Mietgärten für Berlin: Ein skalierbares Modell für Ernährung und urbane Resilienz
meine ernte ist ein etabliertes und zugleich innovatives Unternehmen im Bereich Urban Gardening und Selbstversorgung. Seit vielen Jahren entwickeln wir Lösungen, die Menschen in Städten wieder in direkten Kontakt mit Natur und Lebensmitteln bringen – niedrigschwellig, professionell begleitet und mehrfach ausgezeichnet.
Wir gehören zu den erfahrensten Akteuren im deutschsprachigen Raum, wenn es darum geht, urbane Landwirtschaft, Bildung, Gesundheit und widerstandsfähige Ernährungssysteme miteinander zu verbinden.
In Berlin betreiben wir drei Standorte mit 720 Gärten. Jedes Jahr gärtnern dort rund 2.200 Berliner:innen – Menschen, die im Alltag oft wenig Kontakt zur Natur haben und im Garten einen Ort finden, an dem sie entschleunigen, durchatmen und stolz ihr selbst angebautes Gemüse ernten. Deutschlandweit betreiben wir über 25 Standorte, und unser Modell zeigt seit Jahren, wie verlässlich und wirksam diese Form der städtischen Selbstversorgung sein kann.
Wir sehen zudem großes Potenzial im B2B-Sektor – insbesondere für Kooperationen mit Unternehmen und Wohnungsbaugesellschaften. Denn grüne Orte, gemeinsames Gärtnern und selbst angebautes Gemüse schaffen nicht nur Aufenthaltsqualität, sondern auch Verbundenheit, Sinn und Gesundheit.
Unsere Arbeit basiert auf starken Partnerschaften mit landwirtschaftlichen Betrieben, Nachhaltigkeitsinitiativen und städtischen Akteuren.
meine ernte verbindet urbane Transformation, nachhaltige Ernährung und skalierbare Geschäftsmodelle.
Mit unserer Erfahrung unterstützen wir Städte wie Berlin dabei, urbane Räume wieder lebendig zu machen, Flächen sinnvoll zu nutzen und Menschen auf einfache Weise Naturerlebnisse und gesunde Ernährung zugänglich zu machen.
„Der Mietgarten ist mein Gegenprogramm zum Büroalltag und mein Rückzugsort an der frischen Luft. Und ganz nebenbei war ich die ganze Saison mit Gemüse versorgt.“
– Manja, Mietgärtnerin aus Herne
Unsere Lösung ist der stufenweise Ausbau professionell betriebener Mietgärten in ganz Berlin – ein Netzwerk kleiner, lebendiger Oasen, die Menschen wieder in Kontakt mit Natur, gesundem Essen und miteinander bringen. Jeder Garten ist ein Ort, an dem Lernen, Ernten, Begegnung und Erholung zusammenfinden.
Konkrete Ziele
Aufbau von bis zu 50 Mietgarten-Standorten in Berlin in den nächsten Jahren.
Erhöhung der städtischen Selbstversorgungsquote: bis zu 12.000 Gärten für ~36.000 Bewohner:innen jährlich.
Wissensvermittlung: Stärkung von Ernährungskompetenz, Anbauverständnis, Klimaverständnis, Biodiversitätswissen und gesunder Ernährung.
Kooperation mit Wohnungsbaugesellschaften: Integration von Mietgärten, Hochbeeten und urbanen Anbauflächen in neue und bestehende Quartiere.
Einbindung von Unternehmen: Mitarbeitergärten, Health-Programme, Corporate Urban Farming.
Stadtteilbelebung: Nutzbarmachung bisher ungenutzter Flächen und Schaffung neuer Begegnungsorte.
Besonderheit und Neuartigkeit
Unsere Lösung erfüllt drei Funktionen gleichzeitig – eine Kombination, die im urbanen Raum selten so ganzheitlich umgesetzt ist:
1. Ernährungssystem-Infrastruktur
Die Mietgärten bilden ein verlässliches, niedrigschwelliges Angebot zur Selbstversorgung – modular skalierbar und sofort anschlussfähig für Kommunen und Immobilienakteure.
2. Bildung & Wissenserhalt
Mit Workshops, digitalen Lerninhalten und praxisnahen Formaten vermitteln wir Ernährungskompetenz und Gartenwissen für Menschen jeden Alters – nicht nur für Mietgärtner:innen, sondern auch für Menschen, die auf Balkonen, in Kleingärten, auf Fensterbänken oder Gemeinschaftsflächen anbauen. Unsere Erfahrung zeigt, dass Menschen, die selbst Gemüse anbauen, ein Bewusstsein für gesunde Ernährung und Biodiversität entwickeln – ein Effekt, der auch auf andere Lebensbereiche wirkt und den wir systematisch fördern und skalieren.
3. Gesundheit & Wohlbefinden
Forschungsergebnisse, u. a. von Prof. Dr. Adli (Charité), belegen den präventiven Einfluss von Gartenarbeit auf Stressregulation, Resilienz und depressive Symptome. Unsere Mietgärten übersetzen diese wissenschaftlich nachgewiesenen Effekte in die Praxis: Über 90 % unserer Nutzer:innen bestätigen, dass der Mietgarten ihrer körperlichen und mentalen Gesundheit spürbar guttut (Kundenumfrage 2025, n=597). Damit machen wir gesundheitsfördernde Naturerlebnisse für breite Bevölkerungsgruppen alltagstauglich zugänglich.
Planungs- und Umsetzungsstand
Die Lösung ist vollständig erprobt und in Berlin bereits erfolgreich im Einsatz:
3 Standorte aktiv
720 Gärten
rund 2.200 aktive Gärtner:innen jährlich
starke Nachfrage, Wartelisten, Flächenanfragen
Kooperationen mit Landwirten, Grundstückseigentümern und Unternehmen bestehen
Wir stehen bereit für den Ausbau, suchen aber neue Flächen, Partner und politische Rückendeckung.
Reallabor – Umsetzungsidee
Im Reallabor können folgende Elemente realisiert werden:
Neue Standorte als Pilotflächen
Test von urbanen Selbstversorgungsmodellen in Zusammenarbeit mit Wohnungsbaugesellschaften (z. B. systematische Integration von Hochbeeten in Neubauquartieren)
Entwicklung neuer B2B-Formate wie Mitarbeitergärten + Workshops
Erprobung digitaler Module für Wissenstransfer für B2C Zielgruppen
Aufbau eines skalierbaren Berliner Modellstandorts als Blaupause
Ökologische Wirkung
Stärkung der Biodiversität: Unsere Flächen sind summende, lebendige Orte. Sie enthalten Blühstreifen, Mischkulturen und vielfältige Sorten, die Lebensräume für Insekten schaffen. Auf Mietgarten-Flächen wurden über 180 Tierarten und über 120 Wildpflanzenarten dokumentiert (Studie 2025 Microlandwirtschaft)
CO₂-Einsparung: Lokaler Gemüseanbau ersetzt Transportemissionen und Verpackungsmüll.
Klimaanpassung: Begrünte Flächen reduzieren Hitzeinseln, erhöhen die Versickerungsfähigkeit und verbessern das Mikroklima.
Bodenaufbau & Humusbildung: Durch regenerative Anbauprinzipien, die die Bodenfruchtbarkeit langfristig verbessern und ökologische Kreisläufe stärken.
Soziale Wirkung
Gesundheit & mentale Resilienz: Studien der Charité zeigen, dass Gartenarbeit präventiv gegen Stress und depressive Symptome wirkt. Darüber hinaus bestätigen Mitgärtner, dass sie sich durch den Mietgarten gesünder ernähren und gesünder leben.
Gemeinschaft & Begegnung: Unsere Flächen sind Orte der Begegnungen und der gegenseitigen Unterstützung. Verschiedene Generationen helfen sich unter einander.
Wissenserhalt: Wir vermitteln elementares Praxiswissen rund um Anbau, Ernährung, Umwelt, Natur und Klimaschutz – für alle Altersgruppen.
Ökonomische Wirkung
Skalierbares Geschäftsmodell: Die Mietgärten sind wirtschaftlich tragfähig und generieren nachhaltige Nachfrage.
Stärkung von Stadtentwicklung & Immobilienwerten: Grünflächen und Gemeinschaftsgärten erhöhen die Aufenthaltsqualität in Quartieren.
B2B-Nutzen: Unternehmen nutzen die Gärten für Teamentwicklung, Gesundheitsförderung und Employer Branding.
Lokale Wertschöpfung: Kooperationen mit Landwirten, Gärtnereien und lokalen Anbietern.
Integration ins Quartier:
Unsere Mietgärten verwandeln brachliegende Flächen in lebendige Orte – kleine Nachbarschaftstreffpunkte, Lernorte im Freien, Freiräume für Familien, Ruheinseln inmitten der Stadt. Menschen kommen hier ins Gespräch, Kinder lernen, wie Essen entsteht, und ganze Häuserzeilen identifizieren sich mit „ihrem“ Garten.
Unsere Lösung ist voll betriebsfähig und verfügt über erprobte Prozesse, Lieferketten und Partnernetzwerke. Für die Ausweitung auf weitere Standorte stehen mehrere Optionen offen:
Eigenmittel und laufende Erlöse aus bestehenden Standorten in Verbindung mit
Förderprogramme im Bereich urbane Landwirtschaft, Klima und Gesundheit (Land/Bund/EU) und / oder
Kooperationen mit Wohnungsbaugesellschaften, die Flächen bereitstellen oder Kostenanteile übernehmen und / oder
B2B-Partnerschaften für Mitarbeitergärten und Programme
Der Realisierungsrahmen eines neuen Standorts liegt – abhängig von Flächengröße, Vorbereitung und Infrastruktur – typischerweise bei wenigen Monaten.
Wir sehen in verschiedenen Berliner Stadtgebieten das Potential Mietgärten einzurichten.


