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Lösung

CigCyc – Die erste urbane, gamifizierte Mikro-Kreislaufwirtschaft für Zigarettenstümmel

CigCyc
Kurzvorstellung der Lösungsanbieterinnen und Lösungsanbieter (max. 500 Wörter)

Wir sind CigCyc - ein junges Berliner Gründerteam, das digitale Innovation, Nachhaltigkeit und urbane Lebensqualität verbindet. Als noch nicht gegründetes Startup arbeiten wir daran, verhaltensbasierte Lösungen zu entwickeln, die Alltagsroutinen in Städten smarter, sauberer und nachhaltiger machen.

Unser Team besteht aus zwei Gründer:innen, Irem Kanlioglu (Absolvent:in) und Maximus Anochirim (Absolvent, befindet sich aktuell in einem Ergänzungsstudium), deren Profile sich fachlich und methodisch ideal ergänzen:

  • Irem (MA Digital Media & Creative Industries, BSc & MSc Wirtschaftswissenschaft) bringt Erfahrung in digitaler Kommunikation, Marketing, User Experience, Consumer Behaviour und Projektmanagement mit. Sie arbeitete im Consulting, in der Öffentlichkeitsarbeit und kreativen Kampagnenentwicklung.

  • Maximus (MSc Landscape Ecology & Nature Conservation, MSc Environmental Resource Management) verfügt über Expertise in Nachhaltigkeit, Data Science, Landschaftsökologie, wissenschaftlicher Analyse, Feldarbeit und internationaler Forschung. Er arbeitete in Forschungsgruppen in Deutschland und Westafrika, u.a. in Kooperation mit renommierten Wissenschaftlern.

Unsere vielseitige internationale Erfahrung (u.a. in Deutschland, Großbritannien, Nigeria und Ghana) sowie unsere Hintergründe in Kommunikation, Ökologie, Naturschutz, kreativen Projekten und digitaler Produktentwicklung ermöglichen es uns, urbane Probleme sowohl technisch als auch gesellschaftlich zu betrachten. Wir verstehen, wie Städte funktionieren, und welche Lösungen Akzeptanz finden.

Die Idee zu CigCyc entstand aus einem Universitätsprojekt, in dem Irem analysierte, welchen unterschätzten ökologischen und ökonomischen Schaden Zigarettenabfälle verursachen und wie man Raucher:innen mobilisieren kann. Zusammen mit Maximus’ wissenschaftlichem Hintergrund und unternehmerischem Antrieb, zur Zukunft des Planeten beizutragen, entwickelte sich daraus ein skalierbares, spielerisches Konzept, das nachhaltiges Verhalten im öffentlichen Raum belohnt statt sanktioniert und nicht von oben herab auf die Konsument:innen schaut.

Wir arbeiten datenbasiert, nutzerzentriert und mit Lean-Startup-Methodik: früh testen, schnell lernen, gezielt skalieren. Während des Lean Startup Sprints der Startup Incubator Berlin (SIB) und weiteren Events der HWR Berlin und des Impact Hub Berlin konnten wir bereits wichtige Pain Points validieren und mit Stakeholder:innen wie Raucher:innen, Unternehmen und öffentlichen Akteuren sprechen. Die Resonanz war klar: Es fehlt an smarter, niedrigschwelliger und motivierender Infrastruktur für Abfallvermeidung.

Im Frühjahr 2026 wird Irem ein Marketingpraktikum bei der Berlin Recycling GmbH absolvieren, unabhängig von CigCyc, aber fachlich hochrelevant. Die Einblicke in Stadtsauberkeit, Entsorgungssysteme und Kommunikationsstrategien stärken unser Verständnis für Bedarfe der Berliner Abfallwirtschaft zusätzlich.

Was uns als Team auszeichnet:

  • interdisziplinäres Denken an der Schnittstelle von Technologie, Verhalten & Nachhaltigkeit

  • wissenschaftlich fundierte Ansätze (Nudging, Gamification, Verhaltensökonomie)

  • starke Kommunikationskompetenzen & Erfahrung im Pitching

  • internationale Perspektive + lokaler Berlin-Bezug

  • echte intrinsische Motivation, und Leidenschaft urbane Räume lebenswerter zu machen

Unser Ziel ist es, Lösungen zu entwickeln, die messbare ökologische Wirkung erzeugen und gleichzeitig leicht verständlich, spielerisch und alltagstauglich sind. Mit CigCyc möchten wir zeigen, dass städtische Herausforderungen nicht immer große Eingriffe brauchen, sondern intelligente, verhaltensbasierte Innovationen, die Menschen aktiv einbeziehen und Gewohnheiten ohne Unbequemlichkeit aufbrechen.

Kurzbeschreibung der Lösung (max. 1500 Wörter)

Leitidee

Ein modernes Abfall- und Ressourcenmanagement kann nur funktionieren, wenn auch die kleinsten, aber massenhaft auftretenden Abfälle adressiert werden. Dazu zählen vor allem Zigarettenstummel, die häufigste Form von Kunststoffabfall weltweit. Jährlich gelangen ca. 4,5 Billionen Stummel in die Umwelt.

CigCyc ist eine verhaltensbasierte, digitale und niedrigschwellige Lösung zur Reduzierung von Zigarettenabfällen (Cigarette Butts) im öffentlichen Raum. Unsere Leitidee besteht darin, Raucher:innen aktiv, spielerisch und anreizbasiert dazu zu motivieren, ihre Zigaretten fachgerecht zu entsorgen. Statt auf Strafen oder moralische Appelle zu setzen, nutzt CigCyc positive Verstärkung, Nudging und Gamification, damit nachhaltiges Verhalten intuitiv, attraktiv und selbstverständlich wird. Wir arbeiten aktiv mit den Interessen der Raucher:innen und reden nicht von oben herab.

Die Kernvision lautet: „Saubere Städte durch positive Interaktion statt Sanktionen.“
CigCyc macht den Moment der Entsorgung nicht zu einer lästigen Pflicht, sondern zu einer kleinen spielerischen, sozialen und digitalen Handlung, die sich gut anfühlt: wie ein kleiner Dopaminmoment.

Kurzbeschreibung der Lösung (zur Validierung s. IW-Policy Paper)

CigCyc kombiniert vier Komponenten zu einer skalierbaren städtischen Mikroinfrastruktur:

1) Gamification & lokale Ökosysteme: Gemeinsam erzeugen SNOs und App ein spielerisches Belohnungssystem:

  • Stadtteil-Challenges

  • Interaktive Polls

  • Belohnungen (Rabatte, Kaffee-Gutscheine)

  • Echtzeit-"Cleaner Score" im Stadtraum

2) Upcycling: Langfristig werden gesammelte Zigarettenstummel

  • sortiert

  • dekontaminiert

  • in neue, toxinfreie recycelte Materialien umgewandelt

→ Beitrag zur Kreislaufwirtschaft + sichtbare Impact-Daten

So funktioniert das System (für Nutzer:innen):

  1. Zigarette ausgedrückt → Entscheidung zwischen Option A oder B (Micro-Poll)

  2. SNO erkennt die Aktion/das Objekt

  3. Nutzer:in erhält positive Rückmeldung (z.B. Licht, Sound, Animation)

  4. Optionale App-Punkte und Rewards (Verbindung und Identifikation über QR-Code oder NFC)

  5. Teilnahme an Challenges, Badges, Levels

  6. Punkte einlösen für Gutscheine, Rabatte oder Anreize (z.B. "einen Baum pflanzen")

→ Ein Verhalten, das bisher automatisiert und unbewusst erfolgt, wird spielerisch umgelenkt.

Besonderheit und Neuartigkeit (s. auch Lean Canvas, Pitch Deck & IW-Policy Paper)

3) Verhaltensbasierter Fokus statt Infrastrukturzwang: Der Gewohnheitsmoment („Ich bin fertig mit Rauchen → Wegwerfen“) dauert unter 2 Sekunden und ist hoch automatisiert.
Bisherige Lösungen setzen falsch an:

  • mehr Mülleimer → ignoriert die Habit-Schleife

  • Strafen → repressiv, erzeugt Vermeidungsverhalten

  • Kampagnen → wirken nicht im Moment

CigCyc adressiert den psychologischen Moment und nicht das moralische Problem.

4) Hybrid aus Mini-Interaktionen + digitaler Ebene: Die Verbindung aus haptischer Interaktion im Stadtraum und digitalen Rewards macht CigCyc einzigartig.

5) Nudging + Gamification + lokaler Mehrwert
Wir integrieren Erkenntnisse aus der Verhaltensökonomie, dem IW-Policy Paper zu Green Nudging (s. Anhang), Gamification-Studien und urbanem Littering-Research. Wir sind damit die erste Lösung, die

  • den Habit Loop bricht

  • positive Verankerung statt Strafe nutzt

  • Verhalten im Stadtraum konkret im Mikro-Moment beeinflusst

  • sowohl physisch als auch digital wirkt

  • soziale Normen stärkt

6) Niederschwellige, skalierbare kosteneffiziente Infrastruktur: Unsere SNOs sind bewusst klein, energiesparend, modular und überall installierbar.

7) Soziales Momentum statt einer Einzelmaßnahme: CigCyc erzeugt lokale Communities: durch Challenges, Events, Teams, Saisonalitäten (Sommer, Festivals, EM, Weihnachtsmärkte).

  • Das System lebt nicht nur von Technik, sondern von sozialer Dynamik.

Entwicklungsstand

  • Problem-Validierung abgeschlossen (Gespräche, Beobachtung, Research)

  • Bedürfnisvalidierung u.a. durch Lean Startup Sprint (HWR Berlin/SIB)

  • technische Machbarkeitsanalyse durchgeführt

  • funktionale Konzepte der SNOs erstellt

  • Pilotorte identifiziert

  • potenzielle Upcycling-Partner recherchiert

Belebung des Standorts/Mehrwert für die Stadt

  • Vermeidung von toxischen Abfällen: Sauberkeit/Sicherheit der Stadt, Wasserwege & Luft sowie Gesundheitsaspekte für Menschen und Tiere

  • Reduktion von Reinigungskosten

  • messbare Daten zu Abfallströmen

  • Entlastung an Hotspots

  • sichtbar verbesserte Aufenthaltsqualität

  • positiver sozialer Eindruck (Progressive City Image)

  • Echtzeit-Reporting & Dashboard

  • ökologische Bildung durch Micro-Learnings

Wirkung der Lösung

CigCyc leistet einen messbaren Beitrag zu einer saubereren, gesünderen und lebenswerteren Stadt. Unsere Lösung adressiert ein urbanes Problem, das bislang kaum wirksam gelöst wurde: Zigarettenstummel sind der häufigste Einwegabfall im öffentlichen Raum, enthalten tausende Schadstoffe und verursachen erhebliche Reinigungs- und Entsorgungskosten. CigCyc setzt hier an, indem es den entscheidenden Zwei-Sekunden-Moment der Entsorgung spielerisch und positiv beeinflusst statt auf Strafen, Verbote oder moralische Appelle zu setzen.

Ökologische Wirkung

Zigarettenstummel sind die weltweit häufigsten Abfälle m öffentlichen Raum: hochtoxisch, persistent und schwer zu reinigen. Ein Zigarettenfilter enthält über 7.000 Chemikalien, darunter Nikotin, Arsen, Blei, Chrom, Kupfer, Cadmium und polyaromatische Kohlenwasserstoffe. Ein einzelner Stummel kann bis zu 2-50l Wasser verunreinigen, sodass Wasserorganismen geschädigt werden. Dabei zählt auch die indirekte Verunreinigung z.B. beim Abfließen von Regenwasser. Allein an deutschen Küsten wurden 2023 über 118.000 Stummel gesammelt. Jeder eingesammelte Stummel verhindert das Auswaschen hochtoxischer Stoffe in Boden und Gewässer.

Durch CigCyc entsteht erstmals skalierbarer Impact:

  • In Berlin sind 15-20 Mio. jährlich gesammelte und recycelte Stummel realistisch

  • In einer Stadt mit 250.000 Einwohnern: 5-10 Mio. pro Jahr

Durch digitale Erweiterungen und langfristig geplantes Upcycling trägt CigCyc zusätzlich zur Kreislaufwirtschaft bei und schafft ökologische Mehrwerte über die reine Sammlung hinaus.

Ökonomische Vorteile

Die Entfernung eines einzelnen Zigarettenstummels kostet Kommunen 4-10 Cent (Arbeitszeit, Reinigung, Entsorgung, Infrastruktur). Hotspot-Reinigung sind deutlich teurer. In Deutschland machen Straßenreinigung und Abfallentsorgung 26,3 % der kommunalen Abfallbudgets aus. Jeder vermiedene Stummel spart Kommunen Reinigungskosten.

Durch anonymisierte Nutzungsdaten, etwa zu Interaktionsfrequenzen, Standorten oder Tageszeiten, erhalten Städte erstmals präzise Einblicke in Abfallströme und Wirkung von Interventionen. Damit können Strategien für Stadtsauberkeit sowie Reinigungsfrequenzen datenbasiert und effizient gestaltet werden. Gleichzeitig stärkt CigCyc die lokale Wirtschaft: Belohnungen können bei Berliner Geschäften, Kulturbetrieben oder Mobilitätsanbietern eingelöst werden und fördern so regionale Wertschöpfung. Die Ballot Bins bieten außerdem zusätzliche Nutzflächen für Branding oder (lokale) Kampagnen. Direkter wirtschaftlicher Nutzen entsteht außerdem durch die verbesserte Aufenthaltsqualität der Standorte.

Soziale Wirkung

CigCyc schafft neue Interaktionsangebote im öffentlichen Raum. Die Ballot-Bins erzeugen spielerische Mikro-Begegnungen („Was hast du gewählt?“) und machen Nachhaltigkeit sichtbar, humorvoll und alltagsnah. Themen können standortbezogen gewählt werden und so Kulturorte, Vereine, Quartiere oder lokale Initiativen einbeziehen. Dadurch entstehen lebendige, aktivierende Stadträume, die Identität stiften und soziale Teilhabe fördern. Die optionale App ermöglicht zudem Kiez-Challenges, gemeinschaftliche Aktionen und Belohnungen bei lokalen Partnern. Nachhaltiges Verhalten wird so Teil eines kollektiven Erlebnisses. Es bietet außerdem ein hohes Potential für Viralität auf Social Media.

Belebung des Standorts

Durch standortangepasste Fragen, Trends und saisonale Kampagnen entsteht ein lebendiger Stadtraum, der humorvoll, modern und bürgernah wirkt. CigCyc erhöht Aufenthaltsqualität, stärkt lokale Identität und macht nachhaltiges Verhalten einfach, attraktiv und gemeinschaftlich. Das Community-Gefühl wird durch Challenges gestärkt und bietet Potential für Social Media Content. Menschen bleiben stehen, schmunzeln, interagieren und nehmen ihren Stadtraum bewusster wahr. Gleichzeitig verbessert sich die Sicherheit und Sauberkeit des Standorts erheblich.

Integration in den Ort

Die Lösung fügt sich nahtlos in den Stadtraum ein, insbesondere durch die zielgerichtete Adressierung von Nutzer:innen. Nutzer:innen interagieren spontan, ohne technische Hürden: Zigaretten einwerfen, Fragen beantworten, Feedback/Punkte erhalten. Deutliche Wirkung ist bereits bei wenigen installierten Punkten erreichbar.

Als Reallabor eignet sich CigCyc ideal, da es sichtbare Soforteffekte, hohe Nutzer:innenbeteiligung und ein skalierbares, ressourcenschonendes Setup bietet.

Finanzierungs- und Realisierungsperspektiven

Aktuell befinden wir uns in einer frühen Validierungs- und Konzeptionsphase. Bisher liegen keine externen Finanzierungsoptionen, Fördermittel oder materiellen Ressourcen vor. Stattdessen haben wir bislang vor allem eigene Mittel, Zeit und fachliche Arbeit investiert, um die technische Grundlage sowie erste Gestaltungs- und Funktionsanforderungen für unser MVP (bestehend aus der ButtBank und einem ersten App-Demonstrator) zu entwickeln. Dieser Prozess ist noch im Aufbau.

Zur Vorbereitung der nächsten Schritte nutzen wir kostenfreie Startup-Programme, Workshops und Netzwerke, um unser Verständnis für technische Umsetzung, Partnerschaften, Geschäftsmodelle und regulatorische Rahmenbedingungen zu schärfen und gleichzeitig unser Gründerteam strategisch zu erweitern (z.B. Impact Hub Berlin, Social Impact Award, Startup Incubator Berlin/HWR Berlin, nxt Level Accelerator, Startup Bootcamp/HTW Berlin).

Für die Realisierung planen wir ein pragmatisches, klar strukturiertes Vorgehen:

  1. Weiterentwicklung des MVP (3–4 Monate)
    Fertigstellung eines funktionsfähigen physischen Prototyps inkl. Basissensorik sowie eines klickbaren bzw. testbaren App-Modells.

  2. Pilotphase im öffentlichen Raum (4–6 Monate)
    Installation einzelner ButtBanks im Straßenraum der Fasanenstraße, begleitet durch Nutzerfeedback, Monitoring und iteratives Design.

  3. Skalierungs- und Partnerschaftsphase (ab Monat 12)


    Kooperationen mit Betrieben, Veranstaltungsorten und kommunalen Partnern, um das System in weiteren Stadtquartieren zu etablieren.

Auch wenn aktuell keine formelle Finanzierung besteht, verfügen wir über eine klare Roadmap, realistische Meilensteine und ein wachsendes Netzwerk an Unterstützern und potenziellen Partnern. Die Teilnahme an der Challenge würde uns ermöglichen, den Übergang von der konzeptionellen in die operative Phase zu beschleunigen und die Umsetzung im Reallabor unmittelbar zu starten.

Optional: Auswahl möglicher Flächen für die Umsetzung

Im Anhang ("CigCyc Verortung") ist die Verortung unserer Lösung dargestellt.

Wir verorten CigCyc an mehreren ausgewählten Hotspots innerhalb der Flächenkulisse, die sich durch hohe Fußgängerfrequenz, gemischte Nutzungsstrukturen und ein besonders ausgeprägtes Littering-Profil auszeichnen. Die gewählten Standorte kombinieren Pendlerströme, Studierende, Büroangestellte sowie Besucher:innen kultureller Einrichtungen: Gruppen, die laut Forschung zu den häufigsten Nutzer:innen des öffentlichen Raums im Zusammenhang mit Zigarettenkonsum gehören.

Begründung der Standortwahl:

Die ausgewählten Bereiche im Umfeld der IHK Berlin, der TU Berlin sowie der angrenzenden Verkehrsachsen (z. B. Ernst-Reuter-Platz) eignen sich besonders gut, weil sie:

  1. High-traffic-Zonen sind: Durch die hohe Frequenz von Studierenden, Mitarbeitenden, Passant:innen und Besuchenden entstehen hier überdurchschnittlich viele „Mikro-Entscheidungsmomente“, in denen Zigarettenstummel entweder korrekt entsorgt oder fallengelassen werden. Genau diese zwei Sekunden adressiert CigCyc.

  2. Ein hohes Potenzial für Early Adopters bieten:
    Die Umgebung zieht junge, urbane, technik-affine und umweltbewusste Menschen an: ideale Nutzer:innen für gamifizierte Interaktionen und für das Testen einer verhaltensbasierten Innovation wie CigCyc. Diese Zielgruppe reagiert besonders positiv auf Gamification, Humor und nachhaltige Mikroaktionen

  3. Raucher:innen-freundliche Strukturen aufweisen:
    Viele Orte im ausgewählten Gebiet, wie z. B. Eingänge von Hochschulgebäuden, Unternehmensstandorten oder Cafés, sind natürliche Raucherecken. Dort gibt es einen klar erkennbaren Bedarf an besserer Infrastruktur, die zugleich niedrigschwellig und attraktiv gestaltet ist.

  4. Gute Bedingungen für sichtbare Wirkung und wissenschaftliche Beobachtung bieten: Die Flächen erlauben eindeutige Vorher-Nachher-Beobachtungen, da sie klar umrissene Hotspots sind. Zudem erleichtert die räumliche Dichte das Monitoring, das Einsammeln der Stummel sowie die Analyse von Nutzungsdaten.

  5. Die Möglichkeit bieten, Fragen und Themen standortspezifisch zu personalisieren:
    CigCyc-Ballot-Bins können mit Fragen befüllt werden, die Bezug zur TU, IHK, Veranstaltungen oder aktuellen Stadt-Themen haben. Dadurch entsteht ein hoher Wiedererkennungswert, stärkere Beteiligung und eine bessere emotionale Verankerung.

  6. Eine Win-win-Situation für Standortpartner:innen schaffen:
    Die Standorte profitieren von sichtbarer Sauberkeit, geringeren Reinigungskosten, verbesserter Aufenthaltsqualität und einer innovativen, imagebildenden Maßnahme, die modern, spielerisch und niedrigschwellig ist.

Chancen für die Lösung:
Die Nähe zu Bildungs- und Innovationsinstitutionen, stark frequentierten Verkehrsachsen und kultur-/freizeitorientierten Bereichen bietet optimale Bedingungen für ein Reallabor. CigCyc kann hier sowohl ökologische Wirkung entfalten als auch soziale Interaktion fördern und gleichzeitig wertvolle Daten für Städte, Unternehmen und Forschung liefern. Der Ort vereint sehr stark, wofür CigCycs Infrastruktur steht.

Challenge
Abfall- und Ressourcenmanagement
Lösungsgeber
CigCyc
Anhänge
JPG
Verortung cigcyc
PDF
Cigcyc lean canvas
PDF
Cigcyc pitch deck 30.11.2025
PDF
Iw policy paper 2023 green nudging
KOINNOvationsplatz
Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin
Der KOINNOvationsplatz orientiert sich an dem Konzept der www.ioeb-innovationsplattform.at der staatlichen IÖB-Initiative (www.ioeb.at) in Österreich.
Illustrationen: „Flat Line Illustrations“ copyright PureSolution via Creative Market
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