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Zur Website das Kompetenzzentrum innovative Beschaffung vom BMFTR
Challenge

Stellung von Mobilen Sanitäranlagen

Symbolbild erstellt mit KI (MS Copilot 2026) - nachbearbeitet

Beschreibung

Als Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Rostock sind wir die erste regionale Ansprechstelle für die Truppe vor Ort. Vor allem infrastrukturelle Bedarfe, welche in den Liegenschaften der Bundeswehr oder bei militärischen Übungen der Streitkräfte entstehen, sind durch die Mitarbeitenden des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums zu decken.

Mit Blick auf die wachsende Bedeutung der Bundeswehr wird eine effiziente Arbeitsweise der Bundeswehrverwaltung stetig relevanter für die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte. Vor diesem Hintergrund ist es unabdingbar, ein bestmögliches Portfolio an unterschiedlichsten Liefer- und Dienstleistungen schnellstmöglich zu beschaffen und bereitzustellen, unter anderem durch den Abschluss von Rahmenvereinbarungen. Dabei spielt die eindeutige und erschöpfende Leistungsbeschreibung aus vergaberechtlicher Sicht die größte Rolle. Diese soll zum Einen das effiziente Beschaffungswesen auf Seite des öffentlichen Auftraggebers fördern und zum Anderen die Angebotserstellung sowie Kalkulation auf Auftragnehmer Seite erleichtern.

Aus diesem Grund wenden wir uns im vorliegenden Fall an Sie. Mit ihrer Fachexpertise könnten Sie im Vorfeld bei der Vorbereitung eines folgenden Vergabeverfahrens unterstützen und somit wesentlich zur effizienten Arbeitsweise der Bundeswehrverwaltung beitragen.

Weitere Informationen zur geplanten Rahmenvereinbarung:

  • Die Ausschreibung soll in vier Losen erfolgen. Dabei bildet ein Los einen Standortbereich.

  • Standortbereiche: Rostock/Hohe Düne, Hagenow/Schwerin, Laage und Bad Sülze/Prangendorf/Gubkow/Sanitz.

  • Außerdem sollen Leistungen wie Aufbau/Abbau und Transport in einer Mischkalkulation, aufgrund der Losbildung, erfolgen.

  • Die mobilen Sanitäranlagen werden häufig für öffentlichkeits-wirksame Veranstaltungen, wie bspw. Hanse-Sail in Rostock, den jährlichen Tag der Bundeswehr, oder für Feldeinsatzübungen der Streitkräfte genutzt. Dabei können die Leistungsorte stark variieren.

  • Geplant ist die Rahmenvereinbarung mit 4 Gebietslosen auszuschreiben, wobei sich der örtliche Raum auf Mecklenburg-Vorpommern grundsätzlich beschränken sollte.

  • Mengenangaben können im Vorfeld nicht gemacht werden. Gern können die Teilnehmenden in ihren Einreichungen mögliche Mengen benennen.

Die aktuelle Herausforderung liegt derzeit besonders in der Bedarfsermittlung. Aufgrund der unterschiedlichsten inhaltlichen/zeitlichen/örtlichen Bedarfe können schwer grundsätzliche Aussagen getroffen werden. Daher ist es für uns interessant zu erfahren, was grundsätzlich auf dem Markt möglich wäre.

Fragestellung
  1. Welche Informationen und Leistungsparameter sollten aus Ihrer Sicht in den Vergabeunterlagen enthalten sein, damit eine belastbare und wirtschaftliche Kalkulation möglich ist?

  2. Welche Modelle zur Berücksichtigung von Transport-, Auf- und Abbauleistungen haben sich in der Praxis bewährt? Wie bewerten Sie den Ansatz einer losbezogenen Mischkalkulation?

  3. Entspricht das vorgesehene Portfolio mobiler Sanitäranlagen den marktüblichen Angeboten? Welche Anpassungen oder Ergänzungen des Leistungsverzeichnisses würden Sie empfehlen?

  4. Welche Vorlauf-, Liefer- und Bereitstellungszeiten sind für unterschiedliche Arten mobiler Sanitäranlagen üblicherweise realisierbar?

  5. Wie bewerten Sie die vorgesehene Losstruktur aus Sicht eines potenziellen Auftragnehmers? Sehen Sie alternative Ansätze, die eine wirtschaftlichere oder effizientere Leistungserbringung ermöglichen würden?

  6. Welche Angaben zu erwarteten Bedarfsmengen, Abrufhäufigkeiten oder Einsatzszenarien würden aus Ihrer Sicht benötigt, um die Leistung wirtschaftlich kalkulieren zu können?

Gewünschtes Ergebnis

Als öffentlicher Auftraggeber erhoffen wir uns praxisnahe und lösungsorientierte Hinweise zur Ausgestaltung des Leistungsverzeichnisses. Ziel ist es, ein neutrales, marktorientiertes und bedarfsgerechtes Leistungsspektrum für mobile Sanitäranlagen zu definieren, das unterschiedliche Einsatzszenarien der Bundeswehr abbilden kann, beispielsweise öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen oder militärische Übungen.

Besonders interessieren uns Erfahrungen zu marktüblichen Leistungen, sinnvollen Vertrags- und Kalkulationsmodellen sowie möglichen Optimierungspotenzialen bei der Leistungsbeschreibung. Die Erkenntnisse aus der Markterkundung sollen in die Vorbereitung einer geplanten Rahmenvereinbarung einfließen.

Nutzen der Challenge und weiterer Projektverlauf

Die im Rahmen dieser Challenge gewonnenen Erkenntnisse werden ausgewertet, in die Ausgestaltung der Leistungsbeschreibung und die Vorbereitung eines zukünftigen Vergabeverfahrens einbezogen. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für verfügbare Lösungsansätze, Umsetzungsmöglichkeiten sowie geeignete Leistungen zu gewinnen.

Die Beiträge der Teilnehmenden können dabei insbesondere zur Konkretisierung von Anforderungen und Leistungsmerkmalen beitragen.

Aktuell ist vorgesehen, ein entsprechendes Vergabeverfahren im vierten Quartal 2026 zu starten. Es ist geplant eine Rahmenvereinbarung mit einer Vertragslaufzeit über vier bis sechs Jahre für die Stellung von mobilen Sanitäranlagen zu schließen.

Über weitere Schritte und eine Ausschreibungsveröffentlichung hierzu werden die Teilnehmenden zu gegebener Zeit transparent informiert.

Phasen

Noch nicht veröffentlicht

Aufruf zum Einreichen von Lösungsvorschlägen

01.10.2026 - 28.10.2026

27 Tage verbleibend

Prüfung der Lösungen

29.10.2026 - 04.11.2026

Bewertung der Lösungen durch die Fachjury

05.11.2026 - 11.11.2026

Bekanntgabe des Gewinners

Ab 12.11.2026

Diese Challenge ist beendet

Challenge-Geber
Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Rostock
Kontaktperson
ROI'in Michelle Berg
Bewertungskriterien
Sehr Wichtig
.
Innovationsgrad
Wichtig
.
Umsetzbarkeit/Anwendbarkeit/Relevanz
Fachlich-technische Kompetenz
Nutzerfreundlichkeit
Kategorien
Krisenmanagement & Katastrophenschutz
Mobilität
Medizin & Gesundheit
Anhänge
PDF
Entwurf anlage 1 los 1 lv mobile sanitäranlagenpdf
KOINNOvationsplatz
Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin
Der KOINNOvationsplatz orientiert sich an dem Konzept der www.ioeb-innovationsplattform.at der staatlichen IÖB-Initiative (www.ioeb.at) in Österreich.
Illustrationen: „Flat Line Illustrations“ copyright PureSolution via Creative Market
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