
Buildplace
Mit Buildplace als digitalem Zwilling kann ein Abbild eines Planungsgebiets dargestellt und mit Informationen angereichert werden. Nutzer:innen haben die Möglichkeit sich frei durch ein 3D-Abbild zu bewegen, in welchem sowohl die Bestandsbebauung und das Geländemodell als auch Planungsvarianten niederschwellig dargestellt werden. Über verschiedene Datengrundlagen und automatisierte Auswertungen können bedarfsorientiert im Gesprächsverlauf weitere Informationen eingeblendet werden. Dies beinhaltet beispielsweise Auswertungen des thermischen Komforts, des Photovoltaik-Potenzials aber auch städtebauliche Kennzahlen und soziale Folgebedarfe.
Buildplace wurde bereits in verschiedenen öffentlichen Formaten, Messen und Ausstellungen erfolgreich eingesetzt. Dabei ist die Nutzung sowohl auf verschiedenen mobilen Endgeräten wie Tablets und Laptops als auch auf unterschiedlichen Multitouch-Tischen erprobt. Informationen können auf allen Endgeräten verlustfrei dargestellt werden. Als responsive Webanwendung kann Buildplace ohne aufwändige Installation auf jedem internetfähigen Endgerät direkt geöffnet und eingesetzt werden. Webbasierte Anwendungen im Bereich der Digitalen Zwillinge (u.a. für die zielgruppenspezifischen Information von Politik, Fachöffentlichkeit, Wirtschaft und interessierter Öffentlichkeit) stellen dabei durch die raum- und zeitunabhängige Zugänglichkeit eine besonders zukunftsfähige Lösung dar.
In der Anwendung können verschiedene Informationen parallel eingeblendet werden. Neben einem Kartenausschnitt können in Buildplace für verschiedene Themen Auswertungen über ein Drop-Down geöffnet und Informationen zu den in der Karte angewählten Inhalten in einem Informationsfenster eingeblendet werden. Da Buildplace bei jeder Auswertung eine passende 3D-Visualisierung bietet, bei der die jeweils relevanten Inhalte hervorgehoben werden, werden Nutzende visuell auf besonders wichtige Aspekte der Planung hingewiesen. Eine gemeinsame Nutzung der Anwendung durch verschiedene Personen innerhalb eines Gesprächs mit Buildplace ist, da es sich um eine webbasierte Anwendung somit insbesondere über verschiedene Endgeräte möglich. Im Rahmen von Veranstaltungen haben wir gute Erfahrungen damit gemacht, Buildplace zentral auf einem „Digitalen Tisch“ zu zeigen und für bilaterale Detailgespräche auf Tablets o. ä. auszuweichen. So wird Buildplace beispielsweise im Rahmen der Begleitung des Stadtentwicklungsvorhabens Krampnitz in der Landeshauptstadt Potsdam sowie im Rahmen der Kommunikation des Vorhabens der Tegel Projekt GmbH im Infocenter Berlin TXL eingesetzt.
Beispielhafte Gesprächsverläufe unterstützt durch Buildplace:
Gremiensitzungen oder Austausch mit politischen Vertreter:innen: Mit Hilfe von Buildplace kann beispielsweise auf dem „Digitalen Tisch“ ein Planungsvorhaben visuell aufbereitet vorgestellt werden. Es können verschiedene Planungsszenarien dargestellt und in Bezug auf verschiedene Kriterien, z. B. Entwicklung des thermischen Komforts, Verschattung, städtebauliche Kennzahlen, Erreichbarkeiten, Einpassung in die Umgebung, ausgewertet werden. So können Planungsentscheidungen niederschwellig datengestützt begründet werden. Über Buildplace können außerdem Veränderungen an Planungsszenarien live vorgenommen werden (z. B. Anpassung von Gebäuden, Freiflächen oder Objekten wie Bäumen) und die Auswirkungen in Echtzeit ausgewertet werden. Das ermöglicht auch ohne fachplanerische Expertise eine inhaltliche Diskussion komplexer Stadtentwicklungsvorhaben.
Information der Öffentlichkeit: Buildplace ermöglicht über den so genannten „Story-Modus“ eine Aufbereitung von Inhalten als zusammenhängendes Narrativ bei dem der/die Nutzer:in in Form von Kapiteln durch verschiedene Informationen geleitet wird. So können Informationen zu einzelnen Themen einfach verständlich zusammengefasst und als Themenkapitel aufbereitet werden. Zu jedem Kapitel können Informationen (z. B. Kartenausschnitt, Planungsszenario, relevante Geodaten, erklärende Bilder und Texte) durch die Verantwortlichen kuratiert und niederschwellig dargestellt werden. Bei der Nutzung von Buildplace im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen, können Interessierten beispielsweise verschiedene Stories über den „Digitalen Tisch“ oder auch über URLs für die endgerätunabhängige Nutzung bereitgestellt werden. Nutzer:innen können drüber hinaus die Möglichkeiten gegeben werden die Inhalte zu kommentieren und/oder sich in jedem Kapitel über die definierten Kartenausschnitte hinaus frei im Digitalen Zwilling zu bewegen.
Abstimmung mit der Wirtschaft oder Investor:innen: Planungsentwürfe können im Gespräch oder durch das Einladen von Gästen zur Bearbeitung von Entwürfen kollaborativ weiterentwickelt werden. Mit Ansiedlungsinteressierten können so beispielsweise angedachte Bebauungen und Entwicklungsoptionen diskutiert und weiterentwickelt werden. Diese können beispielsweise vollautomatisch und in Echtzeit mit geltendem Planungsrecht (XPlanungs-Standard) abgeglichen und
Buildplace ist eine Fachanwendung für die Verwaltung von georeferenzierten Informationen, wie Immobilienbeständen und die Entwicklung und Auswertung städtebaulicher Planungen und Machbarkeitsstudien. Darüber hinaus bietet Buildplace niedrigschwellige Funktionen für die Information und Beteiligung.
Die einzelnen Funktionsbausteine der Anwendung sind stets aufgabenorientiert aufgebaut und variieren in ihrer Komplexität. So umfassen öffentliche Ansichten und Stories ein reduziertes Interface, das eine intuitive Nutzung ohne Schulung ermöglicht. Unerfahrene Nutzer:innen werden so durch klar strukturierte Arbeitsabläufe geführt und erhalten genau die Informationen und Funktionen, die sie für den jeweiligen Arbeitsschritt benötigen. Für erfahrene Nutzer:innen mit komplexen Aufgaben bietet Buildplace hingegen mehr Freiheiten. Dabei ist für die Nutzung der Fachanwendung zur eigenständigen Pflege von Informationen, zum Erstellen von Planungen oder zum Bereitstellen von Informationen jedoch eine Einarbeitung in die Anwendung erforderlich. Durch die Bereitstellung eines umfangreichen Helpdesks können allerdings auch Anwender:innen ohne umfangreiche Vorkenntnisse sich schnell in Buildplace einarbeiten, um sicher mit den erweiterten Funktionen der Anwendung umzugehen.
Insgesamt folgt die Benutzeroberfläche von Buildplace dem Grundsatz einer einfachen, konsistenten und fehlertoleranten Bedienung. Ziel ist, dass die Nutzer:innen ihre Aufgaben mit möglichst wenigen Interaktionsschritten erledigen können. Relevantes Vorwissen wird in Form von Berechnungsgrundlagen eingebunden, sodass Buildplace auch von Nutzenden ohne Vorkenntnisse eingesetzt werden kann. Komplexe Berechnungsformeln werden zugunsten der Übersichtlichkeit dabei nicht standartmäßig angezeigt, können jedoch über Informationswerkzeuge eingeblendet werden. Ergänzend gibt das System jederzeit Rückmeldung über den aktuellen Bearbeitungsstatus und macht abgeschlossene oder laufende Prozesse transparent. Wiederkehrende Funktionen und Bedienelemente sind in der gesamten Anwendung einheitlich gestaltet und verhalten sich konsistent, um ein schnelles Zurechtfinden zu ermöglichen. Buildplace verfolgt das Ziel, sowohl Gelegenheitsnutzern als auch erfahrenen Anwendern eine effiziente Anwendung bereitzustellen. Die Gestaltung von Buildplace orientiert sich an etablierten UX-Prinzipien, um eine hohe Gebrauchstauglichkeit zu ermöglichen und den Schulungsaufwand zu reduzieren, dabei werden insbesondere folgende Ansätze verfolgt:
Konsistenz: Einheitliche Navigation, Terminologie, Symbole und Bedienelemente sorgen für ein vorhersehbares Bedienverhalten.
Progressive Disclosure: Erweiterte Funktionen und Detailinformationen werden erst dann eingeblendet, wenn sie für den aktuellen Arbeitsschritt relevant sind. Dadurch bleibt die Oberfläche übersichtlich und überfordert den Nutzer nicht.
Direkte Manipulation: Bearbeitungs- und Speicherfunktionen ermöglichen es Objekte und Inhalte– soweit sinnvoll – unmittelbar zu bearbeiten oder zu verändern. Aktionen führen zu einer sofort sichtbaren Rückmeldung, sodass der Zusammenhang zwischen Nutzerhandlung und Systemreaktion jederzeit nachvollziehbar bleibt. Dabei unterstützen Hilfsfunktionen das Erstellen von Planungen (z. B. Abstandsflächen, Berechnung von Flächeneffizienzen etc.), um Szenarien frühzeitig zu validieren, sodass baurechtliche Fehler möglichst vermieden werden.
Sichtbarkeit des Systemstatus: Das System informiert kontinuierlich über Ladezustände, Bearbeitungsfortschritte und erfolgreiche oder fehlgeschlagene Aktionen.
Fehlervermeidung und Wiederherstellbarkeit: Kritische Aktionen werden bestätigt oder können – sofern fachlich möglich – rückgängig gemacht werden. Eingaben werden bereits während der Erfassung geprüft und verständlich validiert.
Buildplace erfüllt darüber hinaus die für die Anwendung relevanten Anforderungen des Bundes an die Barrierefreiheit von Softwarelösungen öffentlicher Einrichtungen (BITV 2.0) sowie zentrale Standards. Diese ermöglichen eine entsprechend barrierearme Nutzung der Anwendung. So sind eine niederschwellige Vergrößerung sowie Anpassung des User-Interface möglich. Auch Unterstützungssoftware zur Spracheingabe- und -ausgabe werden unterstützt. Eine komplett barrierefreie Nutzung des 3D-Viewers nach BITV 2.0, durch eine rein Tastatur-gesteuerte Navigation, ist mit Unterstützungsanwendungen (z. B. Browser-Extensions) weitestgehend möglich.
Da es sich bei Buildplace um einen digitalen Zwilling auf Basis räumlicher Daten handelt, nimmt das angezeigte Detaillevel an Informationen mit der Zoomstufe in der kartenbasierten Anwendung zu. Neben Geodaten, Informationen zu Flächen oder Gebäudebeständen können mit Buildplace auch so auch Planungsszenarien erarbeitet und dargestellt werden. Diese Informationen können räumlich bzw. in unterschiedlichen Portfolios strukturiert werden. Ein Portfolio beinhaltet in der Regel immer ein Themenfeld bzw. Fachbereich und verknüpft dies mit Funktionen zum Bearbeiten von Daten. Portfolios können dabei zudem Querverweise untereinander beinhalten, um Zusammenhänge zwischen Informationen zu verdeutlichen.
Für folgende Themenbereiche bietet Buildplace bereits umfangreiche Funktionen:
Für das Flächen- und das Objektmanagement (bspw. für Gewerbeflächen im Rahmen der Wirtschaftsförderung; Potentialflächen für die Stadtplanung oder Liegenschaften von Bestandshaltern) bietet Buildplace Funktionen zum Anlegen & Bearbeiten der Verortung und der Eigenschaften, zur Analyse von Geodaten & anderen Portfolioeinträgen (z. B. Medienanschlusspunkte, Grünflächen) in Bezug auf die Flächen und Objekte, sowie zum Anlegen von Diagrammen bezüglich der Flächen und Objekte (z. B. Anteil privat/öffentlich) und dem Anlegen der Informationen als Expose und dem Export als Bericht für die Akteursansprache oder die öffentliche Kommunikation
Für Bebauungskonzepte und Baumassenstudien, bietet Buildplace Bearbeitungs- und Analysewerkzeuge für städtebauliche Planungen, darunter Manipulation von Gebäuden, Flächen, Objekten sowie die Auswertung der Auswirkungen dessen (z. B. hinsichtlich Brutto-Grundfläche (BGF), Wohneinheiten, Grundflächenzahl (GRZ), Geschossflächenzahl (GFZ), Folgebedarfen, Klima, Versickerung)
Für das Maßnahmen- und Akteursmanagement bietet Buildplace künftig Funktionen, die es ermöglichen nicht-räumliche Aspekte mit räumlichen Inhalten zu verknüpfen so können z. B. für Maßnahmen oder auch Akteure jeweils Zuständigkeiten und Aufgaben definiert und anschließend über eine Verknüpfung unterschiedlichen Räumen für ein integriertes Bestandsmanagement zugewiesen werden.
Ergänzt werden die Themenbezogenen Funktionen von einer Reihe übergeordneten Funktionen, die immer verfügbar sind, um sich die thematischen Inhalte zu personalisieren oder um Zusatzinformationen anzureichern. Dazu zählen:
Personalisierte Ansichten: ermöglicht es Filter, Darstellungsart und Sortierung für ein Portfolio zusammenzustellen
Geodaten-Einbindung: ermöglicht es Geodatenebenen z. B. aus kommunalen Geoportalen (über Schnittstellen) als Hintergrundinformationen anzulegen und in einer Übersicht zusammenzustellen
XPlanung anzeigen: ermöglicht es XPläne und XPlan-Boxen einzubinden und anzuzeigen und als Grundlage für insb. Planungen zu nutzen
Relationen anzeigen: ermöglicht es die Verknüpfung zwischen verschiedenen Portfolien zu visualisieren, auf diese Weise lässt sich z.B. anzeigen welchen Potentialflächen bereits städtebauliche Maßnahmen zugewiesen wurden
Buildplace ist derzeit ausschließlich in deutscher Sprache verfügbar. Gerne entwickeln wir im Rahmen einer Zusammenarbeit die notwendigen Bausteine, um Inhalte doppelsprachig zur Verfügung stellen zu können und Übersetzen das Interface und die Hilfestellungen von Buildplace in die englische Sprache. Da Buildplace eine Webanwendung ist, können bis dahin geläufige Add-Ons („Translations“ in Firefox, „GoogleTranslate“ in Chrome u.v.m.) für das Übersetzen aller Webseiteninhalte genutzt werden.
Der Basiszwilling von Buildplace basiert auf LOD2-Gebäudemodellen, Geländemodellen und ALKIS-Flurstücksdaten, die deutschlandweit durch die Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland zur Verfügung gestellt werden. Zugunsten der Aktualität des Basiszwillings werden die Informationen regelmäßig über vorhandene Schnittstellen abgefragt.
Für ergänzende Geodaten bietet Buildplace die Möglichkeit des Imports über Schnittstellen aus führenden Systemen. Über die verfügbare intelligente Zugriffskontrolle können bei Bedarf auch Zugriffsrechte auf importierte Geodaten aus einem anderen System übernommen werden. Als zentrale Datenquelle können so beispielsweise Datenplattformen und -kataloge niederschwellig und bei Bedarf auch passwortgeschützt eingebunden werden. Ziel ist es die Daten aus einem führenden System einzubinden, jedoch nicht in Buildplace zu bearbeiten. Ausnahmen sind im Bedarfsfall möglich.
Darüber hinaus bietet Buildplace standardisierte Schnittstellen (z. B. OGC-konforme WFS- und WMS-Dienste), um bspw. eine die Verknüpfung zu einem bereits vorhandenen Geoinformationssystem oder Datenkatalog herzustellen. Damit können im GIS freigegebene Daten, automatisch über die in Buildplace integrierte Geodatendarstellung abgefragt und eingeblendet werden. Somit können die zugänglichen Geodaten als Ebenen in den geobasierten Darstellungen der Software (3D-Darstellung im Digitalen Zwilling & 2D-Kartendarstellung) eingeblendet und als Karten- und Analysegrundlage genutzt werden. Dies erlaubt es vorhandene Geoinformationen als Planungs- und Informationsgrundlage für die unterschiedlichen Tools und deren Funktionen zu nutzen. Die Einbindung und Anpassung von Geodaten ist durch die Nutzer:innen selbst möglich.
Weitere Schnittstellen können bei Bedarf hergestellt werden – auf Wunsch auch unter Einbindung einer geschützten Authentifizierung.
Sollten keine führenden Systeme vorhanden sein, können verschiedene Datentypen auch direkt importiert werden, darunter sowohl 2D als auch 3D-Formate. Gängige Formate wie z.B. IFC und Shape-Dateien sind dabei bereits heute möglich.
Die Datengrundlage für die Darstellung innerhalb der Software basiert auf den amtlichen Katasterliegenschaftsinformationen (ALKIS) sowie den 3D-Daten im CityGML-Format und einem bundeweiten Geländemodell. Somit ist Buildplace deutschlandweit verfügbar und umgehend einsatzbereit. Zur Sicherstellung der Aktualität werden die Daten allnächtlich auf Updates geprüft.
Für die Einbindung von Daten- und Planungsgrundlagen setzt Buildplace wie zuvor beschrieben auf standardisierte Schnittstellen, um die Pflege der Daten weiterhin in den führenden Systemen zu ermöglichen. Um Inhalte direkt in Buildplace zu bearbeiten, können diese darüber hinaus in ein Portfolio importiert und anschließend direkt in Buildplace gepflegt werden. Neben Geodaten können dies auch Excel-Tabellen (z. B. mit der Anzahl der Wohneinheiten in Gebäuden, Infrastrukturdaten wie Standorten, Kapazitäten und Belegung von KiTas) sein. Die Bearbeitung kann anschließend über eine Karten-, Tabellen oder Datenblattansicht der Inhalte erfolgen.
Für dreidimensionale Inhalte bietet Buildplace die Möglichkeit diese entweder direkt in Buildplace zu erstellen oder auch als IFC-Export zu importieren und innerhalb von Buildplace weiterzubearbeiten. Ein Zeichentool bietet dazu die Möglichkeit u. a. Grundflächen, Geschossigkeiten und Geschosshöhen, Nutzungen, Dachformen, Abschnitte, Stockwerke von Gebäuden zu bearbeiten und ergänzend Flächen und Objekte zu platzieren. Alle Gebäude, Objekte und Flächen besitzen darüber hinaus für die Auswertung relevante Informationen, die an die jeweiligen Bedarfe des Nutzenden angepasst werden können (bspw. Flächeneffizienz, Wohnungsgrößen, Versickerungsgrad, Albedo-Wert).
Für die Verwaltung von Zugriffsrechten auf die Inhalte bietet Buildplace ein differenziertes Rollen- und Rechtemanagement, welches individuell an die Bedarfe und Verantwortlichkeitsstruktur einzelner Organisationen angepasst werden kann, um die Pflege der Daten zu ermöglichen. Nutzer:innen können die folgenden vier zentrale Rollen zugeordnet und darüber hinaus können sie in Teams zu organisiert werden. Durch die Organisation in Teams ergeben sich daraus die Rollen von Team-Mitgliedern und Team-Leads. Team-Leads haben innerhalb des Teams die Berechtigung das Benutzermanagement zu verwalten (z. B. Einladen neuer Team-Mitglieder). Durch das Anlegen von Teams können so differenzierte Rechte zugewiesen werden.
Administrator: Registrierte Nutzer:in mit Zugriff auf alle Funktionalitäten und Assets, sowie dem Benutzermanagement und übergeordneten Systemeinstellungen
Mitglied: Registrierte Nutzer:in mit Zugriff auf freigegebene Funktionalitäten, Portfolien und Geodaten. Das Lesen, das Erstellen, das Bearbeiten, das Löschen und das Teilen von Daten kann darüber hinaus bei Geodaten je Datensatz und bei Portfolien je Eintrag oder Planung(-sszenario) definiert werden.
Gast: Nutzer:in mit Zugriff auf einzelne Einträge sogenannte „Assets“ (z. B. externe Planer:in, die an einem Planungsszenario mitarbeitet)
Öffentlich: Öffentliche Ansicht mit Leserechte auf ausgewählte Assets und Geodaten und Kommentarfunktion
Durch die beschriebene Struktur kann das Rechte- und Rollenmanagement individuell an die Bedürfnisse verschiedener Kund:innen angepasst werden. Für die Verwaltung der Daten können bspw. verschiedene Teams angelegt und Rollen entsprechend von Verantwortlichkeiten vergeben werden. So bietet Buildplace sowohl Möglichkeiten zur Erstellung, Einbindung von Pflege von Daten innerhalb der Anwendung als auch zur Einbindung von Daten aus führenden Systemen.
Siehe geschützte Angaben.


