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Lösung

ContainerGrid: Neutrales Betriebssystem für digitale Stoffstrom- & Entsorgungsdokumentation

ContainerGrid
Unternehmensprofil

ContainerGrid ist das neutrale Betriebssystem für die Digitalisierung von Stoffströmen in Industrie und Infrastruktur. Vereinfacht gesagt: Lineare Lieferketten haben SAP und Oracle als Rückgrat — für die Rückführungs- und Entsorgungsseite gab es bisher kein vergleichbares System. Genau diese Lücke schließen wir.

Unsere Plattform erfasst jeden Stoffstrom-Vorgang — von der Entnahme über Transport und Verwiegung bis zur Verwertung — als lückenlosen, prüfsicheren Datensatz und verbindet dabei alle Beteiligten (Asset-Owner, Logistik, Verwerter, Behörden) auf einer gemeinsamen, neutralen Datenebene.

Heutiger Stand (Q2 2026):

  • 70+ zahlende Kunden, überwiegend Recycling- und Entsorgungsbetriebe im DACH-Raum — der Schwerpunkt liegt im Bau- und Abbruchabfall

  • 10.000+ standardisierte Materialartikel in unserer Klassifikation — ebenfalls überwiegend aus dem Bau-/Abbruchbereich (Boden, Bauschutt, mineralische Abfälle, Beton, Stahl, Metalle). Genau die Materialwelt, in der sich HPAs Hafen- und Tiefbau-Stoffströme bewegen.

  • 3.500+ verbundene Demontage- und Verwertungsstandorte

  • 1,5 Mio.+ verarbeitete Vorgänge auf der Plattform

  • Live-Anbindungen von Waagen und Wiegebrücken bei mehreren Kunden (u.a. Vista Electronic, Hitzelberger Containerdienst, BoWeCo) — Wiegedaten fließen automatisch in die Materialerfassung

  • Aktive Enterprise-Projekte: Greiner Packaging (bezahlter Live-Pilot, Industrieverpackung), Hitachi Energy (MVP, Transformatoren-Rückführung im KRITIS-nahen Energiesektor), ein italienischer Energienetzbetreiber, Cabka (LOI unterzeichnet, Paletten-Rücknahme)

Warum das für HPA zählt: Unser Kundenstamm und unsere Materialklassifikation sind heute schon zum Großteil im Bau- und Abbruchabfall verankert — also genau in der Stoffwelt der HPA (Boden, Bauschutt, mineralische Stoffe). Die EBV-spezifischen Workflows sind noch zu konfigurieren, aber die zugrundeliegende Materialdomäne ist unser Heimatfeld, kein Neuland.

Was uns unterscheidet: Wir sind neutral. Wir besitzen kein Material, betreiben keine Anlagen und konkurrieren mit keinem Beteiligten — anders als integrierte Entsorger (ALBA, Remondis). Diese Neutralität ist die Voraussetzung dafür, dass HPA, Auftragnehmer und Verwerter derselben Datenbasis vertrauen.

Team & Förderung: gegründet 2021. Aron Handreke (CEO, 5+ Jahre Kreislaufwirtschaft, ex-SAP/Miele), Dr. Burkhard Ohs (CDO, PhD Zirkuläre Lieferketten, hat €9 Mio.+ öffentliche Förderung in früheren Ventures eingeworben), Manjeet Kumar (Engineering, ex-Forto/Delivery Hero). ~€175K nicht-verwässernde Förderung (EXIST, EIT RawMaterials u.a.).

Ehrliche Einordnung: Wir bringen eine erprobte, neutrale Plattform mit — und mit dem Bau-/Abbruchabfall-Schwerpunkt unserer Kunden und Taxonomie eine direkt einschlägige Materialbasis. Die hafen- und HPA-spezifische Ausgestaltung (EBV-Workflows für Bodenmaterial, ZEDAL/eANV-Anbindung, KRITIS-Härtung) ist Konfigurations- und Co-Development-Arbeit, kein fertiges Produkt — dafür schlagen wir einen schlanken, gemeinsam entwickelten Pilot vor.

Lösungsbeschreibung

Das von HPA gesuchte System ist im Kern ein digitales, integriertes Portal zur Erfassung von Stoffströmen und zur vollständigen, revisionssicheren Entsorgungsdokumentation — eine zentrale Stelle, an der heute manuelle und fragmentierte Prozesse zusammenlaufen. Genau das bauen wir.

ContainerGrid bildet jeden Vorgang digital ab: Woher kam das Material, in welcher Qualität, wer hat es transportiert, wo wird es entsorgt oder verwertet — lückenlos und prüfsicher.

Für HPA schlagen wir als Einstieg dieses Portal mit drei Bausteinen vor:

1. Anbindung an die Asset-Management-Systeme. Wir integrieren uns in die Systeme, in denen HPA bzw. ihre Auftragnehmer Anlagen, Bau-/Rückbau- und Entsorgungsmaßnahmen verwalten. So entsteht die durchgängige Rückverfolgbarkeit von der Entnahme bis zur Entsorgung/Verwertung.

2. Backend (bei Bedarf mit Oberfläche) für Wiege- und Transportbelege. Wiegescheine, Lieferscheine und Transportdokumente werden zentral erfasst — manuell hochgeladen, per OCR ausgelesen oder automatisch von angebundenen Waagen eingespielt (bei mehreren unserer Kunden bereits live im Einsatz). Daraus entsteht die strukturierte, revisionssichere Datenbasis.

3. Onboarding und Datenanbindung der Entsorger-/Verwerter-ERP-Systeme. Wir binden die beauftragten Betriebe und ihre ERP-Systeme an, holen die relevanten Daten ab und führen sie mit der HPA-Seite zusammen. So ist der Stoffstrom über Unternehmensgrenzen hinweg durchgängig und prüfsicher dokumentiert.

Das Ergebnis ist genau das, was die Markterkundung beschreibt: durchgängige, digitale, revisionssichere Abbildung der Stoffstrom- und Entsorgungsprozesse — von der Erfassung über die Dokumentation bis zu Monitoring, Reporting und Analyse.

Phasen-Ausbau (optional, wenn das Portal steht): automatisierte EBV-/NachwV-Dokumentation für Bodenmaterialien, ZEDAL/eANV-Anbindung, Entsorgungsbeauftragung direkt aus dem System, sowie — als zirkulärer Mehrwert — die Wiederverwendung rückgewonnener Materialien (Boden, Bauschutt, Aggregate) in HPAs eigenen, grünen Baustellen. Über das Virtual Material Account lässt sich rückgewonnenes, qualitätsgeprüftes Material gezielt für HPA-eigene Bauprojekte reservieren und einbauen — der Kreislauf schließt sich innerhalb der HPA. Das ist bewusst Ausbaustufe, nicht Teil des schlanken Einstiegs.

Unsere Besonderheit: Wir verbinden alle Parteien neutral auf einer Ebene. Der Entsorger bleibt in seinem ERP, HPA bleibt in ihren Systemen — ContainerGrid ist die Schicht dazwischen, die beide verbindet und die prüfsichere Dokumentation automatisch erzeugt, statt sie manuell zusammenzusuchen.

Technische Architektur

Drei einfache Schichten:

1. Erfassung — mobile App, Web-Portal, Anbindung an Asset-Management- und ERP-Systeme (u.a. SAP) sowie an Waagen und Wiegebrücken (heute bereits produktiv bei mehreren Kunden).

2. Verarbeitung — die VMA-Engine (Virtual Material Account) prüft, klassifiziert und verknüpft jeden Vorgang; jede Aktion wird unveränderlich und revisionssicher protokolliert.

3. Ausgabe — prüfsichere Nachweise und Auswertungen sowie Schnittstellen zu nachgelagerten Systemen (z.B. ZEDAL/eANV, SAP).

Betrieb wahlweise in der EU-Cloud, On-Premise im HPA-Rechenzentrum (für KRITIS-Anforderungen) oder hybrid. Datenhaltung vollständig in der EU (DSGVO). Verschlüsselung nach Stand der Technik, EntraID-SSO, rollenbasierte Rechte und vollständiger Audit-Trail.

Ehrlich eingeordnet: Wir arbeiten nach ISO-27001-Prinzipien, sind aber noch nicht zertifiziert. Die formale Zertifizierung und eine KRITIS-Qualifikation wären Teil des gemeinsamen Pilot-Fahrplans (orientiert an BSI IT-Grundschutz, NIS2-konform aufgebaut).

Mehrwert für die HPA

Der unmittelbare Nutzen liegt in Transparenz, weniger Aufwand und prüfsicherer Dokumentation — genau das Ziel der Markterkundung.

Operativer Nutzen

  • Deutlich weniger manueller Aufwand: Belege werden automatisch erfasst und klassifiziert, statt projektweise zusammengesucht zu werden.

  • Echtzeit-Transparenz für die HPA-Projektleitung: welche Mengen welcher Materialien sind wo, in welchem Stand der Entsorgung/Verwertung.

  • Eine einzige, durchgängige Datenbasis statt heute teils manueller, fragmentierter Insellösungen.

Compliance-Nutzen

  • Lückenlose, revisionssichere Dokumentation für Behörden-Audits — kein manuelles Zusammensuchen mehr.

  • EBV-/NachwV-konforme Dokumentation über den gesamten Lebenszyklus (im Portal angelegt, in der Ausbaustufe voll automatisiert).

  • Belastbare Grundlage für CSRD-/Scope-3-Berichterstattung der HPA und ihrer Auftragnehmer.

Wirtschaftlicher Nutzen

  • Kostencontrolling und Ausreißererkennung über Auftragnehmer und Projekte hinweg — eine belastbare Grundlage für künftige Vergaben.

  • Sekundärrohstoff-Wert sichtbar machen: Boden, Bauschutt, Beton, Stahl werden heute oft pauschal entsorgt. Selektive Erfassung und Bewertung senkt Entsorgungskosten und erschließt Erlöse.

  • Unser Kundenstamm und unsere Materialklassifikation sind bereits stark im Bau-/Abbruchabfall verankert — die einschlägige Materialbasis ist also vorhanden.

Zirkulärer Mehrwert (Ausbaustufe)

  • In einer späteren Phase kann rückgewonnenes, qualitätsgeprüftes Material (Boden, Bauschutt, Aggregate) über das Virtual Material Account gezielt für HPAs eigene, grüne Baustellen reserviert und wiederverwendet werden — der Kreislauf schließt sich innerhalb der HPA. Bewusst Ausbaustufe, nicht Teil des schlanken Einstiegs.

Strategischer Nutzen

  • HPA wird zum Vorreiter für digitale, prüfsichere Stoffstromdokumentation in der deutschen Hafenwirtschaft — Vorbild für weitere Häfen und Infrastruktur-Betreiber.

  • Förderfähigkeit: eine HPA-Pilotierung ist über mehrere Linien co-finanzierbar (mFUND, Hamburger Wirtschaftsbehörde, ggf. EU). Dr. Burkhard Ohs hat in früheren Rollen €9 Mio.+ vergleichbarer öffentlicher Förderung eingeworben.

Integration in bestehende Systeme

Ehrliche Bestandsaufnahme nach Schnittstelle:

SAP & Asset-Management-Systeme — funktionierender MVP, HPA-Anpassung noch offen. Wir betreiben SAP-/ERP-Anbindungen heute als erprobten MVP bei Enterprise-Pilotpartnern (u.a. die Stadt Kaiserslautern, 70+ Recyclingunternehmen, ebenso Energiesystem-, sowie Automotive-OEM). Die Anpassung an die konkrete HPA-Systemlandschaft steht noch aus und ist Teil des Pilots — wir starten dafür mit einer Beratungs-/Scoping-Phase (Phase 0).

Waagen / Wiegebrücken — produktiv im Einsatz. Die automatische Anbindung physischer Waagen ist bei mehreren Kunden live (Vista Electronic, Hitzelberger Containerdienst, BoWeCo); Wiegedaten fließen direkt in die Materialerfassung. Genau dieser Baustein deckt die HPA-Anforderung „Wiege- und Transportbelege" produktnah ab.

EntraID-SSO — Standard, kurzfristig umsetzbar (1–2 Wochen).

ZEDAL / eANV — auf der Roadmap, ehrlich benannt. Heute besteht keine produktive Live-Anbindung; die Implementierung ist Teil des Co-Development-Pilots (spätere Phase).

SSC und hafenspezifische Schnittstellen — fallspezifisch. Genaue Spezifikation derzeit nicht bekannt; wir klären sie im Scoping-Workshop der Phase 0.

Sicherheit aller Schnittstellen: verschlüsselte Kommunikation (TLS 1.3), kurzlebige Token mit Rotation, strikte Firewall-Regeln, vollständige Protokollierung im Audit-Trail.

Zeitplan & Projektvorgehen

Wir schlagen ein schlankes, gestuftes Vorgehen mit Go/No-Go-Gates vor.

Phase 0 — Markterkundung, Beratung & Scoping (jetzt – Sommer 2026). Diese Einreichung; bei Einladung eine Live-Demo plus gemeinsamer Scoping-Workshop, in dem wir die HPA-Systemlandschaft, die relevanten Stoffströme und den genauen MVP-Zuschnitt definieren. Diese Beratungsleistung können wir bereits vor einem formalen Pilot einbringen.

Phase 1 — MVP-Pilot (Monate 1–4 ab Beauftragung). Umsetzung des MVP-Scopes an einem abgegrenzten HPA-Stoffstrom: Anbindung an das Asset-Management-System, Backend für Wiege- und Transportbelege, Onboarding von 1–2 Verwertern samt ERP-Datenanbindung. Ergebnis: erster durchgängig digital dokumentierter Stoffstrom mit prüfsicherer Nachweiskette.

Phase 2 — Erweiterung (Monate 5–9). Weitere Baustellen/Stoffströme, automatisierte EBV-/NachwV-Dokumentation, ZEDAL-Anbindung, Monitoring- und Analyse-Dashboards.

Phase 3 — Vollintegration & Vergabe-Vorbereitung (Monate 10–15). Ausrollung über die relevanten HPA-Stoffströme, Übergang in den Regelbetrieb, Referenzimplementierung für ein mögliches Vergabeverfahren.

Förderfenster (mFUND, Hamburger Wirtschaftsbehörde) sollten früh gemeinsam adressiert werden. Team: in Phase 1 schlank (2 Engineers + 1 Solution Architect + Compliance-Begleitung), skaliert ab Phase 2; Aron (CEO) und Dr. Ohs (CDO) als ständige Ansprechpartner.

Wirtschaftlichkeit / Kostenrahmen

Wir starten bewusst schlank — kein Vollplattformvertrag, sondern ein klar umrissener MVP zu fairem Einstiegspreis, der mit dem nachgewiesenen Nutzen mitwächst.

Details entnehmen Sie bitte den geschützten Angaben.

Referenzen / Produktdemos

Produkt-Demo verfügbar. Wir zeigen auf Anfrage eine ca. 60-minütige Live-Demo: Erfassung eines Belegs (inkl. OCR), Klassifikation, Compliance-Check, Weiterleitung an den Verwerter und Erzeugung des prüfsicheren Nachweispakets — mit synthetischen Daten aus dem Hafenbau-/Bodensanierungskontext.

Live-Referenzen (ehrlich eingeordnet):

  • 70+ Recycling- und Entsorgungskunden im Tagesbetrieb, Schwerpunkt Bau- und Abbruchabfall (NachwV-konforme Dokumentation) — also genau die Materialwelt der HPA-Stoffströme.

  • Cloud-basierte Waagesystem-Vernetzung und Systemanbindung über Entsorgungsanlagen hinweg (Vista Electronic, Hitzelberger Containerdienst, BoWeCo) — produktive automatische Erfassung von Wiegedaten; direkt relevant für den HPA-Baustein „Wiege-/Transportbelege".

  • Greiner Packaging — bezahlter Live-Pilot, industrielle Verpackung, Multi-Site-Stoffströme.

  • Hitachi Energy — MVP, Transformatoren-Rückführung, KRITIS-naher Energiesektor, SAP-integriert. Hohe Übertragbarkeit auf HPA-Sicherheits- und Integrationsanforderungen.

  • Cabka — LOI unterzeichnet, Paletten-Rücknahme, kommerzieller Pilot sowie 70 Tsd. Euro Förderprojekt unter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt sowie weiteren Projektpartnern.

  • Italienischer Energienetzbetreiber — operative Effizienzgewinne in Dispatcher-Workflow, Verwiegung und Hoflogistik.

Was wir mitbringen — und was ehrlicherweise noch fehlt:

  • Materialdomäne: Bau-/Abbruchabfall (Boden, Bauschutt, mineralische Stoffe) ist unser Heimatfeld — Kundenstamm und 10.000+ Materialartikel sind hier verankert. Kein Neuland.

  • Waagen-/Belegerfassung: produktiv im Einsatz.

  • Was fehlt: keine bestehende Hafensektor-Referenz (HPA wäre unser Leuchtturm), keine fertige EBV-spezifische Implementierung (HPA-Pilot ist der Validierungskontext), keine bestehende KRITIS-Zertifizierung (Vorbereitung im Pilot-Scope).

Zwei namentliche Referenzkontakte mit Telefonnummer geben wir gerne auf Anfrage (Aron Handreke, aron.handreke@containergrid.de).

Anhänge: Architektur-/Lösungs-Deck (PDF), VMA-Datenblatt (PDF), Sicherheits-/ISMS-Übersicht (PDF), Architektur-Diagramm (PNG).

Challenge
Digitales Abfallmanagementsystem für die Hamburg Port Authority
Lösungsgeber
ContainerGrid GmbH
Anhänge
PDF
Containergrid hpa loesung
KOINNOvationsplatz
Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin
Der KOINNOvationsplatz orientiert sich an dem Konzept der www.ioeb-innovationsplattform.at der staatlichen IÖB-Initiative (www.ioeb.at) in Österreich.
Illustrationen: „Flat Line Illustrations“ copyright PureSolution via Creative Market
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