Digitaler Starkregen- und Hochwasserschutz
Kritische Informationen liegen in verschiedenen Systemen verstreut, Zusammenhänge bleiben unsichtbar, ein gemeinsames Lagebild für alle Beteiligten fehlt. Genau hier setzt das Paket „Digitaler Starkregen- & Hochwasserschutz" an.
Es basiert auf der Citymonitor-Plattform für Kommunen und Regionen und schafft einen digitalen Zwilling der gesamten Wassersituation: Pegel, Niederschlag, Prognosen, Webcams, GIS-Ebenen und offene Daten werden zusammengeführt und als fertige Anwendungen bereitgestellt – Dashboards, Karten, Lagebilder und Alarme zur Unterstützung von Einsatzkräften im Notfall, für fundierte Stadtplanung und transparente Bürgerinformation.
Was unsere Lösung konkret leistet:
Gemeinsames Lagebild in Echtzeit
Alle relevanten Informationen – Niederschlag, Pegel, Abfluss, Einzugsgebiete, kritische Punkte – in einer zentralen Oberfläche. Einsatzkräfte, Tiefbau und Führungskräfte nutzen dieselbe Datenbasis mit individuell zugeschnittenen Dashboards.
Prognosen, Warnstufen & Alarme
KI-gestützte Mustererkennung identifiziert kritische Entwicklungen frühzeitig. Schwellenwerte lösen automatisch Alarme aus – per Dashboard, E-Mail oder Messenger.
GIS-Integration & Kontext
Katasterdaten, Versiegelungskarten und Einzugsgebiete werden mit Live-Sensordaten kombiniert. Farbkodierte Karten machen Hotspots und Zusammenhänge sofort erkennbar.
Für alle Zielgruppen
Einsatzteams sehen Lagebilder, Planung arbeitet mit historischen Daten und Hotspot-Analysen, Bürger:innen erhalten verständliche Echtzeitinformationen über öffentliche Dashboards und Apps.
Datenherkunft: flexibel & herstelleroffen
Wir binden verschiedene Datenquellen an:
Bestehende Systeme: Messstationen, Anlagen, kommunale Systeme werden über Schnittstellen angebunden – ohne dass bestehende Plattformen ersetzt werden müssen.
Sensornetzwerke: LoRaWAN-Infrastruktur und über 500 Sensoren aus dem Gerätekatalog, herstelleroffen. Kritische Stellen können mit zusätzlicher Sensorik (Pegel, Webcams, Niederschlagsmesser) ausgestattet werden.
Offene Daten: Prognosen, Geodaten und Umweltdaten von Bund, Ländern und Kommunen fließen automatisch ein.
Weiterverwendung & bereichsübergreifende Analysen
Die gesammelten Wasserdaten lassen sich mit anderen Themenfeldern kombinieren und schaffen so Mehrwert über das Hochwassermanagement hinaus:
Klimaanpassung & Schwammstadt: Niederschlags- und Abflussdaten werden mit Oberflächentemperaturmessungen verknüpft – so entstehen Auswertungen zu Hitzeinseln und Versickerungspotenzialen, die der klimagerechten Stadtplanung dienen.
Infrastrukturplanung: Zusammenhänge zwischen Einzugsgebieten, Versiegelungsgrad und Netzbelastung werden transparent. Maßnahmen zur Retention und Entsiegelung lassen sich in ihrer Wirksamkeit bewerten.
Regionale Zusammenarbeit: Kommunen und Gemeindeverbände können Daten, Dashboards und Auswertungen regional teilen – besonders kleinere Gemeinden profitieren von dieser vernetzten Herangehensweise.
Eine Investition in die Datenbasis zahlt dadurch auf mehrere Planungsbereiche ein und steigert kontinuierlich den langfristigen Wert.
Für wen ist das relevant?
Das Paket richtet sich an Städte, Gemeinden und Regionen mit Starkregen- bzw. Hochwasserrisiken – insbesondere für:
Tiefbau, Entwässerung, Bauhof
Krisenmanagement, BOS-nahe Organisationen
Stadtplanung, Klimaanpassung, Umwelt- und Wasserwirtschaft
Kommunikation, Bürgerinformation
Die Plattform dahinter: Citymonitor
Citymonitor ist eine modulare Datenplattform für Kommunen, die Daten aus unterschiedlichen Fachbereichen (Umwelt, Verkehr, Energie, Verwaltung) bündelt und als wiederverwendbare Pakete bereitstellt. Bestehende Systeme, Sensoren und Open-Data-Quellen werden angebunden, ohne dass vorhandene Infrastruktur ersetzt werden muss. Daten bleiben in kommunaler Hand, Auswertungen und Dashboards können regional geteilt werden.
Weitere Informationen zur Plattform und zu anderen Paketen: [www.city-monitor.com](https://www.city-monitor.com/)
Unkomplizierter Start, schrittweise Erweiterung
Der Einstieg ist bewusst niederschwellig: Mit einem kleinen, überschaubaren Projekt starten – etwa mit vorhandenen Datenquellen und einem ersten Dashboard. Dann Schritt für Schritt erweitern: weitere Sensoren, zusätzliche Dashboards, neue Anwendungsfälle. Die Lösung wird aktiv verwendet und permanent in Zusammenarbeit mit Kommunen weiterentwickelt – bewährte Praxis statt Pilotprojekt.
Wissenschaftlich belegte Wirkung
Frühwarnsysteme können das Schadenspotenzial um bis zu 20–40 % reduzieren. Rechtzeitige Warnungen mit klaren Handlungsempfehlungen reduzieren finanzielle Schäden erheblich.
Gemeinsame Weiterentwicklung statt Insellösungen
Kommunen können voneinander lernen und profitieren, indem Erfahrungen, Lösungsansätze und Entwicklungen geteilt werden. Wartung, Updates und neue Funktionen werden zentral bereitgestellt. Automatisierte Prozesse reduzieren den manuellen Aufwand – Informationen müssen nicht mehr über Systeme und Zuständigkeiten verteilt gesucht werden.
Einen Schritt weiter als bestehende Lösungen
Während klassische Lösungen sich auf einzelne Bereiche fokussieren und oft nur Rohdaten liefern, geht dieses Paket weiter:
Horizontale Integration: Daten aus verschiedenen Fachbereichen (Tiefbau, Verkehr, Umwelt, Energie) werden zusammengeführt, bereichsübergreifende Analysen (z. B. Versiegelung + Niederschlag + Hitzeinseln) werden sichtbar
Anwendungsebene inklusive: Nicht nur Datensammlung, sondern fertige Dashboards, Alarme und Berichte – sofort nutzbar für alle Zielgruppen
Vernetzung statt Insellösungen: Kommunen müssen das Rad nicht neu erfinden, gemeinsame Weiterentwicklung reduziert Kosten und erhöht Innovationsgeschwindigkeit



