eNATUREportal - Lösung für das digitale Abfallmanagement
Die Axians eWaste GmbH ist ein spezialisierter IT- und Softwareanbieter mit Sitz in Ulm (Deutschland), der sich auf digitale Lösungen für Umwelt- und Abfallmanagement konzentriert, mit klarer Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und Effizienz. Das Unternehmen gehört zur internationalen ICT-Marke Axians, die Teil des französischen Konzerns VINCI Energies ist.
Innerhalb der Axians-Gruppe agiert eWaste als Kompetenzzentrum für die Digitalisierung der Kreislaufwirtschaft und unterstützt Unternehmen, öffentliche Einrichtungen sowie Entsorgungsbetriebe dabei den steigenden regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden und gleichzeitig ihre Prozesse zu optimieren.
Das Unternehmen ist zertifiziert nach ISO 9001 und ISO 27001.
Die Lösung eNATURE von Axians eWaste ist eine modulare Softwareplattform für das ganzheitliche Umwelt-, Energie- und Abfallmanagement.
Als zentrale, integrierte Daten- und Steuerungsplattform ermöglicht eNATURE eine durchgängige Digitalisierung aller umweltrelevanten Prozesse, insbesondere im Bereich der Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeitsberichterstattung.
eNATURE ist modular aufgebaut und deckt sämtliche Bereiche des betrieblichen Umweltmanagements ab:
Abfall- und Stoffstrommanagement
Erfassung, Überwachung und Steuerung von Abfallströmen
Dokumentation von Entsorgungsprozessen (inkl. gesetzlicher Nachweise)
Verwaltung von Entsorgungsmengen, -kosten sowie Herkunft und Verbleib
Erstellung von Abfallbilanzen und Auswertungen
Entsorgungs- und Logistikprozesse
Digitale Abwicklung von Entsorgungsaufträgen und Disposition
Verwaltung von Sammelstellen, Behältern und Lagerbeständen
Integration von Logistikprozessen und externen Dienstleistern
Rechnungsprüfung und Kostenverrechnung
Umwelt-, Energie- und CO₂-Management
Erfassung von Energieverbräuchen (Strom, Wasser, Wärme, Kraftstoffe)
Zentrale Auswertung von CO₂-Emissionen und Umweltkennzahlen
Erstellung automatisierter Energie- und Nachhaltigkeitsreports
Unterstützung bei ESG- und CSR-Berichterstattung
Audits und Compliance
Planung, Durchführung und Dokumentation von internen und externen Audits
Unterstützung bei Zertifizierungen (z. B. ISO 14001, ISO 50001, EMAS)
Vollständige, revisionssichere Dokumentation aller Prozesse
Unterstützung bei der Einhaltung nationaler und internationaler Vorschriften
Reporting und Controlling
Umfangreiche Analyse- und Auswertungsmöglichkeiten
Visualisierung von Kennzahlen (Mengen, Kosten, Emissionen)
Erstellung individueller Reports und Dashboards
Grundlage für datenbasierte Entscheidungen
Besonderheiten
Webbasierte SaaS-Lösung (Cloud oder On-Premise möglich)
Modularer Aufbau mit individueller Erweiterbarkeit
Offene Schnittstellen (z. B. zu ERP-Systemen wie SAP)
Nutzung auf verschiedenen Endgeräten (Desktop, Tablet, Smartphone)
Zentrale Datenhaltung mit standortübergreifendem Zugriff
Durch Customizing exakt an unternehmensspezifische Prozesse anpassbar
Die Architektur folgt einem mehrschichtigen, skalierbaren und integrativen Ansatz, um komplexe, verteilte Unternehmensstrukturen abzubilden.
Ziel der Architektur ist die Bereitstellung einer zentralen Plattform, auf der dezentrale Datenquellen konsolidiert, verarbeitet und ausgewertet werden.
Die Lösung unterstützt sowohl:
Cloud-basierte Bereitstellung (SaaS)
als auch On-Premise-Installationen
und ermöglicht dadurch flexible Deployment-Szenarien.
Die technische Architektur basiert auf folgenden Grundprinzipien:
Modularität
Aufbau aus funktionalen Modulen (Abfallmanagement, CO₂, Energie, Audit etc.)
Erweiterbarkeit durch zusätzliche Komponenten
Individuelles Customizing je nach Kundenanforderung
Serviceorientierung & Integration
Nutzung offener Schnittstellen zur Integration in bestehende Systemlandschaften
Unterstützung von ERP-Anbindungen (z. B. SAP) und weiteren Drittsystemen
Integration von Sensorik, Waagen- und Logistiksystemen
Zentrale Datenhaltung
Konsolidierung aller Umwelt- und Entsorgungsdaten in einer zentralen Plattform
Standortsübergreifender Zugriff auf Echtzeitdaten
Einheitliche, stammdatenbasierte Datenstrukturen
Skalierbarkeit und Mehrmandantenfähigkeit
Nutzung in kleinen Organisationen bis hin zu globalen Konzernen
Unterstützung komplexer Organisationsstrukturen (Standorte, Kostenstellen, Hierarchien)
Die Architektur von eNATURE lässt sich in mehrere logische Schichten unterteilen:
Präsentationsschicht (Frontend)
Browserbasierte Benutzeroberfläche (Web-Client)
Geräteunabhängiger Zugriff (Desktop, Tablet, Smartphone)
Intuitive, prozessorientierte Benutzerführung
Datenerfassung (z. B. Abfallmeldungen)
Visualisierung von Dashboards und Reports
Steuerung von Workflows und Prozessen
Das Frontend ist darauf ausgelegt, dezentrale Datenerfassung direkt am Entstehungsort zu ermöglichen, wodurch Medienbrüche reduziert werden.
Anwendungsschicht (Business Logic Layer)
Prozesssteuerung (z. B. Entsorgungsabläufe, Auditprozesse)
Validierung und Verarbeitung von Daten
Regelbasierte Workflows (Genehmigungen, Prüfungen)
Berechnung von Kennzahlen (CO₂, Mengen, Kosten)
Diese Logik bildet die vollständige digitale Wertschöpfungskette der Entsorgung und Umweltberichterstattung ab.
Datenhaltungsschicht (Data Layer)
Zentrale Datenbankstruktur (stammdatenbasiert)
Speicherung aller Transaktions-, Bewegungs- und Stammdaten
Historisierung und revisionssichere Archivierung
Abfall-, Material- und Stoffdaten
Bewegungs- und Logistikdaten
Energie- und Emissionsdaten
Vertrags- und Rechnungsdaten
Audit- und Compliance-Daten
Die zentrale Datenbasis ermöglicht eine konsistente und nachvollziehbare Datenhaltung über alle Module hinweg.
Mit eNATURE steht eine markterprobte, technologisch ausgereifte und modular erweiterbare Plattform zur Verfügung, welche die Anforderungen eines KRITIS-nahen Umfelds erfüllt:
vollständige Digitalisierung der Stoffströme
Zentrale Datenplattform für alle Stoffströme, Abfälle und Ressourcen
Dezentrale Datenerfassung direkt am Entstehungsort (z. B. Betriebe, Anlagen)
Durchgängige Prozessabbildung von Anmeldung → Transport → Entsorgung → Nachweis → Abrechnung
Workflow-basierte Steuerung inkl. Freigaben, Prüfungen und Eskalationen
ISO-27001-konforme Architektur
Datenhoheit durch EU-Hosting
Integration bestehender HPA-Systeme ohne Systembruch
revisionssichere Dokumentation
leistungsfähige Analyse- und Reportingfunktionen
Die Lösung eignet sich daher sehr gut als zukunftssichere Plattform für ein integriertes Stoffstrom- und Entsorgungsmanagementsystem.
Die Integration von eNATURE in bestehende Systeme erfolgt in der Praxis modular und über mehrere standardisierte Wege. eNATURE ist bewusst als offene, integrierbare Plattform konzipiert – kein Inselsystem.
Offene Schnittstellen & APIs
eNATURE bietet offene Schnittstellen zu Drittsystemen
Typische angebundene Systeme:
ERP-Systeme
Wiegesysteme
Sensorik (z. B. Füllstände von Behältern)
Behälteridentifikation / IoT
ERP-Integration (z. B. zu SAP S/4HANA, Dynamics, Sage)
Datenaustausch erfolgt bidirektional, z. B.:
Stammdaten (Kostenstellen, Lieferanten, Materialien)
Entsorgungsaufträge
Kosten- und Rechnungsdaten
Ziel: keine doppelte Datenerfassung und direkte Einbindung in bestehende Geschäftsprozesse
Speziell bei SAP:
SAP‑Integrations-Know-how ist vorhanden
eNATURE kann direkt ins SAP-Umfeld eingebunden werden
Branchen-Schnittstellenstandard AvaL (Auftragsbezogene Leistungsdaten)
standardisierten Datenaustausch zwischen Entsorgern, Kunden, Transporteuren
Echtzeit-Kommunikation zwischen Systemen
Integration kann erfolgen über:
direkte AvaL-Schnittstelle im ERP
oder indirekt über das eAVALportal (Cloud-Plattform)
→ auch ohne eigene Schnittstellenentwicklung nutzbar
Integration in Axians-Ökosystem
eNATURE ist integriert mit:
eANVportal (elektronisches Abfall-Nachweisverfahren)
eTFSportal (grenzüberschreitende Abfallverbringung)
eAvaLportal (Auftragsbezogene Leistungsdaten)
weitere Module/Portale
Vorteil:
End‑to‑End-Prozesse ohne Medienbruch
z. B. von interner Abfallmeldung bis zur rechtssicheren Dokumentation
Projektteam
Für das Projektteam sind mehrere Rollen vorgesehen, für die wir auf Kundenseite ebenfalls Ansprechpartner:innen erwarten:
Steering Committee
Projektleitung
Produktmanagement/ Fachliche Ansprechpartner:innen
Generell sind verschiedene Mitarbeitende im Projekt involviert und können auch durch Vertretungen oder gleichwertige Qualifikation ersetzt werden.
Projektkommunikation
Zum Projektstart wird eine Projektleitung benannt, welche kaufmännisch und technisch verantwortlich ist. Auf jeder Seite ist mindestens ein(e) zentrale(r) Ansprechpartner:in mit benannten Vertreter:innen zu bestimmen. Zur Projektleitung gibt es auf jeder Seite ein Projektteam, welches zu Meilensteinen und Aufgaben informiert wird. Das Projektteam führt (je nach Erfordernis) wöchentliche bzw. 14-tägige Jour Fixe Termine (1h) durch, um den Projektstatus und die Aufgaben zu prüfen und zu benennen.
Es wird empfohlen eine Gruppe von Personen für organisatorische Themen zu benennen, welche sich im 2 bis 3 Monats- Rhythmus abstimmt (Steering Commitee). Aufgabe hier ist es Themen, die durch das Projektteam selbst nicht gelöst werden können, zu adressieren. Die Kommunikation zu Terminen und organisatorischen Punkten wird durch die Projektleitung durchgeführt. Protokolle, Workshopergebnisse, Handbücher, etc. können aus unserem webbasierten Kundencenter abgerufen werden. Der AG bekommt im Kundencenter einen eigenen Bereich, worüber später auch eRechnungen, eAufträge, Verträge u.v.m. ergänzend, automatisch bereitgestellt werden.
Alternativ definiert der AG eine eigene gesicherte Kommunikationsplattform. Wir versenden keine vertraulichen Dokumente per Mail, sondern bieten passwortgeschützte Downloadbereiche an. Release Notes und Roadmaps zu Produkten obliegen keiner Vertraulichkeitsstufe und werden allen Kunden zur Verfügung gestellt.
Projektablaufplan (Vorschlag)
Der Projektablaufplan basiert auf der Nutzung der vorhandenen Softwarefunktionen. Für gewünschte Anpassungen sind Zeitfenster einzuplanen, welche durch die Dauer der Softwareentwicklung bestimmt sind. Ein möglicher Ablaufplan ist als Anhang beigefügt.
Die Kosten und Kostenbestandteile sind abhängig von der konkreten Projektsituation. Im Groben unterscheiden sie sich wie folgt:
Einmalige Lizenzkosten
Nutzer- und/oder transaktionsbasiert und/oder modulbasiert
Regelmäßig wiederkehrende Kosten
SaaS-Tarifkosten
Softwarewartung und -pflege
Betriebskosten (z.B. Support, Hosting)
Dienstleistungskosten
Schnittstellenentwicklung
APP-Entwicklung
Entwicklung kundenspezifischer Erweiterungen/Funktionen
Customizing
Beratung
Projektmanagement
Im Rahmen einer möglichen Ausschreibung kann ein Demo-Zugang bereitgestellt werden. Voraussetzung für die Nutzung ist eine etwa einstündige Einweisung sowie Grundkenntnisse der Teilnehmenden in abfallwirtschaftlichen, abfallrechtlichen und abfalllogistischen Prozessen.
Screenshots, UI-Eindrücke und Architekturdiagramme befinden sich im Anhang.


