KlimaKarl – der Klimawettbewerb für Belegschaften
KlimaKarl macht Klimaschutz zur gemeinsamen Sache der ganzen Belegschaft.
Nachhaltigkeitsziele und Klimaschutzkonzepte sind in den meisten Organisationen beschlossen – bei den Beschäftigten kommen sie selten an. Informationsangebote und Intranet-Beiträge werden kaum genutzt, Engagement bleibt auf wenige Einzelne beschränkt, und ob eine Maßnahme etwas bewirkt hat, lässt sich hinterher nicht belegen.
Genau hier setzt KlimaKarl an: Statt zu informieren, lädt KlimaKarl zum Mitmachen ein – als dreiwöchiger Teamwettbewerb, der Klimaschutz in konkrete, alltagstaugliche Handlungen übersetzt.
Funktionsweise
Beschäftigte treten in Teams gegeneinander an und dokumentieren über eine App (iOS, Android und Browser) klimafreundliche Aktionen aus ihrem Arbeits- und Alltagsleben – etwa in den Bereichen Mobilität, Ernährung, Energie und Konsum. Jede Aktion bringt Punkte für das eigene Team.
Drei Mechanismen halten die Beteiligung über die gesamte Laufzeit hoch:
Teamlogik: Nicht Einzelne konkurrieren, sondern Teams – das erzeugt gegenseitige Motivation statt individuellen Druck.
Sichtbarer Fortschritt: Eine laufend aktualisierte Rangliste und die kumulierte Wirkung aller Teams machen den Beitrag jedes Einzelnen greifbar.
Tägliche Impulse: Kurze, redaktionell aufbereitete Inhalte liefern Wissen genau dann, wenn es gebraucht wird – ohne erhobenen Zeigefinger und ohne Vorwissen.
Ablauf
Vorbereitung: Gemeinsame Terminplanung, Bereitstellung eines Kommunikationspakets (Ankündigung, Kick-off-Material, Teamfindung), optional angepasst an das Corporate Design der Organisation.
Wettbewerb: Drei Wochen Laufzeit mit laufender Betreuung durch KlimaKarl.
Auswertung: Abschlussbericht mit Kennzahlen zu Beteiligungsquote, dokumentierten Aktionen und eingesparten Emissionen sowie Siegerehrung.
Der interne Aufwand bleibt bewusst gering: Konzeption, Betrieb und Betreuung liegen bei KlimaKarl. Die Organisation stellt eine Ansprechperson und übernimmt die interne Kommunikation.
Ergebnis
Am Ende steht nicht nur ein Erlebnis, sondern eine belastbare Auswertung. Beteiligungsquote, Aktionszahlen und eingesparte Emissionen werden dokumentiert und lassen sich für die interne Kommunikation ebenso nutzen wie als Beleg für umgesetzte Maßnahmen im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung (mit Bezug zu ESRS S1 und E1). KlimaKarl ist dabei ausdrücklich kein Berichts- oder Compliance-Werkzeug, sondern eine Beteiligungsmaßnahme mit auswertbarer Datengrundlage.
Einsatzrahmen
Die Lösung ist für Organisationen ab etwa 50 Beschäftigten geeignet und in mehreren Sprachen verfügbar (Deutsch, Englisch, Spanisch, Schweizerdeutsch) – auch für Häuser mit mehreren Standorten. Über 50 Wettbewerbe wurden bereits durchgeführt, unter anderem mit dem Statistischen Bundesamt, der WISTA Management GmbH sowie Henkel, BMW, L'Oréal, Tchibo und Johnson & Johnson.
Merkmale
Handlung statt Information. KlimaKarl vermittelt kein Wissen über Klimaschutz, sondern erzeugt konkretes Handeln. Die Auswertung zählt keine Klicks oder Teilnahmezertifikate, sondern dokumentierte Aktionen.
Breite statt Tiefe bei der Zielgruppe. Angesprochen werden ausdrücklich nicht die ohnehin Engagierten, sondern die Belegschaft insgesamt. Die Teamlogik bindet auch Beschäftigte ein, die sich für das Thema nicht von sich aus interessieren – über den Wunsch, das eigene Team nicht hängen zu lassen.
Themenbreite. Erfasst werden Mobilität, Ernährung, Energie und Konsum. Damit ist der Ansatz für alle Beschäftigten anschlussfähig, unabhängig von Standort, Tätigkeit oder Arbeitsweg.
Klare zeitliche Begrenzung. Drei Wochen erzeugen Verbindlichkeit und Aufmerksamkeit – im Gegensatz zu Dauerangeboten, die nach kurzer Zeit versanden.
Auswertbare Ergebnisse. Beteiligungsquote, Aktionszahlen und eingesparte Emissionen werden in einem Abschlussbericht dokumentiert und sind für interne Kommunikation und Nachhaltigkeitsberichterstattung nutzbar (Bezug zu ESRS S1 und E1).
Geringer interner Aufwand. Konzeption, Betrieb, Betreuung und Auswertung liegen vollständig beim Anbieter. Es ist keine IT-Integration und keine Anbindung an bestehende Systeme erforderlich.
Mehrsprachigkeit. Deutsch, Englisch, Spanisch und Schweizerdeutsch – relevant für Häuser mit internationalen Standorten oder mehrsprachigen Belegschaften.
Besondere Eignung für den öffentlichen Sektor
Die öffentliche Hand hat sich anspruchsvolle Klimaziele gesetzt und nimmt zugleich eine Vorbildfunktion wahr. Beides trifft in der Praxis auf zwei Engpässe: Die eigenen Beschäftigten werden von Klimaschutzkonzepten kaum erreicht, und für aufwendige interne Kampagnen fehlen Personalressourcen.
KlimaKarl adressiert beides. Der Ansatz ist als Dienstleistung angelegt: Die Verwaltung benennt eine Ansprechperson und übernimmt die interne Kommunikation, alles Weitere liegt beim Anbieter. Der Leistungsumfang ist klar abgegrenzt und die Kosten sind vorab kalkulierbar, was die Beschaffung vereinfacht.
Hinzu kommt die Multiplikatorwirkung: Beschäftigte des öffentlichen Dienstes tragen erlernte Routinen in ihr privates Umfeld – die Reichweite endet nicht am Dienstende. Erfahrungen aus dem öffentlichen und öffentlich getragenen Bereich liegen vor, unter anderem mit dem Statistischen Bundesamt, der Stadt Pforzheim und der Universität Bremen.
Abgrenzung zu anderen Ansätzen
Gegenüber Schulungs- und E-Learning-Angeboten: Diese erzeugen Wissen, aber selten Verhaltensänderung. KlimaKarl setzt am Handeln an und misst dieses.
Gegenüber einzelthemenbezogenen Aktionen (etwa reinen Radfahr-Kampagnen): Diese erreichen nur den Teil der Belegschaft, für den das jeweilige Thema überhaupt in Frage kommt. KlimaKarl deckt mehrere Handlungsfelder ab und ist dadurch für alle offen.
Gegenüber CO₂-Bilanzierungssoftware: Bilanzierungswerkzeuge erfassen Emissionen, verändern aber nichts. KlimaKarl ist keine Bilanzierungslösung, sondern eine Maßnahme – und liefert Daten darüber, was tatsächlich getan wurde.
Gegenüber Ideenmanagement und betrieblichem Vorschlagswesen: Dort werden Vorschläge gesammelt und geprüft. Bei KlimaKarl wird unmittelbar gehandelt, ohne vorgeschalteten Bewertungsprozess.


