Souveräne Geodateninfrastrukturen (GDI) & automatisierte Datenprozesse auf Open-Source-Basis
Die Bereitstellung, Pflege und Verarbeitung von Geodaten stellt Kommunen und öffentliche Verwaltungen vor wachsende Herausforderungen: Hohe wiederkehrende Lizenzkosten proprietärer Softwaresysteme, fehlende Schnittstellen zwischen Fachverfahren und zeitaufwendige, manuelle Datenübertragungen belasten die personellen und finanziellen Ressourcen.
Unser innovativer Ansatz kombiniert den schrittweisen Umstieg auf eine vollständig offene Geodateninfrastruktur (GDI) auf Basis von Open-Source-GIS (QGIS, PostGIS, GeoServer) mit moderner, no-code/low-code-basierter Prozessautomatisierung (n8n) und maßgeschneidertem Python-Skripting.
Die Funktionsweise gliedert sich in drei modulare Phasen:
Bestandsprüfung & Umstiegsanalyse: Analyse bestehender Geodatenstrukturen, Lizenzkosten und Fachverfahren sowie Aufzeigen von Einsparpotenzialen und Migrationspfaden.
Souveräne Infrastruktur & Automatisierung: Aufbau oder Optimierung einer leistungsfähigen PostGIS-Geodatenbank, Anbindung von Web-GIS-Komponenten und Einrichtung automatisierter Workflows (z. B. automatischer Im- und Export von Vektordaten, Transformation von Datenstandards oder automatisierte Benachrichtigungen bei Datenänderungen).
Full-Service & Befähigung: Begleitung der Verwaltung von der Konzeption über die technische Umsetzung bis hin zur praxisnahen Befähigung der Mitarbeitenden.
Durch diese Verknüpfung von Open-Source-GIS und intelligenter Workflow-Automatisierung entfallen wiederkehrende Software-Lizenzgebühren, während Routineaufgaben im Geodatenmanagement vollautomatisch im Hintergrund ablaufen.
Zielgruppen & Einsatzfelder
Die Lösung eignet sich insbesondere für Organisationen, die Geodaten verwalten, austauschen oder für Fachprozesse nutzen:
Kommunale Vermessungs-, Kataster- und Geoinformationsstellen zur Verwaltung, Aktualisierung und Bereitstellung von Geodaten.
Bauämter und Stadtplanungsämter für Bauleitplanung, Flächenmanagement, Standortanalysen und die Bearbeitung von Entwicklungsprojekten.
Umwelt-, Klima- und Naturschutzbehörden zur Erfassung, Analyse und Pflege von Umwelt- und Schutzgebietsdaten.
Tiefbau-, Straßen- und Infrastrukturämter für das Management von Straßen-, Leitungs- und Infrastrukturinformationen.
Liegenschafts- und Immobilienmanagementstellen zur Verwaltung kommunaler Grundstücks- und Gebäudedaten.
Kreise, Bezirksregierungen und Landesbehörden mit komplexen Geodatenbeständen und fachbereichsübergreifenden Geoinformationsanforderungen.
Zweckverbände sowie Ver- und Entsorgungsunternehmen in öffentlicher Trägerschaft für Netz-, Anlagen- und Flächendokumentation.
Smart-City-, Digitalisierungs- und Open-Data-Initiativen zur Bereitstellung interoperabler Geodaten und digitaler Verwaltungsservices.
1. Digitale Souveränität & Stopp von Vendor Lock-ins Im Sinne der Strategie „Public Money, Public Code“ erhalten Behörden die volle Kontrolle über ihre Geodaten und Systeme zurück. Es entstehen keine Abhängigkeiten von proprietären Herstellern, jährlichen Preiserhöhungen oder auslaufenden Lizenzmodellen.
2. Erhebliche Senkung der Lebenszykluskosten Durch den Einsatz von Open-Source-Komponenten entfallen die oft im fünfstelligen Bereich liegenden jährlichen Lizenzgebühren. Budgets fließen zielgerichtet in die Anpassung, Automatisierung und Werterhaltung der eigenen Infrastruktur statt in reine Nutzungsrechte.
3. Entlastung der Verwaltung durch End-to-End-Automatisierung Die Einbindung moderner Automatisierungstools (n8n) schließt die Lücke zwischen Geodaten und klassischen Verwaltungsprozessen. Manuelle Schnittstellenarbeiten, Datenkonvertierungen oder Routine-E-Mails entfallen. Mitarbeitende werden spürbar entlastet und können sich auf inhaltliche Aufgaben konzentrieren.
4. Hohe Interoperabilität & Nachnutzbarkeit Unser Ansatz basiert konsequent auf offenen OGC-Standards (WMS, WFS, GeoPackage) und Schnittstellen. Alle entwickelten Automatisierungs-Workflows und Skripte sind modular aufgebaut und können von anderen Kommunen oder Fachämtern nachnutzungsfähig (EfA-Prinzip) übernommen werden.
Abgrenzung zum Markt: Während klassische GIS-Beratungen oft nur bestehende proprietäre Systeme verwalten oder reine Software-Lizenzen vertreiben, bieten wir einen ganzheitlichen, pragmatischen Lösungsansatz: Von der herstellerunabhängigen Potenzialanalyse über die technische Einrichtung der Open-Source-GDI bis hin zur direkten Automatisierung der darunterliegenden Datenflüsse – alles aus einer Hand.


