Innovation

AuftragsBrücke – strukturierte Markt- und Partnererschließung für die öffentliche Beschaffung

AuftragsBrücke
Beschreibung des innovativen Ansatzes

Die AuftragsBrücke ist eine digitale, länderübergreifende Dienstleistungsplattform zur strukturierten Auffindbarkeit öffentlicher Ausschreibungen und zur Verbindung öffentlicher Auftraggeber mit geeigneten Unternehmen, Fachbetrieben sowie Nach- und Subunternehmern.

Öffentliche Beschaffungsinformationen sind auf zahlreiche Vergabeplattformen, Bekanntmachungsdienste und regionale Systeme verteilt. Gleichzeitig fehlen öffentlichen Auftraggebern bei Markterkundungen oder komplexen Projekten häufig Zeit und Ressourcen, um den relevanten Anbietermarkt vollständig zu überblicken und geeignete Fachbetriebe, Projektpartner oder Nachunternehmer zu identifizieren.

Die AuftragsBrücke führt diese bislang getrennten Suchrichtungen in einem gemeinsamen Ansatz zusammen. Öffentliche Verfahren aus unterschiedlichen Quellen werden technisch normalisiert, auf Dubletten und Fristen geprüft und nach Leistungsart, Region und Eignungsmerkmalen strukturiert. Gleichzeitig können Bedarfe öffentlicher Auftraggeber mit Leistungsprofilen geeigneter Unternehmen abgeglichen werden. In der Einführungsphase werden ausgewählte Vorgänge vor der Weitergabe zusätzlich persönlich geprüft und fachlich präzisiert.

Der innovative Charakter liegt in der Verbindung von quellenübergreifender Vergabebeobachtung, rollenbezogenem Matching und menschlicher Qualitätssicherung. Klassische Vergabedatenbanken stellen überwiegend Bekanntmachungen bereit. Die AuftragsBrücke ergänzt diesen Informationszugang um die strukturierte Suche nach Ausführungspartnern, Sub- und Nachunternehmern, Lieferanten und Kooperationspartnern.

Dadurch kann der Weg von der Markterkundung über die Identifikation eines geeigneten Verfahrens bis zur Bildung einer leistungsfähigen Anbieterkonstellation durchgängig unterstützt werden. Der Ansatz ist branchenübergreifend einsetzbar und auf Deutschland, Österreich, die Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg ausgerichtet.

Mehrwert des Ansatzes

Der besondere Mehrwert der AuftragsBrücke liegt in der Entlastung öffentlicher Stellen und Unternehmen bei einer bislang stark fragmentierten Informations- und Partnersuche.

Öffentliche Auftraggeber erhalten einen breiteren und stärker strukturierten Überblick über geeignete Unternehmen, Fachbetriebe, Lieferanten sowie mögliche Projektpartner. Dies unterstützt insbesondere Markterkundungen und komplexe Beschaffungsvorhaben, bei denen unterschiedliche Leistungsbereiche, regionale Verfügbarkeiten oder ergänzende Ausführungskapazitäten berücksichtigt werden müssen.

Für kleine und mittlere Unternehmen verbessert die strukturierte und quellenübergreifende Aufbereitung den Zugang zu passenden öffentlichen Verfahren. Dadurch sinkt das Risiko, relevante Ausschreibungen aufgrund verteilter Veröffentlichungsorte, unterschiedlicher Datenformate oder abweichender Kategorisierungen zu übersehen. Ein breiterer Zugang geeigneter Unternehmen kann den Bieterkreis erweitern und damit Wettbewerb, Resilienz und regionale Wertschöpfung stärken.

Die Kombination aus technischer Normalisierung, Deduplizierung, Fristprüfung, rollenbezogenem Matching und ergänzender persönlicher Qualitätskontrolle reduziert Mehrfachsichtungen sowie irrelevante Treffer. Dies spart Recherchezeit und ermöglicht eine gezieltere Prüfung geeigneter Verfahren und Marktteilnehmer.

Gegenüber klassischen Vergabedatenbanken besteht die Weiterentwicklung darin, nicht ausschließlich Bekanntmachungen bereitzustellen. Die AuftragsBrücke verbindet den Informationszugang zu öffentlichen Verfahren mit der strukturierten Suche nach direkten Bietern, Lieferanten, Kooperationspartnern sowie Nach- und Subunternehmern. Damit wird auch die Bildung leistungsfähiger Anbieterkonstellationen für umfangreiche oder spezialisierte Vorhaben unterstützt.

Der Ansatz ist branchenübergreifend einsetzbar und auf unterschiedliche öffentliche Bedarfsträger übertragbar. Eine Zuschlags- oder Auftragserteilung wird nicht garantiert; sämtliche vergaberechtlichen Prüfungen und Entscheidungen verbleiben vollständig bei den jeweils verantwortlichen Stellen.

Vorgestellt am
14.09.2026
Vorgestellt von
AuftragsBrücke (Einzelunternehmen)
Website
Kontaktperson
Jens Murlowski
Schlagwörter
Digitalisierung
E-Government
Beschaffung & Logistik