Intric – Souveräne On-Premises KI-Plattform für sicheren „Chat mit Dokumenten"
Intric AB ist ein schwedisches KI-Unternehmen, gegründet 2021 mit Hauptsitz in Stockholm. Wir entwickeln sichere, souveräne und regelkonforme KI-Infrastruktur für Behörden, kritische Institutionen und stark regulierte Organisationen. Unsere Plattform wird von über 60 Organisationen in Nordeuropa und Deutschland aktiv eingesetzt – darunter Kommunalverwaltungen, öffentliche Institutionen und regulierte Einrichtungen mit hohen Anforderungen an Datensouveränität und Compliance.
Die Intric-Plattform ermöglicht es Organisationen, KI-Assistenten und Agenten auf Basis ihrer eigenen Daten zu betreiben – vollständig On-Premises oder in einer souveränen Cloud-Umgebung, ohne Abhängigkeit von externer Cloud-Infrastruktur.
Für die JEN-Challenge bieten wir eine produktionsreife RAG-Plattform (Retrieval-Augmented Generation) an, die speziell für Enterprise-Szenarien mit hohen Anforderungen an Datensicherheit, Nachvollziehbarkeit und Datensouveränität konzipiert wurde. Kern der Lösung ist ein vollständiger „Chat mit Dokumenten"-Workflow: Dokumente werden lokal verarbeitet, indexiert und über semantische Hybridsuche abrufbar gemacht – mit quellenbasierten, nachvollziehbaren Antworten und klarer Referenzierung relevanter Fundstellen.
Unser Anspruch: KI soll für alle Mitarbeitenden nutzbar sein – sicher, souverän und ohne Kompromisse bei Compliance und Kontrolle. Datensouveränität und Benutzerfreundlichkeit sind für uns kein Widerspruch.
Technisches Fundament:
Die Intric-Plattform ist als modulare, API-first-Architektur aufgebaut, die vollständig On-Premises betrieben werden kann. Alle wesentlichen Verarbeitungsschritte finden lokal statt:
Document Ingestion & Verarbeitung: Automatische Extraktion aus PDF (nativ und OCR-gescannt), Office-Dokumenten (Word, PowerPoint, Excel), HTML, Markdown, CSV und weiteren Formaten.
Chunking & Embedding: Konfigurierbare Chunking-Strategien; lokale Embedding-Modelle ohne Cloud-Abhängigkeit.
Hybridsuche: Kombination aus semantischer Vektorsuche und klassischer Keyword-Suche (BM25) für maximale Retrieval-Qualität – auch in deutscher Sprache.
Antwortgenerierung mit Source-Grounding: Jede Antwort enthält explizite Quellenreferenzen zu den relevanten Dokumentchunks mit Metadaten und Fundstellenangabe.
Multi-Tenant-Architektur: Isolierte Workspaces (Spaces) für verschiedene Teams und Anwendungsfälle innerhalb einer Installation.
Reifegrad:
Die Intric-Plattform ist ein marktreifes Standardprodukt im produktiven Einsatz bei regulierten Institutionen. Sie ist nicht prototypisch, sondern wird aktiv betrieben und weiterentwickelt. Deployment-Optionen umfassen Docker Compose (Single-Node, geeignet für Piloten) und Kubernetes/Helm (Multi-Node, für Produktionsumgebungen). Die Plattform ist explizit für den Einsatz in regulierten, sicherheitskritischen Umgebungen konzipiert – öffentliche Behörden und kritische Institutionen sind unsere primäre Zielgruppe.
Die JEN-Challenge adressiert genau das Kernszenario, für das Intric entwickelt wurde: sichere, nachvollziehbare Wissenserschließung aus internen Dokumenten in einer geschützten Unternehmensumgebung mit hohen Anforderungen an Datensouveränität, Berechtigungssteuerung und Auditierbarkeit.
Stärken im JEN-Kontext:
Lokaler Betrieb aller Verarbeitungsschritte: Vollständig On-Premises, keine unkontrollierten Datenabflüsse – Unternehmensdaten verlassen die JEN-Infrastruktur nicht.
Lokale Modelle: Embedding-Modelle und LLM-Inferenzkomponenten können vollständig lokal betrieben werden.
Quellenbasierte, nachvollziehbare Antworten: Source-Grounding ist ein Kern-Feature; jede Antwort enthält Fundstellen mit Metadaten.
Transparenz bei fehlender Quellenlage: Das System kommuniziert konfigurierbar und explizit, wenn keine relevante Quellenlage gefunden wurde.
AD-Integration via OIDC/SAML: Authentifizierung und Benutzeridentitäten werden gegen Active Directory/Entra ID synchronisiert – Standard, kein Custom-Aufwand.
Deutsche Sprache: Hybridsuche mit Unterstützung für Deutsch als Primärsprache.
Dokumenttypen: OCR für gescannte PDFs, Office-Formate, HTML, Tabellen – nativ unterstützt.
Auditierbarkeit: Umfassendes Logging aller Zugriffe, Aktionen und Konfigurationsänderungen, exportierbar und nach Kunden-Anforderungen konfigurierbar.
Offen kommunizierte Einschränkungen:
SMB-Fileshares, DMS (nscale, windream), SQL-Datenbanken: Nicht Out-of-the-box; erfordern kundenspezifische Connector-Entwicklung auf Basis unseres generischen Integration-Frameworks.
50 TB / 1 Mio. Dokumente: Technisch erreichbar; konkretes Sizing und Performance-Tuning für dieses Datenvolumen müssen im Piloten validiert und ggf. dediziert dimensioniert werden.
ACL-Vererbung aus heterogenen Quellen: Granulare Berechtigungsübernahme aus verschiedenen Systemen (SharePoint-ACL, AD-Gruppen, DMS) ist machbar, erfordert aber quellspezifische Architekturentscheidungen.
Out-of-the-box verfügbar:
✅ Vollständiger lokaler RAG-Workflow (Ingestion, Chunking, Embedding, Retrieval, Antwortgenerierung)
✅ Lokale Embedding-Modelle und lokale LLM-Inferenz (keine Cloud-Pflicht)
✅ Hybridsuche: semantisch + Keyword (BM25), konfigurierbar
✅ Source-Grounding mit Quellenreferenzen und Metadaten
✅ OCR-Unterstützung für gescannte PDFs
✅ Office-Formate (Word, PowerPoint, Excel), HTML, Markdown, CSV
✅ Multi-Tenant-Architektur (isolierte Spaces/Workspaces)
✅ RBAC mit definierten Rollen und granularen Berechtigungen pro Aktion
✅ Authentifizierung via OIDC/SAML gegen Active Directory/Entra ID
✅ Audit-Trail: Logging von Dateiuploads, Zugriffen, Konfigurationsänderungen
✅ REST API (OpenAPI/Swagger dokumentiert) für alle Kernfunktionen
✅ SharePoint Online Connector (Standard)
✅ Website-Crawler für Intranet-/Wiki-Inhalte
✅ MCP-Server für flexible Systemintegration (2026)
✅ Docker Compose (Single-Node) und Kubernetes/Helm (Multi-Node)
Erweiterte Konfiguration erforderlich:
⚙️ Versionshandling und Deduplication (konfigurierbar, nicht vollautomatisch)
⚙️ Webhook-basierte inkrementelle Updates (custom Implementierung)
⚙️ Sehr große Dokumente bis 900 Seiten (Chunking-Parameter sind zu kalibrieren)
⚙️ Backup-Automatisierung für On-Prem (Architektur-Komponenten durch Intric, Automatisierung durch Kunden-Admin)
⚙️ SMB-Fileshares mit AD-Berechtigungen
⚙️ DMS-Systeme (nscale, windream)
⚙️ Relationale Datenbanken (MS SQL Server)
⚙️ Granulare ACL-Vererbung aus heterogenen Quellsystemen
Realistische Ausbaupfade:
Phase 1 – Pilot (8–12 Wochen): Standard-Deployment + SharePoint-Anbindung + 1 weitere Quelle (Intranet/Wiki-Crawler)
Phase 2 – Erweiterung (6–12 Monate): Schrittweise Integration SMB, DMS, Skalierung auf Produktionsdatenvolumen
Phase 3 – Zielbetrieb: Multi-Node-Produktion, vollständige Quellenabdeckung, Performance-Optimierung für 50-TB-Zielzustand
Betriebsmodell: Vollständig On-Premises – alle Daten und Verarbeitungsschritte verbleiben in der JEN-Infrastruktur.
Typischer Pilotablauf (8–12 Wochen):
Wochen 1–2: Setup & Quickstart
Deployment via Docker Compose auf Single-Node-VM
Grundkonfiguration: Spaces, Rollen, Benutzer
OIDC/SAML-Integration gegen bestehendes AD
Wochen 3–6: Datenquellen & Integration
SharePoint Online: OAuth-Anbindung, Berechtigungsprüfung
1 weitere Quelle (z.B. Intranet-Crawler oder Testfileshare)
Dokumenttypen validieren: OCR, Office, Tabellen, große PDFs
Wochen 7–10: Testing & Optimierung
Relevanz- und Qualitätstests (Frage/Antwort auf JEN-Dokumenten)
Berechtigungstests, Performance-Tests (parallele Anfragen)
Audit-Trail-Validierung
Wochen 11–12: Feedback & Planung Phase 2
Testnutzer-Feedback auswerten, Learnings dokumentieren
Priorisierung für weitere Datenquellen und Skalierung
Personalbedarf Auftraggeber-Seite (Keine FTEs):
1–2 IT-Admins (Infrastruktur, OIDC-Integration)
3–5 Fachnutzer (Anforderungen, Testfragen, Feedback)
1 SharePoint-Owner (OAuth-App-Registration)
1–2 Stakeholder (Abnahme und Anforderungsvalidierung)
Lieferungen Intric-Seite:
Deployment-Paket + Konfigurationsdokumentation
SharePoint-Connector-Setup
Admin-Handbuch (User Management, Space-Verwaltung)
Tuning-Empfehlungen (Chunk-Größe, Embedding-Parameter)
Die benötigte Infrastruktur hängt stark vom Datenvolumen, der Anzahl gleichzeitiger Nutzer und dem gewählten Deployment-Modell ab. Grundsätzlich gilt: Intric skaliert mit der verfügbaren Hardware – von einer einzelnen VM für den Pilotbetrieb bis hin zu einem verteilten Multi-Node-Setup für den Produktionsbetrieb.
Pilotbetrieb: Ein Einstieg ist mit einem einzelnen, leistungsfähigen Server möglich. Die genauen Anforderungen richten sich nach dem initialen Datenvolumen und der Nutzerzahl – wir empfehlen hier eine gemeinsame Abstimmung zu Beginn des Projekts.
Produktionsbetrieb (Zielzustand 50 TB / ~1 Mio. Dokumente): Für diesen Umfang empfehlen wir ein verteiltes Setup mit mehreren Nodes, das horizontal skaliert werden kann. Eine konkrete Hardware-Empfehlung erarbeiten wir auf Basis einer gemeinsamen Infrastruktur-Analyse im Rahmen des Piloten.
Intric betreibt seine Plattform aktiv bei über 60 Organisationen in Nordeuropa und Deutschland. In den Jahren 2025–2026 haben wir mehrere Pilotprojekte mit Kunden gestartet, bei denen die Plattform vollständig On-Premises betrieben wird – Daten verbleiben ausschließlich in der Infrastruktur der jeweiligen Institution.
Auf den JEN-Fall übertragbare Einsatzmuster aus bestehenden Deployments:
Dokumentenrecherche über interne Wissensbasen (Richtlinien, Verfahrenshandbücher, technische Dokumentation)
Quellenbasierte Auskunft mit Fundstellenreferenzierung in regulierten Umgebungen
Multi-Tenant-Setup für verschiedene Fachbereiche innerhalb einer Organisation
OIDC/SAML-Integration gegen Active Directory in produktiven Umgebungen
Stufenweiser Ausbau: Pilot mit einer Quelle → schrittweise Erweiterung auf weitere Datenquellen und Nutzergruppen
Konkrete Referenzkunden, ansprechbare Kontaktpersonen und Projektdetails werden aus Vertraulichkeitsgründen ausschließlich im geschützten Bereich dieser Einreichung sowie auf direkten Wunsch von JEN kommuniziert.
Modulare Architektur – Komponenten sind austauschbar:
LLM-Provider: Jedes Modell mit Standard-API (OpenAI-kompatibel) einbindbar – lokal oder cloud-basiert; Wechsel ohne Plattform-Umbau möglich
Embedding-Modelle: Konfigurierbar und austauschbar (Hinweis: Modellwechsel erfordert Neuindizierung des Bestands)
Konnektoren: Generisches Connector-Framework + MCP-Server (2026) ermöglichen Anbindung neuer Systeme ohne Kern-Umbau
Storage: S3-kompatible Interfaces, Standard-Datenbanken (PostgreSQL)
Offene Standards – minimales Vendor-Lock-in:
API-First-Design: Alle Funktionen programmatisch über dokumentierte REST API (OpenAPI/Swagger) zugänglich
Exportierbare Konfigurationen und Inhalte
Keine proprietären Datenformate
Aktive Weiterentwicklung:
Kontinuierliche Weiterentwicklung seit 2021; wachsendes Team (30+ Mitarbeitende, Stand 2026)
Neue Capabilities werden regelmäßig released (zuletzt: MCP-Server-Integration, erweiterte Agenten-Funktionen)
Finanzierung durch europäische Investoren, Pre-Seed-Runde 2026
Skalierbarkeit:
Unterstützt beliebige Nutzeranzahl (350 Nutzer sind Standardanforderung)
Horizontale Skalierung der Backend-Komponenten für steigende Last
Kubernetes-Support für elastische, bedarfsgerechte Skalierung
Support & Roadmap:
Intric kommuniziert Produkt-Roadmap direkt mit Kunden. SLA-Details und konkrete Roadmap-Commitments werden in direkter Kundenkommunikation besprochen. Weitere Details hierzu im geschützten Bereich.


