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Challenge

KI-gestützte Lösung zur Formularerstellung und Formularassistent

KI-generiert mit ChatGPT (OpenAI), weiterbearbeitet

Beschreibung

Die Stadt Landshut ist kreisfreie Stadt in Niederbayern und mit rund 75.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ein bedeutendes Verwaltungs-, Wirtschafts- und Bildungszentrum der Region. Als moderne Kommunalverwaltung arbeitet sie kontinuierlich daran, ihre Dienstleistungen bürgernah, effizient und digital weiterzuentwickeln. Im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie setzt die Stadt auf innovative Ansätze, um Verwaltungsprozesse zu vereinfachen und den Service für Bürgerinnen und Bürger weiter zu verbessern.

Die Stadt Landshut beabsichtigt, künftig ausgewählte Verwaltungsleistungen über KI-unterstützte Online-Formulare für Bürgerinnen und Bürger bereitzustellen.

Als Beispielanwendung dient hierbei die Anmeldung eines Hundes zur Hundesteuer. Das bisherige Formular zur Hundesteuer Anmeldung ist unter folgendem Link zu finden: https://formularservice.landshut.de/frontend-server/form/provide/459/

Ziel ist die Bereitstellung einer Lösung, die Bürgerinnen und Bürger während des gesamten Antragsprozesses durch einen intelligenten Assistenten unterstützt. Anstelle des klassischen Ausfüllens eines Formulars sollen die erforderlichen Angaben dialogbasiert über eine Chat-Oberfläche erfasst werden. Das System stellt dabei die für den jeweiligen Antrag notwendigen Fragen, verarbeitet die Antworten der Nutzenden und beantwortet gleichzeitig mögliche Rückfragen zum Verfahren oder zu einzelnen Formularfeldern.

Die zu beschaffende Lösung soll nach Möglichkeit in den bereits vorhandenen KI-Chatbot der Stadt Landshut „KI-lian“ integriert werden. Der Chatbot steht unter folgender URL zur Verfügung: https://app.landshut.de/embedded/kilian_website.html

Nach Abschluss des Dialogs werden die erfassten Angaben den Nutzenden zur Prüfung und Bestätigung vorgelegt. Im weiteren Prozess soll die Lösung die Möglichkeit bieten, erforderliche Nachweise oder Anlagen – beispielsweise ein SEPA-Lastschriftmandat – hochzuladen und dem Antrag zuzuordnen. Nach erfolgreicher Übermittlung soll ein vollständiges Antragsdokument generiert werden, das von den Antragstellenden heruntergeladen werden kann.

Darüber hinaus wird eine mögliche Weiterverarbeitung der Antragsdaten angestrebt. Insbesondere sollen Möglichkeiten zur Anbindung an die bei der Stadt Landshut eingesetzten Fachverfahren betrachtet werden. Hierzu zählen beispielsweise Fachanwendungen der Hersteller AKDB, HSH, TeleComputer oder prosozial. Wünschenswert ist die Integration beziehungsweise Anbindung an den bereits eingesetzten Formularserver Xima Formcycle, um bestehende Formularprozesse und technische Infrastrukturen weiterhin nutzen zu können.

Mit der Einführung einer KI-gestützten Lösung verfolgt die Stadt Landshut das Ziel, Bürgerinnen und Bürgern einen einfacheren und intuitiveren Zugang zu Informationen und Anträgen zu ermöglichen. Das Dialogsystem soll Fragen der Bürgerinnen und Bürger beantworten und auf einer automatisiert sowie täglich aktualisierten Datengrundlage basieren. Gleichzeitig sollen auf Seiten der Verwaltung Fehler vermieden, Prozesse effizienter gestaltet und Zeitaufwände reduziert werden.

Darüber hinaus soll die Lösung die Möglichkeit bieten, künftig weitere KI-Module, beispielsweise für Sprache-zu-Text-Anwendungen oder automatische Übersetzungen, in die bestehenden Prozesse zu integrieren. Der Betrieb der Lösung sowie die Verarbeitung der Daten müssen den Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) entsprechen.

Gewünschtes Ergebnis

Im Rahmen der Markterkundung möchten wir mehr über verfügbare Lösungen, technische Umsetzungsmöglichkeiten, Integrationsoptionen sowie Lizenz- und Betriebsmodelle erfahren. Darüber hinaus interessieren uns Erfahrungswerte aus vergleichbaren Projekten mit öffentlichen Auftraggebern.

Die Markterkundung ist als strukturierter Austausch konzipiert. Im Rahmen der Bewertungsphase führen wir mit allen Teilnehmenden jeweils ein etwa 60-minütiges Interview durch, das virtuell über Microsoft Teams stattfindet. Zur Abstimmung eines konkreten Termins werden die Teilnehmenden im Rahmen der Prüfungsphase kontaktiert.

Nutzen der Challenge und weiterer Projektverlauf

Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse aus Lösungseinreichungen und Interviews im Rahmen der Markterkundung entscheiden wir über die weitere Vorgehensweise. Je nach Kostenrahmen ist zum Ende des 3. Quartals 2026 ein Direktauftrag oder eine Verhandlungsvergabe vorgesehen.

Phasen

Noch nicht veröffentlicht

Aufruf zum Einreichen von Lösungsvorschlägen

08.07.2026 - 11.08.2026

1 Monat 4 Tage verbleibend

Prüfung der Lösungen

12.08.2026 - 01.09.2026

Bewertung der Lösungen durch die Fachjury

02.09.2026 - 29.09.2026

Bekanntgabe des Gewinners

Ab 30.09.2026

Diese Challenge ist beendet

Challenge-Geber
Stadt Landshut
Kontaktperson
Thomas Rödl
Bewertungskriterien
Sehr Wichtig
.
Innovationsgrad
Umsetzbarkeit/Anwendbarkeit/Relevanz
Kategorien
E-Government
IT-Infrastruktur & Telekommunikation
Anhänge
PDF
Projektbeschreibung
KOINNOvationsplatz
Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin
Der KOINNOvationsplatz orientiert sich an dem Konzept der www.ioeb-innovationsplattform.at der staatlichen IÖB-Initiative (www.ioeb.at) in Österreich.
Illustrationen: „Flat Line Illustrations“ copyright PureSolution via Creative Market
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