HybridCommand
Die inventied GmbH mit Sitz in Rockenhausen (Rheinland-Pfalz) wurde 2021 aus der ehrenamtlichen Einsatzpraxis im Zivil- und Katastrophenschutz sowie einer Forschungsarbeit aus der Hochschule heraus gegründet. Die Gründer sind Wirtschafts- und Maschinenbauingenieure und zugleich aktive Einsatzkräfte, überwiegend im THW und der Feuerwehr. Wir sind ein interdisziplinäres Team, das Praxiserfahrung auch aus zahlreichen (Groß-)Einsätzen, Produktentwicklung, Fertigung, Design, Programmierung, sowie Vertrieb verbindet.
Das Geschäftsmodell basiert auf drei Säulen: Produktentwicklung, Beratung und Ausbildung (u. a. Stabsarbeit und Lagedarstellung) sowie Unterstützung öffentlicher Auftraggeber bei der Beschaffung.
Der Bundessieg beim Start-up Contest der Länder 2023, der Preis SUCCESS 2023 und der Bundespreis „Blauer Kompass“ 2024 belegen Innovationskraft und Substanz; Angaben zu unserer Gesellschafterstruktur finden Sie im geschützten Bereich (Abschnitt 7).
Selbstschutz beginnt dort, wo die Feuerwehr noch nicht ist oder erstmal nicht ist, weil sie mit anderen Aufgaben beschäftigt ist, bzw. diese Kräfte auf Grund eigener Betroffenheit nicht zur Verfügung stehen. Daher müssen in den ersten Minuten Selbstschutzkräfte erkunden, retten, medizinisch erstversorgen, mögliche Entstehungsbrände bekämpfen, absichern - und vor allem führen.
Mit Blick auf die Gesamtverteidigung und die Rolle Deutschlands als Drehscheibe der Bündnispartner wird diese Fähigkeit zur Grundvoraussetzung resilienter Liegenschaften und Strukturen. Gerade unter dieser Hinsicht ist es wichtig, dass Selbstschutz nicht nur ein modernes Wort ist, sondern gelebt wird.
Unsere Lösung für den Bereich der Führung ist daher ein aufeinander abgestimmtes System: ein modularer „Selbstschutz-Komplettsatz Führung“, der sich je Einsatzszenario (z. B. Brand, Gebäudeschaden, Arbeitsunfall, Unwetter, Stromausfall) flexibel kombinieren lässt.
Führung mit Funkgeräten, Lagekarte, Dokumentations- und Kennzeichnungsmaterial.
Innovationskern im Modul Führung ist ein von uns entwickeltes hybrides Führungsmittel (Produktbezeichnung HybridCommand), das sich derzeit im Patentierungsprozess befindet. Es verbindet die Robustheit der klassischen Lagekarte mit einer digitalen Einsatzdokumentation, arbeitet bewusst als Insellösung ohne Internet- und Cloudanbindung und bleibt auch bei Strom- oder Technikausfall uneingeschränkt nutzbar.
Die verwendete Symbolik ist wählbar, von den Taktischen Zeichen im Bevölkerungsschutz bis zur NATO-Symbolik (APP-6), sodass die Lageübergabe an Feuerwehr, Sanitätsdienst und militärische Stellen ohne Brüche gelingt. Funktionsweise, technische Umsetzung und die Vorteile für Kräfteübersicht, Einsatzdokumentation und Lageübergabe beschreiben wir aus Gründen des Know-how-Schutzes im geschützten Bereich (Abschnitt 7).
Für eine risikoarme Einführung bieten wir das Führungsmodul auch in einer analogen Basisausführung an, die die volle Führungsfähigkeit sicherstellt und jederzeit auch in Zukunft aufgerüstet werden kann. Über die hier vorgeschlagene Ausführung hinaus bestehen zwei weitere Ausbauoptionen, die das Weiterentwicklungspotenzial des Systems zeigen; sie sind ebenfalls im geschützten Bereich beschrieben.
Für die vorliegende Challenge schlagen wir die hybride Ausführung vor: Sie ist schnell verfügbar, kommt ohne Infrastruktur aus und lässt sich ohne Vorbedingungen einführen.
Unsere Wurzeln liegen im Bevölkerungsschutz: Alle Gründer sind ehrenamtliche Einsatzkräfte, einer von uns ist Ortsbeauftragter und Fachberater im THW. Wir kennen die Anforderungen sicherheitsrelevanter Organisationen deshalb nicht nur als Lieferant, sondern aus eigener Praxis - von Ausstattungsnachweisen und Prüfvorschriften über Beschaffungsabläufe bis zum Übungs- und Einsatzalltag.
Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben:
Bundesanstalt Technisches Hilfswerk: Unser erstes Produkt, der Ladungsträger Vario-Load-Rescue, entstand in einem Forschungsprojekt an der Hochschule Kaiserslautern in Zusammenarbeit mit dem THW und ist bei THW-Einheiten deutschlandweit im Einsatz. Unser Adaptersystem Bautri Rescue oder auch die mobile Einsatztoilette EasyToilet sind u. a. bei zahlreichen Feuerwehren oder auch international tätigen Rettungsorganisationen fester Bestandteil standardisierter Ausstattung. Mit der THW-Bundesvereinigung e.V. verbindet uns eine Wirtschaftskooperation. Die Konfiguration nach Ausstattungsnachweisung und die Stückzahlen nennen wir im geschützten Bereich (Abschnitt 7).
Darüber hinaus kooperieren wir mit zahlreichen Kommunen und Fachverbänden im Bereich der Resilienzsteigerung und der Autarkiegraderhöhung. So haben wir auch unter Beteiligung eines Landesinnenministeriums einen Sicherheitstag für eine Gebietskörperschaft ausgerichtet.
Einführungskonzept im Verbund: Gemeinsam mit einem kommunalen Anwenderverbund bereiten wir im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit die Einführung eines vergleichbaren Führungssystems vor, von dem nicht nur die kommunale Seite, sondern auch die Bundeswehr stark profitieren kann. Die beteiligten Gebietskörperschaften benennen wir im geschützten Bereich.
Unsere Strategie
Referenzkonfiguration gemeinsam mit Bedarfsträger und Nutzervertretern: ein einheitlicher Grundsatz plus Ergänzungsmodule nach Liegenschaftsprofil.
Erprobung an den Ausbildungsstätten der Selbstschutzführungskräfte, Auswertung der Nutzerrückmeldungen, Freigabe des Serienstands.
Auslieferung in regional gebündelten Wellen, z. B. nach Zuständigkeitsbereichen oder dislozierten Fähigkeiten mit Übergabe und Einweisung.
Train-the-Trainer mit standardisierten Ausbildungsunterlagen, Taschenkarten und Übungsdrehbüchern.
Konfigurationsmanagement mit Änderungsdienst: Rückmeldungen aus Nutzung, Übung und Einsatz fließen strukturiert in Verbesserungen ein.
Leitgedanke: Ziel ist nicht die Auslieferung, sondern die dauerhafte Einsatzbereitschaft jedes Satzes. Unser Konzept verbindet zentrale Konfektionierung, direkte Belieferung, digitale Steuerung und regionalen Service.
Logistik
Konfektionierung, Endprüfung und Dokumentation zentral an unserem Montagestandort in Rockenhausen: Jeder Satz wird vollzählig geprüft, einsatzfertig verpackt und mit Satzakte, Packliste und Übergabeprotokoll ausgeliefert.
Direktbelieferung frei Verwendungsstelle mit Avisierung und Zeitfenster unter Beachtung der Zutrittsregelungen militärischer Sicherheitsbereiche; auf Wunsch persönliche Übergabe mit Einweisung.
Regional gebündelte Auslieferung in Wellen, z. B. nach Zuständigkeitsbereichen der Bundeswehr-Dienstleistungszentren.
Gefahrgutkonforme Verpackung und Kennzeichnung (Lithium-Akkus, Druckbehälter) für Straße sowie See- und Lufttransport; Dokumentation auf Deutsch und Englisch - für den Einsatz im In- und Ausland.
Digitaler Bestell- und Controllingprozess
Bereitstellung als elektronischer Katalog (z. B. BMEcat oder OCI-Punch-out) für die vom Auftraggeber genutzte Beschaffungsplattform; Abruf durch die Dienststellen mit hinterlegten Freigaben.
E-Rechnung im Format XRechnung, Zahlungsziel 30 Tage.
Quartalsweise dienststellenbezogene Übersichten über bestellte und gelieferte Sätze mit Einzelumsätzen sowie Controllingdaten im vom Auftraggeber vorgegebenen Format.
Digitale Satzakte: Seriennummern, Verfallsdaten des Sanitätsmaterials und Prüffristen (z. B. Feuerlöscher, PSA gegen Absturz, elektrische Betriebsmittel) werden je Satz geführt. Die Nachversorgung wird angestoßen, bevor Material abläuft.
Service
Zentrale Projektleitung als fester Ansprechpartner des Auftraggebers; deutschsprachiger Support per Telefon, E-Mail und Ticketsystem.
Austauschmodul-Pool für schnellen Ersatz, zentrale Instandsetzung. Zielwerte, vertraglich zu vereinbaren: Reaktion auf Serviceanfragen binnen eines Werktags, Ersatz defekter Module binnen fünf Werktagen, Liefertermintreue von mindestens 95 Prozent.
Koordination der wiederkehrenden Prüfungen durch qualifizierte regionale Servicepartner, je Liegenschaft gebündelt.
Nachversorgung verbrauchten Materials nach Einsatz oder Übung auf Abruf; Ersatzteilverfügbarkeit und Garantieleistungen über die gesetzliche Gewährleistung hinaus nach Vereinbarung.
Resiliente Lieferkette
Unser Resilienzkonzept beruht auf fünf Bausteinen:
Transparenz über die Lieferketten kritischer Komponenten (Akkus, Elektronik und Displays, Sanitätsmaterial, Löschmittel),
mehrere qualifizierte Bezugsquellen je kritischer Komponente mit europäischem Schwerpunkt,
Bevorratung kritischer Komponenten,
vertraglich abgesicherte Fertigungskapazitäten mit Aufwuchsoptionen für Krisenlagen
sowie logistische Redundanz.
Bezugsquellenstrategie, Bevorratungstiefe und Kapazitätsvereinbarungen legen wir im geschützten Bereich (Abschnitt 7) im Detail dar.
Wertschöpfung in Deutschland: Konfektionierung, Anpassung und Instandsetzung erfolgen im eigenen Haus; unsere Ladungsträger werden vollständig in Deutschland gefertigt und montiert.
Logistische Redundanz: mehrere Transportdienstleister, im Bedarfsfall Direktzustellung durch eigenes Personal.
Robustheit im Design: Jedes Modul funktioniert autark. Das hybride Führungsmittel arbeitet ohne Netz und Cloud, die Lagekarte bleibt auch bei Stromausfall vollständig erhalten.
Realistische Liefermengen aus heutiger Sicht
Ein Erstlos für die Ausbildungsstätten stellen wir kurzfristig nach Abruf bereit, fahren die Fertigung anschließend quartalsweise hoch und decken den geschätzten Gesamtbedarf innerhalb weniger Jahre; mit frühzeitig vereinbarten Rahmenmengen und Kapazitätsreservierung verkürzt sich dieser Zeitraum deutlich. Die konkreten Stückzahlen je Quartal, die Hochlaufkurve und die daraus abgeleitete Bedarfsdeckung nennen wir im geschützten Bereich (Abschnitt 7).
Das Führungsmodul in der hybriden Ausbaustufe führen wir zunächst an Ausbildungsstätten und Pilotdienststellen ein und skalieren anschließend in die Fläche; bis dahin sichert die analoge Basisausführung die volle Führungsfähigkeit.
Die Rahmenrichtlinien für die Gesamtverteidigung stellen fest, dass bei gleichzeitigen Schäden an vielen Orten nicht überall sofort mit staatlich organisierter Hilfe gerechnet werden kann. Für Liegenschaften der Bundeswehr gilt dieselbe Logik: Die ersten Minuten müssen aus eigener Kraft bewältigt werden. Entscheidend dafür ist weniger die Auslieferung der Sätze als der Betrieb in den Jahren danach. Aus unserer Erfahrung sollten deshalb folgende Voraussetzungen frühzeitig geschaffen werden:
Fachlich
Angenommenes Aufgabenprofil der Selbstschutzkräfte: Ein verbindliches Profil ist uns nicht bekannt. Wir legen daher die Begriffsbestimmung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zugrunde: Selbstschutz ist die Summe der individuellen Maßnahmen von Bevölkerung, Behörden und Betrieben zur Vermeidung, Vorsorge und Bewältigung von Ereignissen, insbesondere zum Schutz des engeren Wohn- und Arbeitsbereichs und zur Minderung von Schäden an Leben und Gesundheit. Das gilt ortsunabhängig: in Liegenschaften ebenso wie an temporären Standorten oder im Auslandseinsatz. Konkret heißt das: Erstmaßnahmen bis zum Eintreffen von Feuerwehr bzw. Bundeswehrfeuerwehr und Sanitätsdienst, mit eindeutigen Grenzen, etwa Entstehungsbrand statt Brandbekämpfung, einfache technische Rettung statt schwerer technischer Hilfe. Dieses Profil sollte vor der Satzdefinition festgelegt werden, da es Umfang und Ausstattungstiefe der Sätze bestimmt.
Szenariobasierte Satzdefinition: ein einheitlicher Grundsatz plus wenige Ergänzungsmodule nach Gefährdungsbeurteilung und Liegenschaftsprofil (z. B. Werkstätten, Unterkünfte, Depots, Standorte im Ausland).
Anschlussfähigkeit an Bestehendes: Erste-Hilfe-Material abgestimmt auf die in der Bundeswehr eingeführte Ausbildung (z. B. Einsatzersthelfer) und dort genutzte Produkte wie Tourniquets, damit keine Ausbildungsbrüche entstehen; Beachtung von Arbeitsschutzregeln (u. a. ASR A2.2, ASR A4.3) und DGUV-Regelwerk, etwa zum Retten aus Höhen und Tiefen.
Einheitlicher Darstellungsstandard im Führungsmodul: Festlegung der Symbolik (NATO APP-6 und/oder Taktische Zeichen im Bevölkerungsschutz) für eine reibungslose Lageübergabe an zivile Kräfte; Liegenschafts- und Feuerwehrpläne als Kartengrundlage unter Beachtung ihrer Einstufung.
Organisatorisch
Verantwortliche Satzverwalter je Dienststelle, Einbindung der Sätze in Alarm- und Einsatzpläne sowie in die Materialbewirtschaftung.
Ausbildung zuerst:
Die Ausbildungsstätten der Selbstschutzführungskräfte werden vor der Fläche ausgestattet; Train-the-Trainer, einheitliche Ausbildungsunterlagen, Taschenkarten und Übungsdrehbücher.
Regelmäßige Übungen mit strukturierter Auswertung; die Dokumentationsfunktion des Führungsmoduls liefert dafür eine objektive Grundlage.
Ein zentrales Konfigurationsmanagement mit Änderungsdienst, damit alle Sätze bundesweit auf einem einheitlichen Stand bleiben.
Logistisch
Geeignete Lagerorte:
trocken, frostfrei, jederzeit zugänglich und nahe den wahrscheinlichen Einsatzorten; in großen Liegenschaften: Verlastung auf Fahrzeug oder Anhänger.
Ladeinfrastruktur mit Erhaltungsladung und brandschutzgerechter Lagerung der Lithium-Akkus (z. B. nach VdS 3103).
Verbindliche Prozesse für Nachversorgung, Prüfungen und Aussonderung; Kodifizierung von Satz und Hauptkomponenten (Versorgungsnummern) für die Integration in die Materialbewirtschaftung der Bundeswehr.
Verlegefähigkeit: Gefahrgut- und Zollaspekte, Klimafestigkeit und zweisprachige Dokumentation für Standorte im Ausland.
Technisch
Eine herstellerübergreifende Akkuplattform für alle Module mit langfristig gesicherter Verfügbarkeit und aktivem Obsoleszenzmanagement.
Robustheit auf Industrieniveau: Schutzart, Temperaturbereich, Fall- und Stoßfestigkeit; reparatur- und ersatzteilfreundliche Konstruktion.
IT-Sicherheit: Das hybride Führungsmittel ist als Insellösung ohne Netz- und Cloudanbindung ausgelegt; Daten verbleiben lokal und sind in offenen Formaten exportierbar. Eine spätere Anbindung an IT-Systeme der Bundeswehr sollte erst nach entsprechender Freigabe erfolgen.
Eindeutige, maschinenlesbare Kennzeichnung von Sätzen und Komponenten (z. B. DataMatrix, auf Wunsch UID-konform) als Basis der digitalen Bestandsführung.
Beschaffungsseitig
Funktionale, produktneutrale Leistungsbeschreibung mit verbindlichen Schnittstellen (Akku, Behältnis, Kennzeichnung, Datenformate). So lassen sich Wettbewerb, Mittelstandsbeteiligung und modulübergreifende Kompatibilität verbinden - bei Gesamtvergabe an einen Systemintegrator ebenso wie bei Losbildung.
Für innovative Bestandteile wie das hybride Führungsmodul empfehlen wir ein vorgeschaltetes Erprobungslos an den Ausbildungsstätten oder eine Innovationspartnerschaft.
Lebenszykluskosten statt Anschaffungspreis als Wertungsmaßstab: Prüf-, Nachversorgungs- und Verwaltungsaufwand über die Nutzungsdauer entscheiden über die Wirtschaftlichkeit.
Ja, ausdrücklich. Wir bieten fünf aufeinander aufbauende Formate an, die sich flexibel kombinieren lassen.
Vorführung des hybriden Führungsmittels (kurzfristig möglich): Wir demonstrieren das Führungsmodul an einem Ort Ihrer Wahl, etwa beim BAIUDBw, an einer Ausbildungsstätte oder in einer Liegenschaft. Im Mittelpunkt steht ein kurzes Lageszenario: Die Teilnehmenden führen die Lagekarte selbst, erleben das Zusammenspiel von Lagedarstellung und Einsatzdokumentation und testen die Rückfallebene bei simuliertem Strom- und IT-Ausfall. Auf Wunsch zeigen wir die Umschaltung zwischen NATO-Symbolik und Taktischen Zeichen im Bevölkerungsschutz sowie die Lageübergabe an nachrückende Kräfte. Eine ergänzende Online-Präsentation ist ebenfalls möglich.
Besichtigung in Rockenhausen: An unserem Montagestandort zeigen wir Konfektionierung, Endprüfung und Dokumentation sowie ausgewählte Produkte - etwa den TÜV-SÜD-zertifizierten Ladungsträger Vario-Load-Rescue, das Adaptersystem Bautri Rescue und unsere Rollwagenrampen. Behältnis-, Kennzeichnungs- und Verlastungskonzept lassen sich hier direkt am Objekt diskutieren und mit Ihren Anforderungen abgleichen.
Mustersatz zur Erprobung: Nach Abstimmung einer Referenzkonfiguration stellen wir einen vollständigen Mustersatz mit allen sechs Modulen bereit - aus heutiger Sicht innerhalb von ca. acht bis zehn Wochen. Wir empfehlen eine begleitete Erprobung über vier bis acht Wochen an einer Ausbildungsstätte der Selbstschutzführungskräfte: Einweisung durch unser Team, Nutzung im laufenden Ausbildungsbetrieb, anschließend gemeinsame Auswertung und Anpassung der Referenzkonfiguration.
Digitale Prozesse: Anhand von Beispieldaten zeigen wir, wie digitale Satzakte, Abruf über einen elektronischen Katalog, automatisierte Nachversorgung und das quartalsweise Reporting je Dienststelle ineinandergreifen.
Szenariobasierter Praxistest: Besonders aussagekräftig ist ein Übungsszenario mit Selbstschutzkräften, z. B. ein Brand in einem Unterkunftsgebäude mit zwei Verletzten bei gleichzeitigem Stromausfall. Messbar werden dabei:
Zeit von der Alarmierung bis zur Einsatzbereitschaft der Module,
Vollzähligkeitsprüfung und Entnahme unter Stress,
Handhabung der gemeinsamen Akkuplattform,
Qualität von Lagedarstellung, Dokumentation und Übergabe an Feuerwehr bzw. Sanitätsdienst.
Das hybride Führungsmodul dokumentiert den Übungsverlauf automatisch und schafft so eine objektive Grundlage für die Bewertung. Ergänzend erheben wir die Nutzerzufriedenheit mit einem standardisierten Fragebogen (z. B. System Usability Scale) und fassen die Ergebnisse in einem kurzen Erprobungsbericht zusammen - als verwertbare Grundlage für Ihre Leistungsbeschreibung.
Rahmenbedingungen: Vorführung und Besichtigung sind für den Auftraggeber kostenfrei. Der Mustersatz wird für die Dauer der Erprobung als Leihstellung bereitgestellt; lediglich verbrauchtes Material wird nach Aufwand abgerechnet. Termine stimmen wir gern kurzfristig und auch während der Prüf- und Bewertungsphase der Challenge mit Ihnen ab. Die Vorführung kann bei Bedarf in Liegenschaften mit Zutrittsbeschränkungen erfolgen; die erforderlichen Angaben zu unserem Personal stellen wir rechtzeitig bereit.
Ansprechpartner:
Lukas Kalnik (CEO)
inventied GmbH
Industriegebiet Kreuzwiese 11
67806 Rockenhausen,
Telefon: +49 6233 2209593
info@inventied.de
Vertrauliche Angaben stellen wir im geschützten Bereich bereit: Unsere Erfahrungswerte aus vergleichbaren Vorhaben, die wesentlichen Kostentreiber je Komplettsatz und unser Vorschlag für ein mehrjähriges Vertragsmodell finden sich in Abschnitt 7.
Grundsätzlich kalkulieren wir Vorhaben mit öffentlichen Auftraggebern und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben projektbezogen, da sich Umfang, Konfiguration und Begleitleistungen deutlich unterscheiden. Belastbare Kostenbandbreiten aus mehrjährigen Rahmenverträgen vergleichbarer Größenordnung möchten wir an dieser Stelle nicht pauschal nennen, da einmalige Entwicklungs- und Einführungsleistungen die Stückkosten einer Serienversorgung verzerren würden. Indikative Preise je Modul und je Komplettsatz auf Basis einer abgestimmten Referenzkonfiguration stellen wir gern im geschützten Bereich bzw. auf Anfrage bereit.
Lebenszyklusbetrachtung: Neben der Erstausstattung sollten folgende Positionen über die gesamte Nutzungsdauer bewertet werden: Nachversorgung von Verbrauchs- und Sanitätsmaterial mit Verfallsdatum, wiederkehrende Prüfungen (z. B. Feuerlöscher, PSA gegen Absturz, elektrische Betriebsmittel), Akkutausch am Ende der Lebensdauer, Instandsetzung und Ersatzteile, Software-Pflege, Aus- und Fortbildung sowie der interne Verwaltungsaufwand der Dienststellen. Gerade der letzte Punkt wird in klassischen Preisvergleichen oft unterschätzt.
Hebel für langfristige Wirtschaftlichkeit
Eine Akkuplattform für alle Module reduziert die Zahl der Akkus und Ladegeräte und vereinfacht Ersatz und Bevorratung.
Standardisierung - ein Grundsatz, wenige Ergänzungsmodule - ermöglicht Mengenstaffeln und senkt den Variantenaufwand.
Modulare, reparaturfreundliche Bauweise: Tausch einzelner Komponenten statt ganzer Sätze, Aufrüstung statt Neubeschaffung.
Das hybride Führungsmodul verbindet Redundanz und digitale Dokumentation in einem Führungsmittel
Digitale Satzakte und automatisierte Nachversorgung verringern Fehlbestände, Verfall und manuellen Verwaltungsaufwand.
Ein vorgeschaltetes Erprobungslos für die Ausbildungsstätten schafft zudem eine belastbare Datenbasis für die Kalkulation des späteren Rahmenvertrags - für Auftraggeber und Auftragnehmer gleichermaßen.


