Startseite
Öffentliche Auftraggeber
Innovative Unternehmen
Challenges Challenge starten
Marktplatz der Innovationen Innovation präsentieren
Mein Bereich
Login
Startseite
Öffentliche Auftraggeber Innovative Unternehmen
Challenges
Challenge starten
Marktplatz der Innovationen
Innovation präsentieren
Login
Zur Website das Kompetenzzentrum innovative Beschaffung vom BMFTR
Challenge

Kopframpe (zerlegbar) für den Eisenbahntransport

WTD41

Beschreibung

Die Wehrtechnische Dienststelle für landgebundene Fahrzeugsysteme, Pionier- und Truppentechnik (WTD41) in Trier sowie das Geschäftsfeld 350 (GF350) sind im Rahmen der Bundeswehrbeschaffung auch für Eisenbahnflachwagen (FlWg) für den Fahrzeugtransport zuständig.

Auf diesen Eisenbahnflachwagen (FlWg) werden die verschiedenen Rad- und Kettenfahrzeuge der Bundeswehr transportiert. Zum Transport werden die Fahrzeuge stirnseitig über eine Kopframpe auf die FlWg auf- und abgeladen.

An Orten ohne Infrastruktur, z.B. Bahnhof ohne Kopframpe oder auf freier Strecke können die Fahrzeuge nicht auf die FlWg auf- bzw. abgeladen werden.

Wir benötigen dafür eine mobile, möglichst händisch leicht und schnell aufzubauende Lösung, wie die Fahrzeuge an beliebiger Stelle im Bahnhofsbereich als auch in der Eisenbahnstreckenbereich von den FlWg auf- bzw. abfahren können.

Derzeit wird von einem Bedarf von mindestens sieben Systemen ausgegangen. Zusätzlich ist aus dem Kreis weiterer NATO-Partner ein Bedarf an mehreren Einheiten bekannt.

Fragestellung

Im Rahmen des Eisenbahntransportes wird eine Lösung benötigt um an Orten ohne entsprechende Infrastruktur oder auch bei Bedarf auf freier Strecke die Fahrzeuge von den Eisenbahnflachwagen (FlWg) auf- bzw. abfahren zu können.

Folgende Randbedingungen sind dabei relevant:

  1. Kettenfahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mindestens 80t oder Radfahrzeuge mit einer Achslast von mindestens 15t müssen auf- bzw. abgefahren werden können. Die Anzahl der Überfahrten darf dabei keine Rolle spielen.

  2. Auf FlWg mit einer Ladehöhe von 1200 – 1300 mm über Schienenoberkante müssen die Fahrzeuge auf- bzw. abfahren können.

  3. Dabei können die Schienen frei im Gleisbett auf Schwellen liegen oder z.B. im Hafenbereich auch in Beton eingegossen sein. Dementsprechend muss es möglich sein, dass der Aufbau und die Fixierung unter beiden Gegebenheiten möglich ist.

  4. Die Winkel zum auf- bzw. abfahren dürfen 20% nicht überschreiten.

  5. Die Infrastruktur (Schienen, Schwellen,…) müssen zur Schonung überbaut werden, wenn die Fahrzeuge darüber fahren.

  6. Das Auf- bzw. Abfahren von Fahrzeugen mit einer Breite von bis zu 3500 mm muss möglich sein.

  7. Beim Auf- bzw. Abfahren, dürfen die Fahrzeuge und ggf. Einweispersonal nicht ins Rutschen kommen.

  8. Der händische Auf- und Abbau ohne den Einsatz von Maschinen soll möglich sein. Dafür dürfen die Einzelteile maximal 30 kg wiegen, wenn diese von einer Einzelperson getragen werden, bzw. 60 kg wenn das Bauteil durch zwei Personen getragen werden kann oder 120 kg beim Einsatz von vier Personen.



  9. Der Auf- bzw. Abbau mit einem Team aus sechs Personen darf nicht mehr als eine Stunde dauern.

  10. Der Auf- bzw. Abbau sollte möglichst Werkzeugfrei erfolgen, ausgenommen Hilfsmittel wie Montageeisen, Hammer und Schottergabel zur Gleisbettvorbereitung.

  11. Der FlWg muss sich ankoppeln lassen können, damit dieser bei Be-, bzw. Entladen nicht wegrollt.

  12. Lagerung und Transport soll in 20 Fuß Container erfolgen.

Gewünschtes Ergebnis

In der Bundeswehr ist derzeit eine zerlegbare Kopframpe im Einsatz, die jedoch nicht über eine ausreichende Tragfähigkeit für die neuen, schwereren Fahrzeugplattformen der Bundeswehr verfügt.

Daher wird eine neue zerlegbare Kopframpe oder alternativ eine geeignete technische Lösung gesucht, die den gestiegenen Anforderungen an Tragfähigkeit und Einsatzflexibilität gerecht wird.

Wir suchen eine Lösung, die es ermöglicht, Rad- und Kettenfahrzeuge über die Stirnseite der Eisenbahnflachwagen (FlWg) sicher auf- und abzufahren.

Als grundlegendes Konzept stellen wir uns eine mobile, zerlegbare Rampe vor, sind jedoch ausdrücklich auch offen für alternative und innovative Lösungsvorschläge, die diese Anforderungen ebenfalls erfüllen oder gegebenenfalls übertreffen.

Nutzen der Challenge und weiterer Projektverlauf

Im Anschluss an die Markterkundung ist die Beschaffung von mindestens sieben Systemen für die Bundeswehr vorgesehen.

Zunächst soll ein Nachweismuster beschafft werden, an dem sämtliche Untersuchungen (u. a. Auf- und Abbau, Handhabung sowie Festigkeitsprüfungen) durchgeführt werden. Auf dieser Grundlage erfolgt anschließend die Beschaffung der weiteren Systeme.

Die finale Lösung soll bis spätestens 2028 definiert und eingeführt sein.

Darüber hinaus ist bekannt, dass auch mehrere NATO-Partner einen entsprechenden Bedarf an vergleichbaren Lösungen haben.

Alle Teilnehmenden werden nach Abschluss der Challenge transparent und gleichermaßen über die nächsten Schritte bzw. die geplanten Beschaffungen informiert.

Zusätzliche Informationen von KOINNO

Sofern die Einreichung vertrauliche Informationen enthält, die nicht veröffentlicht werden sollen (z. B. technische Detailangaben, Konstruktionszeichnungen, Berechnungen oder geschützte Entwicklungsinformationen), können diese über die Funktion „Geschützte Angaben“ bzw. als „Geschützte Anhänge“ eingereicht werden. Diese Informationen werden ausschließlich für den Challenge-Geber sichtbar und nicht öffentlich dargestellt.

Phasen

Noch nicht veröffentlicht

Aufruf zum Einreichen von Lösungsvorschlägen

30.06.2026 - 07.09.2026

2 Monate 9 Tage verbleibend

Prüfung der Lösungen

08.09.2026 - 05.10.2026

Bewertung der Lösungen durch die Fachjury

06.10.2026 - 02.11.2026

Bekanntgabe des Gewinners

Ab 03.11.2026

Diese Challenge ist beendet

Challenge-Geber
Wehrtechnische Dienststelle für landgebundene Fahrzeugsysteme, Pionier- und Truppentechnik
Kontaktperson
Hans-Georg Linial, Technischer Regierungsoberamtsrat
Bewertungskriterien
Sehr Wichtig
.
Innovationsgrad
Umsetzbarkeit/Anwendbarkeit/Relevanz
Langfristige Wirtschaftlichkeit (Lebenszyklusbetrachtung)
Kategorien
Mobilität & Verkehr
Infrastruktur
Defence
KOINNOvationsplatz
Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin
Der KOINNOvationsplatz orientiert sich an dem Konzept der www.ioeb-innovationsplattform.at der staatlichen IÖB-Initiative (www.ioeb.at) in Österreich.
Illustrationen: „Flat Line Illustrations“ copyright PureSolution via Creative Market
Kontakt Datenschutz Nutzungsbedingungen Impressum FAQ Barrierefreiheit