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Zur Website das Kompetenzzentrum innovative Beschaffung vom BMFTR
Lösung

Modularer, akkubasierter Selbstschutz-Komplettsatz auf Basis des Hoffmann Group Sortiments

Jan Arnold - mit KI erstellt
1. Unternehmen und Lösung

Die Hoffmann Group bietet für die Selbstschutz-Komplettsätze der Bundeswehr eine modulare, ab Lager lieferbare Lösung auf Basis eines bewährten industriellen Sortiments: Sechs klar gekennzeichnete Module (Führung, Erste Hilfe, Retten/Bergen, Absichern/Ausleuchten, Werkzeug, Löschen) werden in robusten, stapelbaren ZARGES-, EXPLORER- und GARANT-Kofferlösungen, mit individuellen eForm-Schaumstoffeinlagen, bereitgestellt.

Kernelement ist eine durchgängige Akku-Plattform (Milwaukee M12/M18), die alle elektrisch betriebenen Komponenten modulübergreifend mit denselben Akkus versorgt – ein zentrales Anforderungskriterium der Challenge. Die Ausstattungen sind autark einsetzbar, benötigen also keine stabile externe Strom- oder Wasserversorgung.

Für Bestands-, Vollständigkeits- und Wartungskontrolle wird Hoffmann Group an Standorten mit höherem Durchsatz optional ergänzend GARANT Tool24 Warenausgabeschränke für eine automatisierte, kontrollierte Ausgabe anbieten. Die bundesweite Belieferung von mindestens 600 Ausstattungen wird über die Hoffmann Group LogisticCity Nürnberg – Europas größtes Werkzeug-Logistikzentrum mit 99,9 % Liefergenauigkeit – sichergestellt; lagerhaltige Standardartikel sind planmäßig innerhalb von 24 Stunden bundesweit nachlieferbar.

Bewusst nicht Teil des Angebots sind Funkgeräte und regionale Lagekarten für das Modul „Führung“. Funkgeräte sind ein militärisches Führungsmittel, regionale Lagekarten Aufgabe der zuständigen Bw-Fachstelle. Die Hoffmann Group bringt sich dort ein, wo ihre Kernkompetenz liegt: als Systemintegrator für Werkzeuge, Transport, Schutz und Kennzeichnung.

2. Erfahrungswerte

Die Hoffmann Group beliefert seit Jahrzehnten Industriekunden aller Größenordnungen, darunter Unternehmen aus sicherheitsrelevanten Branchen wie Automotive, Schiffbau, Luft- und Raumfahrt sowie Medizintechnik, und verfügt über etablierte Rahmenvertrags- und Kostenstellen-Logistik für dezentrale Abnehmerstrukturen. Referenzierbare Rollout-Konzepte (Kostenstellen-bezogene Verpackung, elektronische Versandavisierung, Track-and-Trace) sind Bestandteil des Logistikangebots und lassen sich unmittelbar auf eine bundesweite Verteilung an Bundeswehr-Dienststellen übertragen. Fernab bestehen vereinzelt bereits Vertragsverhältnisse mit der Bundeswehr.

3. Versorgungskonzept und resiliente Lieferkette

1.   Zentrale Bevorratung und Kommissionierung der Standardmodule (Werkzeug, Löschen, Absichern/Ausleuchten, Retten/Bergen-Grundausstattung) über die Hoffmann Group LogisticCity Nürnberg – 100.000 m² vollautomatisiertes Logistikzentrum, TÜV-zertifiziert mit 99,9 % Liefergenauigkeit und taggleicher Auslieferung für Lagerartikel.

2.   Bundesweiter Ersatzteil- und Nachschubservice für lagerhaltige Standardartikel (Milwaukee-Werkzeuge, GARANT-Handwerkzeug, EXPLORER-/GARANT-Koffer) planmäßig innerhalb von 24 Stunden.

3.   Resilienz durch Zwei-Marken-Strategie (GARANT-Eigenmarke plus Milwaukee als globaler Systemlieferant) zur Reduzierung von Einzellieferanten-Abhängigkeit, ergänzt um Sicherheitsbestände am Standort Nürnberg.

4.   Digitalisierter Bestellprozess über eShop/Digital Service Platform mit Kostenstellen-Zuordnung; Zahlungsziel 30 Tage im Standardprozess abbildbar.

Realistische Liefermenge pro Quartal: Für lagerhaltige Kernkomponenten ist – vorbehaltlich einer finalen Bedarfs- und Stückzahlabstimmung – eine dreistellige Anzahl an Komplettsätzen pro Quartal aus dem Standardsortiment darstellbar; die genaue Quartalskapazität für individuell gefertigte Schaumstoffeinlagen ist mit der Produktion abzustimmen und wird in einem vertiefenden Logistikgespräch konkretisiert.

4. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung
  • Fachlich: Einheitliche Modul- und Stücklisten-Definition je Einsatzszenario, abgestimmt mit den Selbstschutz-Ausbildungsstätten.

  • Organisatorisch: Benennung zentraler Ansprechstellen je Dienststelle für Bestellung, Rückmeldung und Reklamation; Schulung der Selbstschutzführungskräfte in Aufbau und Wartung der Module.

  • Logistisch: Festlegung der Liefer- und Lageradressen sowie ggf. eines gestuften Rollout-Plans (Ausbildungsstätten zuerst, siehe Challenge-Hinweis auf mögliche Anfangsbeauftragung).

  • Technisch: Klärung der Schnittstelle zwischen Tool24 und der IT-/SAP-Landschaft der Bundeswehr für die Bestands- und Wartungskontrollen.

5. Demonstrationsmöglichkeit

Die Hoffmann Group bietet die Bereitstellung eines Mustersatzes je Modul sowie eine Vorführung/Besichtigung an einem Hoffmann-Standort oder bei einer Ausbildungsstätte der Bundeswehr an, inklusive Live-Demonstration der Akku-Kompatibilität zwischen den Modulen und der Bestandskontrolle per RFID-Scan.

6. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Zu diesem frühen Zeitpunkt liegen keine belastbaren Kostenbandbreiten aus vergleichbaren, mehrjährigen Rahmenverträgen vor, die seriös genannt werden könnten. Die Hoffmann Group schlägt vor, im Rahmen eines vertiefenden Gesprächs auf Basis einer abgestimmten Musterstückliste eine indikative Kalkulation vorzulegen.

Challenge
Selbstschutz-Komplettsätze für verschiedene Einsatzszenarien
Lösungsgeber
Hoffmann Group
KOINNOvationsplatz
Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin
Der KOINNOvationsplatz orientiert sich an dem Konzept der www.ioeb-innovationsplattform.at der staatlichen IÖB-Initiative (www.ioeb.at) in Österreich.
Illustrationen: „Flat Line Illustrations“ copyright PureSolution via Creative Market
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