspielt und wie damit ihre Gebühren verwendet werden, zu informieren. Ein weiteres Ziel ist es, auch zur Aufklärung und Sensibilisierung beizutragen, beispielsweise zu vermitteln, was in den Kanal gehört und was nicht oder wie sich unterschiedliche Möglichkeiten im Umgang mit Regenwasser auswirken.
Innovative Lösungsmöglichkeiten können etwa beinhalten:
Nutzung immersiver Technologien wie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR)
360-Grad-Ansichten und virtuelle Erlebnisse, die Einblicke in die unterirdischen Strukturen bieten.
Mobile Zugriffe, z. B. über QR-Codes, die den Nutzenden ermöglichen, Informationen auf Smartphone oder Tablet abzurufen.
Virtuelle Infokästen mit Links zu Videosequenzen und weiteren Inhalten.
Einbindung von Drittmedien zur Vertiefung des Themas.
Interaktive digitale Plattformen, die Informationen über die städtische Infrastruktur bereitstellen.
Weitere kreative und innovative Ideen sind ausdrücklich willkommen.
Die Lösung soll bestehende Angebote, wie Kanalführungen oder Informationskampagnen, wirksam und zeitunabhängig ergänzen.
Die MSE lädt ein, eine Lösung im Zuge der Co-Creation-Phase in einem Straßenabschnitt als reales Testfeld von der MSE unterstützt, umzusetzen und zu erproben. Perspektivisch könnte eine Lösung als Blaupause für weitere unterirdische Infrastruktur dienen.
Die Challenge wird im Rahmen des jährlichen Innovationswettbewerbs der Landeshauptstadt München ausgeschrieben.
Weitere Informationen zu diesem Wettbewerb finden Sie unter: muenchen.de/innovationswettbewerb
Die Bewerbungsfrist für den Innovationswettbewerb 2026 endet am 17.05.2026 um 23:59 Uhr.
Die Finalisten werden eingeladen, ihren Lösungsvorschlag am Montag, dem 6. Juli 2026 in Präsenz vor der Jury zu präsentieren.
Die prämierten Lösungen werden ab Herbst 2026 in einer 3- bis 6-monatigen Co-Creation-Phase in einem realen, städtischen Kontext weiterentwickelt und getestet.
Bitte beachten Sie, dass der weitere Verlauf und der Zeitplan auf unserer Webseite führend sind. Eine eventuelle abweichende Darstellung hier auf dem KOINNOvationsplatz ist dem System bzw. Formular geschuldet und somit nicht bindend.
Die Landeshauptstadt München führt ihren Innovationswettbewerb auf dem offiziellen Stadtportal durch. Auf dem KOINNOvationsplatz erhält die Challenge eine Zweitplatzierung, um ihre Sichtbarkeit zu erweitern. Lösungseinreichungen sind über das Bewerbungsformular der Stadt vorzunehmen.
Dennoch bitten wir alle Teilnehmenden, die über den KOINNOvationsplatz auf die Challenge aufmerksam werden, eine kurze Zusammenfassung ihrer Lösung auch hier auf der Plattform einzureichen.
Ein kurzer 5-Zeiler mit Kontaktdaten sowie ggf. eine vorhandene Unternehmenspräsentation sind völlig ausreichend. So können auch künftig öffentliche Auftraggeber mit ähnlichen Herausforderungen passende Anbieter identifizieren und unkompliziert mit ihnen in Kontakt treten.
Noch nicht veröffentlicht
Aufruf zum Einreichen von Lösungsvorschlägen
06.04.2026 - 17.05.2026
1 Monat 12 Tage verbleibend
Prüfung der Lösungen
18.05.2026 - 05.07.2026
Bewertung der Lösungen durch die Fachjury
06.07.2026 - 19.07.2026
Bekanntgabe des Gewinners
Ab 20.07.2026


