KI-Verwaltungsradar - veröffentlichte KI-Systeme der Verwaltung transparent erkunden
Der KI-Verwaltungsradar von i6eal macht die im offiziellen Marktplatz der KI-Möglichkeiten (MaKI) veröffentlichten KI-Systemprofile der deutschen Verwaltung strukturiert, durchsuchbar und einzeln prüfbar. Er übernimmt keine eigene Bewertung der Systeme, sondern normalisiert die veröffentlichten Angaben und bewahrt für jedes Profil die stabile MaKI-Kennung sowie den direkten Originalbeleg.
Nutzende können den Bestand nach föderaler Ebene, Bundesland, Behörde, Lebenszyklus, Einsatzbereich, KI-Methode und veröffentlichten Governance-Angaben untersuchen. Eine Chronik macht Änderungen am veröffentlichten Bestand nachvollziehbar. Jede Kennzahl weist ihren Nenner aus; fehlende Angaben bleiben sichtbar, statt durch Annahmen ergänzt zu werden.
Zum Datenstand 6. August 2026 umfasst die öffentliche Projektion 351 veröffentlichte Profile von 99 genannten Behörden. 145 Profile sind in der Quelle als "im Betrieb" gekennzeichnet. Diese Angaben beschreiben ausschließlich den veröffentlichten MaKI-Bestand und weder ein vollständiges Inventar aller Verwaltungs-KI noch eine technische oder rechtliche Prüfung durch i6eal.
Das Werkzeug ist ohne Registrierung kostenfrei im Browser nutzbar und wird regelmäßig aus der offiziellen Quelle aktualisiert.
Der KI-Verwaltungsradar unterstützt Innovations-, Digitalisierungs-, Strategie- und Beschaffungsteams dabei, bereits veröffentlichte KI-Anwendungsfälle schneller einzuordnen und geeignete Vergleichs- oder Austauschpartner zu finden.
Der besondere Mehrwert liegt in der prüfbaren Aufbereitung:
Stabile MaKI-Kennungen und direkte Originalbelege führen jederzeit zur veröffentlichten Quelle zurück.
Filter und dauerhafte Einzeldossiers machen Systeme, Behörden, Lebenszyklusangaben und Methoden gezielt auffindbar.
Die Chronik zeigt, wie sich der veröffentlichte Bestand verändert.
Vollständigkeitsanzeigen legen offen, welche Governance-Felder veröffentlicht wurden und welche fehlen.
Klare Nenner verhindern, dass veröffentlichte Profile mit der unbekannten Gesamtzahl aller eingesetzten Systeme verwechselt werden.
Im Unterschied zu einer Anbieter- oder Rankingdatenbank erzeugt der Radar keine Scores, keine generativen Zusammenfassungen und keine Vermutungen über nicht veröffentlichte Systeme. Die Verarbeitung ist regelbasiert; Quellenangabe, Erhebungsgrenze und Datenstand bleiben sichtbar.
Damit eignet sich das Werkzeug als niedrigschwellige Grundlage für Marktbeobachtung, Nachnutzungsrecherche, Erfahrungsaustausch und die Vorbereitung vertiefender Gespräche. Es ersetzt keine formelle Markterkundung, Vergabeentscheidung, Rechtsprüfung oder technische Auditierung, verbessert aber die Ausgangslage für diese Schritte durch eine transparente und kostenlos zugängliche Evidenzbasis.


