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Lösung

ReUse Space Berlin – Die intelligente Weiterentwicklung der Verschenken-Kiste

Created by Gemini
Kurzvorstellung der Lösungsanbieterinnen und Lösungsanbieter (max. 500 Wörter)

ReCircle Impact ist ein Berliner Green-Tech-Start-up, das digitale Lösungen für urbane Kreislaufwirtschaft entwickelt. Wir wurden 2025 im Innovationsökosystem von NEEW Ventures gegründet, dem Venture Builder der EEW-Gruppe, Deutschlands führendem Unternehmen im Bereich Waste-to-Energy. Diese Einbettung verbindet die Agilität eines jungen Start-ups mit der strategischen Erfahrung eines etablierten Industrieakteurs.

Unser Team besteht aus Spezialistinnen und Spezialisten für Softwareentwicklung, Bilderkennung, Kreislaufwirtschaft, Produktdesign und Kommunikation. Die Gründerinnen und Gründer bringen Erfahrung aus der Abfallwirtschaft, der digitalen Produktentwicklung, dem Corporate Innovation Management und aus internationalen Pilotprojekten mit. Diese interdisziplinäre Zusammensetzung ermöglicht es uns, technologische Innovation eng mit den realen Anforderungen städtischer Infrastrukturen zu verknüpfen.

ReCircle Impact beschäftigt sich mit einem der größten urbanen Probleme der kommenden Jahre: der zunehmenden Menge ungenutzter Haushaltsgegenstände, die wertvolle Ressourcen binden, aber mangels einfacher Alternativen im Müll landen. Unser Ziel ist es, diese „unsichtbaren Ressourcen“ sichtbar, nutzbar und zugänglich zu machen – mithilfe digitaler Tools, die im Alltag funktionieren und Menschen unmittelbar unterstützen.

Kern unseres Angebots ist eine App, die mithilfe intelligenter Bilderkennung Haushaltsgegenstände automatisch erkennt, kategorisiert und passende Wiederverwendungswege vorschlägt. Die Technologie ist bereits im Einsatz und hat in über 50 Pilotnutzerinnen und -nutzern umfangreiche Testzyklen durchlaufen. Darüber hinaus arbeiten wir mit öffentlichen und privaten Partnern wie Berlin Recycling, der Zero Waste Agentur Berlin und verschiedenen zirkulären Initiativen an der digitalen Erfassung und Wiederverwendung von Ressourcen.

Unsere Stärken liegen in drei Bereichen:

Erstens: Wir vereinen digitale Technologie mit echter Alltagstauglichkeit. Unsere Lösungen sind nicht abstrakt oder rein theoretisch, sondern werden bereits im echten Leben getestet und genutzt.

Zweitens: Wir verfügen über Erfahrung aus einer Vielzahl von ReUse-, Recycling- und Abfallvermeidungsprojekten in Berlin und anderen Regionen. Dadurch kennen wir die Herausforderungen, aber auch die Chancen kommunaler Kreislaufwirtschaft aus erster Hand.

Drittens: Wir sind ein Start-up, das pragmatische Lösungen entwickelt. Wir arbeiten eng mit operativen Partnern zusammen, passen unsere Produkte schnell an und können Reallabore zügig und sicher ausstatten.

Was uns besonders auszeichnet, ist die Fähigkeit, digitale Innovation mit sozialem Nutzen zu verbinden. Unsere Werkzeuge erleichtern Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu nachhaltigem Verhalten und unterstützen Städte gleichzeitig dabei, Abfall zu reduzieren, Ressourcen zu sparen und neue Formen der Teilhabe zu schaffen.

ReCircle Impact steht für Technologie, die Menschen befähigt. Für pragmatische Lösungen, die schnell wirken. Und für die Vision einer Stadt, in der Kreislaufwirtschaft nicht kompliziert ist, sondern selbstverständlich.

Kurzbeschreibung der Lösung (max. 1500 Wörter)

ReCircle Impact entwickelt digitale Lösungen, um ungenutzte Haushaltsgegenstände sichtbar zu machen und wieder in den Kreislauf zurückzuführen. Aufbauend auf unserer bestehenden App-Technologie übertragen wir dieses Wissen nun in ein öffentlich zugängliches, urbanes ReUse-System:

einen digital gesteuerten Verschenkraum, der die Idee der beliebten, aber inzwischen ordnungswidrigen „Zu-verschenken“-Kisten weiterentwickelt und in eine stadtverträgliche, sichere und messbare Form überführt.

Leitidee

Unsere Leitidee ist eine moderne, digitale Infrastruktur für lokale Wiederverwendung im öffentlichen Raum. Der Verschenkraum verbindet analoge Tauschlogik mit digitaler Struktur: Bürgerinnen und Bürger können Dinge abgeben und mitnehmen, während eine App den Prozess begleitet, strukturiert und transparent macht. So entsteht ein niedrigschwelliges, sauberes und datengestütztes ReUse-Angebot für alle.

Die Lösung

Der Verschenkraum ist ein begehbarer, geschützter Raum mit klarer Zonierung, Regalen und Ablageboxen. Der Zugang erfolgt über die ReCircle-App. Gegenstände werden beim Betreten fotografiert und automatisch klassifiziert – einzeln oder als Sammelaufnahme. Unsere Technologie erkennt Kategorie, Material und Zustand und schlägt den geeigneten Ablageort im Raum vor. Ebenso wird dokumentiert, wenn ein Gegenstand mitgenommen wird.

Damit entsteht eine digitale Inventur in Echtzeit, die sichtbar macht:

  • welche Gegenstände verfügbar sind,

  • welche Artikel besonders gefragt sind,

  • welche Mengen an Wiederverwendung tatsächlich stattfinden,

  • welche Materialströme im Quartier entstehen.

Diese Transparenz ist ein echter Innovationssprung gegenüber herkömmlichen, unkontrollierten Abgabemöglichkeiten im öffentlichen Raum.

Einzigartigkeit und Besonderheit

Unsere Lösung unterscheidet sich von bestehenden ReUse-Angeboten durch drei Merkmale:

  1. Digitale Begleitung des gesamten Prozesses
    Statt unkontrollierter Abgabe entsteht ein klar strukturierter, sortenreiner und nachvollziehbarer Fluss von Dingen – ohne Datenrisiken, ohne Registrierungspflicht und ohne bürokratische Hürden.



  2. Skalierbarkeit durch bestehende Technologie
    Die zugrunde liegende App ist bereits entwickelt, getestet und im Einsatz. Der Verschenkraum ist daher kein theoretisches Konzept, sondern eine konkrete Weiterentwicklung bestehender Technologien.

  3. Echte Daten für kommunale Kreislaufpolitik
    Zum ersten Mal wird sichtbar, wie ReUse im städtischen Raum wirklich funktioniert – nicht geschätzt oder anekdotisch, sondern messbar.

Ziele

Mit dem Verschenkraum verfolgen wir vier zentrale Ziele:

  • Abfallvermeidung durch Wiederverwendung statt Entsorgung.

  • Saubere öffentliche Räume durch eine Struktur, die informelle Kisten ersetzt.

  • Soziale Teilhabe durch ein niedrigschwelliges, barrierearmes Angebot.

  • Datenbasierte Kreislaufplanung für Bezirke und die Stadt Berlin.

Entwicklungsstand

Unsere App und Erkennungstechnologie sind bereits einsatzbereit. In Pilotprojekten mit Berliner Partnern – u. a. Berlin Recycling, Zero Waste Agentur Berlin – haben wir geübt, Gegenstände digital zu erfassen, Wiederverwendungsprozesse zu dokumentieren und nutzerfreundliche Schnittstellen bereitzustellen.

Der Verschenkraum ist somit kein Prototyp, sondern eine realistische Kombination aus:

  • verfügbarer Software,

  • erprobter Erkennungstechnologie,

  • leicht adaptierbarer Hardware (Regale, Zonierung),

  • digitalem Zugangssystem.

Umsetzung im Reallabor

Im Reallabor soll der Verschenkraum als voll funktionsfähiger Pilot umgesetzt werden. Die Schritte sind:

  1. Bereitstellung eines geeigneten Raums (ca. 10–20 m², trocken, abschließbar).

  2. Ausstattung mit modularen Regalen und Kisten über Partner wie Berlin Recycling oder die NochMall.

  3. Digitale Integration: Türöffnung via App, Objekterfassung, Raumlogik.

  4. Betrieb in Kooperation mit der Zero Waste Agentur Berlin oder weiteren lokalen Initiativen.

  5. Evaluation: Nutzungsmuster, soziale Interaktion, Abfallreduktion, Skalierbarkeit.

Beitrag zur Belebung des Standorts

Der Verschenkraum erzeugt ein sichtbares, positives Symbol für lokale Nachhaltigkeit. Er schafft einen Ort der Begegnung, der Ressourcenschonung und des gemeinschaftlichen Handelns. Durch seine ständige Verfügbarkeit wird er zu einem lebendigen Bestandteil des Quartiers und stärkt lokale Identität, Engagement und soziale Interaktion.

Wirkung der Lösung

Der digitale Verschenkraum von ReCircle Impact schafft einen unmittelbaren Mehrwert für die Stadtgesellschaft, das Quartier und die städtische Infrastruktur. Er verbindet niedrigschwellige Wiederverwendung mit digitaler Steuerung und ermöglicht erstmals transparente, saubere und messbare ReUse-Prozesse im öffentlichen Raum. Die Wirkung entfaltet sich ökologisch, sozial und ökonomisch gleichermaßen.

Ökologische Wirkung: messbare Abfallvermeidung und Ressourcenschonung

Ein Großteil der Haushaltsgegenstände, die entsorgt werden, wäre weiterhin nutzbar. Gleichzeitig fehlt vielen Menschen eine einfache Möglichkeit, Dinge weiterzugeben. Unser Verschenkraum schließt diese Lücke: Jeder Gegenstand, der wiederverwendet statt entsorgt wird, spart CO₂, Rohstoffe, Energie und Entsorgungskosten. Durch die digitale Inventarisierung entsteht ein quantifizierbarer Nachweis der Abfallvermeidung – ein Wert, der bisher im informellen ReUse kaum messbar war.

Zusätzlich reduziert der Raum die städtische Vermüllung. Informelle „Zu-verschenken“-Kisten führen oft zu durchnässten Gegenständen, verstreuten Materialien und zusätzlichem Aufwand für Ordnungsämter und Stadtreinigung. Ein geschützter, gepflegter Verschenkraum ersetzt diese problematischen Angebote durch eine professionelle Alternative, die den öffentlichen Raum sichtbar entlastet.

Soziale Wirkung: niedrigschwellige Teilhabe und gemeinschaftliche Stadtgestaltung

Der Verschenkraum ist ein sozialer Ort: Er ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern einen einfachen Zugang zu kostenlosen Alltagsgegenständen und gibt ihnen gleichzeitig die Möglichkeit, eigene Dinge weiterzugeben. Die Nutzung ist barrierearm, intuitiv und ohne Registrierung möglich.

So entstehen neue Formen gemeinschaftlicher Interaktion:

  • Menschen teilen Ressourcen statt sie zu entsorgen.

  • Nachbarinnen und Nachbarn begegnen sich über die Weitergabe von Dingen.

  • Haushalte mit geringem Einkommen profitieren besonders stark, weil sie hochwertige Gegenstände kostenlos erhalten können.

Der Raum vermittelt das Gefühl, aktiv zu einer saubereren, nachhaltigeren Stadt beizutragen, und stärkt die lokale Verbundenheit.

Ökonomische Wirkung: Entlastung städtischer Infrastruktur & Förderung lokaler Kreislaufwirtschaft

Ökonomisch erzeugt der Verschenkraum Effekte in mehreren Bereichen:

  1. Reduzierte Entsorgungs- und Reinigungskosten
    Weniger Sperr- und Haushaltsmüll sowie weniger Vermüllung im Quartier entlasten die kommunalen Budgets.

  2. Unterstützung lokaler Wertschöpfung
    In vielen Fällen führt die Wiederverwendung zu Anschlussaktivitäten – Reparatur, Upcycling, ehrenamtliche Initiativen oder lokale Bildungsformate rund um Kreislaufwirtschaft.

  3. Verfügbarkeit belastbarer Daten für städtische Planung
    Die Stadt erhält erstmals präzise Daten zu ReUse-Potenzialen: Welche Kategorien dominieren? Welche Gegenstände werden häufig abgegeben und von wem nachgefragt? Welche Menge wird dem Abfallstrom entzogen?
    Damit entstehen Grundlagen für strategische Entscheidungen, die auch ökonomisch relevant sind.

Wirkung auf den Standort: Belebung, Attraktivität und lokale Identität

Der Verschenkraum wird bewusst als sichtbarer, einladender Ort in das Quartier integriert. Er schafft:

  • einen Treffpunkt für nachhaltiges Verhalten,

  • einen Ort des Austauschs,

  • ein niedrigschwelliges Angebot, das die Nachbarschaft bereichert,

  • ein Symbol für die Transformation Berlins zur Zero-Waste-Stadt.

Die Präsenz eines solchen Raumes sendet ein positives Signal: Nachhaltiges Verhalten ist einfach, sichtbar und gemeinsam gestaltbar. Das stärkt das lokale Selbstverständnis und macht das Quartier attraktiver.

Interaktion im Ort: intuitiv, offen und digital unterstützt

Nutzerinnen und Nutzer können:

  • Gegenstände abgeben,

  • Dinge mitnehmen,

  • den Raum per App öffnen,

  • die aktuellen Inhalte einsehen,

  • sich über Kategorien und Abgabeorte informieren.

Das Zusammenspiel von analoger Raumgestaltung und digitaler Prozessbegleitung sorgt für ein reibungsloses Nutzererlebnis und verhindert Überfüllung oder chaotische Ablagen.

Mehrwert für Unternehmen und städtische Infrastruktur

Unternehmen profitieren durch:

  • Sichtbarkeit nachhaltiger Engagements,

  • Integration in lokale ReUse-Kreisläufe (z. B. über Spenden, Upcycling oder Kooperationen),

  • mögliche Erweiterung von CSR- und ESG-Aktivitäten.

Für die Stadt entstehen zusätzliche Vorteile:

  • Entlastung der Wertstoffhöfe,

  • Reduktion von illegal abgestellten Gegenständen,

  • Datenbasierte Einblicke in urbane Materialströme,

  • Stärkung lokaler Netzwerke aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft.

Finanzierungs- und Realisierungsperspektiven

Für die Umsetzung des digitalen Verschenkraums im Rahmen von „100 Meter Zukunft“ verfügt ReCircle Impact bereits über wesentliche technische und organisatorische Ressourcen, sodass der Realisierungsaufwand überschaubar bleibt. Die Lösung basiert auf bestehenden Technologien, erprobter Software und etablierten Partnerschaften, wodurch der Einstieg in den Realbetrieb schnell und effizient möglich ist.

Bestehende technische Ressourcen

Die für den Verschenkraum notwendige digitale Infrastruktur ist bereits vorhanden:

  • Objekt- und Bild­erkennung,

  • Kategorisierung und Sortierlogik,

  • digitale Erfassung und Inventarisierung,

  • App-basierte Türöffnung,

  • Nutzeroberfläche für Abgabe und Mitnahme,

  • Datenstrukturen zur Auswertung von ReUse-Aktivitäten.

Diese Systeme müssen nicht neu entwickelt, sondern lediglich für die Nutzung im Raumkonzept angepasst werden. Der technische Aufwand beschränkt sich somit auf:

  • das Feintuning der Raumlogik (Zonierung, Ablagehinweise),

  • die Integration der Türsteuerung,

  • kleinere UX-Anpassungen für die Raumnutzung.

Damit kann der digitale Teil des Projekts ohne signifikante Investitionskosten umgesetzt werden.

Materielle Ausstattung und Kooperationsressourcen

Für die physische Umsetzung des Verschenkraums greifen wir auf bestehende Partner zurück. Bereits heute gibt es:

  • Unterstützung der Zero Waste Agentur Berlin (ZWA) für operative Begleitung, Moderation und Raumpflege,

  • potenzielle Ausstattungspartner wie Berlin Recycling oder die NochMall, die Regale, Kisten oder gestalterische Elemente bereitstellen können,

  • ein Netzwerk lokaler Initiativen, die bereit sind, die Raumpflege und Nutzerkommunikation unterstützend zu begleiten.

Diese bestehende Kooperationslandschaft reduziert sowohl Kosten als auch organisatorisches Risiko. Dadurch bleibt der Hauptfinanzierungsbedarf gering.

Finanzieller Bedarf & Realisierungsschwelle

Die einzige wesentliche Voraussetzung für die Umsetzung ist die Bereitstellung eines geeigneten physischen Raums durch das Reallabor. Das kann ein leerstehender Ladenraum, ein Container, ein temporärer Bau oder ein umgewidmeter Nebenraum sein.

Sobald der Raum gesichert ist, kann die Umsetzung in vier Schritten erfolgen:

  1. Gestaltung und Ausstattung (Regale, Zonierung, Beschilderung).

  2. Digitale Integration (App, Türöffnung, Inventarisierung).

  3. Koordination mit der ZWA und weiteren Partnern für Betrieb, Pflege und Community Management.

  4. Start des ReUse-Betriebs mit begleitender Kommunikation, Beobachtung und Datenauswertung.

Aufgrund der hohen Wiederverwendbarkeit bestehender Module ist die Realisierung innerhalb weniger Wochen nach Freigabe möglich.

Fördermittel und Finanzierungsmöglichkeiten

ReCircle Impact ist ein junges Start-up und arbeitet bereits in mehreren geförderten Innovationskontexten. Für die Umsetzung des Verschenkraums stehen mehrere Pfade zur Verfügung:

  • Interne Ressourcen (Software, UX, technische Integration) können direkt eingebracht werden.

  • Partner wie ZWA, Berlin Recycling oder NochMall können Sachmittel oder operative Unterstützung leisten.

  • Für verbleibende Bedarfe (Raumgestaltung, Logistik, kleinere technische Anpassungen) stehen übliche Förderkanäle im Rahmen von Reallaboren zur Verfügung.

  • Falls notwendig, können ergänzend eigene Mittel des Start-ups eingebracht werden, um den Prototyp betriebsbereit zu machen.

Wichtig ist: Die Umsetzung scheitert nicht an Finanzierung.


Der Großteil der Kosten entsteht nicht durch Technologie, sondern durch den physischen Raum — und sobald dieser gestellt wird, ist die Realisierung mit minimalem Zusatzbudget möglich.

Einschätzung der Umsetzbarkeit

Durch die Kombination aus:

  • funktionsfähiger Technologie,

  • stabilem Netzwerk lokaler Partner,

  • geringen Ausstattungskosten,

  • klar definierten operativen Abläufen,

  • und hoher Skalierbarkeit

eignet sich der Verschenkraum besonders gut für ein Reallabor wie „100 Meter Zukunft“. Das Risiko ist gering, der Nutzen hoch und die Realisierungszeit kurz.

Optional: Auswahl möglicher Flächen für die Umsetzung

Für die Umsetzung des digitalen Verschenkraums benötigen wir einen abschließbaren, wettergeschützten Raum innerhalb der Flächenkulisse des Reallabors – idealerweise einen bestehenden Innenraum, der bereits über eine standardisierte Tür verfügt, die wir mit einem digitalen Zugangssystem (QR-Code/Smart Lock) ausstatten können. Der Raum sollte zwischen 15 und 25 m² groß sein und über eine einfache Grundinfrastruktur verfügen (Strom, Licht, stabile Tür).

Innerhalb der angebotenen Standorte der Flächenkulisse bietet sich insbesondere ein zentral gelegener, gut erreichbarer Raum in unmittelbarer Nähe zu Laufwegen oder Übergangsbereichen an. Diese Lage ist wichtig, um die spontane Nutzung durch unterschiedliche Nutzergruppen zu ermöglichen, ohne den Raum dauerhaft unbeaufsichtigt im Außenbereich zu belassen. Räume im Erdgeschoss oder im Umfeld von Begegnungszonen eignen sich besonders gut, da sie sichtbare Anknüpfungspunkte für nachhaltige Aktivitäten im Quartier schaffen.

Der gewählte Standort bietet mehrere Chancen für unsere Lösung:

  1. Hohe Sichtbarkeit und natürliche Frequenz
    Ein zentraler Raum zieht regelmäßig Personen an, die auf dem Gelände unterwegs sind. Dadurch wird der Verschenkraum schnell angenommen und stärker genutzt.

  2. Sichere Integration in bestehende Infrastruktur
    Durch die Lage in einem bestehenden Gebäude ist der Raum witterungsgeschützt, vandalismussicherer und leicht zu betreuen. Dies erhöht die Lebensdauer abgegebener Gegenstände erheblich.

  3. Niedrigschwellige Zugänglichkeit
    Der Standort sollte barrierearm sein, keine hohen Schwellen oder schwierigen Zugangssituationen erfordern und so vielen Menschen wie möglich offenstehen.

  4. Synergien mit anderen Projekten im Reallabor
    Ein Verschenkraum, der gut sichtbar und zentral verortet ist, kann als physischer Ankerpunkt dienen, an dem sich andere Initiativen oder Gemeinschaftsangebote anschließen lassen (Workshops, Begegnungsformate, Zero-Waste-Aktionen - dann muss er allerdings etwas größer sein).

Da unser Raumkonzept bewusst modular ist und kaum bauliche Anforderungen hat, können wir flexibel mit verschiedenen Standorten innerhalb der Flächenkulisse arbeiten. Entscheidend ist ausschließlich, dass der Raum abschließbar, trocken und digital zugänglich ist und über eine Tür verfügt, die wir mit unserer QR-Code-Lösung ausstatten können.

Challenge
Abfall- und Ressourcenmanagement
Lösungsgeber
ReCircle Impact
KOINNOvationsplatz
Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin
Der KOINNOvationsplatz orientiert sich an dem Konzept der www.ioeb-innovationsplattform.at der staatlichen IÖB-Initiative (www.ioeb.at) in Österreich.
Illustrationen: „Flat Line Illustrations“ copyright PureSolution via Creative Market
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