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Lösung

MehrwegTal Hub — Neutraler Workflow-OS für kommunale Mehrweg- und Kreislaufwirtschaft im B2B

ContainerGrid GmbH
Mehrwert und Impact für B2B/B2C (25 Punkte)

ContainerGrid ist der neutrale Workflow-OS für zirkuläre Materialketten. Wir verbinden Herstellende, Logistiker, Verwerter und öffentliche Auftraggeber auf einer gemeinsamen, prüfsicheren Datenebene — genau die Governance-Struktur, die ein späteres Betreiberkonsortium für MehrwegTal benötigt.

Heutiger Stand (Q2 2026):

  • TRL 6, produktiv im Einsatz · Q4 2025 EBITDA-positiv · 2025 Umsatz 254 T€ (+21 % YoY) · Q4 annualisiert 354 T€ ARR

  • 70+ zahlende Enterprise-Kunden · 3.500+ angebundene Facility-Nodes · 1,5 Mio.+ verarbeitete Aufträge · 30.000+ standardisierte Materialartikel

  • Bereits produktiv im Verpackungsbereich: DBU-gefördertes MVP bei einem führenden deutschen Verpackungs-/Palletten-OEM (thematisch nahezu deckungsgleich mit MehrwegTal); angrenzender LOI aus dem europäischen Big-Bag-Verband

  • Aktives Mitglied Catena-X / Chem-X Material Accounting Working Group neben BASF, BMW, Covestro

  • Aktiver Teilnehmer WBCSD Global Circularity Protocol Technical Working Group

  • Fördermittelträger: EXIST Forschungstransfer · DBU · EIT RawMaterials · Fraunhofer Venture · Bayerische Pre-Seed · Vicoland MVP

Warum wir für MehrwegTal der richtige Partner sind:

1. Deutscher Sitz (München), deutsche Sprache, deutsche Behördenerfahrung — kein Übersetzungs- oder Kultur-Overhead

2. Analoge Referenz bereits produktiv — Mehrweg-Verpackung, B2B-Logistik, Poolsteuerung: unser Heimatfeld

3. Neutraler Multi-Party-Ledger — technisch und governance-technisch geeignet für die spätere Konsortial-Übergabe an mehrere Kommunen

4. Open-Source-bereit — Team bereit, Lizenzbedingungen mit CSCP festzulegen und Übergabe ohne lizenzrechtliche Ansprüche zu vollziehen

5. TRL 6, Q4 EBITDA+ — kein Insolvenzrisiko binnen Förderzeitraum, keine Konzept-Übungen

Team:

  • Aron Handreke (CEO, 5+ Jahre Kreislaufwirtschaft über 5 Kontinente),

  • Dr. Burkhard Ohs (CDO, PhD Zirkuläre Lieferketten, €9M+ Fördermittel-Track-Record),

  • Manjeet Kumar (Engineering Manager / AI Lead — sichere Enterprise-Architektur für Multi-Tenant-Sovereign-Deployments),

  • Pranav Ram (Strategy & Operations, Ex-Bain).

  • Sechs namhafte Angel-Investor:innen inkl. Peter Dröll (ex-EU-Kommission GD Forschung & Innovation).

Technische Integration und Interoperabilität (15 Punkte)

Der MehrwegTal Hub ist ein neutrales, offenes B2B-Steuerungssystem für Pfand-/Mehrwegkreisläufe, das alle Beteiligten (Caterer, Produzenten, Logistiker, Verwaltung) auf einer gemeinsamen Datenebene verbindet.

Kernkomponenten (auf ContainerGrid-Basis):

1. Objekt-Registry (GS1 EPCIS 2.0) — jedes Pfandgebinde mit Digital-Twin, RFID/QR/NFC-fähig

2. VMA Engine (Virtual Material Account) — massenbilanzierte Pfandkonten pro Akteur, revisionssicher, zeitgestempelt

3. Logistics Orchestration Engine — regelbasierte Steuerung von Pool, Reverse-Logistik, Pfandverrechnung, CO₂-Verbuchung

4. CO₂-Modul — Plug-in für die Wuppertal-Institut-LCA-Methodik (Institut definiert Regeln, Hub berechnet automatisch pro Objekt-Zyklus)

5. Adapter-Schicht — SAP · Oracle NetSuite · Microsoft Dynamics · Vectron / Orderbird / Lightspeed (Gastro-Kassen) · Interflex (Pooling) · leichtgewichtiger REST-Adapter für kleinere Betriebe

6. Kommunen-Dashboard — Grafana-basiert, für Politik/Verwaltung/EFRE-Reporting; FIWARE-Smart-Cities-Data-Model-kompatibel

Datenfluss: Caterer/Produzent/Logistiker → EPCIS-Adapter → Hub-Registry → VMA Engine → CO₂-Bericht + Kommunen-Dashboard

Nahezu Echtzeit-Tracking über die gesamte Prozesskette. Alle Akteure haben rollenbasierten Account-Zugang. Open-Source (Apache 2.0 / MIT — finale Wahl im Rahmen der Geschäftsmodellentwicklung mit CSCP). Übertragbar auf andere Kommunen (Konsortial-Design).

Was wir mitbringen: bereits produktive Mehrparteien-Ledger-Architektur, produktive Adapter für SAP/Maximo/PLM/ERP, Erfahrung mit DBU-geförderter MVP-Umsetzung bei einem führenden Verpackungs-OEM. Kein Konzept auf Papier.

Was wir für MehrwegTal aufsetzen: EPCIS-2.0-basierte Pfandobjekt-Registry, Wuppertal-Institut-CO₂-Methodik-Plug-in, gastronomiespezifische Kassen-/WWS-Adapter (die im Verpackungs-OEM-Referenzfall nicht gebraucht wurden), Konsortial-Übergabe-Framework in Abstimmung mit CSCP.

Open‑Source und Plattformentwicklung (15 Punkte)

Frage 1 — B2C→B2B-Erfahrungstransfer: Übertragbar sind Pfand-Anreiz-Logik, QR-Objekt-ID, Pool-Sizing per Nachfrageprognose, UI-Muster für Endverbraucher. Strukturell neu in B2B: System-Integration statt Individual-Nutzung (Kassen-/WWS-/Pooling-APIs statt Smartphone), Multi-Stakeholder-Governance über Caterer/Produzent/Logistiker/Kommune, Vertragslogik/SLAs, Anti-Fragmentierung (kein Recup-Style-Vendor-Lock-in). Genau die Multi-Party-Governance ist heute schon ContainerGrids operatives Muster — bereits produktiv über Recycler, Refiner, OEMs und öffentliche Behörden orchestriert.

Frage 2 — Flexible Anbindung von WWS-/Kassen-/Pooling-Systemen: Basis-Standard GS1 EPCIS 2.0 für Objekt- und Ereignis-Semantik. Adapter-Bibliothek für SAP, Oracle NetSuite, Microsoft Dynamics 365, Vectron/Orderbird/Lightspeed (Gastro), Interflex (Pooling). Leichtgewichtiger REST-Adapter für kleinere Betriebe ohne dieser Systeme. Event-basierte Architektur (Kafka/RabbitMQ/MQTT) für nahezu Echtzeit-Tracking. RFID/QR/Barcode/NFC parallel unterstützt. ContainerGrid liefert heute produktiv genau diese Adapter für SAP, Maximo, PLM/ERP-Systeme bei industriellen Referenzkunden.

Frage 3 — CO₂-Einsparung-Berechnung: Die VMA Engine erfasst pro Objekt-Zyklus Materialkomposition, Transportstrecke und Prozessschritte. Wuppertal Institut liefert die LCA-Methodik als konfigurierbares Regelwerk (Emissionsfaktoren, System-Grenzen, funktionelle Einheit) — ContainerGrid integriert dies über einen Methodik-Adapter. Methodik bleibt wissenschaftlich beim Institut, Berechnung erfolgt automatisch pro Zyklus im Hub. Ausgabe: kumulierte CO₂-Einsparung als Dashboard, automatische EFRE-Berichte, API-Export in kommunale Klimaplattformen. Standards-Kompatibilität: ISO 14067, GHG Protocol Product Standard, EN 15804. Erfahrung fließt aus Catena-X / Chem-X Material Accounting Working Group direkt ein.

Frage 4 — Open-Source-Fundamente: Empfohlene Bausteine: GS1 EPCIS 2.0 Reference Implementation (Apache 2.0), FIWARE Smart Cities Data Models (MIT), PostgreSQL, Grafana/Prometheus, Ansible/Terraform. Empfohlene Lizenz: Apache 2.0 oder MIT — beide erlauben kommerzielle Nutzung durch das Betreiberkonsortium und Weitergabe an andere Kommunen ohne Copyleft-Zwang. Anti-Empfehlung: R3 Corda oder Blockchain-basierte Lösungen — Overkill für den B2B-Poolsteuerungs-Anwendungsfall, keine Skalenvorteile gegenüber Event-basierter Datenbank-Kern.

Branchenerfahrung und Referenzen (15 Punkte)

Wir schlagen ein gestuftes, kollaboratives Vorgehen mit klaren Meilensteinen vor:

Monat 1–2 — Anforderungsvalidierung. Gemeinsam mit Wuppertal Institut (CO₂-Methodik), CSCP (Geschäftsmodell), Neue Effizienz (Kommunikation): Auswahl von 2–3 Ankerpartnern (Caterer, Produzenten, Logistiker im Wuppertaler Netzwerk); Zieldefinition und Erfolgskriterien.

Monat 3–4 — Hub-Kern-Aufbau. EPCIS-2.0-Ingestion; VMA Engine für Pfandobjekt-Konten konfigurieren; 2–3 initiale WWS-Adapter (typischerweise SAP + eine Gastro-Kasse); Wuppertal-Institut-CO₂-Methodik-Plug-in.

Monat 5–6 — Live-Betrieb. Ankerpartner-Onboarding; Datenaggregation für Kommunen-Dashboard; iterative Anpassung.

Monat 7–8 — Open-Source-Release & Übergabe. GitHub-Repository, Dokumentation, Deployment-Guide, API-Docs, Runbook; Vorbereitung Übergabe an Betreiberkonsortium; Anwerbung weiterer Kommunen (Solingen, Remscheid, weitere NRW-Kommunen).

Monat 9+ — Konsortial-Governance & Skalierung. Zusammen mit CSCP: Governance-Framework für Nachfolge-Betrieb, Übertragbarkeitsstudie, Anbindung weiterer Kommunen im Konsortium.

Team-Set-Up: 1 Solution Architect + 2 Engineers + Compliance-Begleitung durch Aron und Burkhard. Fördermittel-Antragsbegleitung über Burkhard (€9M+ Track-Record).

Projektmanagement und Vorgehensmodell (15 Punkte)

Sachmittelverwendung (100.000 € brutto), grober Rahmen — final im Vergabeverfahren zu konkretisieren:

  • Hub-Entwicklung + Integration — 55 % (~55.000 €): EPCIS-2.0-Kern, 2–3 WWS-Adapter (SAP + Gastro-Kasse + Pooling), VMA-Konfiguration für Pfandobjekte, CO₂-Methodik-Plug-in

  • Pilotbetrieb + Onboarding — 25 % (~25.000 €): 2–3 Ankerpartner, Datenerfassung, Iteration mit Instituts-Partnern (Wuppertal Institut + CSCP)

  • Open-Source-Release + Dokumentation — 10 % (~10.000 €): GitHub-Repo, README, Deployment-Guide, API-Docs, Runbook, Lizenzberatung

  • Übertragbarkeitsstudie + Konsortial-Übergabe — 10 % (~10.000 €): Zusammen mit CSCP; Governance-Framework für Nachfolge-Betrieb; Anwerbung weiterer Kommunen

Ehrliche Einordnung: Das MehrwegTal-Budget von 100 T€ liegt bewusst unter unserem Enterprise-Vollausbau — wir schlagen einen fokussierten, förderfähigen Umfang vor, der die MehrwegTal-Anforderungen abdeckt und die spätere Konsortial-Übernahme sauber vorbereitet, ohne Overengineering.

Optionale Zusatzoptionen (nach Abschluss Förderzeitraum, mit interessierten Kommunen im Konsortium): erweiterte Integrationen, Multi-Kommunen-Deployment, Advanced-Analytics-Module.

Umsetzungsreife, Betrieb und Skalierung (10 Punkte)

Live-Referenzen (Auswahl, anonymisiert wo nötig):

  • Führender deutscher Verpackungs-/Palletten-OEM — DBU-gefördertes MVP zur Kreislaufwirtschaft; thematisch nahezu deckungsgleich mit MehrwegTal (Mehrweg-Verpackung, B2B-Logistik, Poolsteuerung). Angrenzender LOI aus dem europäischen Big-Bag-Verband.

  • Top-5 europäischer Übertragungs-/Verteilnetzbetreiber — Transformatoren-Kupfer-MVP, KRITIS-nahe kritische Energieinfrastruktur

  • Italienischer Übertragungsnetzbetreiber — Skalierungs-Scoping auf nationaler Netzebene

  • Führender europäischer Medizin-/Laborprodukt-Hersteller — bezahltes Live-Pilot mit Chain-of-Custody

  • 2. großer europäischer Energie-Infra-Hersteller — Transformatoren + grid-scale Storage End-of-Life

  • Industrie-Ausrüstungs-OEM (Pumpen + HVAC) — strategisches Scoping

  • E-Fahrzeug-Batterie-Cluster Sachsen — pre-kommerzielles Li/Co/Ni-Recovery-Accounting mit Fraunhofer

  • 70+ Recycler-Netzwerk DACH — produktives SaaS-Fundament

Standard-Setting-Credibility:

  • Aktiver Sitz Catena-X / Chem-X Material Accounting Working Group neben BASF, BMW, Covestro

  • Aktiver Teilnehmer WBCSD Global Circularity Protocol Technical Working Group

Fördermittel-Track-Record: ~300 T€ ausgezahlte öffentliche Förderung (EXIST Forschungstransfer, DBU, EIT RawMaterials, Bayerische Pre-Seed, Vicoland MVP, Fraunhofer Venture).

Konkrete Kundennamen und Referenzkontakte mit Telefonnummer auf Anfrage.

Datenschutz, IT‑Sicherheit und Compliance (5 Punkte)

Anhänge (auf Anfrage / im Verfahren):

  • Architektur-Deck (PDF, deutsch)

  • VMA-Engine-Datenblatt

  • Sicherheits-/ISMS-Übersicht

  • Referenzblatt (anonymisiert, mit Fokus auf Verpackungs-OEM DBU-MVP)

  • Beispiel-Screenshots aus produktivem Betrieb

Kontakt für Rückfragen:

  • Aron Handreke — CEO & Co-Founder — aron.handreke@containergrid.de — +49 176 721 195 84

  • Dr. Burkhard Ohs — CDO & Co-Founder — für technische Rückfragen

Challenge
MehrwegTal Hub: Smarte Lösung für Mehrwegmanagement und Kreislaufwirtschaft in Wuppertal
Lösungsgeber
ContainerGrid GmbH
KOINNOvationsplatz
Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin
Der KOINNOvationsplatz orientiert sich an dem Konzept der www.ioeb-innovationsplattform.at der staatlichen IÖB-Initiative (www.ioeb.at) in Österreich.
Illustrationen: „Flat Line Illustrations“ copyright PureSolution via Creative Market
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