Radarsensoren für bedarfsgerechte Straßenbeleuchtung
lixtec ist ein österreichisches Unternehmen, das auf Radarsensorik für situationsabhängige Lichtsteuerung und Smart City Sensorik spezialisiert ist. Unser Kerngeschäft ist die Dekarbonisierung der öffentlichen Beleuchtungsinfrastruktur: Wir verwandeln starre Straßenbeleuchtung in bedarfsgerechte, adaptive Systeme. Mit unseren Sensoren ermöglichen wir Städten und Gemeinden massive Energieeinsparungen und schaffen mit unserem neuen Klassifizierungssensor die Datenbasis für Verkehrsanalyse und -planung.
Die Funktionsweise ist denkbar einfach und zugleich hochpräzise: Unsere Radarsensoren erfassen Verkehrsteilnehmende – FußgängerInnen, Radfahrende und Fahrzeuge – in Echtzeit und passen die Lichtintensität der jeweiligen Situation an. Nähert sich niemand, wird die Beleuchtung gedimmt; sobald Bewegung erkannt wird, hellt sie sich rechtzeitig und normgerecht auf. So entsteht eine Beleuchtung, die sich am tatsächlichen Verkehrsaufkommen orientiert, statt starr nach Zeitplan zu leuchten.
Daraus ergeben sich bis zu 80% Einsparung an Strom, CO2 und eine signifikante Reduktion der Lichtverschmutzung, bei vollem Erhalt der Verkehrssicherheit. Die Investition amortisiert sich dabei in der Regel innerhalb von 5–7 Jahren. Bei einer Lebensdauer der Sensoren von mindestens 25 Jahren bleibt die Lösung weit darüber hinaus wirtschaftlich und sorgt für dauerhaft niedrige Lebenszykluskosten statt einer kurzfristigen Einsparung.
Ein zentraler Vorteil unserer Lösung liegt in der einfachen Montage: Die Sensoren lassen sich dank Zhaga-Schnittstelle direkt auf bestehenden LED-Leuchten anbringen. Das macht unsere Lösung flexibel, schnell installierbar und in jedem Straßennetz skalierbar – vom einzelnen Straßenzug bis zum flächendeckenden Rollout.
Da unsere Sensoren auf Radartechnologie statt auf Kameras basieren, funktionieren sie zuverlässig bei allen Lichtverhältnissen und erfassen dabei keine personenbezogenen Daten – ein wesentlicher Vorteil für den datenschutzkonformen Einsatz im öffentlichen Raum. Gegenüber passiven Infrarot Sensoren hat Radar die Vorteile der viel größeren Reichweite (bis zu 100 m) und der Temperaturunabhängigkeit.
Unser Ziel ist es, Energie zu sparen, Kosten für Außenbeleuchtung nachhaltig zu senken und die Umwelt zu entlasten – und damit einen konkreten Beitrag zur Klimaneutralität im öffentlichen Sektor zu leisten.
Der zentrale Mehrwert von bedarfsgerechter Beleuchtung liegt in der Verbindung von Energieeinsparung, CO2-Reduktion und Eindämmung der Lichtverschmutzung – drei Effekte, die Städte und Gemeinden sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch entlasten.
Durch die Anpassung der Lichtintensität an das tatsächliche Verkehrsaufkommen sparen Kommunen bis zu 80 % Strom für die Außenbeleuchtung – einem Bereich, der bis zu 50 % der kommunalen Stromrechnung ausmachen kann. Mit der Energieeinsparung sinkt unmittelbar auch der CO2-Ausstoß der öffentlichen Beleuchtung.
Der dritte, oft unterschätzte Mehrwert ist die Reduktion von Lichtverschmutzung. Weltweit sind rund 80 % der Menschheit von Lichtverschmutzung betroffen, in Europa sogar 99 %. Anders als bei einer klassischen Nachtabschaltung – die Verkehrssicherheit und Komfort einschränkt – dimmt unsere Lösung das Licht bedarfsgerecht, statt es komplett abzuschalten, und erzielt dabei noch einmal bis zu einem Drittel zusätzliche Einsparung gegenüber reiner Nachtabschaltung. Für die Umwelt bedeutet das vor allem: mehr dunkle, ungestörte Nachtphasen und damit geschützte Lebensräume für nachtaktive Tiere wie Fledermäuse und Insekten, deren Orientierung, Jagdverhalten und Fortpflanzung durch permanente Beleuchtung nachweislich gestört werden.
Gerade für den öffentlichen Sektor ist diese Kombination besonders wertvoll: Städte und Gemeinden erfüllen damit gleichzeitig Klimaschutz-, Budget- und Artenschutzziele – mit einer einfach nachrüstbaren Lösung.


