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Challenge

Daten und Wissen mit KI schnell, strukturiert und gezielt bereitstellen

Landeshauptstadt München

Beschreibung

Der öffentliche Dienst in Deutschland steht vor einer massiven Zäsur: In den kommenden 10 Jahren werden ca. 25 % der Beschäftigten in den Ruhestand gehen. Damit droht ein beispielloser Verlust an implizitem Fachwissen und Prozesserfahrung. Schon heute verbringen Mitarbeitende, insbesondere neue Kolleg*innen, unverhältnismäßig viel Zeit mit der Recherche in fragmentierten Datenstrukturen (Netzlaufwerke, Wikis, E-Mail-Verläufe, Alt-Gutachten).

Der aktuelle "Schmerz" im Tagesgeschäft: Eine Sachbearbeiterin muss oft Tage oder Wochen auf die Klärung einer fachlichen Detailfrage warten, weil die einzige Person, die "weiß, wo es steht", überlastet oder nicht im Dienst ist. Dies verzögert bürgernahe Prozesse wie bspw. Gaststättenerlaubnisse und gefährdet die Entscheidungsqualität.

Fragestellung

Wie können wir mithilfe autonomer Agenten (Agentic AI) das verstreute Fachwissen der Stadtverwaltung so erschließen, dass Sachbearbeiter*innen im Kreisverwaltungsreferat komplexe Fallentscheidungen schneller, rechtssicherer und ohne die Abhängigkeit von einzelnen Wissensträgern treffen können?

 

Wir suchen eine KI-Lösung, die über das Niveau eines einfachen Chatbots hinausgeht. Ziel ist ein autonomer Agent, der:

  1. Aktiv verknüpft: Informationen aus Dokumenten, Scans, Wikis und Fachverfahren eigenständig zusammenführt.

  2. Kontext versteht: Erkennt, ob ein gefundenes Gutachten (z. B. 20 Jahre alt) noch auf aktuellen gesetzlichen Grundlagen basiert.

  3. Entscheidungen vorbereitet: Präzise, quellenbasierte Antworten liefert, die direkt in die Fallbearbeitung einfließen können.

 

Die Lösung soll zunächst für den Bereich Gewerbeangelegenheiten und Verbraucherschutz der Bezirksinspektion im Kreisverwaltungsreferat entwickelt werden. Zum Beispiel stellen wir uns hier vor, dass ein KI-gestütztes System auf der Suche nach einer Information für eine Gaststättenerlaubnis darauf hinweist, dass ein dazu gefundenes Gutachten die gesuchte Problematik abdeckt, das Gutachten allerdings bereits 20 Jahre alt ist und sich die gesetzlichen Grundlagen unter Umständen geändert haben. Die KI könnte das Gedächtnis der Mitarbeitenden ersetzen, die sonst immer gefragt werden.

Gewünschtes Ergebnis

Wir suchen kreative Ansätze, die folgende Kriterien erfüllen:

 

  • Einfache Zugänglichkeit: Das System muss für alle Mitarbeitenden in den relevanten Fachbereichen jederzeit und unkompliziert zugänglich sein.

  • Interaktive Benutzeroberfläche: Eine benutzerfreundliche Oberfläche, die eine einfache Interaktion mit dem System ermöglicht, ist von entscheidender Bedeutung.

  • Schnelles Auffinden von Informationen: Das System sollte eine intuitive Suchfunktion bieten, die es den Mitarbeitenden ermöglicht, benötigte Daten schnell und unkompliziert zu finden.

  • Integration eines KI-Chat-Interface

  • Kontinuierliche Aktualisierung: Das System sollte in der Lage sein, Informationen fortlaufend zu aktualisieren und zu filtern, um sicherzustellen, dass die Daten stets den neuesten Stand widerspiegeln.

  • Fehlerfreie und datenschutzkonforme Datenverarbeitung: Alle Prozesse müssen datenschutzkonform sein und eine hohe Datenintegrität gewährleisten.

  • Transparenz: Die Quelle der generierten Antworten muss jederzeit nachvollziehbar sein.

  • Integration in die städtische IT-Landschaft: Integration in die stadtinterne KI-Chat-Lösung MUCGPT wünschenswert, aber nicht zwingend notwendig

    (Open Source: https://github.com/it-at-m/mucgpt).

>  Eine Integration über das MCP-Protokoll sowie die Entwicklung eines eigenen Assistenten innerhalb von MUCGPT wären wünschenswert.

>  Dokumentation zu MCP: https://raw.githubusercontent.com/it-at-m/mucgpt/main/docs/architecture.png

>  Das IT-Referat beschafft aktuell ein KI-Hosting für vertrauliche Daten. Dieser sollte verwendet werden, falls vertrauliche und personenbezogene Daten bearbeitet werden sollen.

>  Verfügbare Modelle: https://docs.privatemode.ai/models/overview

 

Wir suchen Start-ups mit grundlegenden Erfahrungen in der KI-Technologie, die in der Co-Creation-Phase eng mit den Mitarbeitenden der Bezirksinspektion und dem Team KI Entwicklung & Services im IT-Referat zusammenarbeiten. Der Projektumfang wird gemeinsam festgelegt, und es sind regelmäßige Abstimmungs- und Meilensteintermine vorgesehen.

Ziel ist die Entwicklung und Evaluation eines funktionierenden Prototyps, der idealerweise in allen Bereichen der Stadtverwaltung, die ein breites Fachwissen erfordern, skalierbar ist.

Aufruf zur Einreichung

Die Challenge wird im Rahmen des jährlichen Innovationswettbewerbs der Landeshauptstadt München ausgeschrieben.

Weitere Informationen zu diesem Wettbewerb finden Sie unter: muenchen.de/innovationswettbewerb

Setzen Sie auf Ihre Innovationskraft und gestalten Sie die Zukunft der Stadtverwaltung München mit!

Nutzen der Challenge und weiterer Projektverlauf

Die Bewerbungsfrist für den Innovationswettbewerb 2026 endet am 17.05.2026 um 23:59 Uhr.

Die Finalisten werden eingeladen, ihren Lösungsvorschlag am Montag, dem 6. Juli 2026 in Präsenz vor der Jury zu präsentieren.

Die prämierten Lösungen werden ab Herbst 2026 in einer 3- bis 6-monatigen Co-Creation-Phase in einem realen, städtischen Kontext weiterentwickelt und getestet.

Bitte beachten Sie, dass der weitere Verlauf und der Zeitplan auf unserer Webseite führend sind. Eine eventuelle abweichende Darstellung hier auf dem KOINNOvationsplatz ist dem System bzw. Formular geschuldet und somit nicht bindend.

Zusätzliche Informationen von KOINNO

Die Landeshauptstadt München führt ihren Innovationswettbewerb auf dem offiziellen Stadtportal durch. Auf dem KOINNOvationsplatz erhält die Challenge eine Zweitplatzierung, um ihre Sichtbarkeit zu erweitern. Lösungseinreichungen sind über das Bewerbungsformular der Stadt vorzunehmen.

Dennoch bitten wir alle Teilnehmenden, die über den KOINNOvationsplatz auf die Challenge aufmerksam werden, eine kurze Zusammenfassung ihrer Lösung auch hier auf der Plattform einzureichen.

Ein kurzer 5-Zeiler mit Kontaktdaten sowie ggf. eine vorhandene Unternehmenspräsentation sind völlig ausreichend. So können auch künftig öffentliche Auftraggeber mit ähnlichen Herausforderungen passende Anbieter identifizieren und unkompliziert mit ihnen in Kontakt treten.

Phasen

Noch nicht veröffentlicht

Aufruf zum Einreichen von Lösungsvorschlägen

06.04.2026 - 17.05.2026

1 Monat 12 Tage verbleibend

Prüfung der Lösungen

18.05.2026 - 05.07.2026

Bewertung der Lösungen durch die Fachjury

06.07.2026 - 19.07.2026

Bekanntgabe des Gewinners

Ab 20.07.2026

Diese Challenge ist beendet

Challenge-Geber
Landeshauptstadt München
Kontaktperson
Frieke Meijer-Schepman
Bewertungskriterien
Sehr Wichtig
.
Innovationsgrad
Umsetzbarkeit/Anwendbarkeit/Relevanz
Fachlich-technische Kompetenz
Kategorien
New Work & Arbeitsorganisation
E-Government
Personalmanagement
Anhänge
PDF
Teilnahmebedingungen innovationswettbewerb 2026
KOINNOvationsplatz
Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin
Der KOINNOvationsplatz orientiert sich an dem Konzept der www.ioeb-innovationsplattform.at der staatlichen IÖB-Initiative (www.ioeb.at) in Österreich.
Illustrationen: „Flat Line Illustrations“ copyright PureSolution via Creative Market
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