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Zur Website das Kompetenzzentrum innovative Beschaffung vom BMFTR
Lösung

Circular NeighbourHubs

KI generiertes Bild
Kurzvorstellung der Lösungsanbieterinnen und Lösungsanbieter (max. 500 Wörter)

Circular Berlin ist seit 2019 ein treibender Motor der Kreislaufwirtschaft in der Hauptstadt. Mit unserer Arbeit in Forschung, Netzwerkaufbau und praktischer Umsetzung gestalten wir aktiv den Wandel hin zu zirkulären Strukturen. Unsere Projekte erstrecken sich über die Bereiche Bauen und Stadtentwicklung, Produkt- und Materialdesign, Lebensmittel und Biomasse sowie Textilien. Insgesamt haben wir bereits mehr als 20 Projekte realisiert – darunter einige, die zentrale urbane Herausforderungen aufgreifen und eng mit der Zero-Waste-Strategie Berlins verknüpft sind, z.B.:

"Circular City" Challenge: Verbundene innovative Kreislaufwirtschaftslösungen für städtische Bedürfnisse in den Bereichen Ressourcenmanagement, digitale Technologien, Infrastruktur, Konsum und Bewusstsein.

https://www.circular-city-challenge.com/

  • Circular City Guide: Erstellung eines Leitfadens zur urbanen Kreislaufwirtschaft in Berlin, der lokale Projekte und nachhaltige Praktiken für den Alltag aufzeigt.

https://www.circularcityguide.circular.berlin/

  • Haus der Transformation: Entwicklung der Vision für ein von Studenten geführtes Nachhaltigkeitszentrum an der HTW Berlin, wobei die Studenten in partizipative Design-Workshops eingebunden wurden.

https://projekte.htw-berlin.de/transfer/haus-der-transformation/

  • Circular Material Systems: Entwicklung der Website und Mitarbeit an der Analyse von Kreislaufverfahren im Bauwesen in ganz Europa, um dazu beizutragen, dass Materialien in der Wertschöpfungskette verbleiben.

https://circularmaterialsystems.com

  • Tech and Spaces: Erforschung der Potenziale innovativer Technologien und räumlicher Konzepte für die Beschleunigung und Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft in Berlin.
    https://circular.berlin/de/portfolio-item/technology-and-cross-sector-collaboration-for-circular-industry/

Kurzbeschreibung der Lösung (max. 1500 Wörter)

Projektbeschreibung: Circular NeighborHubs

Circular NeighborHubs sind modulare, rückbaubare Strukturen, die nachhaltige Stadtentwicklung und Kreislaufwirtschaft miteinander verbinden. Das Projekt reagiert auf Ressourcenknappheit und mangelndes Bewusstsein für zirkuläre Praktiken, indem es interaktive, öffentlich zugängliche Infrastruktur bereitstellt. Die Prototypen dienen als offene Plattformen für Bildung und Gemeinschaftsaktivitäten und integrieren Kreislaufwirtschaft in den Alltag der Bürger:innen. Sie werden in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren entwickelt, im öffentlichen Raum installiert und demonstrieren eine wirtschaftlich tragfähige, replizierbare Lösung für ressourcenschonende urbane Transformation.

Herausforderungen


Berlin verfolgt ehrgeizige Umweltziele, bei denen der Bausektor eine zentrale Rolle spielt. Die Umsetzung von Kreislaufwirtschaft, Emissionsreduktion und nachhaltigem Wachstum ist jedoch durch regulatorische Unsicherheiten, Kosten, fehlende Materialstandards und begrenzte Infrastruktur erschwert. Bürger:innen sind nur eingeschränkt in zirkuläre Praktiken eingebunden, und Entwicklungsprojekte erfüllen oft nicht die sozialen Bedürfnisse der Anwohner:innen.


Ziele


Circular NeighborHubs verfolgt zwei sich ergänzende Ziele:

  1. Entwicklung eines Prototyps für zirkuläres, wirtschaftlich tragfähiges urbanes Design: Modulare, flexible Strukturen aus wiederverwendeten Materialien (z. B. Holz) werden so konstruiert, dass sie nach Nutzung demontiert und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden können. Damit sollen Stadtentwickler:innen, Bezirke und Hersteller:innen ein replizierbares, nachhaltiges Modell präsentiert werden.

  2. Förderung von Kreislaufwirtschaft in der Gemeinschaft: Durch Bildungs- und Mitmachangebote wie Workshops, Reparaturinitiativen, urbanes Gärtnern oder Kompostieren werden Bürger:innen aktiv eingebunden, um zirkuläre Praktiken im Alltag zu verankern und sozialen Zusammenhalt zu stärken.


Ansatz und Umsetzung


Das Projekt kombiniert ökologischen, sozialen und ökonomischen Mehrwert: Ein frei zugänglicher, städtischer Prototyp integriert Kreislaufwirtschaft in Bauweise und Verwaltung öffentlicher Räume, begleitet von einem Bildungsprogramm. Es gliedert sich in zwei Phasen:

  • Phase 1 – Design, Herstellung und Installation: Entwicklung und Aufbau eines modularen Prototyps im öffentlichen Raum, inklusive wirtschaftlicher Bewertung.

  • Phase 2 – Nutzung und Verbreitung: Durchführung von sechs praxisorientierten Aktivitäten für die Gemeinschaft, Kommunikation der Projektergebnisse und Vernetzung mit Multiplikator:innen.

Zielgruppen

  • Städte: Nachweis der Wirtschaftlichkeit und Förderung nachhaltiger Infrastrukturstandards.

  • Konstrukteure und Hersteller:innen: Möglichkeit, Innovationen im zirkulären Bauen zu erleben und Marktchancen zu erkennen.

  • Bürger:innen, Arbeitnehmer:innen, Studierende: Zugang zu Wissen über Kreislaufwirtschaft, Förderung nachhaltiger Verhaltensweisen und Stärkung des sozialen Zusammenhalts.

Innovativer Charakter


Circular NeighborHubs kombiniert Kreislaufwirtschaft mit innovativem Design und einer interaktiven Nutzung, um skalierbare Lösungen für öffentliche Räume zu schaffen:

  • Zirkuläres Design: Nutzung lokaler Materialien, modulare, flexible Strukturen auf 12,5 m² (Parkplatzgröße) für einfache Anpassung und Skalierung.

  • Wirtschaftlichkeitsprüfung: Bewertung der Kostenwirksamkeit zirkulärer Bauweisen.

  • Bildungsangebot: Workshops und Mitmachaktionen zur praktischen Erprobung von Kreislaufwirtschaft.

  • Reallabore: Förderung von Kooperation zwischen öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren durch praxisnahe Prototypenentwicklung.

Circular NeighborHubs schaffen so ein greifbares, replizierbares Modell für nachhaltige Stadtentwicklung, das ökologische Verantwortung, soziale Teilhabe und ökonomische Machbarkeit vereint.

Wirkung der Lösung

Circular NeighborHubs – Ökologisch, sozial und ökonomisch integrierte Infrastruktur für Stadtquartiere

Circular NeighborHubs sind modulare, temporäre Strukturen, die als Kioske oder Treffpunkte im öffentlichen Raum installiert werden. Sie verbinden innovative Architektur, ökologisches Design und Kreislaufwirtschaft, um städtische Quartiere zu beleben, soziale Vielfalt zu fördern und Bürger:innen aktiv einzubinden.

Integration in den Standort und Interaktion


Die Prototypen werden direkt im öffentlichen Raum platziert und dienen als multifunktionale Plattformen für Information, Austausch und gemeinschaftliche Aktivitäten. Bürger:innen können die Hubs nutzen, um sich über Kreislaufwirtschaft zu informieren sowie an Workshops und Reparatur- oder Tauschaktionen teilzunehmen. Die modulare Bauweise ermöglicht flexible Nutzung, Anpassung an unterschiedliche Standorte und einfache Demontage sowie Wiederaufbau an anderen Orten.

Ökologische Vorteile


Die Hubs reduzieren Ressourcenverbrauch, Abfall und Treibhausgasemissionen durch die Verwendung wiederverwendeter Materialien und das Design-for-Disassembly-Prinzip. Temporäre Strukturen werden nicht entsorgt, sondern können mehrfach genutzt oder umgebaut werden. Zusätzlich wird das Umweltbewusstsein der Gemeinschaft gestärkt, indem Bürger:innen aktiv in zirkuläre Praktiken einbezogen werden und ein langfristiger Wandel hin zu nachhaltigem Verhalten gefördert wird.

Soziale Vorteile


Circular NeighborHubs stärken den sozialen Zusammenhalt, indem sie Orte der Begegnung schaffen, die unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zusammenbringen. Durch partizipative Workshops, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Aktivitäten werden lokale Akteure, Initiativen und Bürger:innen vernetzt, wodurch Gemeinschaft, Austausch und Engagement gefördert werden. Die Hubs ermöglichen eine direkte Auseinandersetzung mit städtischer Transformation und sensibilisieren für nachhaltige Entwicklung im Alltag.

Ökonomische Vorteile


Die Demonstration modularer, zirkulärer Infrastruktur liefert einen praxisnahen Beleg für wirtschaftlich tragfähige Lösungen im urbanen Raum. Stadtentwickler:innen, Hersteller:innen und öffentliche Akteure erhalten wertvolle Erkenntnisse über Kosten, Machbarkeit und Anpassungsfähigkeit von zirkulären Strukturen. Dies unterstützt die Planung zukünftiger Investitionen, fördert Innovationen im Bauwesen und steigert die Attraktivität nachhaltiger Stadtentwicklung für alle Beteiligten.

Ergebnisse und Wirkung

  • Konkrete Ergebnisse: Modular aufgebaute Hubs aus wiederverwendeten Materialien; temporäre Pilotinstallationen im Reallabor 100mZukunft; Partnerschaften mit Materialanbietern und zirkulären Initiativen in Berlin; Bildungs- und Engagementprogramme inklusive Workshops, Co-Design-Sessions und Informationskampagnen.

  • Kurz- bis mittelfristige Effekte: Erhöhtes Bewusstsein und aktive Teilnahme der Gemeinschaft; praktische Erprobung zirkulärer Infrastruktur; gestärkte lokale Partnerschaften zwischen Verwaltung, Unternehmen, Projekten und Zivilgesellschaft; Umsetzbarkeit der Hub-Prototypen demonstriert

  • Langfristige Outcomes: Ganzheitliches Verständnis von Kreislaufwirtschaft, das über Abfallmanagement hinausgeht; informierte politische Planung und Förderung stadtweiter Strategien; verbesserte Governance-Fähigkeit für zirkuläre Stadtentwicklung; zirkuläre Infrastrukturen im Berliner Stadtbild

Durch die Kombination ökologischer Verantwortung, sozialer Teilhabe und ökonomischer Machbarkeit schaffen die Circular NeighborHubs ein skalierbares, replizierbares Modell für die Stadt der Zukunft. Sie beleben das Stadtquartier, fördern Vielfalt und Interaktion, stärken lokale Netzwerke und bieten einen innovativen Ansatz, nachhaltige Stadtentwicklung erlebbar und umsetzbar zu machen.

Im Anhang finden Sie eine visuelle Darstellung der Ergebnisse und Wirkungen (auf Englisch).

Finanzierungs- und Realisierungsperspektiven

Vorläufige Budgetschätzung


Das geschätzte Gesamtbudget für den Bau des Prototyps dieses Pilotprojekts liegt bei rund 20.000–25.000 €. Diese Summe basiert auf einer konventionellen Bauweise mit neuen Materialien und dient als grobe Orientierung, da das Projekt bewusst explorativen Charakter hat und daher kein detailliertes Positionenbudget vorliegt. 

In diesen Schätzungen sind mögliche Kostensenkungen durch Kooperationen mit Anbietern wiederverwendeter oder modularer Materialien sowie potenzielle Sponsoringbeiträge, die im Rahmen der Matchmaking-Phase entstehen könnten, noch nicht berücksichtigt.

Das zentrale Ziel des Piloten besteht darin, zirkuläre Strategien – darunter den Einsatz wiederverwendeter Materialien und modularer Bauweisen – praktisch zu erproben, um mögliche Einsparpotenziale zu identifizieren, ohne die Qualität zu beeinträchtigen. Die genannten Kosten sind daher nur als Referenzrahmen zu betrachten.

Zusätzlich umfasst der Pilot verschiedene Aktivitäten und Programme, die im Prototyp durchgeführt werden sollen – darunter etwa sechs Workshops – mit einem vorläufigen Budget von circa 15.000 €, ebenfalls auf Basis klassischer Umsetzungsansätze.

Ein möglicher Workshop könnte sich beispielsweise am Berliner „Repair Deal“ orientieren – einem laufenden Projekt von Circular Berlin. Durch Partnerschaften mit laufenden Projekten (von Circular Berlin oder Anderen) ließen sich die Kosten solcher Formate erheblich reduzieren.

Optional: Auswahl möglicher Flächen für die Umsetzung

Da der Circular NeighbourHub ein Ort zum verweilen ist, wäre eine Fläche zwischen IHK und TU wäre ideal, da sich im Sommer die Studierenden und Angestellten aus der Umgebung hier - v.a. in der Mittagspause - aufhalten.

Challenge
Abfall- und Ressourcenmanagement
Lösungsgeber
Circular Berlin (Circular City – Zirkuläre Stadt e.V.)
Anhänge
PDF
Impact narrative
KOINNOvationsplatz
Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin
Der KOINNOvationsplatz orientiert sich an dem Konzept der www.ioeb-innovationsplattform.at der staatlichen IÖB-Initiative (www.ioeb.at) in Österreich.
Illustrationen: „Flat Line Illustrations“ copyright PureSolution via Creative Market
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