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Lösung

81-Bäume-Effekt: Aktives Moos zur urbanen Klimaanpassung

Green City Solutions
Kurzvorstellung der Lösungsanbieterinnen und Lösungsanbieter (max. 500 Wörter)

Green City Solutions ist ein technologieorientiertes Unternehmen aus Berlin, das Green-Tech-Lösungen für gesunde, klimaresiliente Städte entwickelt und betreibt. Unser Kernfokus liegt auf Urban Health: Wir verbinden lebende Pflanzen mit digital gesteuerter Umwelttechnologie, um Luftqualität, Mikroklima und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum messbar zu verbessern.


Als Unternehmen mit starkem Entwicklungs- und Innovationsfokus arbeiten wir seit mehreren Jahren an der Schnittstelle von Klimaanpassung, Luftreinhaltung, Stadtökologie und Digitalisierung. Unsere biotechnischen Filter sind marktreif und wurden bereits in unterschiedlichen urbanen Kontexten in Deutschland und Europa erprobt, jedoch noch nicht flächendeckend eingesetzt. Durch die Pilotprojekte verfügen wir über praktische Erfahrung in der Planung, Genehmigung, Installation und dem Betrieb innovativer Infrastruktur im Straßenraum.

 

Was uns besonders auszeichnet:

  • wissenschaftlich fundierte Leistungs- und Wirkparameter zu Luftkühlung und -reinigung; getestet von unabhängigen Instituten

  • kompakter, hochwirksamer Bauweise – Aktive Bio-Luftfilter-Systeme mit dem Effekt von 81 Bäumen auf nur 6 m² Fläche, besonders geeignet für dichte Straßenräume wie die Fasanenstraße; durch Wasserreservoir und Solaranlage auch autark nutzbar

 

  • digitaler Steuerung und Sensorik – kontinuierliche Erfassung von Umweltparametern (z.B. Temperatur, Luftfeuchte, Feinstaub) und datenbasierte Regelung von Bewässerung und Luftführung. So werden Wirkung, Betriebssicherheit und Ressourceneffizienz transparent.

  • Patentierte Technologie mit einzigartiger Moosproduktion nahe Berlin, enge Lieferketten mit Zuliefererradius von ca. 300 km um Berlin

  • umfassende Umweltproduktdeklaration, CE-Zertifizierung, Statik für Außenanwendung und Brandschutzgutachten vorhanden

 

Durch eine Vielzahl an Gesprächen mit Kommunalvertretern, Stadtwerken, Immobilienentwicklern und Forschungspartnern kennen wir sowohl die Bedarfe und Herausforderungen der öffentlichen Räume als auch die technischen als auch die regulatorischen Hürden bei der Umsetzung klimawirksamer Maßnahmen im öffentlichen Raum. Wir bringen Erfahrung aus Pilotprojekten, Reallaboren und Demonstrationsvorhaben mit, in denen wir gemeinsam mit Verwaltung, Planung und Zivilgesellschaft prototypische Lösungen getestet und evaluiert haben.

 

Mit unserer Lösung für „100m Zukunft“ möchten wir diese Erfahrung einbringen, um gemeinsam mit der IHK Berlin und dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf zu zeigen, wie straßenbegleitende biotechnische Filter als neue, skalierbare Infrastruktur für gesunde, klimaangepasste Stadträume etabliert werden können.

Kurzbeschreibung der Lösung (max. 1500 Wörter)

Die Leitidee unseres Ansatzes ist es, die Fasanenstraße in eine 100 Meter lange Gesundheitsachse zu verwandeln – einen „Urban Health Corridor“: Es werden aktive Moos-Filtermodule installiert, die wie kompakte, vertikale „Klimaanlagen“ wirken. Sie reinigen die Luft, kühlen das Mikroklima und schaffen grüne, datenbasierte Gesundheitsinseln –  in einem vorgeschlagenen SetUp mit dem Effekt von 100 Bäumen auf nur 10 m² Grundfläche.

Unser Konzept vereint Urban Health, Klimaanpassung und digitale Stadtinfrastruktur in einem skalierbaren, physischen Baustein, der sich nahtlos integrieren lässt, und dank Sensorik und digitaler Steuerung sichtbar, messbar und steuerbar macht, wie sich Luftqualität und Mikroklima verbessern lassen.

Die Basis sind BioTech-Filter: vertikale, begrünte Infrastrukturelemente, die lebende Moose mit intelligenter Lüftungs- und Bewässerungstechnik verbinden. Ein Modul (hier „CityTree“) kühlt das Mikroklima mit einer Kühlleistung von rund 6.500 W/h und lokal nachweisbaren Temperaturreduzierungen von bis zu -4 K (°C). Es erzielt durch abfallfreie Luftfilterung von bis zu 5.000 m³/h eine Feinstaubreduktion von bis zu 82 % in der durchströmten Luft.


Die Module vereinen mehrere Nutzen auf engstem Raum:

  • 10x höhere Wirksamkeit als klassische Fassadenbegrünung

  • integrierte Sitzgelegenheiten, Mediadisplays, Internet, Hochbeete & Schattierungssysteme möglich

  • ideal für enge, stark versiegelte Straßenräume mit hohem Nutzungsdruck

Die Module sind digital vernetzt: Die integrierte Sensorik erfasst u.a. Temperatur, Luftfeuchte, Feinstaubbelastung; die intelligente Steuerung regelt Ventilatoren und Bewässerung bedarfsgerecht. Daten können in Echtzeit visualisiert werden (Dashboard, Display, Web), um Wirkung und Zustand transparent zu machen.

Die Besonderheit liegt in der Kombination mehrerer Ebenen begründet, die im Kontext „Urban Health“ und Klimaanpassung typischerweise getrennt behandelt werden: Biotechnologie und Digitalisierung. Die lebende, klimaaktive Moosoberfläche wird mit präziser technischer Steuerung und Sensorik verbunden. So entsteht eine hybride Infrastruktur, die sich dynamisch an Umweltbedingungen anpassen kann. Der enorme ökologische Nutzen ergibt sich dabei aus einer hohen Umweltwirkung bei minimalem Aufwand: Mit einer Wirkung von 100 Bäumen auf nur 10 m² werden zentrale Engpässe in dichten Straßenprofilen adressiert, in denen oft kein Raum für großflächige Neupflanzungen besteht. Gleichzeitig benötigen sie kaum bis keine Bodenarbeiten, stehen aus eigener Schwere und können mit Solarmodulen und Wassertanks betrieben werden.

Ein weiterer zentraler Vorteil liegt in ihrer messbaren und kommunizierbaren Urban-Health-Wirkung. Dank der integrierten Sensorik und des kontinuierlichen Monitorings lässt sich genau nachvollziehen, wie sich Luftqualität und Mikroklima durch den Einsatz verändern. Vorher-Nachher-Vergleiche zeigen bspw., wie stark die Feinstaubbelastung sinkt, in welchem Ausmaß sich die Umgebungstemperaturen abkühlen und wie deutlich sich Bereiche mit und ohne BioTech-Filter voneinander unterscheiden. Diese transparente Datengrundlage macht unsere Lösung nicht nur anschaulich, sondern auch evidenzbasiert. Damit wird sie für Verwaltung, Wissenschaft und Öffentlichkeit gleichermaßen attraktiv und wertvoll, weil sie konkrete, überprüfbare Beiträge zu Urban-Health-Strategien liefert.

Die Module sind standardisiert: So entsteht eine Infrastruktur, die nicht als Einzelmaßnahme gedacht ist, sondern als wiederholbarer, übertragbarer Baustein für viele versch. Straßenprofile/Quartiere. Die Fasanenstraße kann damit als Musterstraße und für die Entwicklung eines übertragbaren Rollout-Modell dienen.

Ergänzend werden Sensorik, Monitoring und Visualisierung eingerichtet, so z. B. die Installation von Sensoren zur Erfassung von Luftqualität, Temperatur und Luftfeuchte, der Aufbau eines Monitoring-Dashboards, das die Wirkung der Module anschaulich darstellt (z.B. für Besucher:innen, Verwaltung, Fachöffentlichkeit). Optional ist auch eine Visualisierung direkt vor Ort (z.B. Display/ QR-Code zu Live-Daten) möglich, um die Lern- und Kommunikationsfunktion des Reallabors zu stärken. Während der Projektlaufzeit sichern wir zudem den kontinuierlichen, geordneten Betrieb und die fachgerechte Pflege der Module und stellen sämtliche Daten und Erfahrungsberichte für die Evaluation durch IHK, Bezirk und Forschungspartner bereit.

Durch die gesteigerte Aufenthaltsqualität entstehen neue Orte der Begegnung und des Verweilens. Die Biotech-Filter schaffen grüne, klimatisch angenehme Punkte zum Verweilen, Warten, Lernen und Begegnen. Für die IHK Berlin, ihre Mitarbeitenden und Gäste, den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und Berlin insgesamt entsteht ein Leuchtturmprojekt, das zeigt, wie innovative, skalierbare Lösungen für Urban Health konkret aussehen können. Als sichtbare, adressierbare Infrastruktur unterstützt unsere Lösung die Positionierung der Fasanenstraße als „100m Zukunft“ – als Marke und Modell.

Wirkung der Lösung (max. 1500 Wörter)

Als „grüne Inseln“ wirken die Moosfilter in der Raumgestaltung, da sie an relevanten Punkten integriert werden (Eingangs-/Übergangsbereiche, Warte-/Lieferzonen), und die bisher v.a. verkehrlich geprägte Fasanenstraße in eine erlebbare Musterstraße für Klimaanpassung und Urban Health transformieren.

Über integrierte Displays, QR-Codes oder ein Dashboard können Live-Daten zur Luftqualität und Temperatur abgerufen werden, sodass die Module als Lern- und Informationsangebot dienen. Die Straße wird so auch zu einem öffentlichen Lernort für Klima und Gesundheit. Die sichtbare, grüne Infrastruktur in Verbindung mit transparenten Daten macht Klimawandel, Luftverschmutzung und Gegenmaßnahmen verständlich, führt zu Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung: Menschen erleben, dass urbane Innovationen ihre Gesundheit und Lebensqualität verbessern können.

Zugleich können sich Menschen gezielt in den nachweislich kühleren und saubereren Bereichen aufhalten – gerade für vulnerable Gruppen (Kinder, Ältere, Vorerkrankte) ein relevanter Mehrwert. In diesem Zusammenhang ermöglichen die Moos-Oasen – bspw. in Verbindung mit Sitz- oder Warteelementen – klimaangepasste Mikrobegegnungsräume. So entsteht ein neues, qualitativ hochwertiges Angebot im Stadtraum – ein visuell und klimatisch attraktiver Ort, der die Fasanenstraße über ihre bisherige Funktion hinaus profiliert und soziale Wirkung erzielt, besonders im Hinblick auf Gesundheit und Schutz vulnerabler Gruppen gem. Klimaanpassungsstrategie der Bundesregierung. Denn sauberere, kühler temperierte Luft entlang von Gehwegen, Wartezonen und Eingängen schützt v.a. Menschen mit Vorerkrankungen, Kinder, Ältere und Personen, die sich beruflich im Straßenraum aufhalten.

Die Fasanenstraße steht exemplarisch für viele Berliner Straßenzüge: versiegelt, dicht bebaut, begrenzte Grünflächen. Unsere Lösung zeigt, wie Klimaanpassung dort überhaupt erst möglich wird – und dient als übertragbares Vorbild für andere Quartiere.

Denn auch das verbindet urbane Gebiete: Bei Temperaturen über 30°C reduzieren sich Stadtaufenthalte um bis zu 25% – darunter leiden Tourismus, Einzelhandel und Gastronomie. Straßenzüge, die grün, kühl und von hoher Aufenthaltsqualität geprägt sind, prosperieren. Künftige Planungen oder Umstrukturierungen von Straßen können Quartiere aufwerten und sie sowohl gegen Klima- als auch wirtschaftlichen Risiken resilienter machen. Längere Aufenthaltsdauern steigern Umsätze, wovon Cafés, Restaurants und Hotels profitieren.

Auch Mitarbeitende schätzen hochwertige Aufenthaltsqualität in der unmittelbaren Umgebung für Pausen, Outdoor-Meetings, Kundenempfänge. Weniger aufgeheizte Straßen senken Energiekosten für Kühlung – relevant für Immobilienentwickler, Bestandshalter und Investoren. In diesem Sinne bieten die bio-digitalen Module eine hohe ökonomische Wirkung und Nutzen für Unternehmen bzw. die städtische Infrastruktur.


Da in Berlin Mooswände bereits als Kompensations- bzw. Ausgleichsmaßnahme anrechenbar sind, könnte der Einsatz der Moosfilter durch baulich bedingte Versiegelungen (Wohnungsneubau) finanziell als Ausgleichsmaßnahme dargestellt werden.


GreenTech ist zudem ein erfolgreiches Exportgut: Als sichtbares Leuchtturmprojekt kann die Fasanenstraße Gästen aus nah und fern präsentiert werden und als Blaupause „Climate Adaptation made in Berlin“ für andere Stadtentwicklungsprojekte mit Know-How und den richtigen Lösungen dienen.

Durch ein umfangreiches intelligentes Datenmonitoring können die Wirkmechanismen transparent dargestellt werden und leisten einen Beitrag zur Erreichung von Lima- und Netto-Null-Zielen auf Stadt- und Landesebenen. Das erzeugt zusätzliche Frequenz, Interesse von Fachöffentlichkeit und Medien und stärkt sowohl das Quartier als auch das Innovationsimage Berlins.


Des Weiteren kann der fortschreitende Ausbau digitaler Werbeflächen in der Stadt genutzt werden, diese so klimafreundlich wie möglich zu gestalten. So kann der CityBreeze beispielhaft als großformatiges Werbedisplay fungieren, dass gleichsam Luft reinigt und kühlt und so etwa 30% weniger Energie benötigt.


Die Einnahmen aus Werbekonzessionen sind für die Stadtgesellschaft relevant und aktuell nicht verzichtbar. Wenn eine Werbeinfrastruktur neben finanziellen Aspekten auch zur Klimaanpassung beiträgt, anstatt neue Hitzeinseln zu installieren, entstünde eine Win-Win-Situation.

Die Moosfilter eröffnen Planungs- und Umsetzungswissen für Verwaltung, Stadtplanung und Infrastrukturbetreiber: Sie liefern wertvolle konkrete Daten und Betriebserfahrungen, die die Erstellung eines übertragbaren Modells ermöglichen. Sie können beantworten, wie Grün- und Klimainfrastruktur als Teil der regulären Stadtinfrastruktur (ähnlich wie Beleuchtung oder Mobiliar) gedacht und eingeführt werden kann. So bspw. können werbliche Möglichkeiten Klimaanpassungsmaßnahmen ko-finanzieren (mittels Displays, QR-Codes), die wiederum einen möglichen Einfluss auf künftige Vergaben zu Stadtmarketingverträgen haben könnten.

Finanzierungs- und Realisierungsperspektiven

Die wesentliche Entwicklungsarbeit – von technischer Konzeption über Pilotierung bis zur Betriebsreife – ist abgeschlossen. In Entwicklung befindet sich aktuell die autarke Solarstrom-Variante. Die Teilnahme an der „100m Zukunft“-Challenge sehen wir als nächsten, konsequenten Schritt, um diese Lösungen im Rahmen eines öffentlichen Reallabors ideal sichtbar zu machen und gemeinsam mit der Stadtgesellschaft weiterzuentwickeln. Die Umsetzung in der Fasanenstraße ist grundsätzlich zeitnah realisierbar, sobald finale Standorte, Rahmenbedingungen und Finanzierungsrahmen abgestimmt sind.

Zur Unterstützung wäre denkbar, durch eine Büroanmietung räumliche Nähe zum Projekt zu schaffen, um z.B. bei Führungen oder Workshops Ressourcen einzubringen und die Leistungsparameter einschließlich der Solarstromgewinnung und des Autarkiebetriebs direkt vor Ort zu validieren. Green City Solutions kann einen Teil der Planungs- und Konzeptionsleistungen (Standortanalyse, technische Auslegung, Projektmanagement und Abstimmung mit Projektpartnern) aus Eigenmitteln erbringen. Für die Projektphase stehen erfahrene Planungs-, Projektsteuerungs- und Serviceressourcen zur Verfügung, sodass Planung, Installation, Inbetriebnahme und Betrieb aus einer Hand erfolgen können.

 

Vorgeschlagenes Umsetzungskonzept:

Ein CityTree mit Sonnensegel, Zusatzbegrünung, Solarenergie und Wassertank fungiert als zentrale biotechnische Klima- und Luftfiltereinheit entlang der Strecke. Er vereint:


  • intensive Luftreinigung & Kühlung,

  • zusätzl. Vertikal- und Horizontalbegrünung (z.B. Rankpflanzen, Pflanztröge),

  • Sonnensegel als Schattenspender & Aufenthaltsqualitäts-Element,

  • Solar-Paneele zur teilweisen Eigenstromversorgung,

  • integrierten Wassertank für effizientes Bewässerungs- und Ressourcenmanagement.

Der CityTree wird so zur sichtbaren „Klimakreuzung“ der Fasanenstraße – ein Ort, an dem Klima- und Gesundheitswirkung in verdichteter Form erfahrbar sind.

Ein CityBreeze am Beginn der Strecke wird „Kommunikationszentrale“: Er dient am Eingang der Fasanenstraße (z.B. Bereich Ludwig-Erhard-Haus) als Willkommens- und Informationspunkt des Reallabors. Die Einheit verbindet:


  • biotechnische Luftfilterung & lokale Kühlung,

  • ein integriertes Display zur Information über das Reallabor (Projektübersicht, Maßnahmen, Partner, Events),

  • optional einen Touchscreen zur interaktiven Kommunikation (z.B. Live-Daten Luftqualität & Temperatur, Erklärungen zur Schwammstadt, Hinweise auf andere Lösungen) – abhängig von Budget und Detailplanung.

Der CityBreeze fungiert als „Schaufenster der 100m Zukunft“: Er kommuniziert und bündelt die verschiedenen Maßnahmen entlang der Straße für Besucher:innen, Fachpublikum und politische Entscheidungsträger:innen – unmittelbar, verständlich.

Durch die Kombination aus CityTree und CityBreeze entsteht ein Gesamtkonzept, das versch. klima- und gesundheitsrelevante Maßnahmen in einem nachvollziehbaren, skalierbaren Modell zeigt – ein Baukasten, der auf and. Straßen und Quartieren übertagbar ist, und die Fasanenstraße als Pilot- und Referenzort für Urban-Health-Infrastruktur „Made in Berlin“ etabliert.

 

Förder- und Finanzierungsoptionen:

  1. öffentliche Fördermöglichkeiten (z.B. Programme f. Klimaanpassung, Urban Health, Reallabore), um die Durchführung und ggf. wissenschaftl. Begleitung zu unterstützen, auf Bundes- und Landesebene (s. Präsentationsfolie „Fördermöglichkeiten“)

  2. Einbindung weiterer Partner aus Wirtschaft oder Immobilienwirtschaft prinzipiell denkbar (z.B. Co-Finanzierung über die Einblendung auf dem Display des CityBreeze), falls im Rahmen der 100m-Zukunft-Architektur gewünscht


Auf Basis unserer bisherigen Projekt- und Betriebserfahrungen schlagen wir folgenden Realisierungsrahmen vor:

  • Vorbereitungs- & Planungsphase (Q1-Q2 2026): Umfasst Feinabstimmung der Standorte gemeinsam mit IHK, Bezirk und weiteren Projektpartnern, sowie die Einbindung der zuständigen Ämter und Gremien für Genehmigungen, und technische Detailplanung (Strom-/Wasseranschlüsse, Gestaltungseinbindung)

  • Produktion, Logistik und Vorbereitung der Installation

  • Installation & Inbetriebnahme: Ziel wäre eine Fertigstellung spätestens im Mai, um die gesamte warme Jahreszeit zu nutzen, um Hitze- und Luftqualitätswirkungen im Reallabor unter realen Belastungsbedingungen (Sommerhitze, hohe Aufenthaltsfrequenzen) zu beobachten und zu dokumentieren. (Umfasst Lieferung und Montage der biotechnischen Filtermodule, den Anschluss sowie die Inbetriebnahme und Kalibrierung der Sensorik.)

  • Betriebs- und Evaluationsphase (ab Umsetzung bis Projektende): Beinhaltet laufenden Betrieb, Monitoring und Datenerhebung über die Projektlaufzeit hinweg, die begleitende Auswertung und Bereitstellung von Kennzahlen (Luftqualität, Temperatur, Betriebserfahrungen), das systematische Monitoring der Umweltparameter bei gleichzeitiger Bereitstellung der Daten für IHK, Bezirk und ggf. Forschungspartner, sowie die gemeinsame Auswertung im Hinblick auf Skalierungspotenziale in Berlin und anderen Städten.

Optional: Auswahl möglicher Flächen für die Umsetzung

Unsere biotechnischen Filter eignen sich besonders für Bereiche der Fasanenstraße,

  • in denen viele Menschen zu Fuß unterwegs sind oder warten,

  • in denen sich Hitze und Luftschadstoffe stauen,

  • und wo der vorhandene Raum sehr begrenzt ist und klassische Bäume oder große Grünflächen kaum realisierbar sind.

 

Auf der beigefügten Flächenkulisse markieren wir daher bevorzugt:

  1. Bereiche im direkten Umfeld des Ludwig-Erhard-Hauses (IHK Berlin), z.B. im Eingangsbereich und entlang der Fassadenflächen, in denen viele Besucher:innen, Beschäftigte und Veranstaltungsteilnehmende ankommen, warten oder sich aufhalten. Hier können die biotechnischen Filter als sichtbare, grüne Visitenkarte des Reallabors wirken und die Rolle der IHK als Initiatorin von urbanen Innovationen unterstreichen.



  2. Abschnitte entlang stark frequentierter Gehwege und möglicher Aufenthalts- bzw. Wartezonen – etwa dort, wo Fußgängerströme gebündelt sind, Menschen auf Taxis, Fahrdienste oder Begleitpersonen warten oder kurze Aufenthalte im öffentlichen Raum stattfinden. An diesen Stellen schaffen die Filter kühlere, sauberere Luftinseln und tragen unmittelbar zur Entlastung von Hitze- und Schadstoffbelastungen bei.

  3. Übergangsbereiche zu Liefer- und Ladezonen, also Orte, an denen zeitweise erhöhte Emissionen durch Anlieferverkehr auftreten. Hier können die Filtermodule helfen, lokale Luftbelastungen abzufangen und gleichzeitig einen optischen Puffer zwischen Logistikvorgängen und Fußgängerbereichen zu bilden.

 

Chancen des Standorts für unsere Lösung

Die Fasanenstraße ist ein typischer, dicht bebauter Berliner Straßenraum mit hohem Nutzungsdruck und begrenzten Flächen für klassische Begrünung. Genau hier zeigt unsere Lösung ihre Stärke: Sie bietet die Wirkung von bis zu 81 Bäumen auf nur 6 m² und ist damit ideal für enge Straßenquerschnitte, in denen Bäume und große Grünflächen kaum umsetzbar sind.

Durch die Lage direkt vor dem Ludwig-Erhard-Haus entsteht ein maximal sichtbarer Demonstrationsort: Besucher:innen, Unternehmen, Verwaltung und Stadtgesellschaft erleben im Alltag, wie sich Luftqualität und Mikroklima mit biotechnischer Infrastruktur verbessern lassen. Die Straße wird zur adressierbaren Musterachse für Urban Health und Klimaanpassung – ein übertragbares Modell für andere Berliner Quartiere.

Der gewählte Standort in der Flächenkulisse ermöglicht es, sowohl ökologische Effekte (Luftreinigung, Kühlung), als auch soziale Effekte (Aufenthaltsqualität, Schutz vulnerabler Gruppen) und ökonomische Effekte (Attraktivität des Geschäfts- und Verwaltungsstandortes) in einem räumlich konzentrierten, gut erfahrbaren Abschnitt der Stadt zu demonstrieren.

Damit bietet die gewählte Lage innerhalb der Flächenkulisse optimale Voraussetzungen, um die Wirkung und Skalierbarkeit unserer biotechnischen Filter im Rahmen des Reallabors „100m Zukunft“ sichtbar und nachvollziehbar zu machen.

Challenge
Urbane Gesundheit
Lösungsgeber
Green City Solutions GmbH
Anhänge
PDF
2025 100 meter fasanenstr. green city solutions
KOINNOvationsplatz
Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin
Der KOINNOvationsplatz orientiert sich an dem Konzept der www.ioeb-innovationsplattform.at der staatlichen IÖB-Initiative (www.ioeb.at) in Österreich.
Illustrationen: „Flat Line Illustrations“ copyright PureSolution via Creative Market
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