Startseite
Öffentliche Auftraggeber
Innovative Unternehmen
Challenges Challenge starten
Marktplatz der Innovationen Innovation präsentieren
Mein Bereich
Login
Startseite
Öffentliche Auftraggeber Innovative Unternehmen
Challenges
Challenge starten
Marktplatz der Innovationen
Innovation präsentieren
Login
Zur Website das Kompetenzzentrum innovative Beschaffung vom BMFTR
Lösung

Das Reallabor im Reallabor

Smartcave
Kurzvorstellung der Lösungsanbieterinnen und Lösungsanbieter (max. 500 Wörter)

Smartcave Solutions KG ist ein in Berlin und Düsseldorf ansässiges Startup, das immersive Planungs- und Entscheidungsräume („Smartcaves“) für Städte, Unternehmen und Institutionen entwickelt. Wir verbinden reale Räume mit digitalen Zwillingen und machen komplexe Vorhaben im Maßstab 1:1 räumlich erlebbar.

Unser Team kommt aus der Schnittstelle von Architekturvisualisierung, Stadtplanung, Virtual Reality und Beteiligungsverfahren. In den vergangenen Jahren haben wir zahlreiche Projekte in Immobilienentwicklung, Infrastruktur, Bildung und Sicherheit begleitet und dabei Entscheider:innen, Planende, Unternehmen und Bürger:innen in einen gemeinsamen virtuellen Raum gebracht. Aus dieser Erfahrung ist Smartcave als eigenständige Lösung für partizipative Planung, Kommunikation und Präsentation entstanden.

Wir sind ein Startup mit klarem Fokus auf die Stadt der Zukunft. Was uns auszeichnet:

  • Wir übersetzen komplexe Planungen und Daten (Pläne, Simulationen, GIS-/BIM-Daten) in intuitive räumliche Erlebnisse, die ohne Fachwissen verständlich sind.

  • Wir moderieren Nutzungskonflikte im Raum: Varianten, Nebenwirkungen und Abhängigkeiten werden nicht nur diskutiert, sondern gemeinsam „durchlaufen“ und erlebt.

  • Wir arbeiten projektbegleitend, nicht nur für Einzelpräsentationen: Smartcave wird zum wiederkehrenden Arbeitsort für Workshops, Abstimmungen, Bürgerdialoge und Ergebnispräsentationen.

Unsere Smartcaves basieren auf hochauflösenden Mehrseiten-Projektionsräumen sowie mobilen Headsets und Workstations. Mehrere Personen können gleichzeitig im digitalen Zwilling stehen, sich frei bewegen, Szenarien umschalten, Daten-Layer aktivieren und gemeinsam Entscheidungen vorbereiten. Die Systeme sind modular und können mit bestehenden Datenquellen (z.B. Verkehr, Klima, Logistik, Abfall, Nutzung) verbunden werden.

Für das Reallabor Fasanenstraße ist besonders wichtig:

  • In der IHK Berlin in der Fasanenstraße existiert bereits ein Smartcave, der als zentraler physischer Ort für die Challenge genutzt werden kann.

  • Weitere Smartcaves sowie mobile VR-/Desktop-Setups ermöglichen Telekollaboration mit anderen Standorten.

  • Das Projekt kann in jedem Stadium ortsunabhängig präsentiert werden – in anderen Bezirken, Städten, IHKs oder auf Messen wie der Hannover Messe.

Unser Ziel ist es, Smartcave als „digitales Herzstück“ des Reallabors Fasanenstraße zu etablieren: als Planungs-, Abstimmungs- und Kommunikationswerkzeug, das alle vier Themenbereiche (Logistik & Parken, Abfall & Kreislaufwirtschaft, Urban Health, Ernährungssysteme) räumlich integriert und so einen übertragbaren Ansatz für die Stadt der Zukunft schafft.

Kurzbeschreibung der Lösung (max. 1500 Wörter)

Unsere Lösung versteht Smartcave als „Reallabor im Reallabor“:


Die Fasanenstraße zwischen Kant- und Hardenbergstraße wird als digitaler Zwilling in Smartcave modelliert. Dieser begehbare 3D-Raum dient als gemeinsames „Urban Innovation Cockpit“ für alle vier Themenbereiche der Challenge.

Leitidee und Ziele

  • Alle Maßnahmen im Straßenraum – von Logistik und Parkraumnutzung über Abfall- und Kreislaufstrategien bis hin zu Urban Health und Food-Innovationen – werden in einem gemeinsamen digitalen Straßenraum erlebbar.

  • Die IHK, der Bezirk, Unternehmen, Planungsbüros, Initiativen und Bürger:innen können ihre eigenen Ideen einbringen, die wir im Smartcave als räumliche Szenarien darstellen, kombinieren und iterativ weiterentwickeln.

  • Die Ergebnisse werden so aufbereitet, dass sie jederzeit und überall präsentiert werden können – in anderen Bezirken, Städten, IHKs und auf Messen.

Entwicklungsstand

Smartcave ist marktreif und bereits in verschiedenen Kontexten (Planung, Präsentation, Schulung, Sicherheit) im Einsatz.


Für die Challenge bauen wir auf:

  • den bestehenden Smartcave im Ludwig-Erhard-Haus (IHK Berlin),

  • weiteren Smartcaves und mobilen VR-/Desktop-Setups,

  • einer erprobten Softwareplattform für digitale Zwillinge, Daten-Layer und Szenarien.

Neu ist die konsequente Anwendung auf die vier Challenge-Themen in einem Straßenzug und die systematische Integration der Ideen der beteiligten Akteure als räumliche Prototypen.

Besonderheit und Neuartigkeit

  • Smartcave verbindet alle vier Themenbereiche in einem einzigen, begehbaren Modell:

    • Logistik & Parken: Lieferzonen, Parkstände, Sharing, Micro-Hubs.

    • Abfall & Kreislaufwirtschaft: Sammelpunkte, Mehrwegstationen, Bauabfälle, Hotspots.

    • Urban Health: Hitzeinseln, Begrünung, Wasser, Aufenthaltsqualität, Schutz vulnerabler Gruppen.

    • Ernährungssysteme: urbane Anbauflächen, Märkte, Abholpunkte, soziale Ernährungsprojekte.

  • Statt isolierter Einzelmaßnahmen entsteht ein integriertes Straßenbild, das gemeinsam gestaltet wird.

  • Ideen der Beteiligten werden nicht nur protokolliert, sondern im Workshop live in Raumvarianten übersetzt, sodass alle direkt sehen, wie sich Vorschläge auf den Straßenraum auswirken.

Umsetzung im Reallabor

  1. Aufbau des digitalen Zwillings der Fasanenstraße (Straßenquerschnitt, Gebäude, Grün, Möblierung, Infrastrukturen).

  2. Vier thematische Szenarien-Layer:

    • Logistik/Parken (Lieferzeiten, Belegungsgrade, Konflikte).

    • Abfall/Kreislauf (Sammelpunkte, Restmüll-Hotspots, Bauabfälle).

    • Urban Health (Hitze, Schatten, Grün, Wasser, Wege vulnerabler Gruppen).

    • Food/Ernährung (Anbauflächen, Märkte, Verteilpunkte, Begegnungsorte).

  3. Co-Creation-Workshops im Smartcave:

    • Beteiligte bringen eigene Ideen, Skizzen, Konzepte mit.

    • Diese werden im digitalen Zwilling visualisiert, variiert und gemeinsam bewertet.

  4. Reale Umsetzung im Straßenraum und Rückkopplung im Smartcave (Vorher/Nachher, Learnings).

  5. Präsentation und Transfer:

    • Nutzung des Smartcave in der IHK Berlin sowie weiterer Smartcaves,

    • Präsentationen bei anderen IHKs und auf Messen (z.B. Hannover Messe).

Webseite: https://smartcave-solutions.de

Wirkung der Lösung (max. 1500 Wörter)

Smartcave leistet einen Beitrag für die Stadtgesellschaft, indem es die Fasanenstraße zu einem sichtbaren und erlebbaren Labor für die Stadt der Zukunft macht – und gleichzeitig ein Format schafft, das auf andere Quartiere übertragbar ist.

Gestaltung des Raums & neue Angebote

  • Im Straßenraum selbst werden die im Smartcave entwickelten Maßnahmen umgesetzt: neue Logistik- und Parkkonzepte, Zero-Waste-Elemente, klimaresiliente Begrünung und Wasserlösungen, „essbare“ Angebote und Ernährungsprojekte.

  • Im Innenraum der IHK Berlin (Smartcave) entsteht ein neuer, dauerhafter Begegnungs- und Lernort:

    • für Beteiligungsformate mit Bürger:innen,

    • für Unternehmen, die eigene Lösungen im Kontext der Fasanenstraße präsentieren,

    • für Exkursionen, Fortbildungen und Delegationen aus anderen Städten und Ländern.

Smartcave ermöglicht eine niedrigschwellige Interaktion: Man kann durch die Straße laufen, Varianten umschalten, Daten einblenden und gemeinsam über die beste Lösung diskutieren.

Nutzen und Mehrwert für Unternehmen und Infrastruktur

  • Unternehmen aus Logistik, Entsorgung, Energie, Mobilität, Gesundheit und Ernährung können ihre Lösungen im realen Kontext Fasanenstraße testen und präsentieren.

  • Planungs- und Ingenieurbüros erhalten ein Werkzeug, um Konflikte früh zu erkennen, Planungsfehler zu vermeiden und Entscheidungen zu beschleunigen.

  • Verwaltung und Politik profitieren von besseren Entscheidungsgrundlagen und höherer Akzeptanz, weil Maßnahmen vorab anschaulich vermittelt werden.

  • Die städtische Infrastruktur wird effizienter genutzt:

    • optimierte Logistik reduziert Emissionen und Flächenkonflikte,

    • verbesserte Sammelsysteme und Kreisläufe entlasten Entsorgung und Stadtraum,

    • Urban-Health- und Food-Maßnahmen steigern Aufenthaltsqualität und Frequenz.

Ökologische, soziale und ökonomische Wirkung

Ökologisch:

  • Reduktion von CO₂-Emissionen durch effizientere Logistik und Parkraumnutzung.

  • Verringerung von Restmüll und illegaler Vermüllung, Stärkung der Kreislaufwirtschaft.

  • Maßnahmen zur Hitzeminderung, Entsiegelung, Begrünung und Regenwassermanagement.

  • Förderung lokaler, nachhaltiger Ernährungssysteme.

Sozial:

  • Bessere, inklusivere Aufenthaltsqualität im Quartier (Schatten, Sitzgelegenheiten, sichere Wege).

  • Partizipation auf Augenhöhe: Bürger:innen, Gewerbe und Initiativen sehen ihre eigenen Ideen im Raum wieder.

  • Gemeinschaftsprojekte im Bereich Ernährung („essbare Kieze“), Kreislaufwirtschaft und Urban Health stärken Nachbarschaft und Teilhabe.

Ökonomisch:

  • Stärkung der Attraktivität des Standorts Fasanenstraße / Ludwig-Erhard-Haus als Innovations- und Geschäftsstandort.

  • Beschleunigte Planungs- und Entscheidungsprozesse reduzieren Kosten und Risiken.

  • Smartcave erzeugt einen übertragbaren Show-Case, den andere IHKs und Kommunen nutzen können – mit Potenzial für neue Dienstleistungen, Produkte und Kooperationen.

Durch die Kombination aus bestehendem Smartcave in der IHK Berlin, weiteren Smartcaves, mobilen Headsets und Workstations kann das Projekt zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort präsentiert werden. So wird die Wirkung des Reallabors über die Fasanenstraße hinaus in andere Bezirke, Städte und Länder getragen.

Finanzierungs- und Realisierungsperspektiven

Für die Umsetzung unserer Lösung fallen im Wesentlichen, Status jetzt, drei Kostenblöcke an:

  1. Einmaliger Scan / Digitalisierung der Fasanenstraße
    Dies umfasst die Ersterfassung des Straßenraums (z.B. mittels 3D-/Laserscan, Photogrammetrie) und die Aufbereitung als digitaler Zwilling für den Einsatz im Smartcave.

  2. Datenverarbeitung und Szenarienaufbau
    Hierzu zählen die inhaltliche Modellierung der vier Themenbereiche (Logistik & Parken, Abfall & Kreislaufwirtschaft, Urban Health, Ernährungssysteme), die Integration von Daten sowie die Vorbereitung der Co-Creation-Workshops. Dieser Aufwand ist modular und kann je nach Tiefe der Betrachtung skaliert werden.

  3. Nutzung des bestehenden Smartcave und Telekollaboration
    Da in der IHK Berlin bereits ein Smartcave vorhanden ist, entfällt ein großer Teil der sonst üblichen Investitionskosten für Hardware. Es entstehen lediglich nutzungsbezogene Kosten (Betrieb, Betreuung von Sessions, Anpassungen) sowie bei Bedarf geringe Zusatzkosten für Headsets/Workstations an weiteren Standorten.

Smartcave wurde bewusst für den Einsatz bei KMU und Institutionen entwickelt, daher sind die Kostenstrukturen überschaubar und modular aufgebaut. Umfang und Laufzeit können an die verfügbaren Mittel angepasst werden (z.B. Fokussierung auf bestimmte Themenbereiche oder Phasen).

Eine erste Umsetzung (Aufbau des digitalen Zwillings, grundlegende Szenarien, erste Workshops im Smartcave) ist in einem kurzen Realisierungshorizont möglich. Weitere Ausbaustufen – vertiefende Datenintegration, zusätzliche Szenarien, Transfer in andere IHKs/Städte – können Schritt für Schritt erfolgen und bei Bedarf über geeignete Förderprogramme oder Kooperationen mit Partnern (z.B. Unternehmen aus den vier Themenfeldern) mitfinanziert werden.

Optional: Auswahl möglicher Flächen für die Umsetzung

Wir schlagen eine zweifache Verortung des Projekts innerhalb der Flächenkulisse vor:

  1. Innenraum – Smartcave im Ludwig-Erhard-Haus (IHK Berlin, Fasanenstraße)

    • Der bestehende Smartcave im Ludwig-Erhard-Haus wird als zentrale Steuer- und Präsentationsfläche genutzt.

    • Hier werden der digitale Zwilling der Fasanenstraße, die vier Themen-Layer (Logistik, Kreislauf, Urban Health, Ernährung) und die Ideen der Beteiligten gemeinsam entwickelt und weitergeführt.

    • Über die Telekollaborationsmöglichkeiten (weitere Smartcaves, VR-Headsets, Workstations) können sich auch externe Partner, andere IHKs oder Verwaltungen aus anderen Städten zuschalten.


  2. Außenraum – Fasanenstraße zwischen Kant- und Hardenbergstraße inkl. IHK-Außenflächen

    • Der Straßenraum selbst bildet das Reallabor für die Umsetzung der im Smartcave entwickelten Maßnahmen.

    • Das bezirkliche Straßenland, die IHK-Außenflächen und angrenzende Räume eignen sich besonders, um:

      • neue Logistik- und Parkkonzepte,

      • Abfall- und Kreislaufangebote,

      • Urban-Health-Maßnahmen (Schatten, Grün, Wasser),

      • sowie Ernährungsprojekte im Quartier sichtbar zu machen.

Begründung und Chancen des Standorts

  • Die räumliche Nähe von Smartcave (innen) und Reallabor-Straßenraum (außen) ermöglicht kurze Schleifen: Ideen werden im Smartcave entwickelt, vor der Tür getestet und wieder zurückgespielt.

  • Das Ludwig-Erhard-Haus ist ein hochfrequentierter Ort mit vielen Unternehmens- und Delegationsbesuchen – ideal, um das Projekt zu zeigen und in andere Kontexte zu transferieren.

  • Über bestehende und weitere Smartcaves sowie Headsets und Workstations kann das Projekt:

    • in anderen Bezirken und Städten diskutiert,

    • in weiteren IHKs präsentiert,

    • und auf Messen wie der Hannover Messe als Beispiel für urbane Innovation gezeigt werden.

Auf dem Flächenplan würden wir daher:

  • das Ludwig-Erhard-Haus / IHK Berlin als Primärstandort (Innenraum, Smartcave) markieren

  • sowie die Fasanenstraße zwischen Kant- und Hardenbergstraße inklusive der IHK-Außenflächen als zentrale Projektfläche im Straßenraum kennzeichnen.

 

Challenge
Nachhaltige Mobilität und lokale Energieproduktion
Lösungsgeber
Smartcave Solutions KG
Anhänge
PDF
Smartcave präsentation 1 compressed
KOINNOvationsplatz
Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin
Der KOINNOvationsplatz orientiert sich an dem Konzept der www.ioeb-innovationsplattform.at der staatlichen IÖB-Initiative (www.ioeb.at) in Österreich.
Illustrationen: „Flat Line Illustrations“ copyright PureSolution via Creative Market
Kontakt Datenschutz Nutzungsbedingungen Impressum FAQ Barrierefreiheit