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KOINNO Prämierung
Lösung

VIDA - Variable Instantly Deployable Architecture

Jann Hawker
Kurzvorstellung der Lösungsanbieterinnen und Lösungsanbieter (max. 500 Wörter)

KacaDU ist ein internationales forschungsorientiertes Design-Kollektiv, das von Prag und Berlin aus disziplinübergreifende Projekte entwickelt. Unsere Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Architektur, Materialinnovation, Ko-Kreation und systemischem Design. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung kreislauffähiger, reversibler Strukturen für resiliente urbane Räume.

Unser Leitmotiv: „ Vom Reststoff zum System: KacaDu entwickelt modulare, reversible Architekturen, die Restmaterialien in flexible Infrastrukturen für den urbanen Raum transformieren.“

In unserer Arbeit verbinden wir bionisch inspirierte Architektur mit einem systemischen Verständnis  von Stadt sowie  von extremen Umgebungen wie dem Weltraum. Lösungen, die wir für urbane Kontexte auf der Erde entwickeln, müssen robust, anpassungsfähig und ressourcenschonend sein – dieselben Prinzipien sind in Umgebungen außerhalb unseres Planeten noch wesentlich stärker gefordert. Beide Felder lernen voneinander: Belastbarkeit, Wandelbarkeit und sparsamer Materialeinsatz werden früh im Entwurf mitgedacht.

Diese Logik setzen wir aktuell in zwei Hauptprojekten um:

  • VIDA (Variable Instantly Deployable Architecture) überträgt unseren Ansatz auf den urbanen Kontext: ein modulares, vollständig rückbaubares Bausystem, das städtische Reststoffe – insbesondere Holz- und Kunststoffströme – in flexible Infrastrukturen wie Pavillons, Stadtmöbel und mikroarchitektonische Interventionen transformiert.

  • SARA (Self-Actuating Robotic Architecture)  ist ein von ESA BIC und der Technologischen Inkubation von CzechInvest gefördertes Forschungsprojekt, fokussiert auf Weltraumanwendungen und entwickelt bionisch inspirierte, kinetische Oberflächen, die sich an wechselnde Anforderungen und Belastungen anpassen.

Unser Designansatz folgt konsequent den Prinzipien:

  • Design-to-Disassembly: Verbindungen werden von Anfang an so geplant, dass sie reversibel und ohne Zerstörung demontierbar sind.

  • Zirkuläre Nutzung von Materialien: Wir arbeiten bevorzugt mit Reststoffen, Rezyklaten und wiederverwendbaren Komponenten und denken Nutzung, Reparatur, Rückbau und Wiedereinsatz als zusammenhängenden Kreislauf.

  • Co-Design und Partizipation: Strukturen entstehen gemeinsam mit lokalen Akteur:innen in Workshops, Bauaktionen und iterativen Testphasen, sodass aus einzelnen Interventionen robuste, lernfähige und gemeinschaftlich getragene Systeme entwickelt werden.

  • Computational Design & digitale Fabrikation: Wir nutzen parametrische Entwurfswerkzeuge, um Bauteile und Systeme präzise auf Materialströme, Lasten und Nutzungsszenarien abzustimmen, und setzen auf digitale Fertigung – insbesondere 3D-Druck (additive Verfahren) und CNC-Bearbeitung (subtraktive Verfahren) –, um kleine Serien, Prototypen und anpassbare Standardbauteile effizient herzustellen.

Für die Challenge „Abfall- & Ressourcenmanagement“ bringen wir diese Systemkompetenz mit VIDA in die Fasanenstraße ein und kooperieren mit Precious Plastic Berlin e.V., die ihr lokales Recycling-Know-how und Infrastruktur für die Entwicklung von VIDA-Bauteilen aus recycelten Kunststoffen einbringen.

Kernidee von VIDA: Urbane Reststoffe werden zu modularen Bausteinen für flexible Strukturen für Stadt & Gesellschaft: VIDA nutzt Berliner Reststoffe – vor allem gebrauchte Holzbretter und recycelte Kunststoffe – und verwandelt sie in ein offenes, rückbaubares Bausystem. Kern sind 3D-gedruckte Eckverbinder („VIDA Corners“) aus Rezyklat, in die alte Holzbretter geschraubt werden. Aus diesen Bausteinen („VIDA Bricks“) entstehen ein Ressourcen- und Materialpavillon, Re-Use-Aufenthaltsräume als Stadtmöbel-Zonen sowie kleine „Stadtmodule zum Anfassen“.

Webseite: https://kacadu.com/

Kurzbeschreibung der Lösung (max. 1500 Wörter)

Konkrete Ziele

VIDA verfolgt vier Ziele:

  1. Abfall vermeiden & Kreisläufe schließen: Holz- und Kunststoffreste werden weder verbrannt noch downgecycelt, sondern in wiederverwendbare Module überführt und als wertvolle Ressource für Stadtstrukturen erschlossen.



  2. Temporäre & mitgestaltbare Infrastruktur: Pavillons sowie Sitz- und Pflanzmodule können ohne dauerhafte Eingriffe getestet, angepasst und rückgebaut werden; Bürger:innen gestalten im Co-Design und beim Aufbau mit.

  3. Pilotieren – Evaluieren – re-Deployen: Ein Pilot wird aufgebaut, beobachtet und bewertet, danach werden VIDA bricks an anderen Orten oder in neuen Konfigurationen wieder eingesetzt.

  4. Bau-Tool für Community-Empowerment: VIDA dient als offener Baukasten, mit dem Initiativen, Schulen, Unternehmen oder Verwaltungen eigene Konfigurationen entwickeln können; im Fokus steht dabei das Prinzip „System statt Einzelobjekt“.


Räumliche Elemente und Funktionen

VIDA gliedert sich in drei skalierte Ebenen:

1. Raumbildende Konstruktionen (L): Pavillon

Der Hauptpavillon ist das räumliche und inhaltliche Zentrum. Mögliche Funktionen sind:

  • Informations- und Ausstellungspavillon als Lernstation & Vermittlungsraum zu urbanen Rohstoffen und Kreislaufprinzipien. z.B. für Bildungsformate mit Schulklassen

  • Urban Material Hub: Sammelstelle für definierte Abfallströme (z. B. bestimmte Holz- oder Kunststoffsorten) aus der Nachbarschaft.

  • Infos zur Herkunft der VIDA-Module, Displays zu Materialkreislauf & CO₂-Einsparung.

  • Raum für Workshops, Talks und Co-Design-Sessions z.B. für Initiativen, Unternehmen und Nachbarschaft.

  • Ort zum Verweilen: ein ästhetischer Identifikationspunkt mit Sitznischen, Textilhülle und Pflanzmodulen.

2. Stadtmöbel-Zonen (M): „Re-Use-Aufenthaltsräume“

Mögliche Funktionen entlang der Fasanenstraße entstehen Zonen mit:

  • Sitzlandschaften mit Re-Use-Atmosphäre aus VIDA bricks und recycelten Platten (z. B. HDPE-Boards als Sitzoberflächen) als offener Treffpunkt im Alltag (Mittagspause, Warten, kurze Meetings).

  • Arbeits- und Begegnungstischen für Workshops, kleine Meetings oder informelles Arbeiten im öffentlichen Raum.

  • Schattigen Bereichen durch aufblasbare oder textile Upcycling-Membranen, die an VIDA-Strukturen befestigt werden.

3. Mikroelemente (S): „Stadtmodule zum Anfassen“

Mögliche Funktionen für kleinere Module, die den Straßenraum punktuell aktivieren und als Orientierung & Aktivierung entlang der Fasanenstraße dienen – kleine Anlässe zum Stehenbleiben, Lesen, Scannen, Diskutieren:

  • Mini-Mülltrennstationen für bestimmte Reststoffe (z. B. sortenreine Kunststoff- oder Holzstücke).

  • Infostelen mit QR-Codes, die zu Informationen über Materialkreisläufe, Partner, CO₂-Effekte und Bauanleitungen führen.

  • Pflanzmodule, die Grüninseln schaffen und als „Materialgärten“ funktionieren.

  • Modulare Fahrradständer, die mit VIDA Bricks konfiguriert werden.


Technisches Konzept: VIDA ReUse Bricks & Hülle

VIDA basiert auf drei Bausteinen:

  1. VIDA Corners sind 3D-gedruckte Eckverbinder aus recyceltem PET/PETG. Aus vier Corners und einfachen Holzbretter entsteht ein VIDA Brick, mehrere dieser Bricks lassen sich zu Bänke, Pflanzmodule oder Pavillonwände kombinieren.

  2. ReUse-Holzbretter als Paneele aus Restholz (Baustellen, Tischlereien, Bühnen-/Messebau, Paletten- und Verpackungsholz). Sie werden auf wenige Standardmaße zugeschnitten, an Kanten bearbeitet und witterungsgeschützt.

  3. Recycelte „Haut“ aus Textilien und Platten: hängende, austauschbare Textilien (z. B. LKW-Planen, upgecycelte Stoffe) sowie HDPE-Boards als robuste Flächen für Tische, Sitzoberflächen und Schutzbereiche. Die Befestigung erfolgt mechanisch und kommt ohne Verklebung aus. Alle Elemente sind rückbaubar; Schraub- und Steckverbindungen erlauben Reparatur und Umbau mit geringem Materialeinsatz.


Innovationsgrad

VIDA ist innovativ, weil es

  • nicht auf ein einzelnes Objekt zielt, sondern einen ganzheitlichen, systemischen Ansatz verfolgt und eine Verbinder-Ökologie schafft, die an anderen Orten und mit anderen Materialien wieder verwendet werden kann,

  • Abfallströme als Entwurfsparameter nutzt und lokale Reststoffe zum Ausgangspunkt des Designs macht,

  • Design-to-Disassembly und Zirkularität umsetzt, indem alle Bauteile für Demontage, Wiederverwendung und sortenreines Recycling ausgelegt sind,

  • und Recycling-Know-how und Architektur durch die Kooperation mit Precious Plastic Berlin verknüpft.


Entwicklungsstand / Planungsphase


VIDA befindet sich in der Prototypenphase: Die Systemlogik ist konzipiert und in kleineren Maßstäben erprobt, die spezifische ReUse-Version für die Fasanenstraße jedoch noch nicht 1:1 umgesetzt. Die „100m Zukunft“-Challenge wäre die erste Vollumsetzung im öffentlichen Raum – der Schritt aus der Werkstatt in ein reales Stadtsystem.

Wirkung der Lösung

Beitrag für Stadtgesellschaft und Stadtraum


VIDA macht Kreislaufwirtschaft im Alltag sichtbar und nutzbar. Entlang der Fasanenstraße entstehen aus Restmaterialien neue Orte des Verweilens, Lernens und Zusammenkommens. Der Ressourcen- und Materialpavillon fungiert als räumliches und inhaltliches Zentrum: er zeigt, woher die Materialien stammen, wie sie verarbeitet werden und wie sie nach der Testphase weitergenutzt werden. Re-Use-Aufenthaltsräume und Mikroelemente übersetzen diese Inhalte in konkrete räumliche Qualitäten – von schattigen Bereichen über Sitzgelegenheiten bis hin zu kleinen Grüninseln.
So wird der Straßenraum nicht nur „möbliert“, sondern als offenes Experimentierfeld für eine zirkuläre Stadtgesellschaft erlebbar.


Ökologische Wirkung

  • Abfallreduktion und Lebenszyklusverlängerung: VIDA lenkt Holz- und Kunststoffreste aus Berlin in eine hochwertige, längerfristige Nutzung. Anstatt direkt im Abfall- oder Energiesystem zu landen, werden sie zu tragfähigen Bausteinen des Stadtraums.

  • Design für Wiederverwendung statt Einwegnutzung: Alle Module sind vollständig demontierbar. Bricks, Corners und Häute können repariert, neu kombiniert oder an anderen Orten wieder aufgebaut werden.

  • Sortenreine Materialflüsse: Mechanische Verbindungen (Schrauben, Klemmen) statt Klebstoff und Verbundplatten ermöglichen, dass Holz, Kunststoffe und Textilien nach der Nutzung wieder getrennt und in bestehende Recyclingströme zurückgeführt werden.

  • Grün & Mikroklima: Pflanzmodule schaffen zusätzliche Grüninseln, verbessern die Aufenthaltsqualität und machen das Zusammenspiel aus Materialkreislauf und „wachsender“ Stadt direkt sichtbar.

Damit unterstützt VIDA eine ressourcenschonende Flächennutzung und zeigt exemplarisch, wie vorhandene Materialien als urbane Materialbank für temporäre Strukturen dienen können.


Soziale Wirkung

  • Begegnung & Vielfalt: Die Re-Use-Aufenthaltsräume und der Pavillon schaffen Orte, an denen sich Anwohnende, Beschäftigte, Schüler:innen, Studierende und Besucher:innen mischen. Aus einem vor allem funktionalen Straßenraum wird ein sozialer Mikrokosmos.

  • Empowerment: VIDA dient als offenes Bautool, das Communities in ganz Berlin befähigt, eigene räumliche Lösungen zu entwickeln – niedrigschwellig, modular und gemeinschaftlich.

  • Niedrigschwellige Bildung: Infostelen, QR-Codes, kleine Hands-on-Stationen und Führungen machen Themen wie Abfallvermeidung, Materialkreisläufe und CO₂-Einsparung verständlich – ohne Hürde, direkt im Alltag.

  • Inklusive Aneignung: Die modulare Logik ermöglicht, Sitzhöhen, Anordnung und Zugänglichkeit in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Nutzergruppen - etwa älteren Menschen, Kindern, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen -  anzupassen.

VIDA trägt so zur Stärkung, Vielfalt und Belebung des Standorts bei, indem der Stadtraum als geteilte Ressource und gemeinsames Projekt erfahrbar wird.


Ökonomischer Nutzen & Mehrwert für Unternehmen und Infrastruktur

  • Effiziente Flächennutzung: Temporäre Strukturen ermöglichen es, neue Nutzungen zu testen (z. B. mehr Aufenthaltsqualität in der Mittagszeit, Räume für Events oder kleine Märkte), ohne aufwändige Umbauten.

  • Wiederverwendbare Infrastruktur: Statt einmalige, schwer rückbaubare Sonderbauten entstehen Module, die mehrfach sowie an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden können – ein langfristiger Kosten- und Ressourcenvorteil.

  • Lern- und Showroom für Unternehmen und IHK: Firmen in der Fasanenstraße können den Pavillon und die Stadtmodule für Formate nutzen (z. B. interne Workshops, Kund:innenevents) und gleichzeitig ihr Engagement im Bereich Nachhaltigkeit sichtbar machen.

  • Lokale Wertschöpfung: Materialbeschaffung, Verarbeitung und Pflege der Module binden lokale Werkstätten, Recyclinginitiativen und Dienstleister ein. Die Kooperation mit Precious Plastic Berlin stärkt ein bestehendes, gemeinwohlorientiertes Ökosystem in Berlin.


Stärkung, Vielfalt und Belebung des Standorts Fasanenstraße

Durch VIDA wird die Fasanenstraße zu einem Profilraum für zirkuläre Stadtentwicklung:

  • Tagsüber dient sie als Aufenthalts- und Lernort für Beschäftigte, Besucher:innen und Anwohnende,

  • Nachts kann der Pavillon von Innen beleuchtet werden und so als Leuchtturm für zirkuläre Architektur dienen

  • langfristig entsteht eine Referenz für andere Straßen und Bezirke, wie mit einfachen, reversiblen Mitteln neue Qualitäten geschaffen werden können.

Die Lösung ist integrativ angelegt: Sie fügt sich in das bestehende Gefüge ein, lädt zur Interaktion ein und macht die Straße vielfältiger – räumlich, sozial und funktional.

Finanzierungs- und Realisierungsperspektiven

Umsetzung im Reallabor und Zeitplan


Die Umsetzung erfolgt in fünf Phasen:

  1. Materialscouting (4 Wochen) Ermittlung lokaler Reststoffquellen (Holz, Kunststoffe, Textilien) und Klärung logistischer Wege.

  2. Produktion (6 Wochen): Fertigung der Paneele und 3D-Druck der Verbindungsteile. 

  3. Installation (1 Woche): Aufbau einer Mischung aus Mikroelementen, Stadtmöbeln und einer kleinen modularen Struktur im Straßenraum. 

  4. Nutzung & Evaluation (6-12 Wochen): Testphase mit Bürger:innen, Initiativen und Unternehmen;  Feedback- und Belastungsanalyse.

  5. Rückbau & Weiterverwendung (1 Woche): zerstörungsfreier Rückbau; Module werden für weitere Flächen oder Projekte bereitgestellt.

VIDA ist so angelegt, dass es in diesem Rahmen skalierbar bleibt: Umfang und Dichte der Module (Größe des Pavillons, Anzahl der Stadtmöbel und Mikroelemente) können an den verfügbaren Mittelanteil angepasst werden, ohne das Grundkonzept zu verlieren.


Ressourcen & Kostenstruktur

Wir rechnen mit folgenden wesentlichen Kostenbausteinen:

Material & Fertigung

  • 3D-Druck der VIDA Corners (Rezyklat, Maschinenstunden, perspektivisch. Formenentwicklung in späteren Phasen)

  • Aufbereitung und Zuschnitt von ReUse-Holzbrettern

  • recycelte Textilien und Platten (LKW-Planen, HDPE-Boards etc.) für Hüllen, Sitz- und Tischflächen

Aufbau, Betrieb & Rückbau

  • Transport, Montage, Demontage

  • einfache Wartung / Reparaturen während der Testphase

Beteiligung & Kommunikation

  • Basis-Kommunikation vor Ort (Infostelen, einfache Ausstellungsinhalte, Weiterleitung per QR Code auf Webseite)

  • Co-Design-Workshops mit lokalen Akteur:innen (optional, abhängig von verfügbaren Budget)

  • Bautage mit Bürger:innen, Schulen, Unternehmen (optional, abhängig von verfügbaren Budget)

Die angestrebte Kooperation mit Precious Plastic Berlin e.V. unterstüzt, indem

  • vorhandene Maschinen und Werkstattinfrastruktur für Prototypen und Tests mitgenutzt werden können,

  • Know-how zu Materialauswahl und Prozessführung (Shreddern, Extrudieren, Platten-/Bauteilherstellung) bereitgestellt wird,

  • und Zugänge zu lokalen Rezyklatströmen erleichtert werden.
    Die konkrete Ausgestaltung (Umfang, Verantwortlichkeiten, ggf. finanzielle Regelungen) wird im Falle einer Auswahl in einer separaten Kooperationsvereinbarung fixiert.

Insgesamt bewegt sich der direkte Sachmittelbedarf für einen sichtbaren, aber kompakten Pilot (Pavillon + ausgewählte Stadtmöbel + Mikroelemente) voraussichtlich im niedrigen fünfstelligen Bereich; der genaue Umfang wird kann im Matchmaking- und Planungsprozess gemeinsam mit IHK, Bezirk und Partnern geschärft.

Optional: Auswahl möglicher Flächen für die Umsetzung

Konzept: Aktivierte Straße durch modulare Elemente

Die S- und M-Module werden entlang der Straßenachse verteilt und zueinander versetzt angeordnet. Dadurch entsteht ein feingliedriger Bewegungsraum, der wie ein offenes Geflecht wirkt. Die Straße wird nicht blockiert, sondern subtil strukturiert: Die Module bilden kleine Inseln, Nischen und Querbezüge, die den Straßenraum erlebbarer, langsamer und menschlich orientierter machen. 

Die Versetzung der Module erzeugt ein Wechselspiel aus Enge und Weite, das Nutzer*innen natürlich und intuitiv in die Mitte der Straße lenkt und zu einem fließenden, mäandernden Bewegungsablauf führt. Der Straßenraum wird zu einem aktiven Laufweg, der Begegnung und Aufenthalt fördert, ohne die grundlegende Bewegungsfunktion zu stören. 

Am Ende der Straße befindet sich das L-Modul - der Ressourcen- und Materialpavillon. Es dient als räumlicher Ankerpunkt, Ziel und Drehmoment der Intervention. Hier bündelt sich das Thema Abfall- und Ressourcenmanagement räumlich, inhaltlich und gestalterisch.

Detaillierte Visualisierungen befinden sich im VIDA-Pitchdeck (Anhang) 

Diese Konfiguration ist ein ganzheitlicher Vorschlag. Wir können uns auch vorstellen, nur einzelne S,M, oder L-Elemente, wie z.B. den Pavillon oder Sitzbänke & Informationsstelen zu installieren. 

Challenge
Abfall- und Ressourcenmanagement
Lösungsgeber
KacaDu
Anhänge
PDF
Vida 100mzukunft presentation
KOINNOvationsplatz
Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin
Der KOINNOvationsplatz orientiert sich an dem Konzept der www.ioeb-innovationsplattform.at der staatlichen IÖB-Initiative (www.ioeb.at) in Österreich.
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