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Lösung

Strom durch Körperbewegung

Miyol
Kurzvorstellung der Lösungsanbieterinnen und Lösungsanbieter (max. 500 Wörter)

MIYOL ist ein Berliner Tech-Start-up, gegründet von Oxana Witmann (MSc. in VWL, Produktentwicklung, Business Development, Datenanalyse, 10+ Jahre Erfahrung) und Sinan Gündoğdu (promovierter Physiker mit 10+ Jahren Erfahrung in Hardware-, Embedded- und Softwareentwicklung).

Gemeinsam vereinen wir Produkt-, Business- und Engineering-Expertise und entwickeln Wearables, die Energie- und Bewegungstechnologie für den Alltag integrieren.

Kurzbeschreibung der Lösung (max. 1500 Wörter)

MIYOL entwickelt ein tragbares Energiesystem, das Bewegung in nutzbaren Strom umwandelt.

Unsere Einlegesohlen erzeugen beim Gehen Energie, die im modularen Außenelement am Schuh gespeichert und direkt nutzbar wird - z.B. zum Laden eines Smartphones oder anderen Wearables. Unsere Leitidee: Schritte nicht nur zählen, sondern nutzen.

Das System befindet sich auf TRL 4 mit einem funktionalen Prototyp (ca. 2 W pro Paar; 25–30 % des Zielwerts). Ein Patent ist angemeldet („grantable as is“). Für den aktuellen Entwicklungsstand wurden 50+ Nutzerinterviews und 20+Tests mit Prototypen durchgeführt. Ergänzend bestehen LOIs von Parkrun und Würth Elektronik sowie Austausch mit der Charité. Ziel 2026: ein tragbares MVP mit 7 W Leistung und integrierter Sensorik.

MIYOL schafft eine neue Produktkategorie: ein Wearable, das Bewegung in nutzbaren Strom verwandelt und diesen direkt einsetzbar macht. Der USP liegt im Zusammenspiel aus relevanter Energieausbeute, schuhunabhängiger Mechanik und einem modularen, alltagstauglichen Design. Anders als bestehende Mikro-Harvesting- oder schuhgebundene Systeme erzeugt MIYOL genug Energie für reale Anwendungen – und macht Strom erstmals zu einem funktionalen Anreiz für Bewegung und Autonomie unterwegs.

Im Reallabor setzen wir MIYOL als „Energy Walk“ um: kurze Wege werden zu Energiepfaden, auf denen Nutzer:innen live sehen, wie viel Strom sie erzeugen und welchem Smartphone-Ladeäquivalent das entspricht. Ein Dashboard zeigt aggregierte Energieproduktion. Ergänzend testen wir Tragekomfort, Energieertrag und Akzeptanz. So wird das Reallabor zum anschaulichen Ort für nutzergenerierte Energie, urbane Mobilität und neue Formen der Selbstwirksamkeit.

Wirkung der Lösung (max. 1500 Wörter)

MIYOL stärkt eine nachhaltige urbane Mobilität, indem es Bewegung zu einer lokal verfügbaren Energiequelle macht.

Unser System ermöglicht, unterwegs Strom selbst zu erzeugen - für Smartphone, Headphones und andere Wearables - und schafft damit mehr Unabhängigkeit im Stadtraum. Das reduziert den Bedarf an öffentlicher Ladeinfrastruktur, senkt Mikro-Ladebedarfe (Powerbanks, USB-Points) und steigert die Resilienz städtischer Mobilitätssysteme.

Im Reallabor wird MIYOL erlebbar:

  • Besucher:innen testen das System direkt im 100-m-Abschnitt, erzeugen beim Gehen Energie und sehen auf einer Tafel bzw. einem Live-Dashboard, wie viele Prozent Akkuladung ihre Schritte entsprechen. So entsteht ein öffentlich sichtbarer Energiepfad, der ein Bewusstsein für Energieverbrauch, Mobilität und Selbstwirksamkeit schafft.

  • G

    leichzeitig sammeln wir reale Daten zu Energieertrag, Komfort und Nutzerakzeptanz im urbanen Umfeld.

Ökologisch stärkt MIYOL das Bewusstsein für Energie im Alltag und setzt durch seine modulare Bauweise auf langlebige Nutzung statt Wegwerf-Elektronik. Sozial fördert das System Bewegung, Selbstwirksamkeit und Unabhängigkeit, verstärkt durch Community-Mechanismen, die gemeinsame Energieerzeugung sichtbar machen. Ökonomisch entstehen Potenziale zur Entlastung der Ladeinfrastruktur.

Die Lösung belebt den Standort durch ein interaktives Angebot, das Mobilität sichtbarer, aktiver und nachhaltiger macht und zeigt, wie urbane Energieproduktion im Alltag funktionieren kann.

Finanzierungs- und Realisierungsperspektiven

Die bisherigen Umsetzungsschritte wurden über Eigenmittel sowie das Berliner Startup Stipendium des Startup Incubator Berlin finanziert.

Ein funktionaler Prototyp (TRL 4) ist entwickelt, weitere Iterationen sind vorbereitet. Für die nächsten Entwicklungsphasen stehen zusätzliche Förderoptionen bevor: Wir befinden uns im Bewerbungsprozess für EXIST und bereiten parallel die Einreichung bei IBB Pro FIT vor (positives Vorab-Feedback liegt vor).

Darüber hinaus beginnen wir derzeit mit der Ansprache potenzieller Investor:innen, um eine zukünftige Finanzierungsrunde komplementär zu öffentlichen Mitteln aufzubauen.

Für den weiteren Realisierungsrahmen planen wir: ein MVP (TRL 6–7) bis Ende 2026, eine Crowdfunding-Kampagne zur Marktvalidierung Ende 2026 sowie Pre-Compliance-Tests in Kooperation mit Würth Elektronik. Die erste Auslieferung ist für 2027 vorgesehen, gefolgt von einem D2C-Markteintritt.

Optional: Auswahl möglicher Flächen für die Umsetzung

Wir schlagen eine Platzierung entlang des Fußwegs im Reallabor vor. Dort entsteht alltägliche, ungefilterte Bewegung – genau die Nutzungssituation, die wir testen möchten.

Der Ort bietet zwei klare Vorteile:

Echte Alltagsbewegung: Wir können messen, wie das System bei kurzen Wegen funktioniert und wie Personen das Tragegefühl und den Nutzen wahrnehmen.

Direkter Kontakt mit Passant:innen: Menschen kommen automatisch mit der Lösung in Berührung, können sie testen und spontanes Feedback geben. Eine digitale Übersicht zeigt in Echtzeit, wie viele Schritte und wie viel Energie im Reallabor bereits erzeugt wurden. Dadurch wird sichtbar, dass jede einzelne Person zum gemeinsamen Energieertrag beiträgt.

So lässt sich die Lösung unkompliziert und realitätsnah in den urbanen Alltag integrieren.

Challenge
Nachhaltige Mobilität und lokale Energieproduktion
Lösungsgeber
Miyol
Anhänge
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Miyol insole wd
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Product close
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Miyol product
KOINNOvationsplatz
Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin
Der KOINNOvationsplatz orientiert sich an dem Konzept der www.ioeb-innovationsplattform.at der staatlichen IÖB-Initiative (www.ioeb.at) in Österreich.
Illustrationen: „Flat Line Illustrations“ copyright PureSolution via Creative Market
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