Durchgängige digitale Steuerung öffentlicher Bau- und Sanierungsprozesse
Öffentliche Bauherren steuern häufig zahlreiche Bau-, Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen parallel. Die erforderlichen Informationen sind dabei vielfach auf ERP- und CAFM-Systeme, Excel-Listen, E-Mails, Dokumentenablagen und Fachverfahren verteilt. Medienbrüche, redundante Datenbestände und manuelle Auswertungen erschweren eine aktuelle und verlässliche Portfoliosteuerung.
Der Baumonitor ist eine spezialisierte, prozessorientierte Webanwendung, mit der Bau- und Sanierungsmaßnahmen von der Bedarfsmeldung bis zur Fertigstellung durchgängig digital abgebildet werden. Fachliche Prozesse, kaufmännische Daten und projektbezogene Entscheidungen werden auf einer zentralen Plattform zusammengeführt. Die strukturierte Datenbasis ermöglicht ergänzend den Einsatz KI-gestützter Analysen, beispielsweise zur frühzeitigen Erkennung von Kosten- und Terminrisiken, zur Verbesserung von Prognosen und zur Ableitung von Handlungsempfehlungen.
Der Innovationskern liegt in der Verknüpfung bislang getrennter Arbeitsschritte zu einer durchgängigen digitalen und perspektivisch KI-gestützten Prozesskette:
📝 Bedarfe erfassen – Maßnahmen strukturiert anmelden und bewerten
✅ Freigaben steuern – Zuständigkeiten und Entscheidungen digital abbilden
💶 Kosten prognostizieren – Budgets, Mittelbindungen und Risiken überwachen
📅 Termine kontrollieren – Meilensteine und Abweichungen transparent verfolgen
📑 Vergaben dokumentieren – Ausschreibungen und Entscheidungen nachvollziehbar abbilden
🏗️ Aufträge steuern – Beauftragungen und Nachträge zentral verwalten
🔍 Mängel verfolgen – Bearbeitungsstände und Gewährleistungen überwachen
🤖 Daten intelligent auswerten – Risiken erkennen und Prognosen verbessern
Bestehende ERP-Systeme, insbesondere SAP, können über Schnittstellen angebunden werden. Finanz-, Bestell- und Auftragsdaten werden automatisiert übernommen und mit den fachlichen Projektinformationen verknüpft. Dadurch entstehen tagesaktuelle Steuerungsinformationen für Projektleitung, Controlling, Immobilienmanagement und Entscheidungsgremien.
Baumonitor ersetzt die bestehende IT-Landschaft nicht, sondern ergänzt sie um eine integrierende Steuerungsebene. Informationen aus ERP-, Dokumentenmanagement-, CAFM- und Berichtssystemen werden in einheitlichen Prozessen zusammengeführt.
Der modulare Aufbau ermöglicht eine schrittweise Einführung und organisationsspezifische Konfiguration. Je nach Bedarf können Funktionen für Kosten, Termine, Finanzierung, Vergaben, Aufträge, Nachträge, Genehmigungen, Mängel und Lieferantenbewertungen eingesetzt werden.
1. Zentrale Portfoliotransparenz
Alle Bau- und Sanierungsmaßnahmen werden auf einer einheitlichen Datenbasis zusammengeführt. Kosten, Termine, Mittelbindungen und Projektstände können zentral ausgewertet werden.
2. Geringerer Verwaltungsaufwand
ERP-Daten werden automatisiert übernommen und wiederkehrende Abläufe standardisiert. Manuelle Datenübertragungen, parallele Listen und Mehrfacherfassungen werden reduziert.
3. Nachvollziehbare Prozesse
Freigaben, Vergaben, Beauftragungen und Nachträge werden strukturiert dokumentiert. Zuständigkeiten, Bearbeitungsstände und Entscheidungen bleiben transparent und prüfbar.
4. Integrierte Projekt- und Portfoliosteuerung
Operative Projektinformationen werden mit übergeordneten Kennzahlen verbunden. Dadurch wird eine konsistente Steuerung vom Einzelprojekt bis zum Gesamtportfolio ermöglicht.
5. Flexible Systemintegration
Baumonitor kann modular eingeführt und an bestehende Prozesse angepasst werden. ERP-, CAFM-, Dokumentenmanagement- und BI-Systeme können über Schnittstellen angebunden werden.
6. Datenbasierte und KI-gestützte Entscheidungen
Projekt-, Kosten- und Leistungsdaten werden systematisch ausgewertet. KI-gestützte Analysen können zur Erkennung von Risiken, zur Verbesserung von Prognosen und zur Ableitung von Handlungsempfehlungen eingesetzt werden.


