
foom - eine innovative Lösung für organischen Abfall
Wir sind foom, ein Berliner Deep-Tech-Startup, das alle Arten organischer Abfälle in nur 2 Tagen direkt vor Ort in hochwertigen Dünger verwandelt – vollautomatisch, geruchsfrei und mit 80% weniger CO2-Emissionen als konventionelle Entsorgungswege. Unsere Mission: aus einem der größten Umweltprobleme der Städte eine lokale Ressource machen.
Was wir tun:
Unsere dezentrale Technologie kombiniert Bioverfahrenstechnik, modularen Anlagenbau und IoT/KI-basierte Prozesssteuerung. Dadurch entsteht ein kompakter Plug-and-play-Container, der Bioabfälle dort verwertet, wo sie entstehen: in Hotels, Cateringküchen, Veranstaltungsorten, Stadtquartieren – und künftig auch im öffentlichen Raum.
Wer wir sind:
Wir sind ein interdisziplinäres Gründerteam aus Technologie, Wissenschaft und Unternehmertum:
Dr. Anike von Gagern und Dr. Kathrin Weiß, Gründerinen und Geschäftsführerinnen, erfahrene Unternehmerinnen (Skalierung eines E-Commerce-Unternehmens auf 50 Mio. EUR Umsatz), frühere McKinsey-Beraterinnen
Unterstützt von Marion Longis, promovierte Bioverfahrenstechnikerin und Expertin für innovative Abfallvalorisierung, Paolo Secchi, CTO, seit über 15 Jahren skaliert er Tech-Infrastrukturen für Startups und Scale-Ups, Ljubo Tomasovic, Daten-Ingenieur und -Architekt
Was uns auszeichnet:
Tief verankerte Berliner Start-up-DNA: Wir erforschen, entwickeln und testen in Berlin – und möchten unsere Technologie im urbanen Raum sichtbar machen.
SPRIN-D-Förderung: Wir werden von der Bundesagentur für Sprunginnovationen gefördert. Sie sehen ein bahnbrechendes Potenzial in unserer Lösung.
Real-Life-Erprobung: Unser Prototyp läuft seit 2 Jahren im Dauerbetrieb, liefert reale Daten und zeigt, dass dezentrale Abfallverarbeitung funktioniert.
Skalierbarkeit für Städte: Unsere Container können im öffentlichen Raum, in Quartieren, an Flughäfen und vielen weiteren Orten eingesetzt werden – überall dort, wo organische Abfälle anfallen und Transportwege vermieden werden sollen.
Impact als Kern: Jede foom-Installation spart signifikant CO₂-Emissionen, Verkehrswege, Lärm, Gerüche und Kosten – und erzeugt zugleich eine wertvolle Ressource für urbane Grünflächen und Bodenverbesserung.
Warum wir für das Reallabor geeignet sind:
Wir bringen fundierte wissenschaftliche Expertise, industrielle Umsetzungsfähigkeit und unternehmerische Erfahrung in der Skalierung neuer Technologien zusammen. Gleichzeitig verfügen wir über die nötige Agilität, Schnelligkeit und Innovationskraft, um in einem Reallabor pragmatisch, sichtbar und wirkungsvoll zu arbeiten.
Mit foom möchten wir zeigen, wie die Stadt der Zukunft organische Abfälle nicht mehr wegfährt, sondern vor Ort in Wert verwandelt.
Leitidee
foom denkt eine zentrale urbane Herausforderung neu: Organische Abfälle werden nicht mehr abtransportiert, sondern direkt vor Ort in Wert verwandelt. Unsere Technologie verarbeitet Bioabfälle innerhalb von 2 Tagen zu hochwertigem Dünger, der im Stadtraum eingesetzt werden kann und Böden sowie Klima stärkt. Damit entsteht ein radikal pragmatischer Ansatz für lokale Kreislaufwirtschaft: Abfall wird sichtbar zur Ressource, Transportwege und Emissionen sinken, und die Stadt gewinnt an Resilienz.
1. Innovationsgrad
foom kombiniert Technologien, die in dieser Form noch nie im öffentlichen Raum eingesetzt wurden.
a) Dezentralisierung: Statt Bioabfälle in periphere Anlagen zu fahren, erfolgt die Verarbeitung dort, wo sie entstehen – ohne Transport oder Vorbehandlung.
b) Geschwindigkeit: Die Umwandlung dauert nur 48 Stunden und setzt einen neuen Effizienzstandard.
c) Biologie × Mechanik × KI: Ein optimierter Mikrobenmix, ein innovativer Bio-Reaktor und eine IoT-/KI-Steuerung machen den Prozess schnell, sicher und transparent.
d) Urban-kompatibel: Der Container ist kompakt, geruchsarm, leise, modular und optisch gestaltbar – die erste Bioabfall-Lösung, die aktiv im öffentlichen Raum betrieben werden kann.
2. Umsetzbarkeit / Anwendbarkeit / Relevanz
foom ist sofort im Reallabor einsetzbar und zugleich relevant für die Stadtplanung von morgen.
a) Entwicklungsstand – TRL 5–6: Prototyp vorhanden, Prozessparameter und Sensorik validiert, Mikrobenmix definiert, digitale Steuerung funktionsfähig. Stabil genug für reale Nutzung, offen genug für Weiterentwicklung.
b) Einsatz im Stadtraum: Der Container benötigt nur 15–20 m² und einen Stromanschluss und kann problemlos neben dem Ludwig-Erhard-Haus betrieben werden.
c) Relevanz für Berlin: Die Lösung ist leicht auf andere Straßen und Plätze übertragbar. Sie bespielt die 100 m aktiv und schafft einen neuen Service: die lokale Umwandlung von Bioabfall in Wert – sichtbar, nutzbar und zukunftsorientiert.
3. Nutzerfreundlichkeit
foom wurde bewusst einfach gestaltet.
a) Für Betreiber:innen: intuitive Befüllung, vollautomatischer Prozess, Touch-Steuerung, KI-Optimierung, sofort nutzbarer Output.
b) Für Bürger:innen: Infotafeln, Live-Daten per QR-Code, visualisierte Einblicke und eine direkte Verbindung zwischen Abfall und urbanem Grün. Die intuitive Bedienbarkeit sorgt für schnelle Akzeptanz.
4. Nachhaltigkeit – Ökologische Aspekte
Die ökologische Wirkung ist zentral: foom verbessert den CO₂-Fußabdruck der Bioabfallbehandlung um bis zu 80 %.
a) Emissionsreduktion: kein Transport, emissionsarmer Prozess, Vermeidung von Methan.
b) Stärkung urbaner Böden: Der erzeugte Dünger ist nährstoffreich, stabil und sofort einsetzbar, verbessert Bodenstruktur, Wasserhaltefähigkeit und Resilienz.
c) Lokale Kreisläufe: Nährstoffe bleiben im Quartier – ein bisher fehlender städtischer Kreislauf entsteht.
5. Soziale Aspekte
foom ist Technologie, Lernort und Beteiligungsraum zugleich.
a) Sichtbarkeit & Beteiligung: Fördert Neugier, Austausch, niedrigschwelligen Klimaschutz und Angebote wie Workshops oder Citizen Science.
b) Stärkung des Quartiers: Der Container wird zum Treffpunkt, Lernort und Ressourcengeber für Urban Gardening.
c) Neue Wertschätzung: Bürger:innen erleben direkt, dass Abfall wertvoll ist und Klima- sowie Ressourcenschutz Teil des Alltags sein kann.
6. Umsetzung im Reallabor
Phase 1 – Installation: Aufstellung im öffentlichen Raum, Einrichtung eines Informationsbereichs und visualisierter Datenflächen.
Phase 2 – Betrieb: Verarbeitung realer Abfälle aus dem Quartier sowie öffentliche Führungen.
Phase 3 – Skalierung: Nutzung des erzeugten Düngers im Quartier, Evaluation der Effekte, Entwicklung eines Skalierungsmodells und Empfehlungen für die Verwaltung.
7. Beitrag zur Stärkung des Standorts
foom macht den öffentlichen Raum zu einem Ort gelebter Innovation und verbindet Technologie, ökologische Transformation und Teilhabe – nicht im Labor, sondern direkt bei den Menschen. Ein Standort mit foom wird lebendiger, grüner, identitätsstiftender und sichtbar Teil eines zukunftsfähigen Berlin.
Weiterführende Informationen
a) Pitchdeck: Siehe geschützte Informationen
b) Website: https://www.foom.de/de
foom schafft im öffentlichen Raum einen völlig neuen Nutzungstyp: einen aktiven Kreislauf-Hub, der Abfallverarbeitung, Klimaschutz und urbane Teilhabe miteinander verbindet. Der Container wirkt damit nicht nur technologisch, sondern auch räumlich und sozial — er gestaltet den Ort und erzeugt Angebote, die es zuvor nicht gab.
1. Beitrag für die Stadtgesellschaft
Mit foom entsteht ein Ort, der unmittelbar zeigt, wie Kreislaufwirtschaft im Alltag funktionieren kann. Passant:innen sehen live, wie aus Bioabfällen ein lokaler Wert entsteht, und erleben einen Prozess, der sonst verborgen bleibt. Dadurch entsteht ein neues Verständnis für Ressourcen, Klima und lokale Produktion. Gleichzeitig wird der Standort zu einem Anziehungspunkt für Schulen, Initiativen, Nachbarschaften und Besuchergruppen. foom stärkt damit die Wissensvermittlung, schafft Transparenz und fördert das Gefühl, dass urbane Transformation aktiv gestaltbar ist.
2. Gestaltung des Raums & neue Angebote
Die Lösung fügt sich funktional in den Stadtraum ein, schafft aber gleichzeitig neue Formen der Nutzung:
Informationsflächen und Live-Daten ermöglichen Interaktion im Vorbeigehen.
Workshops, Führungen und thematische Aktionen machen den Ort zu einem öffentlichen Lern- und Experimentierraum.
Das erzeugte Produkt – ein stabiler, sicherer Dünger – wird vor Ort im Quartier eingesetzt, wodurch der Ort eine sichtbare, materielle Rückkopplung erhält: Was hier verarbeitet wird, kehrt als verbesserte Bodenqualität zurück.
Damit entsteht ein urbaner Prozesskreislauf, der den Raum inhaltlich auflädt und ihn stärker mit der lokalen Gemeinschaft verbindet.
3. Nutzen und Mehrwert für Unternehmen & städtische Infrastruktur
Für Unternehmen im Umfeld – Gastronomie, Kantinen, Hotels, Veranstaltungsorte – schafft foom eine greifbare, kosteneffiziente und nachhaltige Möglichkeit, ihre Bioabfälle lokal zu behandeln. Sie profitieren unmittelbar von:
reduzierten Entsorgungskosten,
einer niedrigschwelligen Zugangsmöglichkeit zu klimafreundlicher Abfallverarbeitung,
einer sichtbaren Nachhaltigkeitswirkung,
der Möglichkeit, Teil eines Pilotprojekts im Innovationsraum Berlin zu sein.
Für die städtische Infrastruktur bedeutet der Einsatz:
weniger Transportaufkommen,
Entlastung bestehender Sammelsysteme,
eine testbare Blaupause für dezentrale Abfallpunkte in der Stadtentwicklung.
foom trägt damit direkt zur „Stadt der kurzen Wege“ und zur Reduktion verkehrsbedingter Emissionen bei.
4. Ökologische Wirkung
Die ökologische Wirkung zeigt sich auf mehreren Ebenen:
Durch Wegfall von Transporten und Zwischenlagerung sinken Emissionen unmittelbar.
Der schnelle, kontrollierte Prozess verhindert Methanbildung.
Der entstandene Dünger stärkt urbane Böden und erhöht dadurch ihre Fähigkeit, Wasser zu speichern, Hitze zu dämpfen und Baumbestände zu stabilisieren.
Das Quartier erhält einen echten lokalen Kreislauf: Nährstoffe bleiben vor Ort.
Die Lösung ist damit nicht nur emissionsarm, sondern auch ein konkreter Beitrag zur Klimaanpassung in dicht bebauten Stadtbereichen.
5. Soziale Wirkung
Der Standort wird zu einem Ort der Begegnung, des Lernens und der gemeinsamen Verantwortung. Durch Interaktion, Transparenz und niedrigschwellige Angebote entsteht ein Raum, der Menschen verbindet — unabhängig von Alter, Herkunft oder Fachwissen. Urban-Gardening-Initiativen, Nachbarschaften, Schulklassen und Besuchergruppen erhalten einen neuen Bezugspunkt im Quartier. foom zeigt, dass nachhaltige Stadtentwicklung nicht abstrakt ist, sondern konkret und für alle zugänglich.
6. Ökonomische Wirkung
Die Lösung stärkt lokale wirtschaftliche Strukturen, indem sie:
Entsorgungskosten senkt,
lokale Wertschöpfung fördert (Dünger statt Entsorgung),
den Aufwand externer Logistik reduziert,
Skaleneffekte für Nachbarschaften und Quartiere ermöglicht.
Zudem schafft foom eine neue Kategorie urbaner Infrastruktur: dezentrale Bioabfallverarbeitung, die — wenn skaliert — erhebliche Einsparungen im kommunalen Abfallmanagement ermöglicht.
7. Belebung und Vielfalt im Stadtraum
Die Installation macht den Ort lebendiger, da sie täglich genutzt, besucht, beobachtet und diskutiert wird. Der Standort wird sichtbarer Teil eines experimentellen, innovativen Stadtquartiers. foom schafft Vielfalt im Sinne neuer Nutzungen (Lernraum, Kreislaufpunkt, Interaktionsfläche), neuer Akteure (Schulen, Initiativen, Unternehmen) und neuer Routinen (lokale Abfall- und Ressourcenkreisläufe).
8. Integration & Interaktion
Der Container wird so platziert, dass er sowohl funktional als auch einladend wirkt. Menschen können stehen bleiben, sich informieren, Live-Daten abrufen oder Führungen besuchen. Gewerbe kann unkompliziert anliefern. Das erzeugte Produkt findet seinen Weg zurück ins Quartier — ein klar sichtbarer Kreislauf, der im Stadtraum erlebbar wird.
Wir planen in Q2/26 unseren ersten Pilotcontainer zu launchen. Die Finanzierung für diesen haben wir bereits unterschrieben und arbeiten gerade an der Finanzierung des zweiten Pilotcontainers (der idealerweise in Q3/26 gelauncht wird). Es wäre fantatstisch, wenn dieser zweite Container auf der Testfläche der Challenge umgesetzt werden würde. Insbesondere da der erste Container nach Bremen geht, fänden wir es als Berliner Startup toll, wenn der zweite Container in Berlin stehen würde.
Bisher haben wir beide Gründerinnen die Produktentwicklung komplett selbst finanziert. Der Launch der Pilotconatiner wird finanziell unterstützt von der IBB Berlin, der SPRIN-D (Bundesagentur für Sprunginnovationen) und privaten Business Angels.
Wir schlagen einen Standort auf den IHK-Areal vor, da der Container etwa 6m lang und 2,4 m breit ist und dies auf dem Bürgersteig der Fasanstr. vermutlich zu viel Platz einnehmen würde. Des Weiteren erscheint uns die Ecke zur Hardenbergstr geeignet, da der Container hier von vielen Seiten gesehen werden kann und einfach zugänglich gemacht werden kann.


