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Lösung

"100 Minuten Zukunft" - Das innovative Format zum Mitgestalten

Team 100 Minuten Zukunft
Kurzvorstellung der Lösungsanbieterinnen und Lösungsanbieter (max. 500 Wörter)

„100 Minuten Zukunft“ ist ein partizipatives Workshopformat, das den Teilnehmenden ermöglicht, in einem kreativ-wissenschaftlichen Prozess mittels der Methode Futures Thinking eigene Zukunftsszenarien zu entwickeln. Das Format stammt aus der Formatschmiede der Berliner Agentur pimento formate GmbH, die auf wissenschaftlich-kommunikative Formate zu Zukunftsthemen spezialisiert ist und damit Innovations- und Transformationsprozess anstößt und begleitet.

Ob Strategieworkshops von Organisationen, Edutainment Formate für Jugendliche oder Formate zur Wissensgenerierung - die Formate werden für digitale und immersive Medien sowie Events und wissenschaftliche Reallabore entwickelt und umgesetzt. Dabei spielen die Verbindung zwischen nutzerzentrierten und ethischen Aspekten eine genauso wichtige Rolle wie technologische, ökologische und ökonomische. Einige Formate wurden ausgezeichnet.  

 

Das Team von „100 Minuten Zukunft“ bildet hierbei einen besonderen Schwerpunkt auf Zukunftsgestaltung und Transformationsbegleitung durch das breite Kompetenzspektrum von Ferdinand Linke, Florian Huss und Elle Langer. Sie sind ausgebildet in Design Thinking (HPI/St. Gallen/UdK), Futures Thinking (UdK und St. Gallen), Systemisches Coaching, New Leadership (St. Gallen/ Lhoch3), Change-Kommunikation (UdK/ St. Gallen), Medienmanagement und XR-Innovationsmanagement sowie Business Model Development und verfügen über eine langjährige Erfahrung.

Zum Team gehören auch 2D-, 3D- und Game Designer:innen, Progammierer:innen und Projektmanager:innen, die die digitalen Projekte umsetzen.  

 

pimento formate kooperiert mit Hochschulen wie der HTW Berlin und der SRH-Hochschule for Applied Sciences am Campus Berlin. In Projekten und Weiterbildungsseminaren werden Studierende der Ingenieurs- und Film- und Designwissenschaften angeleitet, zusammen mit Organisationen und mit der Methode FUTURES THINKING in Kombination mit KI und den XR-Medien heute schon Lösungen für künftige Herausforderungen zu entwickeln, immer unter Berücksichtigung menschenzentrierter, ethischer und nachhaltig-ökologischen, sozialen und ökologischen Fragen.  

Das Team hält auch Keynotes und Impulsvorträge (Innovationspark IPAI in Heilbronn Nov. 2025), um Anstöße für skalierbare Transformationsprozesse zu geben.

Für dieses Vorhaben wurde eine Kooperation zwischen pimento formate GmbH mit der HTW innerhalb der Forschungsgruppe CENTIS unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Israel initiiert. Der Fokus liegt darauf, mit Hilfe der HTW AR-Apps Anwohner:innen die Möglichkeit zu geben, den Straßenabschnitt nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Die HTW wird dafür die entworfenen AR-Anwendungen INSPIRER und ARPAS in das Projekt integrieren.

Projektbeispiele: (siehe Anhang)

Kurzbeschreibung der Lösung (max. 1500 Wörter)

„100 Minuten Zukunft“ ist ein innovatives Reallabor-Format, das Anwohner:innen befähigt, ihre Vision einer gesunden, lebenswerten Fasanenstrasse aktiv zu gestalten.

Leitidee: Die verschiedenen Perspektiven und Wünsche der Anwohner:innen über ihre Vorstellung einer gesunden lebenswerten Stadt sichtbar und diskutierbar zu machen.Unser Format ist ein co-kreativen Prozess, der Menschen mit der wissenschaftlichen Methode Future Thinking, KI und Augmented Reality für Zukunftsgestaltung verbindet.

Ziel: Anwohner:innen mit der Methode Futures Thinking ein Werkzeug an die Hand zu geben, selbstwirksam eigene Wünsche digital zu entwickeln, zu visualisieren und in einer Ausstellung anderen vorzustellen. Im Reallabor wird die Lösung in zwei Bausteinen umgesetzt:

1.           Partizipative Zukunftsworkshops für Anwohner:innen und weitere Zielgruppen

2.           Ausstellung als Diskursraum mit Vorher-Nachher-AR/KI-Kunstwerken stationär und online

Die Workshops


Im kompakten 100-Minuten-Futures-Thinking-Sprint durchlaufen die Teilnehmenden in Teams die Methode „Futures Thinking“ Szenarien für ihre Straße im Jahr 2035. In diesem Jahr ist die zu entwickelnde Vision längst Realität und Teil des Alltags. Wie SciFi-Autor:innen analysieren sie spezifische Fragestellungen zur Challenge „Urbane Gesundheit 2035“ die Signale, Treiber und die menschlichen Bedürfnisse für das Jahr 2035: Wie wollen wir 2035 in der Fasanenstraße leben im Falle von… mehr Miteinander, Klimawandel, weniger Wohnraum, hohen Lebensmittelpreisen?  


Auf Basis realer Fakten entstehen in einem kreativen Prozess wünschenswerte, wahrscheinliche oder auch dystopische Zukunftsbilder. Dystopische Szenarien helfen, potenzielle Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.

Im Anschluss nach den Workshops werden die erarbeiteten Szenarien mit Hilfe von KI-Tools von den Teilnehmenden visualisiert. Zusätzlich können die Teilnehmenden eine AR-App verwenden, um den Straßenabschnitt mit 3D-Objekte neuzugestalten und fotografieren. Dafür haben wir eine Kooperation mit der HTW, die uns die Apps (INSPIRER und ARPAS) für unser Projekt zur Verfügung stellt.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, werden 3 Workshops an 3 verschiedenen Tagen zu verschiedenen Uhrzeiten durchgeführt. (Beispiele und Projektablauf siehe Anhang).

Ausstellung und Diskursraum

Die vielfältigen Ideen werden in einer Ausstellung visualisiert und ermöglichen der Öffentlichkeit einen Preview in verschiedene Zukünfte. Für die Ausstellungen werden die KI- und mit AR-generierten Bilder als DinA4 Poster ausgedruckt. Ausgewählte Poster werden zu Augmented-Reality Animationen weiterverarbeitet, um einen Vorher-Nachher-Effekt der Straße vom Jahr 2026 zu 2035 zu simulieren. Dafür werden Fotos der heutigen Fasanenstraße mit der Visualisierungen der Zukunftsvisionen aus den Workshops digital erweitert. Die Zukunftsvision überlagert als AR-Animation das ursprüngliche Straßenbild. Die Besucher laden dafür eine App herunter.

Die Ausstellung ist lokal, z.B. im/am IHK-Gebäude (innen und außen) öffentlich zugänglich und digital über die Landingpage des Projekts "100m Zukunft" erlebbar.

Einzigartigkeit

100MinZ ist eine menschenzentrierte Zukunftsgestaltung mit Integration der Visualisierungsmedien KI und AR. Dabei stehen kollektive Vorstellungskraft und Selbstwirksamkeit der Menschen im Mittelpunkt. Unsere Lösung ist ein Empowermentprozess, der Entscheidungsräume öffnet, um verschiedene Zukünfte zu vergleichen und zu verhandeln. Die Teilnehmenden erhalten einen Futures-Thinking-Werkzeugkoffer, der ihnen zeigt, wie Lösungen und Zukunftsvisionen entstehen. Dabei rücken auch Themen wie Klimawandel als explizite Treiber in die Visionsentwicklung. So rücken Themen wie Hitzeschutz, Entsiegelung und Wasser automatisch in den Fokus.


Die Integration von KI-Visualisierung und AR-Erlebnisräumen bietet einen niedrigschwelligen Zugang für die Teilnehmenden, ihre Zukünfte schnell zu visualisieren und abstrakte Ideen konkret erfahrbar zu machen. Die Tools wollen wir für die Teilhabe an der Stadtentwicklung nutzen, um Urbane Gesundheit im Stadtraum visueller, interaktiver und inklusiver zu gestalten und Ideen besser mit dem physischen Raum zu verknüpfen.

Vielfalt und Belebung des Standorts

Die Umsetzung des Projektes vor Ort und die anschließende Ausstellung fördern Begegnung, Austausch und die Belebung des Quartiers, vor allem unter den Bewohner:innen. Aber auch für die Mitarbeitenden der angesiedelten Unternehmen, die eingeladen sind, ebenfalls in Teams an den Workshops teilzunehmen und ihre Visionen zu visualisieren. Die Fasanenstraße an der IHK wird somit nicht nur „bespielt“, sondern in seiner Bedeutung als Experimentierfeld für gesunde Urbanität aufgewertet.

Planungsstand

Das partizipative Format wurde bereits mehrfach erfolgreich umgesetzt und ist erprobt. Es ist flexibel adaptierbar auf Zielgruppen, Themenschwerpunkte und räumliche Bedingungen. Für das Projekt müssen für die AR-Visualisierung weitere 3D-Modelle erstellt werden.

Wirkung der Lösung (max. 1500 Wörter)

„100 Minuten Zukunft“ ist ein wirkmächtiges Format, das niedrigschwellig einen Bottom-up-Zugang für methodische Zukunfts- und Technologiekompetenz für erlebbarere Zukunftsgestaltung ermöglicht. Es macht frühzeitig Bedürfnisse sichtbar und trägt zur Vielfalt von Perspektiven bei. Durch das methodische Setting – Zukunftsreise, Bilder, Storytelling – können sich auch Menschen beteiligen, die mit klassischen Beteiligungsformaten (Formulare, Pläne, Fachsprache) wenig anfangen können.

 

Integration und Belebung des Standorts

Mit der 100MinZ-Ausstellung wird das Thema „Urbane Zukunft“ im Straßenbild durch die Poster  am IHK-Gebäude und an den Laternen sichtbar. Die Fasanenstraße an der IHK wird durch die Ausstellung somit zum „Experimentierort“ für „Urbane Gesundheit“ aufgeladen.

Das fördert nicht nur Ideen für neue Formen der Nachbarschaftsökonomie, sondern wirkt sich auch auf die Wohn-,  Lebens-, und Arbeitsqualität aus.

 

Passanten flanieren interaktiven Zukunftsgalerie in der Fasanenstraße, um die Zukunftsvisionen mit AR auszuprobieren. Mit der AR-App der HTW haben sie zusätzlich die Möglichkeit, ihre eigenen Vorstellungen mit 3D-Modellen für die Straße zu visualisieren, zu fotografieren und auf Social Media hochzuladen.

Auf diese Weise wird ein Ideenfundus erschaffen, der als Inspiration von der Stadtgesellschaft für die partizipative Stadtentwicklung zur „Urbanen Gesundheit“ weitergenutzt werden kann. Die Nutzungen der AR-Apps dienen zudem als Evaluierung und zu Forschungszwecken, um partizipative Stadtgestaltung mit AR zu verbessern.

 

Ökologische ökonomische Vorteile

Der Ort gleichzeitig Identifikationsfläche für die Anwohner:innen und Mitarbeitende in den Betrieben, den „Innovationsort“ vor der Haus-, Bürotür in den Alltag zu integrieren und weiterzuentwickeln. Z.B. durch die Umsetzung einer der sozialen, ökologischen oder ökonomischen Visionen, wie neue Sitzmöglichkeiten, Anpflanzungen.


Die angesiedelten Unternehmen können den als zukunftsfähig, lebendig und gesund wahrgenommen Standort, ökonomisch nutzen, indem sie die Effekte für ihre Zukunfts- und CSR-Strategie nutzen, um ihre Mitarbeiter zu schulen und neue Mitarbeitende zu gewinnen.

 

Soziale Vorteile

Alle entstandenen Materialien sollen zudem in Medien, Bildung und in Dialogformaten eingesetzt werden. Ergänzend zur Ausstellung können ab Herbst/Winter 2026 kurze, öffentlich zugängliche Zukunftstalks veranstaltet werden, die in bestehende Formate des Projektes „100mZukunft“ ein Format der IHK eingebettet sind und medial begleitet werden können. Auf diese Weise wirkt 100MinZ weit über die Projektlaufzeit hinaus.

Ökonomische Vorteile

Mit AR und KI können ökologische und soziale Maßnahmen zunächst als Zukunftsbilder getestet werden. Zu diesem Zwecke werden die Nutzungsdaten quantitativ und qualitativ durch Befragung ausgewertet. Das ermöglicht Diskussion und Optimierung, bevor bauliche Eingriffe erfolgen (ressourcenschonende Planung). Potenzielle Fehlentwicklungen, wie soziale Spannungen, unzureichende Anpassung an den Klimawandel, mangelnde Aufenthaltsqualität werden frühzeitig sichtbar werden. Mit unserem Projekt können teure Nachsteuerungen vermieden werden.

 

Die Visualisierungen sind zudem eine ideale Kommunikationsgrundlage für Beteiligungsverfahren, Leitbildprozesse oder Bebauungsplanungen. Städtische Infrastruktur wie Grünflächen und Gesundheits- und soziale Angebote können Bedürfnisgesteuerter gestaltet werden, was die Akzeptanz erhöht und langfristig Planungs- und Folgekosten reduziert.

 

Mit unserem Projekt "100Minuten Zukunft" und in Kooperation mit der HTW sehen wir einen wegweisenden Ansatz, urbane Innovationen im Reallabor "100mZukunft" sichtbar zu machen, unter realen Bedingungen zu erproben und gemeinsam mit Verwaltung, Wirtschaft und

Stadtgesellschaft weiterzuentwickeln.

 

Damit ist „100 Minuten Zukunft“ durch die Tiefe der Ergebnisse und Effekte in der Breite ein innovatives Format, das weit über klassische Beteiligungsformate hinausgeht.

In Summe leistet unser Projekt einen relevanten Beitrag zu einer resilienten, vielfältigen und lebenswerten Stadtgesellschaft: Es befähigt Menschen, macht Zukunftsbilder verhandelbar, verbindet Analytik mit Kreativität und der Evaluierung der Ergebnisse– und bietet Stadt, Unternehmen und Zivilgesellschaft einen gemeinsamen, konkreten Gestaltungsraum für die Stadt von morgen.

Finanzierungs- und Realisierungsperspektiven

Zu diesem Punkt wurde ein separates Dokument im Bereich "geschützte Anhänge" hochgeladen.

Optional: Auswahl möglicher Flächen für die Umsetzung

Wir planen ein, den Futures Thinking im Gebäude der IHK durchzuführen. Die AR-Galerie mit den Zukunftsvisionen planen wir auf der gesamten Außenfläche des 100m Reallabor zu verteilen und dort an Laternen und mit Aufstellern repräsentativ und einfach zugänglich zu installieren. Zudem sollen die Poster im Gebäude innen und von innen nach außen sicher angebracht werden. Im Anhang befinden sich Visualisierungen dazu.

Sollten mehr als 30 Werke mit Zukunftsvisionen entstehen, können wir uns vorstellen, die Ausstellungsfläche auf die gesamte Fasanenstraße zwischen Kant- und Hardenbergstraße zu erweitern.

Challenge
Urbane Gesundheit
Lösungsgeber
pimento formate GmbH
Anhänge
PDF
Beschreibung projekt futures thinking workshop für 100mzukunft ihk
KOINNOvationsplatz
Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin
Der KOINNOvationsplatz orientiert sich an dem Konzept der www.ioeb-innovationsplattform.at der staatlichen IÖB-Initiative (www.ioeb.at) in Österreich.
Illustrationen: „Flat Line Illustrations“ copyright PureSolution via Creative Market
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