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Zur Website das Kompetenzzentrum innovative Beschaffung vom BMFTR
Lösung

#makerstreet. Und die Straße gehört Dir.

Sebastian Rost
Kurzvorstellung der Lösungsanbieterinnen und Lösungsanbieter (max. 500 Wörter)

Glockenweiß hat es sich zur Aufgabe gemacht, Immobilienprojekte zu entwickeln und umzusetzen, die gut für den Kiez, die Menschen und die Umwelt sind, ohne die Wirtschaftlichkeit dabei außer Acht zu lassen. Gegründet wurde das Unternehmen 2013 von Andrea van der Bel und Christopher Weiß, die gemeinsam über 50 Jahre Berufserfahrung als Architekten vorweisen können. Mit dem Wechsel auf die Seite der Entwickler und Umsetzer von Bauprojekten haben beide für sich die Möglichkeit geschaffen, neue Projekte von Anfang an mitzugestalten, die bestmöglichen Partner zu akquirieren und mit ihnen auf Augenhöhe zu arbeiten – interdisziplinär, transparent und visionär.

Getreu dem selbstgewählten Motto „Gut für den Kiez!“ geht es Andrea van der Bel und Christopher Weiß bei jedem neuen Projekt darum, einen echten Mehrwert für die Menschen zu schaffen, den Nutzer in den Mittelpunkt zu stellen und die von ihnen geplanten und bebauten Areale durch gutes, innovatives Design nachhaltig aufzuwerten. Mit „BEYDES – New Working Culture“ und dem „House of Synchronicity“ möchte Glockenweiß die Zukunft von flexiblen Office Spaces in Metropolregionen sowie im ländlichen Raum und die Stadt der Zukunft aktiv mitgestalten. Als Gründungspartner der ehrenamtlichen Initiative „TRANSITRÄUME“ macht sich Glockenweiß gemeinsam mit anderen Unternehmen aus der privaten Immobilienwirtschaft dafür stark, Kunst, Kultur und Nachbarschaft im Quartier in Berlin und Brandenburg geeignete Immobilien für die temporäre Nutzung zur Verfügung zu stellen.

www.glockenweiss.de

Kurzbeschreibung der Lösung (max. 1500 Wörter)

#makerstreet – Und die Stadt gehört Dir.
Ein Reallabor für lebenswerte Straßenräume, gemeinschaftliche Stadtgestaltung und urbane Zukunftsbilder

#makerstreet ist ein urbanes Reallabor, das zeigt, wie sich eine Straße in einen lebendigen, klima- und gemeinschaftsfreundlichen Stadtraum verwandeln kann – wenn sie nicht vom Autoverkehr dominiert wird. Auf rund 100 Metern entsteht ein temporärer, offener Lebensraum, in dem Mobilität, Kultur, Gemeinschaft, nachhaltiger Konsum, digitale Innovation und Bürgerbeteiligung in realen Alltagssituationen ausprobiert und erfahrbar werden.

Die Grundidee lautet:


Straßen können mehr sein als Verkehrsflächen – sie können Orte für Begegnung, Kultur, Bewegung, Dialog, Handel und Teilhabe sein.

#makerstreet ist nicht als Event gedacht, sondern als experimentelles Format, das erlebbar macht, wie autoarme, grüne, sozial vibrierende Innenstädte funktionieren können. Es ermöglicht der Stadtgesellschaft, selbst auszuprobieren, zu gestalten, zu erleben, zu hinterfragen – und damit Veränderung zu akzeptieren und mitzutragen.

Leitidee: Und die Straße gehört Dir.

Die Leitidee des Projekts ist einfach und wirkungsvoll:
„Die Straße gehört Dir“ – ein Stadtraum, der durch Gemeinschaft gestaltet wird, statt nur durch Verkehr.

Diese Leitidee verbindet fünf Wirkungsfelder, die das gesamte Projekt strukturieren:

  1. ERLEBEN – Kultur, Musik, Sport, Spiel, Märkte

  2. MITGESTALTEN – DIY-Projekte, Workshops, Tapeart, Upcycling, Wunschzettel für die Stadt

  3. MOBIL SEIN – Mobilitätslab, Lastenrad-Race, Carsharing-Demos, VR-Mobilitätserlebnisse

  4. NETZWERKEN – Lange Tafel, Stadtteilfrühstück, Nachbarschaftstreffen, Café der Kulturen

  5. INFORMIEREN – Info-Stand, Votings, Podcast, Live-Radio, Beteiligungselemente

Die Straße wird temporär zu einer Bühne für Vielfalt, einer Agora für Beteiligung, einem Labor für Mobilität der Zukunft und einem Treffpunkt für alle Generationen.

 

Konkrete Ziele der Lösung:

1. Lebensqualität in der Innenstadt steigern

– Aufenthaltsqualität erhöhen
– Räume für Spiel, Sport, Kultur und Entschleunigung schaffen

2. Alternative Mobilität sichtbar machbar machen

– Testfeld für autoarme bzw. autofreie Innenstadt schaffen
– Mobilitätsroutinen der Bürger:innen beobachten, evaluieren

3. Wirtschaft aktiv einbeziehen und stärken

– Gewerbetreibende integrieren
– Konsum, Verweildauer und Sichtbarkeit lokaler Betriebe erhöhen

4. Klimaschutz, Nachhaltigkeit & Kreislaufwirtschaft vermitteln

– Upcycling-Workshops
– Ökologisches Monitoring (Energie, Müll, Verkehr)

5. Bürgerbeteiligung stärken und Vertrauen in Wandel erhöhen

– Wunschzettel
– öffentliche Diskussionen
– Votingformate
– App-basierte Beteiligung

#makerstreet verbindet all diese Ziele in einem erlebbaren, für alle zugänglichen Format.

Besonderheit & Neuartigkeit der Lösung

1. Ein Ereignis, das wie ein Alltag funktioniert

#makerstreet ist kein Festival. Es ist ein simulierter Alltag, der zeigt, wie sich eine Straße anfühlt, wenn Autos einmal keine Rolle spielen.

Die Frage lautet nicht: „Wie wäre es schön?“
Sondern:
„Wie funktioniert die Innenstadt, wenn wir mehr Platz für Menschen schaffen?“

2. Gamification als urbanes Werkzeug

Integration einer App mit Gamification-Elementen. Damit wird Beteiligung nicht zur Pflicht, sondern zum Spiel.

3. Ein Format, das die Sorgen von Anwohner:innen und Gewerbetreibenden ernst nimmt

Gewerbe, Handel und Gastronomie sind nicht nur „Betroffene“, sondern aktive Akteure.

4. Ein vollständiges, übertragbares, skalierbares Konzept

Mit Programm, KPIs, Sicherheitskonzept, Budget, Zeitplan, Redaktionsplanung und Evaluation steht ein serienfähiges Format bereit, das in jede Stadt übertragen werden kann.

In welcher Entwicklungsphase befindet sich die Lösung?

#makerstreet wurde im Sommer 2025 an zwei Tagen in Potsdam als vollwertiges Realexperiment umgesetzt – mit starkem Zuspruch, hoher Beteiligung und großer Medienwirkung.

Was unterscheidet #makerstreet von anderen Ideen?

1. Eine Kombination aus Reallabor, Bürgerbeteiligung, Nachhaltigkeitsformat, kulturellem Straßenfest, Mobilitätsexperiment, Gamification und wissenschaftlicher Auswertung. Diese Mischung existiert in dieser Form bislang nicht.

2. Tiefe Integration von Handel, Gastronomie und lokalen Initiativen

#makerstreet verbindet die Welt der Politik, der Bürger:innen und der Wirtschaft auf neutrale, spielerische Weise.

3. Verbindung von analogen und digitalen Beteiligungswerkzeugen

Vom Wunschzettel bis hin zur Echtzeit-Datenanalyse über App & Live-Dashboard.

4. Ein Format, das Veränderungsbereitschaft erzeugt

Statt Debatten über Verkehrspolitik → Erlebnisse schaffen.

 

Wie stärkt die Umsetzung Vielfalt und Belebung des Standorts?

1. Stärkung des Handels & der Gastronomie

2. Aktivierung von Familien, Jugendlichen, Senior:innen

3. Neue Zielgruppen für die Innenstadt

4. Soziale Interaktion & Dialogräume

5. Temporäre Transformation schafft Vertrauen in dauerhafte Maßnahmen

Denn: Wer Wandel erlebt, unterstützt ihn eher.

 

Wirkung der Lösung (max. 1500 Wörter)

#makerstreet – Wirkung auf Stadtgesellschaft, Wirtschaft und Infrastruktur

#makerstreet erzeugt eine messbare, nachhaltige und positive Wirkung auf die Stadtgesellschaft, indem es zeigt, wie Straßenräume funktionieren können, wenn sie Menschen statt Autos in den Mittelpunkt stellen. Das Projekt schafft reale Aufenthaltsqualität, stärkt Identität, ermöglicht soziale Interaktion und bietet gleichzeitig praktische Erkenntnisse für zukünftige Planungen in der Innenstadt.

1. Beitrag zur Belebung und Vielfalt des Stadtquartiers

Mit #makerstreet wird eine gewöhnliche Straße in einen lebendigen und qualitätsvollen Stadtraum verwandelt – mit Orten für Kultur, Begegnung, Bewegung, nachhaltigen Konsum und Beteiligung. Die Straße dient als Bühne, Wohnzimmer und Zukunftslabor zugleich.

Angebote wie die „Lange Tafel“, Flohmärkte, Tape-Art, Upcycling-Workshops, offene Sport- und Kulturformate, VR-Erlebnisse und Mobilitätstests schaffen niedrigschwellige Räume für Austausch und Teilhabe. Menschen aller Generationen – Familien, Jugendliche, Senior:innen, Gewerbetreibende und Tourist:innen – kommen miteinander in Kontakt. Damit steigt die soziale Kohäsion und die Identität des Quartiers als lebenswerter Stadtraum wird gestärkt.

2. Interaktion mit dem Ort und Integration in den Raum

Die Lösung ist vollständig ortsintegriert: Straßen, Plätze und Gehwege werden temporär zu Aktionsflächen – ohne zusätzliche Bebauung, ohne Eingriffe in den Stadtkörper.
Die Nutzer:innen interagieren direkt mit dem Ort:

  • sie kochen und essen an langen Tafeln

  • sie bewegen sich in mobilen Sportzonen

  • sie gestalten Stadträume durch DIY-Objekte, Tapeart und Wunschzettel

  • sie stimmen digital über Zukunftsoptionen ab

Damit wird der Ort nicht für ein Event „bespielt“, sondern als urbanes Labor aktiviert, in dem echte Alltagssituationen simuliert werden – von Mobilität über Handel bis hin zu Kultur und Gemeinschaft.

3. Ökologische Wirkung – Reallabor für Nachhaltigkeit

#makerstreet zeigt konkrete Strategien für klimaresiliente und ressourcenschonende Innenstädte.
Ökologische Effekte:

  • Förderung emissionsfreier Mobilität durch Lastenrad-Race, Reparaturangebote, Carsharing-Präsentationen und App-Challenges

  • Reduktion des motorisierten Verkehrs, Lärm und Abgase in der Straße

  • Erprobung eines Straßenraums ohne Autos (temporäre autofreie Zone)

  • Kreislaufwirtschaft: Flohmarkt, Tauschbörse, Upcycling

  • Energie- und Müllmonitoring über KPIs

  • Sensibilisierung für Hitze- und Klimaanpassung durch neue Aufenthaltsqualitäten

Diese Maßnahmen zahlen direkt auf SDG 11, 12 und 13 ein.

4. Soziale Wirkung – Inklusion, Teilhabe, Gemeinschaft

#makerstreet schafft Räume für Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben.
Soziale Wirkungen:

  • Inklusive Angebote für Kinder, Familien, Senior:innen und Menschen mit Migrationsgeschichte

  • kostenfreie Kultur- und Bewegungsangebote

  • niederschwellige Beteiligungsformate

  • Treffpunkte wie „Café der Kulturen“, offene Werkstätten, Nachbarschaftstafel

  • Empowerment lokaler Vereine, Initiativen, Künstler:innen und Engagierter

  • Stärkung des Vertrauens in Veränderungsprozesse durch persönliches Erleben

Die Straße wird zum verbindenden sozialen Raum – ein Effekt, der im regulären Straßenalltag nicht stattfindet.

5. Ökonomische Wirkung – Nutzen für lokale Unternehmen

Die Innenstadtkaufleute und gastronomischen Betriebe sind zentrale Partner des Formats. Durch die temporäre Umgestaltung des Stadtraums entstehen neue ökonomische Impulse:

  • erhöhte Sichtbarkeit und Laufkundschaft

  • höhere Aufenthaltsdauer und damit Konsumimpulse

  • Pop-Up-Gastro und Outdoor-Serviceflächen

  • Integration in Street-Food-Formate, Flohmärkte, Aktionen

  • neue Besuchergruppen (kultur- und mobilitätsaffine Milieus)

  • Nutzung der App zur Belohnung lokaler Einkäufe

6. Wirkung auf städtische Infrastruktur und Planung

#makerstreet liefert belastbare Daten und qualitatives Feedback für die Weiterentwicklung der Innenstadt – ein entscheidender Baustein für kommunale Entscheidungen. Diese Daten fließen direkt in Mobilitäts- und Stadtraumkonzepte ein und helfen der Verwaltung, Maßnahmen zielgerichtet und akzeptiert umzusetzen.

7. Fazit: Ein Format, das mehrfach wirkt

Ökologisch: weniger Verkehr, nachhaltige Mobilität, Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschutz
Sozial: mehr Begegnung, Teilhabe, Beteiligung, gemeinsames Lernen
Ökonomisch: Impulse für Handel, Gastronomie, lokale Initiativen
Stadträumlich: Transformation der Straße in ein lebenswertes Quartier
Governance: transparente Dialogformate, Datenbasis für Entscheidungen

#makerstreet schafft einen unmittelbaren Mehrwert für alle, stärkt den sozialen Zusammenhalt, die ökonomische Resilienz und die ökologische Transformation der Innenstadt – und zeigt, dass eine autoarme Stadt nicht Verzicht bedeutet, sondern:

Gewinn an Lebensqualität, Gemeinschaft und Zukunftsfähigkeit.

 

Finanzierungs- und Realisierungsperspektiven

Die Realisierung von #makerstreet basiert auf einer bereits erprobten (und final abgerechneten) Struktur, einem klar definierten Ressourcenbedarf und einem modularen Budgetrahmen, der es ermöglicht, das Projekt sowohl in kleinerer Form als auch in einem größeren städtebaulichen Kontext umzusetzen. Es existiert bereits ein vollständiger Prototyp aus einer ersten Realisierung im Rahmen der Potsdamer Innenstadtentwicklung.

1. Bereits durchgeführter Prototyp & bestehende Ressourcen

#makerstreet wurde bereits in Potsdam als Realexperiment umgesetzt. Dadurch stehen wesentliche Ressourcen zur Verfügung, die eine erneute Umsetzung oder Weiterentwicklung stark vereinfachen:

Bereits vorhandene Bausteine

  • ein vollständig erprobtes Veranstaltungs-, Sicherheits- und Mobilitätskonzept

  • ein detaillierter Projektzeitplan (von Planung bis Nachbereitung)

  • ein vollständiger Budgetplan inklusive Personal-, Logistik-, Technik- und Kommunikationskosten

  • ein funktionierendes ESG-Framework (ökologisch, sozial, Governance)

  • eine Evaluationsstruktur inklusive KPIs, Umfragen, Beobachtungsmethoden und Reporting

  • etablierte Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeitsprozesse

  • aktivierbare Stakeholder (Gewerbe, Vereine, Kultur, Bildung, Mobilitätspartner)

  • ein Konzept für ein Gamification-Modul (App-Integration)

Diese Ressourcen ermöglichen eine schnelle Reproduktion des Formats und reduzieren sowohl die Planungsrisiken als auch die Kosten eines erneuten Prototyps.

2. Finanzierungsoptionen und Fördermittel

Die ursprüngliche Umsetzung von #makerstreet wurde über öffentliche Fördermittel aus einem Landesprogramm realisiert ("Meine Stadt der Zukunft"), was zeigt, dass das Konzept gut mit bestehenden Förderlogiken harmoniert.

Durch den modularen Aufbau lässt sich das Projekt flexibel an verfügbare Förderkulissen anpassen – von kleinen Quartiersprojekten bis hin zu groß angelegten Stadtlaboren in verschiedenen Bezirken oder Kommunen.

Private Kooperationspartner aus Handel, Mobilität, Gastronomie, Technologie können punktuell eingebunden werden – insbesondere dort, wo spezifische Programmteile zusätzliche Ausstattung, Technik oder Personal benötigen. Das Format ist bewusst offen gestaltet, sodass Sponsoring, Partnerschaften oder lokale Unterstützungen integriert werden können, ohne die Gemeinwohlorientierung zu gefährden.

3. Realisierungsrahmen und Skalierbarkeit

Auf Basis der bisherigen Erfahrungen lässt sich das Projekt in drei Varianten realisieren:

a) Mikro-Reallabor (50–100 Meter, eintägig)

Ideal für innerstädtische Testfelder oder kompakte Pilotflächen.
Geringerer logistischer Aufwand, schnelle Genehmigungsprozesse, minimale Eingriffe in Verkehr und Gewerbe.

b) Standard-Reallabor (100–200 Meter, ein bis zwei Tage)

Dies entspricht dem bereits erprobten Format in Potsdam.
Es beinhaltet alle Schwerpunkte: Mobilitätslab, Kultur, Beteiligung, Gastronomie, Community-Building und Monitoring.

c) Maxi-Reallabor (Quartiersbezug, mehrere Straßenabschnitte)

Übertragbar auf Stadtquartiere, Bezirke oder Innenstadtkerne.
Erhöhte Wirkung, größere Beteiligung, umfassende Datenerhebung.
Ideal für Städte, die eine autoarme Innenstadt langfristig vorbereiten möchten.

Die Infrastruktur ist vollständig modular, sodass Programm, Technik, Logistik und Kommunikationsmaßnahmen je nach Fläche, Projektziel und Budgetumfang angepasst werden können.

4. Organisatorische Realisierbarkeit

Die Realisierbarkeit wird zusätzlich durch klare Zuständigkeiten und bereits eingespielte Rollen erleichtert:

  • Projektleitung / Creative Direction für die konzeptionelle Weiterentwicklung

  • Projektmanagement & Eventsteuerung für Planung, Abstimmung, Genehmigungen und Umsetzung

  • Technik & Logistik über bestehende Dienstleistungsstrukturen

  • Kommunikation & Pressearbeit basierend auf einem erprobten Redaktionsplan

  • Monitoring & Evaluation basierend auf einem bereits dokumentierten KPI-Modell

Diese Rollen und Prozesse wurden bereits erfolgreich angewendet und können kurzfristig wieder aktiviert werden.

5. Risikoarmut und Planungssicherheit

Durch die bereits erfolgte Umsetzung besteht eine hohe Planungssicherheit in Bezug auf:

  • Genehmigungsverfahren

  • technische Anforderungen

  • Sicherheitskonzepte

  • Abstimmungsprozesse mit Ämtern

  • Stakeholder-Management (Gewerbe, Anwohnende, Vereine)

  • Kostenstrukturen

  • Kommunikationsmaßnahmen

6. Perspektive für Verstetigung oder Übertragung

Die Wirkung von #makerstreet liegt nicht nur in der Ereignisgestaltung, sondern in seiner Fähigkeit, den Weg für langfristige Veränderungen in der Stadtentwicklung zu ebnen:

  • die Straße kann als dauerhafte autoarme Zone weitergeführt werden

  • spezifische Elemente (Lange Tafel, Mobilitätslab, Streetart, VR-Mobilität) können verstetigt werden

  • das Format kann jährlich oder halbjährlich stattfinden

  • #makerstreet kann als Baukasten für weitere Reallabore dienen – lokal oder bundesweit

Damit ist das Projekt nicht nur kurzfristig realisierbar, sondern bietet auch langfristige Perspektiven für die Transformation urbaner Straßenräume.

Optional: Auswahl möglicher Flächen für die Umsetzung

Für die Umsetzung von #makerstreet – Und die Stadt gehört Dir schlagen wir den gesamten 100-Meter-Straßenabschnitt direkt vor dem Ludwig-Erhard-Haus (IHK Berlin) in der Fasanenstraße vor (bei Bedarf und abhängig vom Budget auch der gesamte Straßenzug). Dieser Bereich ist innerhalb der Flächenkulisse ideal geeignet, um das Reallabor sichtbar, zugänglich und wirksam zu realisieren. Der Standort bietet eine einzigartige Mischung aus städtebaulichen, sozialen, infrastrukturellen und wirtschaftlichen Potenzialen, die für das Format #makerstreet entscheidend sind.

1. Verortung innerhalb der Flächenkulisse

Der vorgeschlagene Abschnitt umfasst den Bereich vor dem Ludwig-Erhard-Haus. Der Straßenquerschnitt ist klar lesbar, linearförmig und gut proportioniert für eine 100-Meter-Transformation. Dieser städtebaulich klar definierte Straßenraum ist hervorragend geeignet, um ein 100-Meter-Reallabor niederschwellig erlebbar zu machen.

 

2. Warum dieser Standort ideal für #makerstreet ist

A) Hohe Sichtbarkeit und Symbolkraft – der Raum vor der IHK als urbaner Anker

Das Ludwig-Erhard-Haus ist ein bedeutender Ort für Wirtschaft, Dialog, Transformation und Zukunftsthemen.


Ein Reallabor im direkten Vorfeld dieses Gebäudes schafft eine starke Symbolik:
Wirtschaft, Stadtgesellschaft und Mobilitätswende treffen unmittelbar im Stadtraum aufeinander.

Damit wird #makerstreet zu einem sichtbaren Zeichen für die Frage:
Wie können wir wirtschaftliche Vitalität und lebenswerte Stadträume zusammenbringen?

B) Perfekte Raumgeometrie für ein lineares 100-Meter-Reallabor

Der Straßenabschnitt vor dem Gebäude erfüllt alle räumlichen Anforderungen:

  • gerade, zusammenhängende 100 Meter

  • ausreichend Straßenbreite für mehrere Zonen (Mobilität, Kultur, Dialog, Community)

  • gute Belichtung und flankiert durch Baumreihen

  • ideal für Interventionen wie:
    – Mobilitätslab (Lastenrad, Carsharing, E-Mobilität)
    – Offene Werkstätten / Kreativzonen
    – Sitzlandschaften & lange Tafeln
    – VR/AR-Stationen
    – kulturelle Mini-Formate (Straßenmusik, Lesungen, Tanz)

Der Raum eignet sich hervorragend, um die Straße für einen Tag oder ein Wochenende als urbanes Wohnzimmer zu inszenieren.

C) Starke Mischnutzung im Umfeld – ideale Interaktionszone

Der Standort wird flankiert von Büros, Kultur, Bildung, Hotels und Einzelhandel bzw. Gastronomie.

Genau diese Mischung macht den Ort prädestiniert für ein Reallabor:
Hier treffen Studierende, Beschäftigte, Kulturpublikum, Anwohner:innen, Touristen und Gewerbetreibende aufeinander.
→ Das passt exakt zu #makerstreet, das Vielfalt, Begegnung und neue Alltagsroutinen im Stadtraum erzeugt.

 

3. Chancen & Wirkung des Standorts

A) Urbane Transformation sichtbar machen

Die Fasanenstraße ist ein typischer Berliner Innenstadtkorridor:
viel Verkehr, wenig Aufenthaltsqualität, lineare Struktur.

Durch #makerstreet entsteht hier ein Vorher-Nachher-Bild, das „Zukunft“ für alle sichtbar macht:

  • Was passiert, wenn wir 100 Meter Straße den Menschen zurückgeben?

  • Wie verändert sich die Atmosphäre?

  • Wie bewegen sich Menschen, wenn Autos einmal nicht im Fokus stehen?

  • Welche neuen Nutzungen entstehen spontan, insbesondere in konsumfreien Bereichen?

B) Beteiligung & Dialog an einem hochfrequentierten Ort

Der Ort bietet beste Bedingungen für Austauschformate:

  • Bürgerdialoge

  • Wunschzettel-Wand „Zukunft Fasanenstraße“

  • Mini-Beteiligungsrunden

  • Gespräche mit Gewerbetreibenden

  • Diskussionsformate

  • Live-Podcast oder Radiostand als Infopoint

Die hohe Füßgängerfrequenz durch TU, Theater und IHK verstärkt die Wirkung zusätzlich.

C) Mobilitätsversuche im realen Verkehrsraum

Die Fasanenstraße ist ein idealer Ort, um alternative Mobilität zu testen, weil:

  • die Straße breit genug ist

  • Querbeziehungen bestehen

  • ÖPNV-Nähe gegeben ist

  • Parkraumdruck hoch ist

  • Verkehrsverlagerung gut beobachtbar ist

So entstehen belastbare Daten und Erfahrungswerte, die für die Berliner Innenstadtentwicklung wertvoll sind.

D) Wirtschaftliche Belebung & neue Impulse

Der Abschnitt bietet zahlreiche Kontaktpunkte zu Betrieben:

  • Gastronomie und Hotels können direkt einbezogen werden

  • Einzelhandel erhält neue Sichtbarkeit

  • Kultureinrichtungen profitieren von Aufenthaltsqualität vor der Tür

  • Gewerbe wird aktiv in das Experiment einbezogen

#makerstreet wirkt als Impulsgeber für lokale Wirtschaftsräume, indem es Aufenthaltsdauer, Frequenz und Wahrnehmung erhöht.

 

4. Fazit: Warum dieser Standort optimal ist

  1. Zentral & repräsentativ – mitten im Herzen eines wirtschaftlich-kulturell bedeutsamen Quartiers

  2. Perfekte 100-Meter-Geometrie – linear, gut abtrennbar, gut bespielbar

  3. Starke Nutzungsvielfalt – Bildung, Kultur, Wirtschaft, Handel, Tourismus, Wohnen

  4. Hohe Sichtbarkeit – Passantenströme, ÖPNV-Nähe, Medienpräsenz

  5. Große Dialogchance – moderner Zukunftsort

  6. Ökologisch & sozial wirksam – Mobilität, Gemeinschaft, Beteiligung, Aufenthaltsqualität

Damit bietet der 100-Meter-Abschnitt der Fasanenstraße beste Voraussetzungen, um die Potenziale urbaner Transformation sichtbar, erlebbar und gemeinsam gestaltbar zu machen.

Challenge
Nachhaltige Mobilität und lokale Energieproduktion
Lösungsgeber
Glockenweiß GmbH
Anhänge
PDF
Images makerstreet k
KOINNOvationsplatz
Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin
Der KOINNOvationsplatz orientiert sich an dem Konzept der www.ioeb-innovationsplattform.at der staatlichen IÖB-Initiative (www.ioeb.at) in Österreich.
Illustrationen: „Flat Line Illustrations“ copyright PureSolution via Creative Market
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