Lösungsvorschlag Modulare Selbstschutz-Komplettsätze für verschiedene Einsatzszenarien
Die Meier-Medizintechnik GmbH ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen aus Nordrhein-Westfalen (gegründet 2006, über 50 Mitarbeitende). Wir versorgen professionelle Anwender aus Notfallmedizin, Rettungsdienst, taktischer Medizin, Katastrophenschutz sowie Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und verfügen über eigene Strukturen für Beschaffung, Lagerung, Kommissionierung, Konfektionierung, Qualitätskontrolle und Versand. Mit unserem neuen Logistikstandort in Hille bauen wir diese Kapazitäten derzeit deutlich aus.
Wir schlagen ein modular aufgebautes Gesamtsystem für alle sechs Funktionsbereiche (Führung, Erste Hilfe, Retten/Bergen, Absichern/Ausleuchten, Werkzeug, Löschen) vor. Das Erste-Hilfe-Modul mit Schwerpunkt Blutstillung haben wir als konkrete, kurzfristig umsetzbare Referenzlösung vollständig ausgearbeitet; die übrigen Module folgen demselben Systemprinzip. Statt eines geschlossenen Herstellersystems arbeiten wir mit festen Referenzkonfigurationen und freigegebenen Alternativprodukten je Position – das hält die Versorgung über eine mehrjährige Laufzeit resilient und flexibel.
Unsere Kernkompetenzen liegen in professioneller Notfall- und Rettungsausrüstung und in der Rolle als zentraler System- und Logistikpartner: ein Ansprechpartner für Beschaffung, Konfektionierung, Bevorratung, Auslieferung und Nachversorgung. Für den kritischen Kern der Blutstillung nutzen wir mit nextRESCUE eine eigene Produktlinie (u. a. Tourniquets, Hämostyptika, komprimierte Gaze, Trauma Bandages), was zusätzliche Versorgungssicherheit schafft. Ergänzt wird dies durch eine durchgängig digitale Nachversorgung und eine Lebenszyklusbetrachtung über die gesamte Nutzungsdauer.
Der vollständige Lösungsvorschlag ist im geschützten Bereich beigefügt.
Wir verfügen über langjährige Erfahrung in der Konfektionierung und bundesweiten Bereitstellung medizinischer Ausstattungssätze für öffentliche Auftraggeber, Sicherheitsbehörden und bundesweite Hilfsorganisationen – teils in Rahmenbeziehungen über mehrere Jahre.
Typische Vorhaben umfassen mehrere parallele Ausstattungsvarianten (z. B. Koffer- und Fahrzeugbeladungslösungen sowie persönliche Notfallausstattungen/IFAKs) und die bundesweite Belieferung einer Vielzahl einzelner Dienststellen – also genau die Kombination aus Konfigurationsvielfalt und Flächenversorgung, die auch diese Aufgabe kennzeichnet.
Die Konfektionierung größerer Stückzahlen gehört zu unserem laufenden Geschäft: bedarfsabhängig stellen wir mehrere tausend Kits pro Monat zusammen – von Wareneingang und Stücklistenführung über Lagerung und Qualitätskontrolle bis zum Versand, in eingespielten Serienprozessen.
Konkrete Referenzen mit Kunden, Volumina und Projektdetails haben wir aus Vertraulichkeitsgründen im geschützten Bereich hinterlegt und im dort beigefügten Lösungsvorschlag ausgeführt.
Die bundesweite Direktbelieferung vieler einzelner Lieferstellen gehört bereits heute zu unseren laufenden Prozessen.
Mit unserem neuen Standort in Hille erweitern wir Lager-, Logistik- und Konfektionierungskapazitäten deutlich (rund 4.000 m² Lager-/Logistikfläche plus rund 2.000 m² Reservefläche). Der Standort ist multimodal angebunden: über das regionale Straßennetz, ab Mitte 2027 zusätzlich über einen eigenen Gleisanschluss sowie über einen nahegelegenen Binnenhafen. Das unterstützt große Transportvolumina wie auch Lieferungen ins Ausland und erhöht die Resilienz durch mehrere unabhängige Transportwege.
Resilienz sichern wir zusätzlich durch freigegebene Alternativprodukte je Position (keine Abhängigkeit von einem einzelnen Hersteller), mehrere Bezugsquellen bei geeigneten Produktgruppen, projektbezogene Sicherheitsbestände für kritische Komponenten sowie FEFO-gesteuerte Bewirtschaftung der Verfallsartikel. Für Auftragsspitzen arbeiten wir langjährig mit einer regionalen Einrichtung der Diakonie zusammen; fachliche Steuerung und Qualitätskontrolle verbleiben vollständig bei uns. Über ein abgestimmtes Abruf- und Bevorratungsmodell halten wir Komponenten, Sicherheitsbestände und bei Bedarf vorkonfektionierte Module zentral vor und beliefern die Dienststellen bedarfsgerecht.
Liefermengen pro Quartal: Eine exakte Zahl für den vollständigen Selbstschutz-Komplettsatz lässt sich seriös erst nach Festlegung der endgültigen Modulkonfiguration nennen. Bereits heute können wir für Sets üblicher Zusammensetzung eine Konfektionierungsleistung im Bereich mehrerer tausend Einheiten pro Quartal darstellen; ein vollständiger Sechs-Modul-Satz ist aufwendiger als ein einzelnes Medizin-Set. Die genannten mindestens 600 Komplettsätze sind mit deutlichem Kapazitätspuffer darstellbar. Details zum Logistik- und Versorgungskonzept enthält der beigefügte Lösungsvorschlag.
Vor einer Serienfertigung sollten einige Rahmenbedingungen gemeinsam festgelegt werden: die konkreten Einsatzszenarien, die endgültige Ausstattung der sechs Module, Anforderungen an Transport und Verlastung, zulässige Alternativprodukte, gewünschte Sicherheitsbestände sowie die späteren Abruf- und Nachversorgungsprozesse.
Speziell zur Verlastung benötigen wir Informationen zu den vorgesehenen Liegenschaften und Transportwegen (Türbreiten, Treppen, Aufzüge, Außenbereiche, verfügbares Transportpersonal). Organisatorisch und technisch hilfreich sind zudem definierte Bestellkanäle und Ansprechpartner je Dienststelle sowie – soweit gewünscht – die Anbindung an bestehende Verwaltungs- und Controllingprozesse für digitale Nachversorgung und Abrechnung.
Wir empfehlen, zunächst eine Referenzkonfiguration aufzubauen und gemeinsam mit den späteren Anwendern praktisch zu bewerten (Gewicht, Zugänglichkeit, Transportfähigkeit, Entnahme der Module, Bedienbarkeit mit persönlicher Schutzausrüstung). Diese Erkenntnisse fließen in die endgültige Konfiguration ein, bevor größere Stückzahlen gefertigt werden – so vermeiden wir späteren Anpassungsbedarf im laufenden Betrieb. Weitere Details enthält der beigefügte Lösungsvorschlag.
Ja. Für das bereits ausgearbeitete Erste-Hilfe-Modul können wir kurzfristig ein vollständig bestücktes Muster zur Verfügung stellen. Anordnung, Zugriffswege, Stückzahlen und Produktalternativen lassen sich damit praktisch bewerten und anschließend gemeinsam finalisieren.
Darüber hinaus können wir einen Musteraufbau der Verlastung zeigen – etwa einen Rollcontainer mit verschiedenen Boxen, Hartschalenkoffern und Taschen –, um gemeinsam mit den Anwendern die für die vorgesehenen Liegenschaften am besten geeignete Lösung zu prüfen.
Wir schlagen ein schrittweises Vorgehen vor: Referenzkonfiguration → Musteraufbau → praktische Erprobung → Anpassung → Freigabe der Stücklisten → Serienkonfektionierung und Bevorratung. Für eine Vorführung oder Besichtigung stehen wir gern zur Verfügung.
Ja, aus mehrjährigen Rahmenverträgen mit öffentlichen Auftraggebern liegen uns Erfahrungswerte zu Kostenbandbreiten vor. Da diese stark von Konfiguration und Abrufmengen abhängen und vertraulich sind, nennen wir konkrete Bandbreiten gern im weiteren Verfahren. Ergänzende Angaben enthält der im geschützten Bereich beigefügte Lösungsvorschlag.


