Riskgraph: Datenbasierte Verkehrssicherheits-Analyse für Kommunen
Riskgraph ist eine Web-Software, mit der Kommunen ihre Verkehrssicherheit eigenständig analysieren, ganz ohne externes Gutachten oder Ingenieurbüro.
Die Anwendung verbindet amtliche Unfalldaten (Personenschäden aus dem Unfallatlas der Statistischen Ämter), das digitale Straßennetz (OpenStreetMap) und Verkehrsmengen zu einer interaktiven Risiko-Karte. Ein statistisches Risikomodell (Generalized Linear Model) bewertet jeden Straßenabschnitt und hebt Unfall-Hotspots hervor, an denen Maßnahmen den größten Effekt haben.
Funktionsweise in vier Schritten:
1. Login und Auswahl der eigenen Gemeinde.
2. Risiko-Karte zeigt priorisierte Hotspots, gewichtet nach Schwere (Getötete und Schwerverletzte).
3. Maßnahmen-Simulator: Wirkung möglicher Eingriffe (zum Beispiel Tempo 30) wird modellhaft abgeschätzt.
4. PDF-Report mit nachvollziehbarer Methodik (FGSV M Uko, BASt-Kostensätze) als Vorlage für Gemeinderat und Verwaltung.
Die Software ist als Self-Service konzipiert, DSGVO-konform und vollständig in der EU gehostet.
Besondere Eignung für den öffentlichen Sektor:
Niedrigschwellig: Kleine und mittlere Kommunen erhalten erstmals eine eigenständige Verkehrssicherheits-Analyse, ohne auf teure Einzelgutachten angewiesen zu sein. Bedienung im Browser, keine GIS-Kenntnisse nötig.
Wissenschaftlich fundiert: Das Risikomodell stützt sich auf amtliche Datenquellen und etablierte Methodik (FGSV-Merkblatt zur Unfallkommissionsarbeit, amtliche BASt-Kostensätze). Jeder Report legt die Methodik offen.
Wirksame Priorisierung: Bei knappen Budgets zeigt Riskgraph, wo Verkehrssicherheits-Maßnahmen den größten Nutzen bringen, statt nach Bauchgefühl zu entscheiden.
Beschaffungsfreundlich: Reine Software-as-a-Service ohne Hardware, schnell startklar, transparente Methodik für die Begründung im Gemeinderat. Beitrag zur Vision Zero und zu kommunalen Verkehrssicherheits-Zielen.
Marktlücke: Vergleichbare Analyse-Werkzeuge richten sich bislang an Landesbehörden, Polizei oder große Planungsbüros. Ein direkter Self-Service-Zugang für die einzelne Kommune im kleineren und mittleren Größensegment fehlt am Markt.


