
Einsatz innovativer Zusatzmittel für Lehmbaustoffe
Die INNOVATIV LEHM GmbH ist das erste Unternehmen, welches sich auf innovative und biologische Zusatzmittel zur Optimierung von Lehmbaustoffen spezialisiert hat. Unsere patentierten Zusatzmittel ermöglichen eine Steigerung der Tragfähigkeit.
Zusätzlich umfasst unsere Expertise die Formulierung von Lehmrezepturen für verschiedene Bauanwendungen, Fertigungsprozesse, Qualitätskontrolle und die Beratung zu bauphysikalischen Eigenschaften im Lehmbau sowie Nachhaltigkeitsbewertungen.
Kooperationen mit der HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen, der Walter Rysse GmbH & Co. KG., der Mäntler Fußbodenaufbau GmbH und der Firma RENNER bringen zusätzliche Unterstützung und Knowhow im innovativen industriellen Lehmbau.
Unsere Planung bezieht sich auf schon vorhandene Voruntersuchungen zum Thema und kombinieren Vorwissen und Innovation.
Ausführliche Infos zu möglichen Anwendungen und weiteren Infos hier: Home
Unsere Einreichung startet schon im Bereich Baugrund, die Grundlage für jedes Gebäude. Die anstehenden Rohstoffe können so im Bauprojekt verwendet werden und verringern Transportkosten und den CO2-Ausstoß.
Die Nutzung von schon vorhandener Voruntersuchungen reduziert ebenfalls Kosten für Planung und Ausführung.
Die Nutzung von mehrfach einsetzbaren Stahlbaumaterialien reduziert den CO2-Ausstoß, die Baukosten und sorgt für eine sichere Positionierung der Bauteile.
Benötigte Lehmmaterialien können in BigBags geliefert und so per Hubwagen auf der Baustelle zum Einsatzort transportiert werden.
Die nachfolgende Idee orientiert sich an der schon durchgeführten Voruntersuchung
„KAPPENDECKE 2.0 LEHM STATT ZIEGEL – STAMPFLEHMBÖGEN FÜR GESCHOSSDECKEN“ mit der Fördernummer AZ 37794/01 der Hochschule für Technik Stuttgart.
Die Schalung der angedachten Gewölbeform wird zunächst aufrecht (siehe PDF) positioniert. Im linken und rechten Randbereich werden die Zugaufnahmeplatten mit aufgeschweißtem Gewinde in die vorgesehenen Bereiche eingelegt. Im Anschluss werden die trennbaren Transport-Zugbinder und die Transportösen durch vorgesehene Bohrungen in der Schalung eingebaut und leicht vorgespannt.
Ist die Schalung vorbereitet, kann mit dem Stampfprozess in dünnen Lagen begonnen werden. Ist der Stampfprozess abgeschlossen, wird die Schalung um 90° geneigt und das Bauteil ausgeschalt. Für den sicheren Transport an die angedachte Bauteilposition ist ein Transportrahmen (siehe PDF im geschützten Anhang) in Stahlbauweise nötig, um unnötige Krafteinwirkungen zu vermeiden. In der aufgeschweißten schrägen Stahlkonsole sind Bohrungen vorzusehen, wo die Zugaufnahmeplatten mit aufgeschweißtem Gewinde verankert und ausgerichtet werden können. Der vorgesehene Lehmmörtel ist daher nicht nötig, da durch den Stampfprozess das Bauteil exakt an die Zugaufnahmeplatten angepasst sind und sich die Last gleichmäßig verteilt.
Ist das Bauteil an seiner Endposition, können die Transport-Zugbinder sowie die Ösen ausgebaut und in der nächsten Schalung verwendet werden. Die Zugaufnahmeplatten verbleiben in der Konstruktion. Nach dem Trocknungsprozess können vorhandene Löcher und Fugen verputzt werden.


