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KOINNO Prämierung
Lösung

Culinary Kiosk

Vimonda.Berlin
Kurzvorstellung der Lösungsanbieter:innen (max. 500 Wörter)

Vimonda GmbH / Culinary Kiosk

Die Vimonda GmbH ist eine auf Nachhaltigkeit spezialisierte Marketing- und Projektagentur, die mit Culinary Kiosk ein wegweisendes Bildungsprojekt als Social Business entwickelt. Das Konzept wurde temporär bei Events erprobt und soll in 2026 an Orten im urbanen Raum verstetigt werden. Culinary Kiosk steht für nachhaltigen Konsum und öko-soziale Transformation im urbanen Raum. Die Expertise in der Ernährungsbildung und der Schaffung von Dialogplattformen, kombiniert mit der kulinarischen Praxis in der mobilen Kochschule, macht den Culinary Kiosk zu einem idealen Partner, um die Bildungs- und Community-Aspekte zu gestalten und in die Kieze zu tragen.

 

Technische Universität Berlin, Fachgebiet Bildung für Nachhaltige Ernährung und Lebensmittelwissenschaft (B!NErLe)

Das Fachgebiet Bildung für Nachhaltige Ernährung und Lebensmittelwissenschaft (B!NErLe) am Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre der TU Berlin ist ein führendes Zentrum für die Forschung und Lehre zur Transformation des Lebensmittelsystems. Das Institut verbindet exzellente Forschung mit praktischer Anwendung. Die Kompetenzen in der Ernährungsbildung, insbesondere in der (Berufsschul)Lehrkräfteausbildung, der kulinarischen Praxis und Reduktion von Lebensmittelverschwendung - vermittelt mit Hilfe von einer Lehrküche, Hochbeeten mit Wurmkiste, Hydrotowern und einem didaktischen Lehr-Acker - sowie der wissenschaftlichen Fundierung von BNE und BBNE sind von besonderem Wert. Das Fachgebiet ermöglicht eine wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Projekts sowie die Entwicklung von fundierten Bildungskonzepten und -materialien.

 

Greens Unlimited / 1 Ha Zukunft

Greens Unlimited ist ein gemeinnütziger Gastronomiepartner, der sich auf die gesunde und nachhaltige Verpflegung von Kitas und Schulen in Berlin spezialisiert hat. Mit einem Bio-Anteil von über 90% und einer pflanzenbetonten Küche setzt das Unternehmen Maßstäbe in der Gemeinschaftsverpflegung. Durch das Projekt 1 Hektar Zukunft verfügt Greens Unlimited über einen eigenen Lernort für klimagerechte Ernährung und eine tiefe Expertise in der Ernährungsbildung für Kinder und Jugendliche. Die langjährige Erfahrung in der kulinarischen Praxis der Großküche und das Engagement für BNE machen Greens Unlimited zum perfekten Partner, um die Gastronomie- und Anbaukonzepte für den urbanen Raum zu entwickeln.

Kurzbeschreibung der Lösung (max. 1500 Wörter)

Culinary Kiosk ist ein innovatives, modulares Konzept zur Belebung des städtischen Raums und fungiert als sozialer, ökologischer und bildungsorientierter Ankerpunkt in einem Stadtteil. Er versteht sich als Ort für die wirksame Umsetzung der Agenda 2030. Der Kiosk ist ein modular aufgebauter „dritter Ort“ mitten im Kiez: Er kann auf Parkplätzen, in Parks oder auch temporär bei Festen und Events eingesetzt werden. Er ist mit einer Küche ausgestattet und kann mit einem „grünen Bistro“ erweitert werden: ein Stadtmöbel zum Verweilen, für Events, mit essbaren Pflanzen.

Unser Ziel ist es, multifunktionale, inklusive und nachhaltige Aufenthaltsräume im öffentlichen Raum zu etablieren und einen Ort zu schaffen, der Schatten spendet, Stadtnatur erlebbar macht und Lebensmittelproduktion ermöglicht. Gleichzeitig verstehen wir ihn als Lern- und Begegnungsort: Wir bieten Bildungsangebote zu Themen wie Ernährung, Klima, Biodiversität und nachhaltigem Konsum. Durch gemeinsames Tun – vom Anbau im Hochbeet bis zum gemeinsamen Essen – stärken wir den sozialen Zusammenhalt und fördern lokale Wertschöpfung und sensibilisieren für eine neue Achtsamkeit gegenüber dem eigenen Lebensumfeld.

Darüber hinaus vernetzt der Culinary Kiosk gezielt die vielfältigen Akteur*innen eines Stadtteils – von Schulen, Kitas und Vereinen über Nachbarschaftsinitiativen und soziale Träger bis hin zu lokalen Unternehmen und der Verwaltung – und stärkt sie als gemeinsame Partnerinnen bei der Umsetzung der Agenda 2030.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Achtsamkeit und Empowerment: Menschen erleben unmittelbar, dass sie ihr direktes Umfeld mitgestalten können, und entwickeln ein Gefühl von Selbstwirksamkeit – das Bewusstsein, dass auch im eigenen Kiez konkrete Beiträge zur Agenda 2030 möglich sind.

Das Projekt zielt darauf ab, an dem Pilotstandort in der Fasanenstraße einen Kiosk mit Dachbegrünung und Spalierobst zu errichten, eine aktive Kiez-Community aufzubauen und ein lokales Agenda-2030-Netzwerk zu etablieren. Für den Anbau von Gemüse, Kräutern und Obst werden ökologische, permakulturellen Prinzipien genutzt. Mobile, modulare Systeme ermöglichen flexible Produktions- und Vermarktungsformen. Gleichzeitig entsteht eine vielfältige Community aus Anwohner*innen, Familien, Schulen, Unternehmen und sozialen Einrichtungen. Niedrigschwellige Angebote – gemeinsames Gärtnern, Workshops, Erntefeste – fördern Teilhabe, soziale Integration und lokale Identität.

Dieser ganzheitliche Ansatz konnte temporär in den letzten beiden Jahren am Rathaus Charlottenburg erprobt werden. Eine Parkplatzfläche wurde mit 30 Hochbeeten und einem Kiosk umgestaltet, logistisch versorgt mit Lastenrädern. Betreut wurde das Projekt ehrenamtlich und in Zusammenarbeit mit Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen. Hier fanden zahlreiche Bildungsveranstaltungen und Events statt: Schulen, Kitas, das Rathaus, aber auch Seniorenorganisationen, Willkommensklassen und viele Anwohner:innen haben den Ort für die Vernetzung und soziale Aktivitäten genutzt: www.culinary-kioks/Zukunftsgarten.

Kiosk, Garten, Lernort: diese drei Aspekte treffen beim Culinary Kiosk im öffentlichen Raum zusammen. Der Ort ist 360 Tage und rund um die Uhr frei zugänglich: im Garten darf jederzeit geerntet werden, der Kiosk mit Küche und Lernmaterialien kann über ein Buchungssystem genutzt werden und bietet an zwei Tagen die Wochen ein auf den jeweiligen Kiez abgestimmtes Angebot (Gemeinsame Ernte, Kochen, Weiterentwicklung des Ortes etc.).

Studien der TU Berlin belegen, dass urban geerntetes Obst hinsichtlich Schwermetallbelastungen (Cadmium, Blei) meist unterhalb der Grenzwerte liegt und oft besser als Supermarktware ist, wobei Kern- und Steinobst geringere Konzentrationen aufweisen als Beeren [1]. Das Pflanzen von Obstbäumen im Stadtgebiet verbessert so den Zugang zu frischem Obst und stärkt die lokale Ernährungssicherheit – ein zentraler Baustein für das Wachstum essbarer Kieze [2]. Entscheidend ist die Auswahl krankheitsresistenter, robuster Sorten, die Stressfaktoren wie Hitze, Trockenheit, Kälte, oder Streusalz standhalten. Dies soll mit einem Bewässerungssystem und einer Verarbeitung direkt vor Ort erprobt werden (z.B. mit einer mobilen Mosterei, Kochworkshops etc.).

Die Bewässerungslogistik erfolgt über Hydranten vor Ort und/ oder mit Hilfe von Kooperation mit Partnern z.B. Straßen- und Grünflächenamt sowie der TU Berlin. Die Ernte und Verarbeitung von Obst und Kräutern erfolgt gemeinschaftlich, etwa im Rahmen von Erntefesten mit Bürger*innen. Hier können Ferienangebote von Greens Unlimited eingebunden werden.

Lehramtsstudierende der TU Berlin unterstützen die Verarbeitung während der Vorlesungszeit im Rahmen ihres Curriculums. Die Vermarktung von Stadt-Saft oder Stadt-Marmelade orientiert sich am Vorbild der Orangenmarmelade in Barcelona (Barcelona Espigola).

[1] Von Hoffen, L.P.; Säumel, I. Orchards for Edible Cities.

[2] Schmütz, I.; Adelhof, K.; Bott, S. Essbare Kieze Für Berlin (SenSBW)

Wirkung der Lösung (max. 1500 Wörter)

Inhaltlich verbindet das Projekt fünf zentrale Wirkungsbereiche: Natur & Produktion, Mensch & Gemeinschaft, Kulinarik & Genuss, Bildung & Kommunikation sowie Klimaschutz.

Der Culinary Kiosk richtet sich dabei an die gesamte Nachbarschaft und versteht sich als offener, inklusiver Ort für Anwohner*innen aller Generationen ebenso wie für Schulen, Kitas, Vereine, soziale Träger, Kirchengemeinden und Nachbarschaftszentren. Auch die lokale Wirtschaft – insbesondere Gastronomie, kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe – ist eine wichtige adressierte Zielgruppe, da sie nachhaltige Praxis sichtbar und erlebbar machen kann. Darüber hinaus spricht der Kiosk Besucher*innen an, die nach authentischen, nachhaltigen Orten im Stadtteil suchen.

In einer ganzheitlichen Strategie, die klar an der Agenda 2030 ausgerichtet ist und sich zugleich leicht auf weitere Stadtteile und Städte übertragen lässt, schafft der Culinary Kiosk aus ökologischer Sicht durch die Umgestaltung seines Umfelds in eine produktive, biodiverse und ästhetische Landschaft einen unmittelbar sichtbaren Mehrwert für die urbane Umwelt. Mobile Pflanzmodule, Hochbeete und vertikale Gärten fördern lokale Lebensmittelproduktion, Klimaanpassung und Artenvielfalt und adressieren damit insbesondere die SDGs 2, 11, 13 und 15.

Gleichzeitig stärkt das Projekt soziale Teilhabe und Gesundheit, indem es barrierefreie, mehrsprachige und niedrigschwellige Angebote bereitstellt, die Anwohner*innen aktiv in die Gestaltung ihres Umfelds einbeziehen. Co-kreative Formate wie Workshops, Ideenwerkstätten oder Stadtteilforen sorgen dafür, dass Programme auf die Bedarfe des jeweiligen Kiezes abgestimmt sind, während Patenschaften und langfristige Beteiligungsstrukturen die Identifikation mit dem Ort erhöhen. In diesem Bereich stehen die SDGs 3, 10 und 11 im Mittelpunkt.

Im Bildungsbereich trägt der Culinary Kiosk durch skalierbare BNE-Module, offene Lernmaterialien und wissenschaftlich begleitete Formate maßgeblich zur Förderung nachhaltiger Lebensstile bei. Durch die Verbindung der mit Lehrer*innenbildung der TU Berlin und schulischen Lernangeboten entsteht ein lebendiges Lehr-Lern-Labor. Ob „Essbare Stadt“, klimafreundliche Küche oder fairer Handel – alle Lernangebote lassen sich auf vielfältige Kontexte übertragen und leisten einen Beitrag zu den SDGs 4, 12 und 13.

Ökonomisch wirkt das Projekt, indem es lokale Wertschöpfung stärkt – etwa durch Kooperationen mit Gastronomie, Handwerk und sozialen Trägern – und durch ein übertragbares Betreiber- und Governance-Konzept langfristige Stabilität ermöglicht. Neben Fördermittel sollen auch über Sponsoring, Events und Workshops die erforderlichen Mittel für die langfristige Durchführung des Projektes erzielt werden. Die Entwicklung standardisierter Prozesse, klarer Rollenmodelle und einer modularen finanziellen Planung je nach Standortgröße erleichtert die Skalierung. Der Aufbau einer „Culinary-Kiosk-Community“ mit regelmäßigen Austauschrunden, gemeinsamen Aktionstagen und gebündelter Öffentlichkeitsarbeit schafft zusätzliche strukturelle Vorteile und verankert das Projekt im Sinne von SDG 17 in breiten Partnerschaften.

So zeigt der Culinary Kiosk, wie ökologische Stadtgestaltung, soziale Teilhabe, lokale Wirtschaftsentwicklung und Bildungsarbeit zusammenspielen können, um konkrete Beiträge zur Erreichung zentraler Nachhaltigkeitsziele zu leisten. Neben der effizienten Nutzung urbaner Flächen für den Anbau essbarer Ressourcen entfaltet das Projekt als Leuchtturmort deshalb aus all diesen Gründen eine starke Außenwirkung, die weit über den unmittelbaren Kiez hinausreicht.

Darüber hinaus bietet die Obstblüte im Frühjahr ein hohes Identifikations- und Erlebnispotenzial und zieht sowohl Touristinnen als auch Berlinerinnen an – nicht zuletzt, weil ästhetische, fotogene Orte heute eine wichtige Rolle bei der Wahl von Ausflugszielen und in der Kommunikation über soziale Medien spielen. Feste wie Obstblüten-, Ernte- oder Erntedankfeste können diesen Effekt verstärken, indem sie den Standort sichtbar machen und die Idee der Essbaren Stadt mit großer Reichweite vermitteln.

Finanzierungs- und Realisierungsperspektiven

Aktuell gibt es noch keine Ressourcen oder Fördermittel für die Realisierung des Vorhabens. Geplant ist, ab 2026 mit einem Finanz- und Umsetzungsplan zu starten. Als verfügbare Ressourcen gibt es einen Prototyp des Culinary Kiosks sowie Baupläne des modularen Kiosk-Konzepts und erste Erfahrungswerte im kurzzeitigen Einsatz und aus dem Pilotprojekt Zukunftsgarten am Rathaus Charlottenburg.

Zur Finanzierung der Skalierung des Projektes sollen zukünftig weitere Fördermittel beantragt und Unternehmen für ein Partnernetzwerk angesprochen (Garten, Solar, Tiny House Bau, Gastronomie, Bildungsträger etc.) werden. Im geschlossenen Bereich liegt hierzu ein erster Finanzplan mit einer Perspektive bis 2030 vor. Dieser sieht auch vor, eine größere Gartenfläche gemeinsam mit einem Bezirksamt, Grün Berlin oder einem Unternehmen mit Nebenflächen zu entwickeln.

Der Culinary Kiosk ist von Beginn an als skalierbares Modell konzipiert, dessen Übertragbarkeit durch einen modularen Baukasten-Ansatz und klar definierte Skalierungsstufen gesichert wird. Im ersten Schritt entsteht in der Fasanenstraße ein Pilot-Kiosk, der als Leuchtturmprojekt, Modell- und Lernort dient. Dort werden Erfahrungen in enger Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Partnern, Praxispartnern und Bürger*innen gesammelt und dokumentiert, während gleichzeitig lokale Netzwerke aufgebaut sowie Bildungs- und Beteiligungsformate erprobt werden.

Aufbauend auf diesen Erkenntnissen ist eine stadtweite Ausweitung in Form eines Kiez-Clusters geplant: In drei bis fünf weiteren Stadtteilen entstehen zusätzliche Kioske, die jeweils unterschiedliche thematische Schwerpunkte setzen können – etwa im Bereich Kinder und Jugend, interkulturelle Küche, Klimaanpassung oder Angebote für Senior*innen. Begleitet wird diese Phase vom Aufbau einer städtischen Koordinierungsstelle Culinary Kiosk / Essbare Stadt. Sie dient der fachlichen Unterstützung der Standorte, ihrer Vernetzung und der strategischen Einbettung in kommunale Nachhaltigkeitsansätze wie die SDG-Strategie, den Klimaplan oder die Ernährungsstrategie. Geplant ist für 2027 auch eine größere Fläche als urbanen Lernort mit Kochschule und Anbaumodulen für die Essbare Stadt zu entwickeln.

Unsere Vision ist ein Kiosk-Netzwerk, das als Katalysator für eine sozial-ökologische Transformation dient, lokale Akteure im Stadtteil vernetzt und die Lebensqualität in den Kiezen nachhaltig verbessert. Jeder Kiosk ist dabei ein lokales Labor für gemeinschaftlich aktive Zukunftsgestaltung in der Stadt. Damit schaffen wir eine Stadt, in der lebendige, grüne Oasen den urbanen Raum prägen und Menschen aller Generationen zusammenbringen. Der Culinary Kiosk wird zum Herzstück von Nachbarschaften – ein Ort, an dem Menschen aller Generationen zusammenkommen, um gemeinsam zu gärtnern, zu kochen, zu lernen und Stadtnatur zu erleben.

In einem dritten Schritt ist die Übertragung in andere Städte und Regionen möglich. Hierfür wird ein umfassendes Kiosk-Handbuch entwickelt, das modulare Bausteine zu Raumgestaltung, Programmentwicklung, Partnerschaften und Finanzierung bündelt, einen Leitfaden zur Integration der Agenda 2030 enthält und Beispiele zur Anpassung an unterschiedliche räumliche Kontexte – von der Großstadt bis zum ländlichen Raum – bietet. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit Kommunen, die eigene SDG- oder Ernährungsstrategien verfolgen und nach sichtbaren, wirkungsorientierten Pilotprojekten suchen. Ergänzend entsteht ein überregionales Netzwerk Culinary Kiosk, das Austausch, Fortbildungen und gemeinsame Kampagnen ermöglicht.

Ein zentraler Erfolgsfaktor der Skalierung ist die lokale Vernetzung. Jeder neue Standort muss bedarfsgerecht auf sein Umfeld abgestimmt und tief im jeweiligen Kiez verankert sein. Daher gehören zu jedem Kiosk ein lokaler Träger oder Betreiber mit gewachsener Kiezbindung, ein verbindliches Netzwerk engagierter Partnerinnen sowie ein regelmäßiges Forum – etwa ein Kiezplenum oder ein Runder Tisch Agenda 2030 –, das im Kiosk tagt und die Programmgestaltung aktiv mitsteuert. Ebenso wichtig ist die gezielte Ansprache von Bevölkerungsgruppen, die bisher schwer zu erreichen waren, darunter Menschen mit geringem Einkommen, Familien mit wenig Zeit, Seniorinnen oder Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte.

Auf diese Weise bleibt das Konzept insgesamt wiedererkennbar und qualitätsgesichert, ist zugleich jedoch flexibel genug, um in jedem Kiez eigenständig zu wachsen und echte lokale Bedarfe wirksam zu adressieren.

Optional: Auswahl möglicher Flächen für die Umsetzung

Das modulare Konzept kann an verschiedenen Stellen aufgebaut werden - es ist auch temporär für Events nutzbar, da Kiosk und Stadtmöbel mit Cargobikes transportiert werden können. Im Titelbild haben wir einen möglichen Standort visualisiert - weitere Standorte sind auf unserer Landingpage verfügbar: https://culinary-kiosk.com/portfolio-items/natur-findet-stadt/. Die minimale Aufbaufläche 250 x 500 cm entspricht einem Parkplatz im öffentlichen Raum. An unserem Pilotstandort am Rathaus Charlottenburg hat sich gezeigt, dass Flächen mit hoher Frequenz und Anbindung an Firmen und Anwohner:innen besonders geeignet sind.

Challenge
Urbane Ernährungssysteme
Lösungsgeber
Culinary Kiosk. Ein Projekt der Vimonda GmbH in Zusammenarbeit mit der TU Berlin und Greens Unlimited.
Anhänge
PDF
Culinary kiosk 100m zukunft
KOINNOvationsplatz
Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin
Der KOINNOvationsplatz orientiert sich an dem Konzept der www.ioeb-innovationsplattform.at der staatlichen IÖB-Initiative (www.ioeb.at) in Österreich.
Illustrationen: „Flat Line Illustrations“ copyright PureSolution via Creative Market
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