Innovation

OHS Industry | Wasserstoff vor Ort

ostermeier H2ydrogen Solutions GmbH
Beschreibung des innovativen Ansatzes

OHS Industry – Lokale Wasserstofferzeugung für Industrie, Gewerbe und öffentliche Einrichtungen

Die ostermeier H2ydrogen Solutions GmbH (OHS) bietet mit OHS Industry eine vollständig integrierte Lösung zur lokalen Wasserstofferzeugung mittels PEM-Elektrolyse – direkt vor Ort beim Wasserstoffverbraucher, ohne Transportabhängigkeit und ohne Lieferkettenrisiko.

Das System basiert auf dem OHS Core – einem modularen PEM-Elektrolysebaukasten, der Produktionsmengen von 1 bis 100 kg H₂/Tag abdeckt:

  • PEM-Elektrolyse klein (5–30 kW): 0,16–0,48 kg H₂/h bei 35 bar, Dynamikbereich 30–100 %

  • PEM-Elektrolyse groß (50–300 kW): 1–6 kg H₂/h bei 35 bar, Dynamikbereich 30–100 %

Das System wird durch ein intelligentes OHS Managementmodul gesteuert, das Sicherheitsventile, Prozesssteuerung und optionale Kompressor- und Hochdruckspeicheranbindung (bis 300 bar) integriert. Alle Komponenten sind als Plug & Play „H₂-Quelle" im 20'-Containerformat lieferbar – für schnelle Installation vor Ort, flexiblen Transport und Außenaufstellung.

Der für die Elektrolyse benötigte Strom kann aus einer PV-Anlage, dem Netz oder anderen Quellen bezogen werden. Die Anlage ist flexibel in bestehende Energieinfrastrukturen integrierbar. Der erzeugte Wasserstoff wird entweder als technisches Gas für Industrieprozesse genutzt oder zur Energierückverstromung eingesetzt. Die anfallende Prozesswärme der Elektrolyse kann optional als Nutzwärme weitergegeben werden.

Das System ist CE-zertifiziert und erfüllt alle einschlägigen Sicherheits- und Druckgeräteanforderungen. OHS übernimmt Planung, Lieferung, Montage und Service aus einer Hand. Ergänzend bietet OHS flexible Beschaffungsmodelle: Kauf, Miete, Leasing oder Wasserstoff as a Service – d.h. der Betreiber zahlt nur für den produzierten Wasserstoff, ohne Investitionsrisiko.

Mehrwert des Ansatzes

Warum OHS Industry für öffentliche Auftraggeber und kommunale Unternehmen besonders geeignet ist

Von der Abhängigkeit zur Souveränität: Der strukturelle Mehrwert

Der Markt für technischen Wasserstoff ist heute durch Oligopol- und teileweise Monopolstrukturen geprägt. Wer Wasserstoff für industrielle Prozesse, Wärme- oder Mobilitätsanwendungen benötigt, ist auf wenige Großlieferanten angewiesen – mit entsprechend eingeschränkter Preisverhandlungsmacht. Dazu kommt: Ein 17-kg-Transportbehälter wiegt 1.466 kg – der Energieinhalt ist minimal, der logistische Aufwand enorm. OHS Industry löst diese Abhängigkeit durch lokale Produktion: Der Wasserstoff entsteht dort, wo er gebraucht wird, zu kalkulierbaren Kosten und ohne externen Lieferanten.

Fünf konkrete Vorteile für öffentliche und kommunale Betreiber

1) Erstens lässt sich der Nutzungsgrad vorhandener PV-Anlagen erhöhen, indem Überschussstrom, der sonst vergütet oder abgeregelt wird, direkt in Wasserstoff umgewandelt wird.

2) Zweitens werden Transportkosten vollständig eliminiert – die Erzeugung findet vor Ort statt.

3) Drittens bricht OHS Industry die Preisabhängigkeit von Industriegaslieferanten, denn die Wasserstoffkosten korrelieren künftig mit dem eigenen Strompreis, nicht mit externen Marktpreisen.

4) Viertens ermöglicht die lokale Erzeugung mit grünem Strom eine signifikante Senkung der CO₂-Emissionen: Fossiler Wasserstoff verursacht 9–12 kg CO₂ je kg H₂, grüner Wasserstoff aus PV unter 1 kg.

5) Fünftens erhalten Betreiber dauerhaft kalkulierbare und stabile Wasserstoffpreise, was Planungssicherheit für Haushalt und Betrieb schafft.

Regulatorische Relevanz: RED III als Treiber

Die EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III) verpflichtet Industrieunternehmen, bis 2030 mindestens 42 % ihres Wasserstoffbedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken, bis 2035 sogar 60 %. Diese Pflichten bestehen bereits – unabhängig vom Stand der nationalen Umsetzung. Öffentliche Unternehmen, die heute in lokale grüne Wasserstofferzeugung investieren, erfüllen diese Anforderungen proaktiv und vermeiden regulatorische Risiken.

Abgrenzung vom Marktangebot

OHS Industry unterscheidet sich von klassischen Elektrolyseurlieferanten durch den integrierten Systemansatz: Elektrolyse, Sicherheitstechnik, Steuerung, Speicherung und Verdichtung werden als aufeinander abgestimmte Gesamtlösung geliefert – schlüsselfertig - sofern gewünscht im Container - mit Betriebssoftware und Servicevertrag. Der Betreiber braucht kein H₂-Spezialwissen für die Beschaffung. Das PEM-Baukastensystem skaliert von kleinen Pilotanlagen (5 kW) bis zu industriellen Anlagen (300 kW) und passt sich damit unterschiedlichsten Bedarfsgrößen an.

Ein weiterer entscheidender Vorteil liegt in der praktischen Erfahrungstiefe: OHS hat mittlerweile ca. 50 Referenzprojekte realisiert – in unterschiedlichen Branchen, Regionen und Betriebsumgebungen. Dieses Erfahrungswissen fließt direkt in jeden neuen Auftrag ein: von der Anlagenauslegung über die Inbetriebnahme bis hin zur Betriebsstrategie. Dieses praxiserprobte Know-how ist am Markt nur schwer zu replizieren und gibt OHS-Kunden einen messbaren Vorsprung gegenüber anderen Anbietern.

Vorgestellt am
10.12.2025
Vorgestellt von
ostermeier H2ydrogen Solutions GmbH
Website
Kontaktperson
Dr. Markus Ostermeier
Schlagwörter
Energie
Umwelt / Umweltschutz
Beschaffung & Logistik