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Lösung

Feierabendparken Hamburg - Digitale Mehrfachnutzung von städtischen Parkflächen

Yasotharan Pakasathanan
Mehrwert

Mit Feierabendparken Hamburg ermöglicht ampido die strukturierte, rechtssichere und vollständig digitale Mehrfachnutzung bestehender städtischer und privater Parkflächen (z. B. Supermärkte, Büroimmobilien, Wohnanlagen) außerhalb ihrer Hauptnutzungszeiten – insbesondere abends, nachts und am Wochenende.

Ziel ist, den Parkdruck im öffentlichen Raum messbar zu reduzieren, ohne Neubau, ohne Versiegelung und ohne bauliche Eingriffe. Die Lösung ist in anderen Städten wie Köln und Düsseldorf praxiserprobt, skalierbar und kurzfristig pilotierbar. Für Hamburg schlagen wir eine 12-monatige Pilotphase mit ausgewählten Standorten vor.

1) Betriebsmodell (Funktionen, Dauer, Hypothesen)

Betriebsmodell: ampido akquiriert und betreibt (gemeinsam mit Eigentümer:innen und der Stadt) definierte Stellplatzkontingente in klaren Zeitfenstern („Feierabend/Nacht/Wochenende“) inklusive digitaler Buchung, Zugang, Abrechnung, Monitoring und Support.


Dauer: 12 Monate (Setup, Go-Live, Test/Skalierung, Evaluation).


Zentrale Hypothesen:
H1: Verlässliche Reservierbarkeit reduziert Suchverkehr und illegalen Parkdruck im Quartier.
H2: Akzeptanz steigt, wenn Nutzung klar kommuniziert, beschildert und digital einfach ist.
H3: Mehrfachnutzung ist wirtschaftlich tragfähig, wenn technische Komponenten modular je Standort gewählt werden.

2) Technische Architektur

Architektur (modular):
Nutzer:in (Web-App/App) → Buchung & Payment → ampido Cloud-Plattform (Standorte, Zeitfenster, Preise, Buchungen, Reporting) → Zugangskontrolle je Standort:

  • Kennzeichenerkennung (ANPR) oder

  • Schranken-/Toransteuerung oder

  • digitale Freischaltung/Whitelist


Schnittstellen (APIs): Integration in bestehende Zugangssysteme, Parkraumbewirtschaftung, Kontroll- und Reportingprozesse. Bestehende Hardware (Schranken/Tore/Kameras) kann – wo möglich – weitergenutzt werden.

3) Zeitplanung (Meilensteine)

Monat 1–2: Quartierauswahl, Standortscreening (privat + ggf. städtische Liegenschaften), Abstimmung Stadt/Eigentümer:innen, technische Vorbereitung, Beschilderungs- und Kommunikationspaket.
Monat 3–4: Inbetriebnahme erster Standorte, Soft-Launch, Monitoring, Anpassungen.
Monat 5–10: Skalierung auf weitere Standorte, Optimierung von Preis-/Zeitfenstern, Kommunikation, Prozesse.
Monat 11–12: Evaluation, Wirkungsauswertung, Handlungsempfehlungen & Entscheidungsvorlage Rollout.

4) Nutzergewinnung & Kommunikation

  • Lokale Quartierskommunikation (z. B. Infoveranstaltungen mit Partnern vor Ort)

  • Flyer/Plakate & klare Beschilderung an Einfahrten („Feierabendparken für Anwohner:innen“)

  • Digitale Einweisung für Erstnutzer:innen, FAQ, Supportkanäle

  • Lokale Kampagnen (z. B. über Quartiersseiten, lokale Multiplikatoren)

  • Feedbackfunktion in der Anwendung (Lernschleifen)

5) KPIs

  1. Auslastung je Standort/Zeitfenster (Belegungsgrad)

  2. Anzahl Buchungen und durchschnittliche Parkdauer

  3. Anteil wiederkehrender Nutzer:innen (Retention)

  4. Regelkonformität (Überziehungen/Verstöße pro 100 Buchungen)

  5. Skalierungsrate (aktivierte Stellplätze/Standorte pro Quartal)

6) Faktoren mit Einfluss auf Aufwand & Umsetzung

  • Anzahl Stellplätze/Standorte und deren Zugangslogik

  • Hardwarebedarf (ANPR, Schranke/Tor, vorhandene Infrastruktur)

  • Komplexität der Flächen (gemischte Nutzung, sensible Bereiche, klare Stellplatzdefinition)

  • Support- und Kontrollmodell (Partner vor Ort, Eskalationsprozesse)

  • Kommunikationsintensität im Quartier und Stakeholderstruktur

7) Laufender Austausch & kontinuierliche Modellentwicklung

Wir etablieren ein regelmäßiges Steuerungsformat (z. B. zweiwöchentlicher operativer Jour fixe + monatlicher Lenkungskreis). Inhalte: KPI-Review, Nutzerfeedback, Anpassung von Zeitfenstern/Preisen/Regeln, Standortpipeline, Kommunikationsmaßnahmen, technische Themen sowie dokumentierte Entscheidungen. Ein gemeinsames Pilot-Backlog stellt Transparenz über Änderungen und Prioritäten sicher.

8) Datenschutz

Verarbeitet werden nur Daten, die für Buchung und Betrieb erforderlich sind: Kontaktdaten/Accountdaten, Buchungs- und Zahlungsinformationen, ggf. Kennzeichen für Zugang/Validierung. Zweckbindung, Datensparsamkeit, Pseudonymisierung, EU-Serverstandorte, definierte Löschfristen und transparente Nutzerinformationen sind umgesetzt. Bei Kennzeichenerkennung erfolgt die Verarbeitung nutzungsbezogen und zeitlich begrenzt (Freigabe/Validierung, Abgleich bei Nutzung).

9) Referenzen / Erfahrung

ampido ist seit über zehn Jahren auf die digitale Bewirtschaftung und Mehrfachnutzung privater Parkflächen spezialisiert und betreibt Standorte in mehreren deutschen Großstädten – inklusive Kooperationen mit Eigentümer:innen, Kommunen und Parkraumkontroll-Partnern. Die Pilotierung in Hamburg kann auf bestehenden, erprobten Prozessen und einer skalierbaren Plattform aufsetzen.

Abschluss


Wir freuen uns darauf, Feierabendparken in Hamburg gemeinsam praxisnah, datenbasiert und lösungsorientiert umzusetzen – als replizierbares Modell für eine nachhaltige, digitale Parkraumstrategie.

Challenge
Feierabendparken – Pilotierung zur Mehrfachnutzung von städtischen Parkplätzen
Lösungsgeber
ampido GmbH
KOINNOvationsplatz
Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin
Der KOINNOvationsplatz orientiert sich an dem Konzept der www.ioeb-innovationsplattform.at der staatlichen IÖB-Initiative (www.ioeb.at) in Österreich.
Illustrationen: „Flat Line Illustrations“ copyright PureSolution via Creative Market
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