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Lösung

TOMORROW MINDS – Future Skills für die Gestalter von morgen

Thomas Löbke
Kurzvorstellung der Lösungsanbieterinnen und Lösungsanbieter (max. 500 Wörter)

TOMORROW MINDS – Die Plattform für Future Skills und Partizipation

Wir sind TOMORROW MINDS, eine junge Bildungsinitiative aus Berlin. Unsere Mission ist es, Kinder und Jugendliche (die „Gen Alpha“) zu befähigen, die komplexen Herausforderungen unserer Zeit nicht nur zu verstehen, sondern aktiv mitzugestalten.

Was uns auszeichnet: Methodische Tiefe und Flexibilität


Kern unseres Ansatzes ist die Case-Study-Methode, wie sie aus Hochschulen und Forschung bekannt ist. Wir haben diese Methodik didaktisch so weiterentwickelt, dass sie für Kinder zwischen 8 und 16 Jahren verständlich, handhabbar und motivierend ist. Dadurch können wir nahezu jede urbane Fragestellung – von nachhaltiger Mobilität bis zu Gesundheit, Kreislaufwirtschaft oder sozialen Themen – in ein strukturiertes, lösbares „Case“-Format übertragen.

Im Zentrum steht das Training der zentralen Zukunftskompetenzen:

  • Kritisches Denken und Problemlösen

  • Kreativität und Innovation

  • Kommunikation

  • Kollaboration

  • AI

Unsere Erfahrung: Praxisbezug durch starke Partner


Unsere Formate entstehen nie im abstrakten Raum. Durch Kooperationen mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis stellen wir sicher, dass die Kinder mit echten Herausforderungen arbeiten und der Bezug zur Realität erhalten bleibt. Unser interdisziplinäres Team – bestehend aus Gründern, Coaches und Expertinnen und Experten für digitale Werkzeuge – unterstützt die Jugendlichen dabei, moderne Methoden und digitale Tools sinnvoll einzusetzen.

Dieser Ansatz schafft weit mehr als nur Wissensvermittlung: Er stärkt die Selbstwirksamkeit junger Menschen nachhaltig. Sie erleben, dass ihre Ideen ernst genommen werden und sichtbare Wirkung entfalten können. Für das Reallabor bringen wir damit eine bewährte, flexible Struktur mit, die echte Partizipation ermöglicht und Lösungen hervorbringt, die sowohl kreativ als auch realitätsbezogen sind.

Kurzbeschreibung der Lösung (max. 1500 Wörter)

TOMORROW MINDS Lab – Das Partizipations-Labor für die gesunde Stadt der nächsten Generation

1. Leitidee und Vision


Eine „Stadt der Zukunft“ ist nur dann nachhaltig und gesund, wenn sie die Bedürfnisse ihrer zukünftigen Bewohner – der Kinder und Jugendlichen – aktiv einbezieht. Unsere Leitidee für das Reallabor in der Fasanenstraße ist die Einrichtung des TOMORROW MINDS Labs: ein offener Lern- und Gestaltungsraum, der Bildung, Partizipation und Stadtentwicklung verbindet.

Wir interpretieren „Urbane Gesundheit“ ganzheitlich: Eine gesunde Stadt stärkt physisches und psychisches Wohlbefinden, schafft Begegnungsräume und vermittelt Selbstwirksamkeit. Indem wir Kindern Werkzeuge an die Hand geben, ihre urbane Umgebung zu analysieren und zu verbessern, fördern wir soziale Gesundheit und einen generationenübergreifenden Dialog.

2. Die konkrete Lösung: Was passiert im Reallabor?


Wir bringen unsere bestehenden Workshop-Formate aus den Seminarräumen direkt auf die Straße. Das TOMORROW MINDS Lab fungiert dabei als „Pop-up-Zukunftswerkstatt“.

Unser Ansatz nutzt die Case-Study-Methode, didaktisch für Kinder und Jugendliche weiterentwickelt.

Die Teilnehmenden schlüpfen in Rollen wie Stadtplaner, Umweltbeauftragte oder Unternehmer und bearbeiten reale Fragestellungen aus dem direkten Umfeld des Reallabors, z. B.:

  • „Mental Health in the City“: Welche Elemente reduzieren Stress und fördern Begegnung?

  • „Bewegung & Spiel“: Wo ist Platz für Kinder in einer verdichteten Stadt?

  • „Klima-Resilienz“: Wie lässt sich die Straße im Sommer kühlen?

Digitale Visualisierungstools, einschließlich generativer Bildwerkzeuge, ermöglichen es den Jugendlichen, ihre Ideen unmittelbar sichtbar zu machen.

3. Einzigartigkeit und Abgrenzung


Unser Ansatz unterscheidet sich klar von klassischen Beteiligungsformaten oder reiner Kreativarbeit:

  • Wir vermitteln systematisch zentrale Zukunftskompetenzen wie kritisches Denken, Zusammenarbeit und Kreativität.

  • Die Verbindung von Teamarbeit mit digitalen Tools macht Ideen verständlich und unmittelbar nachvollziehbar.

  • Expertinnen und Experten aus Praxis, Architektur und Wirtschaft begleiten die Sessions und sichern Realitätsnähe.

4. Entwicklungsphase & Status Quo


TOMORROW MINDS ist bereits im praktischen Einsatz. Seit unserem Start im Juni 2025 konnten wir folgende Erfahrungen sammeln:

  • Über 200 Kinder und Jugendliche haben an unseren Programmen teilgenommen.

  • Durchführung von mehr als 20 Tagesworkshops, drei Feriencamps und Projekten mit fünf Schulklassen.

  • Zusammenarbeit mit fünf Partner-Unternehmen und Institutionen.

  • Hohe Zufriedenheit der Teilnehmenden, dokumentiert durch Weiterempfehlungen und wiederkehrende Buchungen.

Unsere Formate sind erprobt, strukturiert und bereit für die Umsetzung im Reallabor.

5. Umsetzung und Anwendung im Reallabor


Das TOMORROW MINDS Lab soll ein offener, transparent gestalteter Ort auf der Projektstrecke werden, z. B. in Form eines Pavillons, Containers oder einer wetterfesten Installation.

  • Interaktion: Passanten können die Arbeit der Kinder miterleben.

  • Ausstellung: Ergebnisse werden direkt vor Ort sichtbar gemacht – physisch oder digital über QR-Codes.

  • Dialog: Zu festen Zeiten präsentieren die Kinder ihre Ideen vor Anwohnenden, Gewerbetreibenden und Politik.

6. Beitrag zur Belebung des Standorts


Das Lab schafft einen niedrigschwelligen Begegnungsort. Es zieht Familien an, fördert Austausch und verleiht dem Abschnitt der Fasanenstraße eine neue soziale Funktion. Wo junge Menschen aktiv gestalten, steigt die Aufenthaltsqualität – die Straße wird zum Lern-, Kultur- und Dialograum.

Web: tomorrowminds.de

Wirkung der Lösung (max. 1500 Wörter)

Beitrag zur Stadtgesellschaft und Raumgestaltung


Das TOMORROW MINDS Lab versteht sich als Impulsgeber für eine integrative Stadtentwicklung. Durch die temporäre Installation im Reallabor wird ein Verkehrs- oder Transitraum in einen offenen Bildungs- und Beteiligungsraum überführt. Damit entsteht ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche nicht nur Nutzerinnen und Nutzer des Quartiers sind, sondern als Ideengebende aktiv einbezogen werden.

Dies erweitert die funktionale Vielfalt des Standorts: Neben Gastronomie, Büros und Handel entsteht ein Treffpunkt, der Schulen, Familien und lokale Akteure anzieht. Das Lab unterstützt ein lebendiges Miteinander und stärkt die soziale Dimension des öffentlichen Raums.


Interaktion und Integration vor Ort


Die Integration in den Ort erfolgt durch Sichtbarkeit und Dialog:

  • Einsehbarer Arbeitsraum: Die offene Gestaltung des Labs senkt Schwellen und ermöglicht Passanten, den Entstehungsprozess der Ideen mitzuerleben.

  • Einbindung lokaler Akteure: Anwohnende und Beschäftigte aus umliegenden Unternehmen können punktuell als Interviewpartner oder Mentoren in die Case Studies einbezogen werden.

  • Sichtbare Ergebnisse: Die entwickelten Visionen (z. B. KI-gestützte Visualisierungen einer klimaresilienten Fasanenstraße) werden im öffentlichen Raum präsentiert und bleiben dort temporär zugänglich.


Spezifische Vorteile in den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit


1. Soziale Wirkung (Social Impact)

Hier liegt der stärkste Effekt:

  • Frühe Teilhabe: Kinder lernen, dass sie Einfluss auf ihr Umfeld nehmen können. Das stärkt demokratisches Verständnis und Engagement.

  • Mentale Gesundheit: Durch erlebte Selbstwirksamkeit („Ich kann etwas bewirken“) wird Resilienz gefördert – ein zentraler Faktor urbaner Gesundheit.

  • Dialog über Generationen hinweg: Die Ergebnisse der Kinder schaffen Gesprächsanlässe zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen.


2. Ökonomische Wirkung (Economic Impact)

Auch für ansässige Unternehmen und die Infrastruktur ergeben sich Vorteile:

  • Attraktivität des Standorts: Ein familienfreundlicher, kreativer Ort steigert die Aufenthaltsqualität und kann Besucherströme positiv beeinflussen.

  • Frühe Berufsorientierung: Die Zusammenarbeit mit Unternehmen führt zu niedrigschwelligen Begegnungen mit beruflichen Rollen und wirtschaftlichen Zusammenhängen.

  • Innovationsimpulse: Kinder entwickeln häufig unvoreingenommene und originelle Ideen, die als Inspiration für Planende und Unternehmen dienen können.


3. Ökologische Wirkung (Ecological Impact)

Die ökologische Wirkung ergibt sich aus Bildung und Sensibilisierung:

  • BNE-Förderung: Themen wie Hitzeschutz, Kreislaufwirtschaft und Biodiversität sind integraler Bestandteil unserer Fallstudien.

  • Akzeptanz für ökologische Maßnahmen: Die entstandenen Visualisierungen können dazu beitragen, ökologische Veränderungen im Stadtraum nachvollziehbarer zu machen.


Zusammenfassung


Das TOMORROW MINDS Lab investiert nicht primär in bauliche Strukturen, sondern in Kompetenzen und Beteiligung. Es stärkt soziale Resilienz, fördert demokratische Teilhabe und unterstützt eine gesundheitsförderliche Gestaltung des Quartiers. Die Wirkung ist langfristig: Ein generationenübergreifendes Verständnis für urbane Herausforderungen entsteht, das weit über den Projektzeitraum hinaus Bestand hat.

Finanzierungs- und Realisierungsperspektiven

Ressourcen und Eigenleistung


Als bestehendes Projekt in der Testphase (seit Juni 2025 operativ) bringen wir das vollständige inhaltliche und methodische Fundament für das Reallabor mit. Das Curriculum, die didaktischen Materialien, die digitalen Werkzeuge sowie ein erfahrenes Team stehen bereit. Es entstehen keine zusätzlichen Entwicklungszeiten – die Umsetzung kann kurzfristig beginnen.


Finanzierungsbedarf für das Reallabor


Für die physische Umsetzung vor Ort (Pavillon oder Zelt, technische Infrastruktur, Möblierung) sowie für die personelle Begleitung während der Projektphasen werden externe Mittel benötigt. Diese Ressourcen ermöglichen eine stabile Durchführung und eine hohe Qualität der Betreuung im Reallabor.


Skalierbarkeit


Das Modell ist so ausgelegt, dass es nach einer Anschubfinanzierung teilweise über gebuchte Formate für Schulen, Kooperationen mit Unternehmen oder Sponsoring refinanziert werden kann. Für die Teilnahme am Wettbewerb orientieren wir uns jedoch primär am vorgesehenen Budgetrahmen.

Optional: Auswahl möglicher Flächen für die Umsetzung

Flexibles Nutzungskonzept (Hybrid-Modell)

Wir planen ein Konzept, das hohe Sichtbarkeit mit verlässlicher Durchführung kombiniert. Der Standort bietet dafür geeignete Voraussetzungen.

Workshops (flexibel): Die Arbeitsphasen der Kinder können witterungsabhängig entweder in einem transparenten Pavillon oder Zelt direkt auf der Straße stattfinden oder – falls erforderlich – in nahegelegenen Innenräumen (z. B. im IHK-Gebäude). Dadurch bleibt der Ablauf unabhängig von äußeren Bedingungen gewährleistet.


Präsentation & Ausstellung (vor Ort): Unabhängig vom Arbeitsort finden die Ergebnispräsentationen und die Ausstellung der Visionen im öffentlichen Raum des Reallabors statt. Damit bleibt der Bezug zur Fasanenstraße gewahrt, und Passanten können aktiv einbezogen werden.


Anforderungen an die Fläche: Benötigt wird ein gut einsehbarer Bereich, der Sichtbarkeit und Interaktion ermöglicht. Zusätzlich sollte ausreichend Platz für einen temporären, wettergeschützten Pavillon vorhanden sein (ca. 20–30 m²).

Challenge
Urbane Gesundheit
Lösungsgeber
TOMORROW MINDS - CUUP UG (haftungsbeschränkt)
Anhänge
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KOINNOvationsplatz
Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin
Der KOINNOvationsplatz orientiert sich an dem Konzept der www.ioeb-innovationsplattform.at der staatlichen IÖB-Initiative (www.ioeb.at) in Österreich.
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