Mobile Energieinseln für eine leise und saubere Stadt
Die H2 Power ’n’ Heat GmbH ist ein im Dezember 2021 gegründetes GreenTech-Startup aus der Metropolregion Berlin–Brandenburg mit Standorten in Berlin und Potsdam.
Unter der Marke OOLTY entwickeln und fertigen wir wasserstoffbasierte, mobile Stromerzeuger für den Einsatz in Städten – etwa für urbane Logistik, temporäre Ladeinfrastruktur, Baustellen, Events und den Betrieb mobiler Infrastruktur im Quartier.
Wir verstehen uns als industriell geprägtes Startup mit starkem Praxisfokus: Entwicklung, Test und Fertigung finden in der Region statt, in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus der Bau-, Event-, Logistik- und Mobilitätsbranche sowie mit Rettungs- und Einsatzkräften, um reale Anforderungen direkt in die Produktentwicklung einfließen zu lassen.
Als Lösungsanbieter tragen wir dazu bei, Lärm- und Schadstoffemissionen im Stadtraum zu reduzieren und flexible, emissionsfreie Energieversorgung dort bereitzustellen, wo klassische Netzinfrastruktur an ihre Grenzen stößt.
Mit OOLTY Energieinseln entwickeln wir eine mobile, emissionsfreie und netzunabhängige Stromversorgung für urbane Räume. Die Systeme erzeugen Strom aus Wasserstoff mithilfe modularer Brennstoffzellentechnologie und stellen diesen genau dort bereit, wo im Stadtraum Bedarf entsteht – ohne Lärm, ohne Abgase und ohne bauliche Eingriffe in bestehende Infrastruktur. Dadurch entsteht eine flexible, stadtverträgliche Energiequelle, die sich besonders für dicht bebaute Quartiere, temporäre Nutzungsszenarien und Standorte ohne Netzanbindung eignet.
Die Leitidee besteht darin, Energieversorgung im urbanen Raum flexibel und bedarfsorientiert zu gestalten. Anstatt auf fest installierte Netzinfrastruktur angewiesen zu sein, bringen wir Energie unmittelbar an den Ort der Nutzung. Damit ermöglichen wir sichere Anwendungen, die bisher nur umständlich realisierbar waren – etwa bei temporären Mobilitätsangeboten, kleinen Baustellen, kommunalen Einsätzen oder experimentellen Stadtentwicklungsformaten. Die zentralen Ziele sind der Ersatz von Dieselaggregaten und großen Batteriespeichern, die Reduktion lokaler Emissionen sowie die Bereitstellung einer zuverlässigen, geräuscharmen und vielseitigen Energiequelle für städtische Räume.
Unsere Lösung umfasst zwei Produktlinien:
OOLTY Nomad (10–75 kW): ein leistungsstarker mobiler Stromerzeuger für den Einsatz auf urbanen Stellflächen, der flexible Energiepunkte für Ladeinfrastruktur von Mikromobilität, für Service- und Logistikfahrzeuge, für temporäre Baustellen oder für Einsätze kommunaler Dienste wie des Grünflächenamts schafft.
OOLTY Crate (3,6 kW): ein tragbares, robustes Kleinsystem für Informations- und Technikstände, kleine Baustellen, Foodtrucks, Quartiersaktivitäten oder mobile Infrastruktur.
Beide Systeme sind emissionsfrei und geräuscharm, in wenigen Minuten betriebsbereit und lassen sich unauffällig in den Stadtraum integrieren.
Die Technologie befindet sich im marktnahen Stadium. Unsere Brennstoffzellensysteme sind technisch validiert, und beide Produktlinien werden bereits in Pilotprojekten gemeinsam mit Mobilitätsanbietern, Logistikunternehmen, Eventorganisatoren, kommunalen Betrieben sowie Rettungs- und Einsatzkräften eingesetzt. Die kontinuierliche Anwendung in der Praxis bestätigt die technische Robustheit und unterstützt die bedarfsorientierte Weiterentwicklung.
Die Besonderheit unserer Lösung liegt in der Kombination aus Mobilität, Skalierbarkeit, Stadtverträglichkeit und emissionsfreier Energieerzeugung. Während Dieselaggregate laut und klimaschädlich sind und Batteriespeicher häufig schwer und wenig flexibel eingesetzt werden, bieten OOLTY Energieinseln eine mobil einsetzbare, emissionsfreie und stadtverträgliche Alternative, die bestehende Flächen temporär in Energiepunkte verwandelt.
Für die Umsetzung im Reallabor planen wir einen eigenen OOLTY-Stand, an dem ein OOLTY Crate sichtbar positioniert wird. Das System versorgt den Stand vollständig autark mit Strom – etwa für Beleuchtung, einen Bildschirm oder andere Informationsmedien – und ermöglicht Besucherinnen und Besucher gleichzeitig, ihre mobilen Endgeräte direkt vor Ort zu laden. Auf diese Weise wird nicht nur die Funktionsweise der Brennstoffzellentechnologie demonstriert, sondern auch die Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit einer emissionsfreien, mobilen Energiequelle erlebbar. Ergänzende Infografiken und QR-Codes veranschaulichen Energiefluss, erzeugte Strommengen und vermiedene Emissionen.
Weitere Informationen: https://oolty.com
Die OOLTY Energieinseln leisten einen unmittelbaren Beitrag zu einer nachhaltigeren und lebenswerteren Stadt. Sie reduzieren Emissionen, schaffen neue Nutzungsmöglichkeiten und verbessern die Aufenthaltsqualität im urbanen Raum.
Ökologisch reduzieren sie lokale Emissionen signifikant, da die Stromerzeugung vollständig abgasfrei erfolgt. Es entstehen keine CO₂-, NOₓ- oder Feinstaubemissionen und keine Geruchsbelastungen. Die geräuscharme Betriebsweise ermöglicht den Einsatz in dicht bewohnten Quartieren, Parks, Schulumfeldern oder bei Veranstaltungen, ohne die Umgebung zu stören. Zudem werden bestehende Flächen effizienter genutzt, da Stellplätze temporär zu Energiepunkten werden.
Sozial steigern OOLTY Energieinseln die Aufenthaltsqualität und ermöglichen neue, flexible Angebote im öffentlichen Raum. Die Technologie wird selbst zum Lern- und Dialoganlass, da Besucherinnen und Besucher Energieerzeugung direkt nachvollziehen können. Kommunale Dienste wie das Grünflächenamt oder Rettungs- und Einsatzkräfte profitieren von einer zuverlässigen, mobilen und emissionsfreien Energiequelle, die ihre Arbeit unterstützt.
Ökonomisch reduzieren die Systeme Betriebs- und Wartungskosten im Vergleich zu Dieselaggregaten. Sie ermöglichen den Kommunen und den Unternehmen neue Einsatzszenarien, Testbetriebe und temporäre Lösungen ohne Netzinfrastruktur. Gleichzeitig stärkt die regionale Entwicklung und Fertigung in Berlin-Brandenburg die lokale Wertschöpfung.
Insgesamt tragen OOLTY Energieinseln zur Belebung urbaner Räume bei, indem sie Energieversorgung flexibel, emissionsfrei und sichtbar machen – und damit einen messbaren Beitrag zur ökologischen und gesellschaftlichen Transformation leisten.
Im vierten Quartal 2025 haben wir mehrere Finanzierungsrunden erfolgreich abgeschlossen und verfügen nun über die Mittel, unsere Technologie in die Breite zu bringen. Für das Jahr 2026 liegt der Fokus darauf, „die PS auf die Straße zu bringen“: Unser Ziel ist der Übergang von mustergefertigten Einzelanlagen sowie bereits im Feld befindlichen Kundensystemen hin zur etablierten Klein- und Großserienfertigung. Diese Weiterentwicklung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Industriepartnern und Kunden, um hohe Skalierbarkeit und belastbare Lieferketten sicherzustellen. Die technischen, organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen für die Umsetzung im Reallabor und die weitere Markteinführung sind somit gegeben.
Die Standortwahl innerhalb der Flächenkulisse ist flexibel. Für den OOLTY-Stand wird eine Fläche von etwa 16 m² benötigt, die ausreichend Raum für das OOLTY Crate, Informationsmaterialien und Interaktionsmöglichkeiten mit Besucherinnen und Besuchern bietet. Ein überdachter Bereich wird bevorzugt, da dort elektrische Geräte zuverlässig betrieben werden können und ein sicheres, sauberes Laden mobiler Endgeräte möglich ist. Ein wettergeschützter Standort verbessert zudem die Interaktion mit dem Publikum und unterstützt den zuverlässigen Betrieb der Präsentations- und Demonstrationstechnik.
Das Reallabor „100m Zukunft“ bietet die Gelegenheit, die Technologie in einem realen urbanen Umfeld sichtbar zu machen und gleichzeitig wertvolle Einblicke in künftige Nutzungsmöglichkeiten zu gewinnen. Am Stand wird ein OOLTY Crate gut sichtbar platziert, das die gesamte Standtechnik – etwa Beleuchtung, Bildschirm oder Informationsmedien – vollständig autark mit Strom versorgt und Besucherinnen und Besucher gleichzeitig das Laden eigener Geräte ermöglicht. Dadurch entsteht ein direkter Anwendungsbezug, der die Alltagstauglichkeit und Zuverlässigkeit der emissionsfreien Energiequelle anschaulich vermittelt.
Ziel der Teilnahme ist es, neue Bedarfe kennenzulernen, potenzielle Interessentinnen und Interessenten direkt anzusprechen und bislang unbekannte Einsatzfelder zu identifizieren. Das Reallabor „100m Zukunft“ bietet dafür einen idealen Rahmen, da es Austausch zwischen Stadtgesellschaft, Fachpublikum, Verwaltung und potenziellen Kunden ermöglicht. Ergänzende Infografiken und QR-Codes stellen Energiefluss und vermiedene Emissionen transparent dar und schaffen eine fundierte Grundlage für Gespräche.
Die Teilnahme wird damit zu einer Kombination aus Demonstration, Austauschformat und Lernraum, in dem gemeinsam erprobt werden kann, wie mobile, emissionsfreie Energiepunkte künftig im Stadtraum eingesetzt werden können und welche zusätzlichen Nutzungsszenarien sich daraus ergeben.


